| UVP | 12.690 € | |
| Baujahr | von 2015 bis 2026~ | |
| UVP | 15.390 € | |
| Baujahr | von 2018 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- Sehr agiles, wendiges Bike
- Herrlicher V2 mit viel Charakter
- Schöne Details, tolles Design
- Brabbeliger Sound
- Sehr lebendiges Motorrad
- Soziusfussrasten bei großen Stiefeln im Weg
- Hinterradbremse könnte bissiger sein
- Bedienung etwas gewöhnungsbedürftig
- Für große Leute etwas zu klein
- 1. der Motor!
- 2. der Motor!
- 3. der Motor!
- 4. der Motor!
- 5 ...
- Stößige Hinterradfederung
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 185 | kg |
| Radstand | 1.449 | mm |
| Länge | 2.100 | mm |
| Radstand | 1.449 | mm |
| Sitzhöhe: | 795 | mm |
| Höhe | 1.150 | mm |
| Gewicht | 261 | kg |
| Sitzhöhe: | 649 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | V | |
| Hubraum | 803 | ccm |
| Hub | 66 | mm |
| Bohrung | 88 | mm |
| Kühlung | Luft | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Hubraum | 1.133 | ccm |
Fahrleistungen
| Leistung | 73 PS bei 8.250 U/Min | |
| Drehmoment | 65 NM bei 7.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 195 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 260 | km |
| Leistung | 95 PS | |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Gitterrohr | |
| Federung vorne | Upside-Down-Gabel von Kayaba mit 41 mm Standrohrdurchmesser (Federweg 150)mm | |
| Federung hinten | Federbein von Kayaba mit einstellbarer Vorspannung (Federweg 150)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 110/80 R18 | |
| Reifen hinten | 180/55 R17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe,radial verschraubter 4-Kolben-Bremssattel mit Bosch Kurven-ABS ( Ø 330 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe,schwimmend gelagerter 1-Kolben-Bremssattel ( Ø 245 mm) | |
Fazit - Das bringt Laune!
Die Full Throttle hat zum Glück das typische Ducati Scrambler Feeling auch in das Jahr 2023 transportieren können. Dieses Motorrad ist einfach eine echte Spaß-Granate, mit dem so ziemlich jeder Biker gut zurechtkommen sollte. Obendrauf gibt es zwei Jahre Garantie ohne Kilometer-Begrenzung. Wegen der komplexen Ventilspiel-Steuerung geht es allerdings alle 12.000 km zum Service.Die Testmaschine wurde uns freundlicherweise von Bergmann & Söhne in Bremervörde zur Verfügung gestellt. Holger, einer der Verkäufer vor Ort, ist ein echter Ducatisti und erklärt Euch in aller Ruhe bei einem Kaffee, welche Ducati am besten zu Euch passt. Es gibt jede Menge Vorführer von Ducati und Suzuki und viele gebrauchte Maschinen. Auf nach Bremervörde!
MotorradTest.de auf YouTube
Ducati Scrambler Full Throttle vs. Indian Scout Bobber – Vergleich der Retro-Cruiser
Wenn zwei Motorräder aus der modernen Retro-Ecke kommen, ist die Erwartung oft klar: Stil, Charakter und ein Fahrgefühl, das nicht nach „Mainstream“ klingt. Genau hier setzt der Vergleich zwischen der Ducati Scrambler Full Throttle und der Indian Scout Bobber an. Beide Modelle stehen für eine eigene Interpretation von „Cool“, aber sie übersetzen das auf unterschiedliche Weise in Motorcharakter, Handling und Alltagstauglichkeit.
Im Folgenden werden die typischen Vergleichsmerkmale beider Bikes so gegenübergestellt, dass schnell sichtbar wird, wo die Stärken liegen – und wo man je nach Fahrstil Abstriche machen könnte. Dabei geht es nicht um „besser“ oder „schlechter“, sondern um die Frage: Welches Motorrad passt eher zu den eigenen Wegen, Vorlieben und dem gewünschten Fahrgefühl?
Design und Charakter: Scrambler-Look vs. Bobber-Statement
Schon beim ersten Blick wird klar, dass die beiden Maschinen unterschiedliche Zielbilder bedienen. Die Ducati Scrambler Full Throttle wirkt wie ein Scrambler, der bewusst sportlicher interpretiert ist: kompakter, kantiger, mit einer Optik, die nach Bewegung aussieht. Die Indian Scout Bobber dagegen setzt stärker auf das klassische Bobber-Statement: entschlackte Linien, markante Proportionen und ein Auftritt, der sofort „Cruiser“ signalisiert.
In der Praxis zeigt sich das auch im Fahrgefühl: Während die Ducati eher nach „agil und direkt“ wirkt, vermittelt die Indian stärker das Gefühl von „kraftvoll und souverän“. Beide Designs sind stimmig – aber sie sprechen unterschiedliche Bedürfnisse an: Wer gern dynamisch unterwegs ist, findet in der Ducati oft schneller den Draht. Wer vor allem Wert auf eine ruhige, dominante Präsenz legt, wird mit der Indian eher glücklich.
Motor und Drehmoment: Wie sich Leistung im Alltag anfühlt
Beim Vergleich der Motorcharaktere wird deutlich, dass beide Motorräder für Retro-Fans gebaut sind, aber nicht auf dieselbe Art. Die Ducati Scrambler Full Throttle spielt ihre Stärken häufig dort aus, wo es um knackige Gasannahme und ein lebendiges Ansprechverhalten geht. Das macht sie besonders interessant, wenn häufig beschleunigt, beschleunigungsarm gefahren und zügig aus Kurven heraus gearbeitet wird.
Die Indian Scout Bobber wirkt dagegen oft wie ein Bike, das Drehmoment „bereitstellt“, statt es erst mühsam aufzubauen. Dadurch entsteht ein souveränes Gefühl beim Überholen, beim Beschleunigen aus niedrigen Geschwindigkeiten und bei entspanntem Cruisen. Wer gern gleichmäßig fährt und nicht ständig in den Drehzahlbereich „arbeiten“ möchte, profitiert häufig von diesem Charakter.
Stärken und Schwächen im Vergleich
Ducati Scrambler Full Throttle: Stärken liegen meist im dynamischen Ansprechverhalten und im sportlicheren „Mitgehen“. Schwäche kann dort auftauchen, wo man sehr lange, gleichförmige Strecken mit maximaler Entspannung erwartet – je nach Fahrstil kann das Motorrad dann etwas „mehr Aufmerksamkeit“ verlangen.
Indian Scout Bobber: Stärken liegen häufig in der souveränen Kraftentfaltung und dem entspannten Vorwärtsdrang. Schwäche kann sein, dass das Handling je nach Setup weniger „leichtfüßig“ wirkt als bei der Ducati, wenn es sehr verspielt oder extrem kurvenorientiert wird.
Fahrwerk und Handling: Agilität vs. souveräne Stabilität
Im Vergleich zeigt sich, dass die Ducati Scrambler Full Throttle eher auf ein direktes, sportlich inspiriertes Handling ausgelegt ist. Das macht sie besonders interessant, wenn häufig zwischen Kurven, Stadtverkehr und Landstraße gewechselt wird. Die Indian Scout Bobber hingegen vermittelt oft mehr Stabilität und ein „ruhigeres“ Fahrgefühl, das besonders auf längeren Strecken oder bei gleichmäßigem Tempo überzeugt.
Wichtig ist dabei: Beide Bikes können Spaß machen – aber auf unterschiedliche Weise. Die Ducati lädt eher dazu ein, das Motorrad aktiv zu bewegen. Die Indian belohnt eher eine saubere Linie und ein ruhiges, souveränes Fahren.
Kurvenfahrten und Alltag
Wer gern zügig durch Kurven fährt und das Motorrad als „Werkzeug“ für Dynamik nutzt, findet in der Ducati häufig den besseren Zugang. Wer dagegen mehr Wert auf ein entspanntes Fahrtempo legt und dabei trotzdem genug Reserven für Überholmanöver möchte, wird mit der Indian Scout Bobber oft zufriedener sein.
Bremsen und Sicherheit: Gefühl beim Verzögern
Beim Thema Bremsen geht es weniger um „maximale“ Werte und mehr um das, was man beim Fahren wirklich spürt: Dosierbarkeit, Standfestigkeit und das Vertrauen, das das Motorrad vermittelt. Im Vergleich beider Modelle zeigt sich, dass die Ducati häufig durch ein sehr direktes Bremsgefühl auffällt. Das hilft, wenn man in wechselnden Situationen schnell reagieren muss.
Die Indian Scout Bobber kann im Vergleich ebenfalls überzeugen, wirkt aber oft etwas „größer“ im Gefühl. Das ist nicht automatisch ein Nachteil: Gerade wer gern vorausschauend fährt und das Motorrad stabil in der Spur hält, profitiert von einem souveränen Gesamtpaket.
Komfort und Ergonomie: Sitzposition entscheidet
Retro-Cruiser sind nicht nur Optik – sie sind auch Sitzhaltung. Die Ducati Scrambler Full Throttle tendiert häufig zu einer Position, die sportlicher wirkt und dadurch bei dynamischer Fahrt Vorteile bringen kann. Die Indian Scout Bobber setzt eher auf eine entspannte Cruiser-typische Haltung, die auf längeren Strecken angenehm sein kann, sofern das eigene Körpergefühl dazu passt.
Ein wichtiger Punkt im Vergleich: Komfort ist nicht nur „bequem“, sondern auch „passend“. Wer sich in einer leicht sportlicheren Haltung wohler fühlt, wird die Ducati oft als stimmiger empfinden. Wer eine klar cruiserorientierte Sitzposition bevorzugt, findet in der Indian häufig den besseren Treffer.
Für wen ist welche Sitzhaltung besser?
Die Ducati eignet sich besonders für Fahrer, die gern aktiv fahren, öfter zwischen Stadt und Land pendeln und dabei ein Motorrad möchten, das sich schnell „zur Hand“ nimmt. Die Indian ist oft die bessere Wahl für alle, die vor allem das Cruisen genießen, dabei aber nicht auf Kraft und Präsenz verzichten wollen.
Ausstattung und Praxis: Was im Alltag zählt
Im Vergleich der Ausstattung zeigt sich vor allem, wie die Hersteller den Fokus setzen. Die Ducati Scrambler Full Throttle wirkt häufig wie ein Bike, das auf Fahrspaß und eine klare, moderne Interpretation des Scrambler-Gedankens ausgelegt ist. Die Indian Scout Bobber wirkt dagegen wie ein Motorrad, das den Cruiser-Charakter besonders stark in den Vordergrund stellt – mit einem Gesamtbild, das auch im Alltag „stimmig“ bleibt.
Für die Praxis bedeutet das: Wer gern mit dem Motorrad „lebt“, es regelmäßig bewegt und dabei Wert auf ein direktes Fahrerlebnis legt, wird die Ducati oft als motivierender empfinden. Wer dagegen ein Motorrad sucht, das sich wie ein Statement anfühlt und dabei trotzdem alltagstauglich bleibt, findet in der Indian häufig die passendere Mischung.
Wirtschaftlichkeit und Nutzung: Stadt, Land, Tour
Beide Motorräder können für unterschiedliche Einsatzprofile passen. Der entscheidende Unterschied liegt oft im Fahrstil. Die Ducati Scrambler Full Throttle spielt ihre Stärken besonders dann aus, wenn es abwechslungsreich wird: Ampelstopps, kurze Strecken, kurvige Abschnitte und häufiges Beschleunigen. Die Indian Scout Bobber ist häufig dann im Vorteil, wenn die Strecke länger wird und man gleichmäßiger unterwegs ist – mit dem Gefühl, dass das Motorrad einfach „läuft“ und die Kraft geduldig zur Verfügung stellt.
Auch bei Touren gilt: Die Ducati kann auf längeren Strecken Spaß machen, wenn man die sportlichere Haltung mag. Die Indian kann auf langen Strecken besonders angenehm wirken, wenn man die cruiserorientierte Ergonomie zu schätzen weiß.
Stärken und Schwächen auf einen Blick
Ducati Scrambler Full Throttle – typische Stärken: lebendiges Ansprechverhalten, agiles Handling, sportlichere Auslegung im Fahrgefühl, oft schneller „da“, wenn es dynamisch wird.
Ducati Scrambler Full Throttle – typische Schwächen: weniger „entspanntes Gleiten“ als Fokus, wenn man maximale Ruhe und Minimalaufwand erwartet.
Indian Scout Bobber – typische Stärken: souveräne Kraftentfaltung, cruiserorientiertes Fahrgefühl, oft sehr stimmig für gleichmäßige Fahrten und Touren, starke Präsenz im Gesamtbild.
Indian Scout Bobber – typische Schwächen: kann im sehr dynamischen, kurvenbetonten Fahrstil weniger „leichtfüßig“ wirken als die Ducati, je nach persönlichem Anspruch.
Fazit:
Die Ducati Scrambler Full Throttle ist oft die bessere Wahl für alle, die ein Motorrad suchen, das sich dynamisch anfühlt, schnell reagiert und besonders bei abwechslungsreicher Fahrt Freude macht. Wer Kurven liebt, gern aktiv fährt und das Motorrad als „direktes“ Erlebnis versteht, wird mit der Ducati meist schneller warm.
Die Indian Scout Bobber passt dagegen häufig besser zu Fahrern, die ein starkes Cruiser-Feeling wollen: souverän, kraftvoll und mit einem Auftritt, der nicht zu übersehen ist. Wer längere Strecken genießt, gleichmäßiger unterwegs ist und dabei trotzdem jederzeit Reserven für Beschleunigung erwartet, findet in der Indian oft den stimmigeren Begleiter.
Kurz gesagt: Ducati für mehr Agilität und sportlicheres Ansprechen, Indian für souveränes Cruisen und Bobber-Charakter. Die Entscheidung hängt am Ende vor allem davon ab, ob das persönliche Fahrvergnügen eher aus Dynamik oder aus ruhiger Dominanz entsteht.