| UVP | 15.490 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2026~ | |
| UVP | 7.295 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Optik
- Sound
- Motor
- Ausstattung
- Auftritt
- Coolness-Faktor
- eingeschränkter Soziuskomfort
- enger Kniewinkel
- USB und Heizgriffe nur gegen Aufpreis
- sehr einfaches Fahrverhalten
- komfortable Maschine
- erwachsene Anmutung
- quirliger Motor
- eingeschränkte Offroad-Fähigkeit
- ABS nur gemeinsam vorne und hinten abschaltbar
- Tempomat und Quickshifter nicht erhältlich
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 189 | kg |
| Radstand | 1.493 | mm |
| Länge | 2.085 | mm |
| Radstand | 1.493 | mm |
| Sitzhöhe: | 838 | mm |
| Höhe | 1.130 | mm |
| Gewicht | 195 | kg |
| Radstand | 1.555 | mm |
| Länge | 2.300 | mm |
| Radstand | 1.555 | mm |
| Sitzhöhe: | 870 | mm |
| Höhe | 1.460 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | V2 | |
| Hubraum | 890 | ccm |
| Hub | 62 | mm |
| Bohrung | 96 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Viertakt-Reihenzweizylinder | |
| Hubraum | 451 | ccm |
| Hub | 59 | mm |
| Bohrung | 70 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 120 PS bei 10.750 U/Min | |
| Drehmoment | 93 NM bei 8.250 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 240 | km/h |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 283 | km |
| Leistung | 45 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 43 NM bei 6.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 175 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 400 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Monocoque | |
| Federung vorne | Marzocchi USD 43 mm voll einstellbar (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | KYB Monofederbein / voll einstellbar (Federweg 160)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge Aluminium | |
| Reifen vorne | 120/70-17 | |
| Reifen hinten | 190/55-17 | |
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | 43-mm USD Teleskopgabel (Federweg 210)mm | |
| Federung hinten | Uni-Trak-Schwinge (Federweg 196)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 90/90-21 M/C 54S | |
| Reifen hinten | 140/70-17 M/C 66S | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe 320 mm / Brembo M50 Monoblock / 4 Kolben Festsattel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Zweikolben-Bremszange ( Ø 245 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Halbschwimmend gelagerte 310-mm-Einzelscheibenbremse mit Doppelkolbenbremssattel ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibenbremse, Doppelkolbenbremssattel ( Ø 230 mm) | |
Fazit
Zugegeben: Im Vergleich zu den Wettbewerbern kostet die Ducati Streetfighter V2 ein paar Euro mehr. Dafür bekommt man aber auch eine exquisite Maschine, die sich super fährt und technisch so gut ausgestattet ist wie die große Schwester Streetfighter V4. Wer auf V2-Maschinen steht und einen Streetfighter sucht, der hat außer der KTM 990 Duke wenig Alternativen. Allerdings gibt es da ja noch die Monster V2 von Ducati, die etwas puristischer daherkommt und ab nächstem Jahr ebenfalls den neuen V2-Motor beherbergt. Da wird der eine oder andere Ducati-Fan sicherlich ins Grübeln kommen: Monster oder Streetfighter?Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Bergmann & Söhne in Bremervörde zur Verfügung gestellt. Dort stehen übrigens sowohl eine Streetfighter V2 als auch eine V2s als Vorführer für Probefahrten bereit. Ihr könnt den Unterschied beim Fahrwerk also direkt miteinander vergleichen - falls ihr einen findet, schreibt uns bitte.
Fazit
Die Kawasaki KLE 500 SE ist ein gelungener Allrounder, der mit Leistung, Komfort und Zuverlässigkeit punktet. Sie eignet sich sowohl für Einsteiger als auch für erfahrene Fahrer, die ein robustes und vielseitiges Motorrad suchen. Wer eine Maschine für den täglichen Gebrauch und gelegentliche Abenteuer abseits der Straße sucht, wird mit der KLE 500 SE bestens bedient. Für extremes Hard-Enduro ist sie allerdings nicht gebaut, das merkt man schon an der mässigen Bodenfreiheit. Trotzdem: Ein ehrliches Motorrad ohne überflüssigen Elektronik-Schnickschnack, das genau das tut, was draufsteht: Abenteuer im Alltag ermöglichen.Ausprobieren könnt Ihr die KLE 500 SE am besten bei Heller & Soltau im schönen beschaulichen Sankt Michaelisdonn, denn dort gibt es wunderbare Landstraßen, auf den denen sich die KLE besonders wohl fühlt. Und natürlich gibt es dort auch jede Menge anderer Kawas, die man probefahren kann - und auch Bikes von Husqvarna findet ihr da.
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Ducati Streetfighter V2 vs. Kawasaki KLE 500 SE – Vergleich & Kaufberatung
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick aus unterschiedlichen Welten wirken, wird der Vergleich besonders spannend. Die Ducati Streetfighter V2 steht für kompromisslosen Fahrspaß, markantes Design und ein sportliches Naked-Konzept. Die Kawasaki KLE 500 SE dagegen ist eher die pragmatische Wahl: ein Motorrad, das auf Alltag, Touren und vielseitige Einsätze ausgelegt ist. Wer sich zwischen beiden Modellen entscheidet, sollte nicht nur auf den ersten Eindruck schauen, sondern darauf, wie sich die jeweiligen Stärken im Alltag wirklich anfühlen.
Grundidee im Vergleich: Streetfighter vs. vielseitiges Allround-Motorrad
Die Streetfighter V2 ist als Naked-Bike gedacht, das sportliche Ansprüche in den Vordergrund stellt. Das Konzept zielt auf Dynamik: schnelle Reaktionen, ein direkteres Fahrgefühl und eine Sitzposition, die eher nach „Fahren“ als nach „Schlendern“ aussieht. Die KLE 500 SE verfolgt eine andere Philosophie. Sie wirkt wie ein Motorrad, das man gerne für längere Strecken nutzt, das auch abseits der perfekten Asphalt-Umgebung nicht sofort die Flucht ergreift und das insgesamt entspannter zu fahren ist.
Motor & Charakter: Wie sich Leistung und Ansprechverhalten unterscheiden
Im Vergleich zeigt sich vor allem der Unterschied im Motorcharakter. Die Ducati Streetfighter V2 ist auf ein sportliches Ansprechverhalten ausgelegt. Das bedeutet: Gasbefehle werden spürbar schneller umgesetzt, und das Motorrad lädt dazu ein, die Drehzahlbereiche aktiv zu nutzen. Wer gerne zügig beschleunigt, Kurven dynamisch ansteuert und das Gefühl von „Kontrolle durch Drehmoment“ mag, wird hier schnell warm.
Die Kawasaki KLE 500 SE setzt dagegen stärker auf Alltagstauglichkeit und einen gut nutzbaren Bereich über verschiedene Geschwindigkeiten. Das Motorrad wirkt weniger wie ein „Drehzahlwerkzeug“ und mehr wie ein zuverlässiger Begleiter, der auch bei wechselnden Bedingungen ruhig bleibt. Das kann besonders dann überzeugen, wenn nicht jede Fahrt ein reines Fahrwerks- oder Beschleunigungs-Event sein soll.
Stärken & Schwächen beim Motor
- Ducati Streetfighter V2: Stärken liegen im sportlichen Ansprechverhalten und im dynamischen Fahrgefühl. Schwäche: Wer vor allem entspannt cruisen möchte, empfindet die sportliche Ausrichtung manchmal als „zu präsent“.
- Kawasaki KLE 500 SE: Stärken liegen in der unkomplizierten Nutzbarkeit und dem eher gelassenen Charakter. Schwäche: Wer maximale sportliche Dynamik sucht, wird die Ducati als klarer „Spaßmotor“ erleben.
Fahrwerk & Handling: Agilität vs. Gelassenheit
Beim Handling trennt sich die Spreu schnell. Die Streetfighter V2 ist spürbar auf Agilität ausgelegt. Richtungswechsel gehen leicht von der Hand, und das Motorrad vermittelt ein Gefühl von „direkt am Geschehen“. Das ist ideal, wenn häufig kurvige Strecken, zügiges Fahren oder spontane Manöver im Fokus stehen.
Die KLE 500 SE wirkt dagegen wie ein Motorrad, das auf Stabilität und Alltagstauglichkeit optimiert ist. Das Fahrwerk unterstützt eine ruhige Linie und bleibt auch dann angenehm, wenn die Straße nicht perfekt ist. Gerade bei längeren Strecken oder wechselnden Untergründen kann das ein echter Vorteil sein.
Bremsen & Fahrstabilität
Beide Motorräder bringen ihre eigenen Stärken mit. Die Ducati spielt ihre Stärken besonders dann aus, wenn es zügig in die Kurve geht und das Motorrad präzise Verzögerung braucht. Die Kawasaki punktet eher mit einem insgesamt gutmütigen Gefühl und einer souveränen Stabilität im Alltag. Wer häufig stark bremst und sportlich fährt, wird die Ducati als „griffiger“ erleben. Wer dagegen Wert auf gleichmäßiges, entspanntes Fahren legt, findet in der KLE 500 SE oft die passendere Abstimmung.
Sitzposition & Komfort: Sportlich straff oder tourentauglich entspannt
Ein großer Unterschied zeigt sich in der Sitzposition. Die Ducati Streetfighter V2 ist sportlich ausgelegt: Das Motorrad lädt dazu ein, aktiv zu fahren, und die Körperhaltung unterstützt dynamische Kurvenfahrten. Das ist ein Plus, wenn kurze bis mittlere Strecken mit Fahrspaß im Vordergrund stehen. Bei sehr langen Fahrten kann die sportliche Haltung jedoch stärker ins Gewicht fallen – je nach persönlicher Statur und Fahrgewohnheit.
Die Kawasaki KLE 500 SE wirkt dagegen auf Komfort und entspannteres Handling ausgelegt. Die Sitzposition unterstützt eine weniger „angespannte“ Art zu fahren. Das macht sie besonders interessant, wenn häufig längere Touren anstehen oder wenn die Fahrt mehr als Transportmittel denn als sportliches Training verstanden wird.
Windschutz & Alltag
Da beide Konzepte unterschiedlich sind, unterscheidet sich auch das Gefühl bei Fahrtwind. Die Ducati wirkt stärker auf sportliche Optik und direkte Rückmeldung ausgelegt, während die Kawasaki eher als „funktionales“ Motorrad wahrgenommen wird. Wer viel in der Stadt unterwegs ist, profitiert oft von der unkomplizierten Handhabung. Wer häufiger Landstraße oder Touren fährt, wird den Komfortvorteil der Kawasaki schneller merken.
Elektronik & Fahrmodi: Direkte Performance oder pragmatische Unterstützung
Im Vergleich zeigt sich, dass die Ducati stärker auf Performance-Orientierung setzt. Das bedeutet: Die Unterstützung zielt darauf ab, sportliches Fahren zu erleichtern und das Motorrad in dynamischen Situationen berechenbar zu halten. Die Kawasaki wirkt dagegen eher als Motorrad, das den Fokus auf verlässliche Bedienbarkeit legt. Das kann besonders dann überzeugen, wenn nicht jede Fahrt „optimiert“ werden soll, sondern einfach gut funktionieren muss.
Wichtig ist dabei: Nicht jede Elektronik ist automatisch besser. Entscheidend ist, wie sie zum Fahrstil passt. Wer gerne mit dem Motorrad „arbeitet“, wird die Ducati als intensiver erleben. Wer lieber entspannt fährt und sich auf das Wesentliche konzentriert, wird die Kawasaki als angenehmer im Alltag empfinden.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Landstraße und Touren
Die Streetfighter V2 ist vor allem dann die bessere Wahl, wenn die Fahrt häufig sportlich geplant ist: zügige Ausfahrten, kurvige Strecken, kurze Wege mit dem Wunsch nach Fahrspaß. In der Stadt kann sie zwar durchaus funktionieren, aber das sportliche Konzept bleibt spürbar. Wer viel Stop-and-Go fährt, sollte darauf achten, wie die eigene Erwartung an Komfort und Ruhe ist.
Die KLE 500 SE ist dagegen ein Motorrad, das man gerne „einfach nimmt“. Für Pendeln, Wochenendtouren und längere Fahrten wirkt sie oft stimmiger. Gerade wenn die Strecke nicht immer perfekt ist oder wenn Gepäck und wechselnde Bedingungen eine Rolle spielen, spielt die Kawasaki ihre Vielseitigkeit aus.
Stärken & Schwächen im Alltag
- Ducati Streetfighter V2: Stärken: sportliche Dynamik, direktes Feedback, macht Lust auf zügiges Fahren. Schwächen: sportlicher Charakter kann bei sehr langen oder entspannten Fahrten weniger passend sein.
- Kawasaki KLE 500 SE: Stärken: alltagstauglich, tourenorientiert, gelassener Charakter. Schwächen: wer maximale Sportlichkeit erwartet, wird die Ducati als klar überlegen empfinden.
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Die Entscheidung zwischen Ducati Streetfighter V2 und Kawasaki KLE 500 SE hängt weniger von „besser“ oder „schlechter“ ab, sondern davon, welche Art von Fahrgefühl gesucht wird.
Streetfighter V2 – ideal für…
… alle, die ein Naked-Bike möchten, das sportlich reagiert, Kurven aktiv unterstützt und Fahrspaß in den Vordergrund stellt. Wer gerne dynamisch fährt, das Motorrad spüren will und das Konzept „Performance zuerst“ mag, trifft mit der Ducati häufig die richtige Wahl.
KLE 500 SE – ideal für…
… alle, die ein vielseitiges Motorrad suchen, das im Alltag unkompliziert bleibt und auch auf längeren Strecken angenehm funktioniert. Wer Wert auf Komfort, Gelassenheit und einen Charakter legt, der nicht ständig nach sportlicher Auslegung verlangt, findet in der Kawasaki oft den besseren Match.
Fazit:
Die Ducati Streetfighter V2 ist die bessere Wahl, wenn sportliches Fahren, direktes Ansprechverhalten und ein agiles Handling im Mittelpunkt stehen. Sie wirkt wie ein Motorrad, das Fahrten bewusst „auf Spannung“ setzt und besonders auf kurvigen Strecken Freude macht. Wer dagegen vor allem ein Motorrad für Alltag, längere Touren und wechselnde Bedingungen sucht, wird mit der Kawasaki KLE 500 SE glücklicher: Sie bietet eine entspanntere Art zu fahren, wirkt alltagstauglich und bleibt auch dann souverän, wenn die Fahrt nicht ausschließlich sportlich geplant ist. Kurz gesagt: Ducati für den Fokus auf Dynamik und Fahrspaß, Kawasaki für Vielseitigkeit, Komfort und entspannte Touren. Wer das eigene Fahrprofil ehrlich einordnet, findet in beiden Fällen ein stimmiges Motorrad – aber eben für unterschiedliche Prioritäten.