| UVP | 15.490 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2026~ | |
| UVP | 12.499 € | |
| Baujahr | von 2016 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Optik
- Sound
- Motor
- Ausstattung
- Auftritt
- Coolness-Faktor
- eingeschränkter Soziuskomfort
- enger Kniewinkel
- USB und Heizgriffe nur gegen Aufpreis
- kräftiger Motor
- fährt sich superagil
- sehr gute Bremsen von Brembo
- trotz hoher Sitzbank gut beherrschbar
- TFT Cockpit und Schräglagen-Sensorik
- vier ABS-Modi
- schon in Serie gut ausgestattet
- unterhalb von 2.500 Umin rüttelt es im Karton
- Soziusbetrieb nahezu unzumutbar
- Quickshifter nur gegen Aufpreis
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 189 | kg |
| Radstand | 1.493 | mm |
| Länge | 2.085 | mm |
| Radstand | 1.493 | mm |
| Sitzhöhe: | 838 | mm |
| Höhe | 1.130 | mm |
| Gewicht | 160 | kg |
| Radstand | 1.476 | mm |
| Länge | 2.194 | mm |
| Radstand | 1.476 | mm |
| Sitzhöhe: | 899 | mm |
| Höhe | 1.183 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | V2 | |
| Hubraum | 890 | ccm |
| Hub | 62 | mm |
| Bohrung | 96 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 1-Zylinder, 4-Takt Motor | |
| Hubraum | 693 | ccm |
| Hub | 80 | mm |
| Bohrung | 105 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 120 PS bei 10.750 U/Min | |
| Drehmoment | 93 NM bei 8.250 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 240 | km/h |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 283 | km |
| Leistung | 79 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 73 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 195 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 329 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Monocoque | |
| Federung vorne | Marzocchi USD 43 mm voll einstellbar (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | KYB Monofederbein / voll einstellbar (Federweg 160)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge Aluminium | |
| Reifen vorne | 120/70-17 | |
| Reifen hinten | 190/55-17 | |
| Rahmenbauart | Chrom-Molybdän-Gitterrohrrahmen, pulverbeschichtet | |
| Federung vorne | WP APEX 48 mm USD (Federweg 224)mm | |
| Federung hinten | WP APEX mit Pro-Lever Umlenkung (Federweg 240)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 15 | |
| Reifen hinten | 160/60R17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe 320 mm / Brembo M50 Monoblock / 4 Kolben Festsattel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Zweikolben-Bremszange ( Ø 245 mm) | |
| Bremsen vorne | Brembo Vierkolben-Radialfestsattel, Einzelscheibe ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Brembo Einkolben-Schwimmsattel, Einzelscheibe ( Ø 240 mm) | |
Fazit
Zugegeben: Im Vergleich zu den Wettbewerbern kostet die Ducati Streetfighter V2 ein paar Euro mehr. Dafür bekommt man aber auch eine exquisite Maschine, die sich super fährt und technisch so gut ausgestattet ist wie die große Schwester Streetfighter V4. Wer auf V2-Maschinen steht und einen Streetfighter sucht, der hat außer der KTM 990 Duke wenig Alternativen. Allerdings gibt es da ja noch die Monster V2 von Ducati, die etwas puristischer daherkommt und ab nächstem Jahr ebenfalls den neuen V2-Motor beherbergt. Da wird der eine oder andere Ducati-Fan sicherlich ins Grübeln kommen: Monster oder Streetfighter?Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Bergmann & Söhne in Bremervörde zur Verfügung gestellt. Dort stehen übrigens sowohl eine Streetfighter V2 als auch eine V2s als Vorführer für Probefahrten bereit. Ihr könnt den Unterschied beim Fahrwerk also direkt miteinander vergleichen - falls ihr einen findet, schreibt uns bitte.
Fazit
Die Husqvarna 701 Supermoto Modell 2026 ist eine gelungene Weiterentwicklung eines ohnehin sehr eigenständigen Motorrads. Sie bleibt eine kompromisslose Supermoto für Fahrer, die Leichtigkeit, Direktheit und Kurvenlust höher bewerten als Reisekomfort oder Vielseitigkeit um jeden Preis. Gleichzeitig machen der stärkere und überarbeitete Motor, die modernisierte Elektronik, das bessere Cockpit, die Connectivity-Funktionen und die längeren Wartungsintervalle sie erwachsener und praxistauglicher als frühere Generationen. Ihre größten Stärken sind das extrem agile Handling, der druckvolle Einzylinder, die hochwertige Brems- und Fahrwerksausstattung sowie das unverwechselbare Fahrerlebnis.
Ihre Schwächen liegen im eingeschränkten Langstreckenkomfort, der hohen Sitzposition und dem spezialisierten Einsatzprofil. Wer ein Motorrad für schnelle Autobahnetappen, große Reisen oder maximale Bequemlichkeit sucht, sollte sich anderweitig orientieren. Wer jedoch ein leichtes, starkes, modernes und emotionales Straßen-Supermoto sucht, findet in der 701 Supermoto 2026 eines der spannendsten Motorräder seiner Klasse.
Tja, da ist dann wohl mal eine Probefahrt angesagt, oder? Am besten bei Heller & Soltau in St. Michaelisdonn, die haben uns auch das Testbike zur Verfügung gestellt. Heller & Soltau verkauft aber nicht nur Motorräder von Husqvarna, sondern ist auch noch Kawasaki Vertragshändler. Auf gehts nach Dithmarschen!
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Ducati Streetfighter V2 vs Husqvarna 701 Supermoto – Vergleich für die richtige Wahl
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick nach „Spaß“ aussehen, aber aus unterschiedlichen Welten kommen, wird die Entscheidung spannend. Die Ducati Streetfighter V2 steht für kompromisslosen Naked-Bike-Charakter mit sportlichem Anspruch. Die Husqvarna 701 Supermoto dagegen bringt die Mischung aus leichtem Handling, Supermoto-Feeling und einem Motor, der auch abseits der ausgetretenen Pfade Lust auf Tempo macht. Im direkten Vergleich zeigt sich: Beide Bikes können Kurven, Alltag und Ausflüge – aber sie spielen ihre Stärken auf unterschiedliche Weise aus.
Grundidee: Naked-Bike vs. Supermoto-Ansatz
Die Streetfighter V2 ist als sportliches Naked Bike gedacht: aufrechte, aber aktive Sitzposition, klare Linien, und ein Setup, das auf zügige Fahrten und dynamisches Kurvenfahren ausgelegt ist. Die Husqvarna 701 Supermoto verfolgt dagegen einen anderen Ansatz: Supermoto bedeutet wendiger Charakter, direkteres Feedback und ein Fahrgefühl, das sich besonders auf kurvigen Strecken und bei wechselnden Untergründen wohlfühlt.
Wie sich das in der Praxis bemerkbar macht
Im Alltag zeigt sich der Unterschied vor allem im „Wie fühlt es sich an?“. Die Ducati wirkt wie ein sportlicher Allrounder, der sich schnell in einen aggressiven Fahrstil schieben lässt. Die Husqvarna fühlt sich dagegen oft noch unmittelbarer an: Gasannahme und Lenkimpulse wirken direkter, was das Bike besonders für Fahrer interessant macht, die gern spontan beschleunigen und enge Passagen genießen.
Motor und Antrieb: Charakter statt nur Zahlen
Beim Vergleich der Motorwerte wird schnell klar, dass beide Motorräder auf Leistung und Durchzug setzen – aber mit unterschiedlicher Philosophie. Die Ducati Streetfighter V2 ist auf einen sportlichen, kontrollierten Vortrieb ausgelegt. Der Motor liefert Kraft so, dass man sie gut dosieren kann, ohne dass das Bike sofort „überfordert“ wirkt. Das macht sie stark für dynamische Landstraßenfahrten, bei denen man häufig zwischen Schräglage, Beschleunigung und sauberer Linienführung wechselt.
Die Husqvarna 701 Supermoto setzt ebenfalls auf spürbaren Punch, wirkt aber in der Wahrnehmung oft „freier“ und agiler. Gerade beim Herausbeschleunigen aus Kurven kann das Fahrgefühl sehr lebendig sein. Wer gern mit dem Gas spielt, findet hier ein Bike, das sich wie ein Werkzeug für schnelle Richtungswechsel anfühlt.
Stärken und Schwächen im Antrieb
Stärken Ducati Streetfighter V2: sportlicher, gut kontrollierbarer Vortrieb; harmonisches Zusammenspiel aus Motor und Fahrwerk für zügige Fahrten. Schwächen Ducati Streetfighter V2: weniger „verspielt“ im Sinne von Supermoto-Impulsen; wer maximale Unmittelbarkeit sucht, könnte sich eher bei der Husqvarna wiederfinden.
Stärken Husqvarna 701 Supermoto: lebendiger Charakter beim Beschleunigen; sehr agiles Gefühl beim Kurvenfahren. Schwächen Husqvarna 701 Supermoto: je nach Fahrstil kann die direkte Art des Motors mehr Aufmerksamkeit verlangen, besonders wenn es rutschig oder unruhig wird.
Fahrwerk und Handling: Wie die Bikes Kurven „lesen“
Die Unterschiede im Fahrwerk zeigen sich besonders in der Art, wie die Motorräder in Schräglage gehen und wie stabil sie dabei bleiben. Die Ducati Streetfighter V2 ist auf sportliche Präzision ausgelegt. Das Fahrwerk unterstützt eine Linie, die sich wie „geführt“ anfühlt: Man kann die Maschine zügig bewegen, ohne dass sie das Gefühl vermittelt, man müsse ständig gegensteuern.
Die Husqvarna 701 Supermoto ist dagegen auf agiles, supermoto-typisches Verhalten ausgelegt. Das Bike reagiert oft schneller auf Lenkimpulse und vermittelt ein sehr direktes Feedback. Dadurch macht sie besonders Spaß, wenn die Strecke viele Richtungswechsel hat oder wenn der Untergrund nicht immer perfekt ist.
Bremsen und Stabilität
Auch bei den Bremswerten und dem Bremsgefühl lohnt der Blick auf die Unterschiede. Die Ducati wirkt tendenziell wie ein Bike, das Bremsmanöver sauber unterstützt und dabei die Stabilität in der Einlenkphase gut hält. Die Husqvarna punktet häufig mit einem sehr direkten Ansprechverhalten, das sich für sportliches Fahren und spontane Manöver eignet. Wer häufig stark verzögert und dabei maximale Kontrolle sucht, wird bei beiden fündig – aber die Art der Rückmeldung ist unterschiedlich.
Ergonomie und Alltag: Sitzposition, Sicht und Komfort
Im Vergleich der Ergonomie geht es weniger um „besser“ oder „schlechter“, sondern um den Einsatzzweck. Die Ducati Streetfighter V2 bietet eine sportliche, aber alltagstaugliche Sitzposition. Sie ist so ausgelegt, dass man auch längere Strecken angenehm fahren kann, ohne dass das Bike sofort „zu Rennstrecke“ wird. Die Husqvarna 701 Supermoto wirkt dagegen oft noch etwas „auf Aktivität“ getrimmt: Die Sitzhaltung und die Art, wie das Bike auf Lenkbewegungen reagiert, laden zu dynamischem Fahren ein.
Stärken und Schwächen bei der Ergonomie
Ducati Streetfighter V2: sportlich, aber gut für regelmäßige Touren; klare Übersicht und ein Fahrgefühl, das sich schnell anfühlt. Husqvarna 701 Supermoto: sehr lebendig und beweglich; kann aber je nach Fahrstil und Streckenprofil mehr „Mitdenken“ erfordern.
Ausstattung und Fahrmodi: Technik, die den Unterschied macht
Bei der Ausstattung zeigt sich, wie die Hersteller ihre Zielgruppe sehen. Die Ducati Streetfighter V2 setzt auf moderne Features, die das sportliche Fahren unterstützen und gleichzeitig im Alltag helfen, das Bike leichter zu kontrollieren. Dazu gehören typischerweise Assistenz- und Einstellmöglichkeiten, die das Ansprechen des Motors und das Fahrgefühl abrunden.
Die Husqvarna 701 Supermoto legt ebenfalls Wert auf moderne Technik, die vor allem das direkte Fahrgefühl ergänzt. Gerade für Fahrer, die gern variieren – zwischen zügig, entspannt und „kurz mal richtig“ – kann die Abstimmung einen großen Unterschied machen.
Was das für die Kaufentscheidung bedeutet
Wer ein Bike sucht, das sich wie ein sportlicher Begleiter anfühlt und bei dem Technik das Fahren „glatter“ macht, landet oft schneller bei der Ducati. Wer dagegen ein Motorrad möchte, das sich wie ein Werkzeug für dynamische Kurven und spontane Fahrten anfühlt, wird mit der Husqvarna häufig glücklicher.
Stärken im Vergleich: Wo jedes Motorrad besonders punktet
Ducati Streetfighter V2 – typische Vorteile
- Sportliche Präzision: unterstützt eine kontrollierte, dynamische Fahrweise.
- Harmonisches Gesamtpaket: Motor, Fahrwerk und Bremsgefühl wirken aufeinander abgestimmt.
- Allround-Charakter: eignet sich für Stadt, Landstraße und sportliche Ausflüge.
Husqvarna 701 Supermoto – typische Vorteile
- Agiles Handling: schnelle Richtungswechsel und unmittelbares Feedback.
- Supermoto-Feeling: macht Kurven und wechselnde Strecken besonders spaßig.
- Lebendiger Antrieb: lädt zum aktiven Fahren ein.
Wo die Grenzen liegen
- Streetfighter V2: weniger „offroad-nah“ im Gefühl; wer maximales Supermoto-Feeling sucht, könnte die Ducati als etwas „straffer“ empfinden.
- 701 Supermoto: kann je nach Untergrund und Fahrstil mehr Aufmerksamkeit erfordern; wer vor allem auf ruhige, sehr sportliche Präzision setzt, findet bei der Ducati oft die passendere Abstimmung.
Für wen ist welches Bike die bessere Wahl?
Die Entscheidung hängt stark davon ab, welche Art von Fahrspaß im Vordergrund steht. Die Ducati Streetfighter V2 ist besonders passend für Fahrer, die ein sportliches Naked Bike suchen, das sich wie ein präzises Gesamtpaket anfühlt. Sie eignet sich für alle, die gern zügig fahren, Kurven sauber anstellen und dabei ein kontrolliertes, „sportlich-elegantes“ Fahrgefühl bevorzugen.
Die Husqvarna 701 Supermoto ist ideal für Fahrer, die ein Motorrad möchten, das sehr direkt reagiert und sich wie gemacht anfühlt für enge Strecken, spontane Beschleunigung und ein lebendiges Handling. Wer Supermoto-Charakter mag und auch mal abseits der klassischen Komfortzone Spaß sucht, wird mit der Husqvarna häufig eine besonders passende Wahl treffen.
Fazit:
Die Ducati Streetfighter V2 ist die bessere Wahl, wenn sportliche Präzision, ein harmonisches Zusammenspiel aus Motor, Fahrwerk und Bremsgefühl sowie ein alltagstauglicher Naked-Bike-Charakter im Vordergrund stehen. Sie passt besonders zu Fahrern, die zügig unterwegs sind, Kurven gern sauber und kontrolliert fahren und ein Motorrad suchen, das sich wie ein sportlicher Begleiter verhält.
Die Husqvarna 701 Supermoto ist die bessere Wahl, wenn Agilität, unmittelbares Feedback und echtes Supermoto-Feeling wichtiger sind als „glatte“ Perfektion. Sie eignet sich besonders für Fahrer, die viele Richtungswechsel lieben, gern aktiv mit dem Gas arbeiten und auch auf wechselnden Strecken ein lebendiges Fahrgefühl möchten.
Kurz gesagt: Ducati für kontrolliert-sportliche Präzision, Husqvarna für direktes, supermoto-inspiriertes Fahrvergnügen.