| UVP | 28.390 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2026~ | |
| UVP | 8.770 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Höllisches Power-Bike mit unglaublicher Leistung und allen Sicherheitsfeatures.
- Höllisches Power-Bike mit unglaublicher Leistung und allen Sicherheitsfeatures.
- üppige Serienausstattung
- wunderbarer Dreizylinder ohne Hubzapfenversatz
- eigenständiger, wunderbarer Triple-Sound
- schönes TFT-Display mit vier schicken Anzeigearten
- viele sinnvolle Details
- PREIS !!!
- komplizierte Connectivity-Ersteinrichtung
- Quickshifter ohne Blipper
- Lastwechsel-Reaktionen im Sport-Modus in niedrigen Gängen
- Bremse vorne braucht viel Handkraft
- Service alle 5.000 km
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 198 | kg |
| Radstand | 1.488 | mm |
| Radstand | 1.488 | mm |
| Sitzhöhe: | 845 | mm |
| Gewicht | 236 | kg |
| Radstand | 1.565 | mm |
| Länge | 2.355 | mm |
| Radstand | 1.565 | mm |
| Sitzhöhe: | 845 | mm |
| Höhe | 1.618 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | V4 | |
| Hubraum | 1.103 | ccm |
| Hub | 54 | mm |
| Bohrung | 81 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Drei-Zylinder Reihe, 4-Ventil DOHC | |
| Hubraum | 699 | ccm |
| Hub | 61 | mm |
| Bohrung | 70 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 208 PS bei 13.000 U/Min | |
| Drehmoment | 123 NM bei 9.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 275 | km/h |
| Tankinhalt | 17 | Liter |
| Verbrauch | 8 | l pro 100km |
| Reichweite | 224 | km |
| Leistung | 95 PS bei 10.000 U/Min | |
| Drehmoment | 75 NM bei 7.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Tankinhalt | 22 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 512 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Frontrahmen | |
| Federung vorne | Voll einstellbare Öhlins NIX30 Upside-Down-Gabel 43 mm (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Voll einstellbares Öhlins TTX36 Mono-Federbein (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 200/60 ZR 17 | |
| Rahmenbauart | Aluminium-Druckguss-Rahmen | |
| Federung vorne | Upside-down-Gabel von Marzocchi, voll einstellbar (Federweg 180)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein, voll einstellbar (Federweg 180)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 90/90 R21 | |
| Reifen hinten | 150/70 R18 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 330 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 245 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 265 mm) | |
Fazit
Bei günstigen Motorrädern aus chinesischer Fertigung wird häufig gesagt: "Für diesen Preis echt gut!" Das würde der Zontes 703F Adventure aber nicht gerecht werden. Sie ist ein gutes Motorrad, und zwar auch unabhängig vom günstigen Preis. Sie kann viel, klingt gut, kommt mit vielen schönen Details und einer bemerkenswerten Serien-Ausstattung und fährt sich gut.Der allerletzte Feinschliff fehlt vielleicht noch, z.B. bei der Gasannahme oder der Einrichtung der Navigationslösung, aber das ist wirklich Meckern auf höchstem Niveau. Die Maschine macht tatsächlich viel Spaß und sieht dazu auch noch richtig gut aus - finden wir zumindest. Eine Probefahrt wird dringend empfohlen!
Die Testmaschine haben wir von Bergmann & Söhne in Tornesch zur Verfügung gestellt bekommen. Dort steht sie für eine ausgiebige Probefahrt bereit - aber nicht nur dort, sondern auch in den B&S Filialen in Bremervörde, Hamburg-Rahlstedt und Kaiserslautern. Ein Besuch bei Bergmann & Söhne lohnt sich immer, alleine schon wegen des umfangreichen Angebots an gebrauchten Maschinen.
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Ducati Streetfighter V4 S vs. Zontes 703 F: Vergleich für Streetfighter-Fans
Wenn es um Streetfighter-Feeling geht, stehen zwei Namen besonders im Fokus: die Ducati Streetfighter V4 S und die Zontes 703 F. Beide Bikes wollen sportlich wirken, beide versprechen Fahrspaß – aber sie gehen den Weg dorthin sehr unterschiedlich. Genau darum lohnt sich ein genauer Blick: Wie unterscheiden sich Motorcharakter, Fahrwerk, Bremsanlage und Ausstattung? Und vor allem: Welche Stärken und Schwächen zeigen sich im Alltag und auf der Hausstrecke?
Grundidee: Premium-Streetfighter vs. modernes Preis-Leistungs-Konzept
Die Ducati Streetfighter V4 S ist klar als Premium-Performance-Maschine positioniert. Das merkt man nicht nur am Anspruch, sondern auch daran, wie das Bike insgesamt abgestimmt ist: Der Fokus liegt auf Dynamik, präziser Rückmeldung und einem sehr direkten Fahrgefühl. Die Zontes 703 F verfolgt dagegen eine andere Strategie. Sie bringt moderne Streetfighter-Optik und eine sportliche Ausrichtung in einem Rahmen, der vor allem für Fahrer interessant ist, die viel Motorrad fürs Geld suchen.
Damit entsteht ein spannender Vergleich: Ducati steht für maximale Performance und ein sehr „fertiges“ Gesamtpaket, Zontes für einen Einstieg in die Streetfighter-Welt mit klarer Tendenz Richtung Fahrspaß.
Motor und Antrieb: Charakter entscheidet
Ducati Streetfighter V4 S: aggressiv und sehr präsent
Die Ducati Streetfighter V4 S spielt ihre Stärken vor allem dort aus, wo es dynamisch wird. Der Motor wirkt in der Praxis sehr durchsetzungsfähig: Beschleunigung fühlt sich spontan an, und das Bike bleibt auch bei zügiger Gangart stabil in der Linie. Gerade beim Herausbeschleunigen aus Kurven zeigt sich, dass die Abstimmung auf sportliche Nutzung ausgelegt ist. Das Gesamtgefühl ist „mechanisch“ und gleichzeitig fein dosierbar – ein typisches Ducati-Setup, das man spürt.
Zontes 703 F: sportlich, aber anders abgestimmt
Die Zontes 703 F bringt ebenfalls einen klaren Performance-Anspruch mit. Im Vergleich zur Ducati wirkt der Antrieb tendenziell zugänglicher im Alltag: Das Bike lässt sich oft entspannter bewegen, ohne dass man ständig „arbeiten“ muss. In flotten Passagen macht das Spaß, und die 703er-Philosophie zielt darauf, dass man schnell ein gutes Tempo findet. Gleichzeitig ist die Charakteristik weniger „spitz“ als bei der Ducati – eher harmonisch und alltagstauglich, aber mit sportlicher Kante.
Fahrwerk und Handling: Präzision vs. unkomplizierte Agilität
Ducati Streetfighter V4 S: hohe Rückmeldung
Beim Fahrwerk zeigt sich der Unterschied in der Ausrichtung besonders deutlich. Die Ducati Streetfighter V4 S vermittelt viel Rückmeldung. Das hilft in schnellen Kurven, weil man das Bike sehr gut „lesen“ kann: Wie stark es einlenkt, wie es sich unter Last verhält und wie stabil es beim Richtungswechsel bleibt. Die Abstimmung wirkt darauf ausgelegt, dass man zügig fahren kann, ohne dass das Bike dabei unruhig wird.
Stärken liegen damit klar in der Fahrdynamik und in der präzisen Rückmeldung. Schwächen sind eher indirekt: Wer vor allem entspannt fährt oder viel im Stadtverkehr unterwegs ist, kann den sportlichen Charakter als „konsequent“ empfinden – nicht schlecht, aber eben sehr fokussiert.
Zontes 703 F: leicht zu bewegen
Die Zontes 703 F wirkt im Handling oft unkompliziert. Das Bike lässt sich gut in die Kurve bringen und bleibt dabei kontrollierbar. Gerade wenn man nicht permanent am Limit fährt, ist das ein echter Vorteil: Man bekommt schnell ein sicheres Gefühl und kann das Motorrad auch in wechselnden Situationen angenehm bewegen.
Die Schwäche im Vergleich zur Ducati liegt meist nicht im Grundkonzept, sondern in der letzten Konsequenz: Bei sehr sportlicher Fahrweise fehlt manchmal die „Premium-Schärfe“ in der Rückmeldung. Wer aber vor allem Spaß sucht, ohne ständig das Maximum abzurufen, wird mit der Zontes sehr zufrieden sein.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern
Bei Bremsen geht es nicht nur um die reine Verzögerungsleistung, sondern auch um Dosierbarkeit und Gefühl. Die Ducati Streetfighter V4 S punktet hier typischerweise mit einem sehr klaren Druckpunkt und einer souveränen Abstimmung. Das erleichtert es, in Kurven oder beim harten Verzögern die Linie zu halten. Dadurch entsteht ein hohes Maß an Vertrauen.
Die Zontes 703 F bremst ebenfalls ordentlich und ist im Alltag gut beherrschbar. Im Vergleich zur Ducati kann die letzte Feinheit im Gefühl jedoch etwas weniger „direkt“ wirken. Für die meisten Fahrer ist das trotzdem kein Problem, denn die Zontes bleibt kontrollierbar und zuverlässig.
Ausstattung und Komfort: Was man im Alltag wirklich merkt
Ducati Streetfighter V4 S: Premium-Anspruch
Die Ducati Streetfighter V4 S ist nicht nur auf Leistung getrimmt, sondern auch auf ein stimmiges Gesamtpaket. Das zeigt sich in der Art, wie sich das Bike „rund“ anfühlt: Bedienelemente, Gesamtanmutung und die Abstimmung zwischen Motor, Fahrwerk und Elektronik wirken wie aus einem Guss. Für Fahrer, die Wert auf ein sehr hochwertiges Setup legen, ist das ein klarer Pluspunkt.
Als mögliche Schwäche kann sich ergeben, dass ein Premium-Bike auch Premium-Erwartungen weckt: Wer eher „einfach losfahren“ möchte, ohne sich mit sportlicher Abstimmung zu beschäftigen, könnte die Ducati als konsequenter empfinden.
Zontes 703 F: moderne Basis, pragmatisch gedacht
Die Zontes 703 F setzt auf eine moderne Ausstattung und einen pragmatischen Ansatz. Im Alltag ist das oft der entscheidende Punkt: Man bekommt ein sportliches Motorrad, das sich nicht wie ein „Projekt“ anfühlt. Gerade für Fahrer, die neu in die Streetfighter-Welt einsteigen oder ein vielseitiges Bike suchen, kann das sehr attraktiv sein.
Im Vergleich zur Ducati ist die Ausstattung und das Gesamtfeeling weniger „Premium-überhöht“. Das ist aber genau der Unterschied: Zontes liefert ein starkes Paket, während Ducati stärker auf die letzte Stufe der Performance und des Fahrgefühls zielt.
Design und Ergonomie: Streetfighter-Look, unterschiedliche Prioritäten
Beide Bikes setzen auf den typischen Streetfighter-Look – mit klarer Front, sportlicher Silhouette und dem Anspruch, im Stand schon dynamisch zu wirken. Bei der Ergonomie zeigt sich jedoch, wie unterschiedlich die Zielgruppe gedacht ist: Die Ducati wirkt stärker auf sportliche Haltung und zügiges Fahren ausgelegt, während die Zontes häufig etwas mehr „Alltagsfreundlichkeit“ vermittelt.
Das bedeutet: Wer häufig kurze Strecken fährt, in der Stadt unterwegs ist oder einfach entspannt cruisen möchte, wird mit der Zontes oft schneller „warm“. Wer dagegen bewusst sportlich fährt und das Bike als Werkzeug für Kurven und Tempo sieht, wird die Ducati eher als stimmiger empfinden.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Ducati Streetfighter V4 S – Stärken
- Sehr dynamischer Motorcharakter mit starker Präsenz bei sportlicher Fahrweise
- Hohe Präzision im Handling und klare Rückmeldung vom Fahrwerk
- Vertrauen beim Bremsen durch gute Dosierbarkeit und souveräne Abstimmung
- Premium-Gesamtpaket aus Fahrgefühl, Verarbeitung und Abstimmung
Ducati Streetfighter V4 S – Schwächen
- Sportlicher Fokus kann im Alltag „konsequent“ wirken
- Anspruch an Fahrstil und Erwartungshaltung ist höher
Zontes 703 F – Stärken
- Unkompliziertes Handling und leichtes Einlenken
- Alltagstaugliche Sportlichkeit mit gutem Zugang zum Tempo
- Starkes Preis-Leistungs-Konzept für Streetfighter-Fans
- Pragmatische Ausstattung, die im Alltag funktioniert
Zontes 703 F – Schwächen
- Bei sehr sportlicher Fahrweise fehlt im Vergleich zur Ducati oft die letzte Premium-Schärfe
- Das Gesamtgefühl ist weniger „High-End“ als bei der Streetfighter V4 S
Für wen lohnt sich welches Bike?
Die Ducati Streetfighter V4 S ist besonders interessant für Fahrer, die ein Streetfighter nicht nur optisch mögen, sondern das maximale Fahrgefühl suchen. Wer Kurven dynamisch angeht, Wert auf präzise Rückmeldung legt und beim Bremsen sowie beim Antrieb ein sehr direktes, hochwertiges Setup erwartet, wird mit der Ducati sehr glücklich. Auch für längere sportliche Ausfahrten ist das Bike ein starkes Werkzeug, weil die Abstimmung auf Performance ausgelegt ist.
Die Zontes 703 F passt dagegen hervorragend zu Fahrern, die ein modernes, sportliches Motorrad wollen, ohne dabei auf Alltagstauglichkeit zu verzichten. Wer viel in der Stadt unterwegs ist, gerne spontan fährt und ein Bike sucht, das schnell Spaß macht und sich unkompliziert bewegen lässt, findet in der Zontes eine sehr attraktive Option. Sie ist auch für Einsteiger in die Streetfighter-Welt spannend, weil sie den Einstieg in sportliche Fahrdynamik erleichtert.
Fazit:
Die Ducati Streetfighter V4 S ist die Wahl für alle, die Streetfighter-Performance als Erlebnis verstehen: Der Motor wirkt sehr präsent, das Fahrwerk liefert präzise Rückmeldung und die Bremsen geben ein hohes Maß an Vertrauen. Wer sportlich fährt und ein Premium-Gesamtpaket sucht, bekommt hier genau das – mit dem kleinen Nachteil, dass der sportliche Charakter im Alltag spürbar „konsequent“ sein kann.
Die Zontes 703 F überzeugt vor allem durch unkomplizierte Agilität und eine sportliche Ausrichtung, die sich im Alltag gut anfühlt. Sie ist ideal für Fahrer, die viel Motorrad fürs Budget möchten und ein Bike suchen, das schnell Spaß macht, ohne dass man ständig am Limit unterwegs sein muss. Wer dagegen die letzte Stufe an Premium-Schärfe und High-End-Fahrgefühl priorisiert, wird eher zur Ducati greifen.