UVP 12.690 €
Baujahr von 2015 bis 2026~
UVP 20.299 €
Baujahr von 2013 bis 2025
Änderungen an der Ducati Scrambler Familie 2023 am Beispiel der Full Throttle.
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Darf es etwas mehr sein?
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Pro und Kontra

Pro:
  • Sehr agiles, wendiges Bike
  • Herrlicher V2 mit viel Charakter
  • Schöne Details, tolles Design
  • Brabbeliger Sound
  • Sehr lebendiges Motorrad
Kontra:
  • Soziusfussrasten bei großen Stiefeln im Weg
  • Hinterradbremse könnte bissiger sein
  • Bedienung etwas gewöhnungsbedürftig
  • Für große Leute etwas zu klein
Pro:
  • Kraftvoller Motor
  • Stabiles Fahrwerk
  • Bedienung
  • Elektronische Helfer
  • Bremsen
Kontra:
  • Soziustauglichkeit

Abmessungen & Gewicht

Gewicht185kg
Radstand1.449mm
Länge2.100mm
Radstand1.449mm
Sitzhöhe: 795 mm
Höhe1.150mm
Gewicht198kg
Radstand1.497mm
Radstand1.497mm
Sitzhöhe: 835 mm

Motor

Motor-BauartV
Hubraum803ccm
Hub66mm
Bohrung88mm
KühlungLuft
AntriebKette
Gänge6
Motor-Bauart2-Zylinder, 4-Takt, V2 75°
Hubraum1.301ccm
Hub71mm
Bohrung108mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung73 PS bei 8.250 U/Min
Drehmoment65 NM bei 7.000 U/Min
Höchstgeschw.195km/h
Tankinhalt14Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite260km
Leistung180 PS bei 9.500 U/Min
Drehmoment140 NM bei 8.000 U/Min
Höchstgeschw.250km/h
Tankinhalt16Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite287km

Fahrwerk

RahmenbauartGitterrohr
Federung vorneUpside-Down-Gabel von Kayaba mit 41 mm Standrohrdurchmesser (Federweg 150)mm
Federung hintenFederbein von Kayaba mit einstellbarer Vorspannung (Federweg 150)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne110/80 R18
Reifen hinten180/55 R17
RahmenbauartGitterrohrrahmen, pulverbeschichtet
Federung vorneWP-USD Ø 48 mm (Federweg 125)mm
Federung hintenWP-Monoshock per Umlenkung (Federweg 140)mm
Aufhängung hintenEinarmschwinge
Reifen vorne120/70 ZR17
Reifen hinten200/55-17

Bremsen

Bremsen vorneEinzelscheibe,radial verschraubter 4-Kolben-Bremssattel mit Bosch Kurven-ABS ( Ø 330 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe,schwimmend gelagerter 1-Kolben-Bremssattel ( Ø 245 mm)
Bremsen vorne2 x Brembo Stylema Monoblock Vierkolben-Radialfestsattel, Bremsscheiben, schwimmend ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Brembo Zweikolben-Festsattel ( Ø 240 mm)

Fazit - Das bringt Laune!

Die Full Throttle hat zum Glück das typische Ducati Scrambler Feeling auch in das Jahr 2023 transportieren können. Dieses Motorrad ist einfach eine echte Spaß-Granate, mit dem so ziemlich jeder Biker gut zurechtkommen sollte. Obendrauf gibt es zwei Jahre Garantie ohne Kilometer-Begrenzung. Wegen der komplexen Ventilspiel-Steuerung geht es allerdings alle 12.000 km zum Service.
 
Die Testmaschine wurde uns freundlicherweise von Bergmann & Söhne in Bremervörde zur Verfügung gestellt. Holger, einer der Verkäufer vor Ort, ist ein echter Ducatisti und erklärt Euch in aller Ruhe bei einem Kaffee, welche Ducati am besten zu Euch passt. Es gibt jede Menge Vorführer von Ducati und Suzuki und viele gebrauchte Maschinen. Auf nach Bremervörde!

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 12.490€
  • Gebraucht (8 Jahre alt): 7.000€
  • Verfügbarkeit: seit 2015
  • Farben: schwarz-rot

Fazit - doch kein Biest

Ist die Super Duke das Biest, wie KTM sie selber nennt? Nein. Trotz all der formidablen Leistung, die immer zur Verfügung steht: Kaum je wurde diese so verantwortungsbewusst dargeboten. Biestig ist hier nichts, was für ein Glück. Die Super Duke wird öfter Freudentränen statt Angstschweiß produzieren.

Die KTM ist ein umgängliches Motorrad, das sich selbst in der Stadt nicht unwohl fühlt. Für ein Naked Bike ist die Soziustauglichkeit verträglich, der Windschutz hingegen … nunja. Wer jemals die Höchstgeschwindigkeit von 280 km/h ausprobieren will, sollte sich gut festhalten oder mit 30 Metern doppelseitigem Klebeband am Bike fixieren.

Ansonsten: Daumen hoch!

Das Test-Bike wurde uns von Motorrad-Ruser zur Verfügung gestellt.

Preis / Verfügbarkeit / Farben / Baujahre

  • Preis: 17.099 €
  • Gebraucht (3 Jahre alt): ab 10.000 €
  • Baujahre: seit 2013
  • Verfügbarkeit: sehr gut
  • Farben: schwarz, weiß

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Ducati Scrambler Full Throttle vs. KTM 1290 Super Duke R – Vergleich

Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Ducati Scrambler Full Throttle und die KTM 1290 Super Duke R, wird der Vergleich spannend: Hier trifft ein charakterstarkes Scrambler-Konzept auf ein kompromissloses, straßenorientiertes Power-Naked. Beide Modelle sind auf ihre Art darauf ausgelegt, Spaß zu machen – aber sie liefern dieses Gefühl auf völlig verschiedenen Wegen. Genau darum geht es in diesem Vergleich: nicht darum, welches Motorrad „besser“ ist, sondern welches besser zu Fahrstil, Alltag und Anspruch passt.

Grundidee: Scrambler-Charakter vs. Super-Duke-Attitüde

Die Ducati Scrambler Full Throttle steht für Stil, Sound und eine entspannte, aber nicht langweilige Fahrkultur. Sie fühlt sich an wie ein Motorrad, das man gern bewegt – auch wenn der Tag eigentlich „nur“ zur Arbeit oder zum kurzen Ausflug gedacht ist. Die KTM 1290 Super Duke R dagegen ist eher die Ansage: ein Naked Bike, das auf Dynamik, Druck und ein sehr direktes Fahrgefühl ausgelegt ist. Wer hier einsteigt, erwartet nicht nur Leistung, sondern auch eine gewisse Härte im Charakter – sportlich, aggressiv und mit viel Reserven.

Wie sich die Motoren im Alltag anfühlen

Beim Motorcharakter unterscheiden sich die beiden sehr deutlich. Die Scrambler setzt auf einen „handlichen“ Rhythmus: Gasannahme und Drehmomententfaltung wirken so, dass sich das Motorrad leicht dosieren lässt. Dadurch entsteht ein Fahrgefühl, das besonders im Stadtverkehr und auf kurvigen Landstraßen Spaß macht, ohne dass ständig „mehr“ nötig wäre.

Die KTM 1290 Super Duke R spielt in einer anderen Liga: Die Leistungsentfaltung ist deutlich stärker auf Vortrieb und Durchzug ausgelegt. Das zeigt sich vor allem dann, wenn aus dem Stand oder aus niedrigen Drehzahlen zügig beschleunigt wird. Die KTM wirkt dabei wie ein Motor, der jederzeit bereit ist, das Tempo zu erhöhen – und genau das kann ein Vorteil sein, wenn Überholmanöver, Autobahnfahrten oder schnelle Landstraßen im Fokus stehen.

Fahrgefühl und Handling: leichtfüßig oder messerscharf?

Im Handling zeigt sich die Philosophie beider Bikes sofort. Die Ducati Scrambler Full Throttle wirkt im Vergleich oft „zugänglicher“: Die Sitzposition und die Art, wie das Motorrad auf Lenkimpulse reagiert, machen es angenehm, auch mal spontan eine Runde zu drehen. Gerade wenn der Fokus auf entspanntem Fahren liegt, spielt die Scrambler ihre Stärken aus.

Die KTM 1290 Super Duke R ist dagegen spürbar sportlicher abgestimmt. Das Motorrad liegt stabil, reagiert schnell und vermittelt das Gefühl, dass man aktiv fahren soll. In schnellen Kurven und bei zügigem Tempo ist das ein echter Vorteil. Gleichzeitig kann dieses direkte Setup im Alltag – je nach Fahrstil – auch mehr Aufmerksamkeit verlangen, weil das Bike sehr klar „antwortet“.

Stärken und Schwächen beim Fahrwerk

Beide Motorräder sind fahrwerksseitig auf ihre Zielgruppe zugeschnitten. Die Scrambler bietet ein Setup, das sich auf Fahrbarkeit und ein stimmiges Gesamtgefühl konzentriert. Das ist besonders dann angenehm, wenn Straßen nicht perfekt sind oder wenn längere Strecken mit wechselndem Belag anstehen.

Die KTM ist dagegen auf sportliche Performance ausgelegt. Das Fahrwerk unterstützt zügiges Fahren und sorgt für Stabilität bei dynamischer Gangart. Als mögliche Schwäche kann sich je nach Belag und Beladung ein etwas strengeres Gefühl ergeben – nicht unbedingt „schlecht“, aber eben anders als bei einem eher alltagstauglich orientierten Scrambler.

Bremsen: Vertrauen bei Tempo und Kontrolle im Alltag

Beim Thema Bremsen ist die KTM 1290 Super Duke R klar auf sportliche Nutzung getrimmt. Die Bremsleistung wirkt so, dass auch bei höherem Tempo und wiederholten Bremsmanövern ein hohes Maß an Kontrolle entsteht. Das ist besonders relevant, wenn häufig aus zügiger Fahrt verzögert werden muss oder wenn Kurvenkombinationen „mit Ansage“ gefahren werden.

Die Ducati Scrambler Full Throttle bremst ebenfalls souverän, aber der Fokus liegt stärker auf einem harmonischen Gesamteindruck. Für viele Fahrerinnen und Fahrer ist das genau richtig: ausreichend Reserven für den Alltag, gute Dosierbarkeit und ein Gefühl, das sich natürlich anfühlt. Wer allerdings sehr sportlich fährt und oft hart verzögert, wird die KTM als klarer „Performance“-Partner wahrnehmen.

Ergonomie und Alltag: Sitzposition, Übersicht und Reichweite

Die Sitzposition ist ein zentraler Unterschied. Die Scrambler wirkt eher „klassisch“ und zugänglich: Man sitzt so, dass man sich schnell wohlfühlt und das Motorrad nicht nur als Sportgerät betrachtet. Dadurch eignet sie sich besonders für Fahrten, bei denen Komfort und unkompliziertes Handling wichtiger sind als maximale Performance.

Die KTM Super Duke R ist sportlicher positioniert. Das sorgt für eine direkte Verbindung zwischen Fahrer und Motorrad, kann aber auch bedeuten, dass längere Strecken mehr „Sportlichkeit“ verlangen. Wer häufig unterwegs ist und dabei gern zügig fährt, wird die KTM dennoch als sehr passend empfinden – vor allem, wenn die eigene Fahrhaltung ohnehin sportlich ist.

Windschutz, Vibrationen und Streckenkomfort

Bei Naked Bikes spielt der Fahrtwind eine größere Rolle als bei vollverkleideten Maschinen. Die KTM wirkt dabei oft wie ein Motorrad, das man bewusst „aktiv“ fährt. Je nach Setup und Fahrtempo kann das auf längeren Strecken spürbar sein. Die Scrambler ist dagegen häufig die angenehmere Wahl, wenn der Anspruch eher auf entspannterem Cruisen liegt.

Vibrationen und Fahrgeräusche hängen stark von Geschwindigkeit, Fahrbahn und persönlichem Empfinden ab. In der Praxis zeigt sich aber: Die KTM vermittelt mehr „Maschine unter Spannung“, während die Ducati mehr „Charakter und Lifestyle“ transportiert.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

Ducati Scrambler Full Throttle – Stärken

  • Charaktervolles Fahrgefühl mit gut dosierbarer Leistungsentfaltung.
  • Alltagstauglichkeit durch eine zugängliche Sitzposition und unkomplizierte Handhabung.
  • Stimmiges Gesamtpaket aus Stil, Sound und Fahrbarkeit.
  • Angenehm für kurvige Strecken, wenn nicht permanent maximale Dynamik abgerufen werden soll.

Ducati Scrambler Full Throttle – Schwächen

  • Wer konsequent sportlich und sehr schnell unterwegs ist, wird die KTM als klar überlegen bei der Performance wahrnehmen.
  • Je nach Fahrstil kann das „Scrambler“-Setup weniger aggressiv wirken als ein kompromissloses Naked-Race-Konzept.

KTM 1290 Super Duke R – Stärken

  • Deutlich mehr Vortrieb und ein sehr dynamisches Motorgefühl.
  • Sportliches Handling mit direkter Rückmeldung in Kurven.
  • Bremsen und Stabilität für zügige Fahrten und wiederholte Manöver.
  • Viel Reserven für Überholvorgänge und schnelle Strecken.

KTM 1290 Super Duke R – Schwächen

  • Das sportliche Setup kann im Alltag je nach Belag und Fahrtempo „präsenter“ wirken.
  • Für Fahrende, die vor allem entspannt cruisen möchten, kann die KTM mehr Motorrad sein als nötig.

Welche Kaufentscheidung passt?

Die Entscheidung zwischen Ducati Scrambler Full Throttle und KTM 1290 Super Duke R hängt weniger von „Daten“ ab, sondern davon, wie das Motorrad genutzt werden soll. Die Scrambler ist ideal, wenn das Motorrad im Alltag Spaß machen soll, ohne ständig sportlichen Druck aufzubauen. Sie passt zu Fahrten, bei denen Stil, Sound und ein leichtes Handling im Vordergrund stehen.

Die KTM ist die richtige Wahl, wenn Leistung und Dynamik Priorität haben. Wer gern zügig fährt, Kurven dynamisch angeht und ein Motorrad sucht, das auch bei höheren Geschwindigkeiten souverän bleibt, wird die KTM als deutlich passender empfinden. Außerdem ist sie besonders attraktiv, wenn das Motorrad nicht nur für kurze Runden, sondern auch für schnelle Strecken und häufige „Spontanbeschleunigungen“ genutzt wird.

Für welche Fahrprofile lohnt sich welcher Weg?

  • Ducati Scrambler Full Throttle: für Fahrerinnen und Fahrer, die ein charismatisches Motorrad für Alltag und Kurven suchen, ohne permanent das Maximum abzurufen.
  • KTM 1290 Super Duke R: für Fahrerinnen und Fahrer, die ein sportliches Naked wollen, das spürbar Druck macht und bei zügiger Fahrweise besonders überzeugt.

Fazit:

Die Ducati Scrambler Full Throttle ist die bessere Wahl, wenn ein Motorrad gesucht wird, das sich im Alltag leicht anfühlt, dabei viel Charakter mitbringt und auf kurvigen Strecken mit gut dosierbarer Leistung überzeugt. Sie spielt ihre Stärken aus, wenn Komfort, Fahrbarkeit und ein stimmiges Gesamtgefühl wichtiger sind als maximale Performance. Die KTM 1290 Super Duke R gewinnt dagegen dort, wo Dynamik zählt: mehr Durchzug, sportlicheres Handling und ein Setup, das zügige Fahrten besonders belohnt. Wer häufig schnell unterwegs ist, gern dynamisch beschleunigt und ein Naked Bike möchte, das Reserven sichtbar macht, wird mit der KTM glücklicher. Kurz gesagt: Scrambler für entspannt-charismatisches Fahren, Super Duke für Performance-orientierte Fahrfreude.

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