| UVP | 29.390 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 16.195 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Motor mit Druck und weit nutzbarem Drehzahlband
- sehr gute Bremsen
- überraschend agil
- respekteinflössende Optik
- cooler Sound
- sehr gute Serienausstattung mit QuickShifter, Schräglagensensorik, Tmepomat, Pfeilnavi etc.
- etwas schwerfällig beim Rangieren
- tolle Optik
- starker Motor
- emotinaler Sound
- edle Verarbeitung
- angenehmes Fahrverhalten
- ruckeliger QuickShifter
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 252 | kg |
| Radstand | 1.620 | mm |
| Radstand | 1.620 | mm |
| Sitzhöhe: | 770 | mm |
| Gewicht | 216 | kg |
| Radstand | 1.414 | mm |
| Länge | 2.080 | mm |
| Radstand | 1.414 | mm |
| Sitzhöhe: | 810 | mm |
| Höhe | 1.127 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | V4 | |
| Hubraum | 1.158 | ccm |
| Hub | 54 | mm |
| Bohrung | 83 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 8V-Zweizylinder-SOHC-Reihenmotor, 270° Hubzapfenversatz | |
| Hubraum | 1.200 | ccm |
| Hub | 80 | mm |
| Bohrung | 98 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | X-Ring-Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 168 PS bei 10.750 U/Min | |
| Drehmoment | 126 NM bei 7.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 250 | km/h |
| Tankinhalt | 20 | Liter |
| Verbrauch | 7 | l pro 100km |
| Reichweite | 300 | km |
| Leistung | 105 PS bei 7.750 U/Min | |
| Drehmoment | 112 NM bei 4.250 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 215 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 300 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Monocoque-Rahmen | |
| Federung vorne | USD 50 mm, voll einstellbar (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 145)mm | |
| Aufhängung hinten | Einarmschwinge aus Aluminium | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 240/45 ZR 17 | |
| Rahmenbauart | Zentrahlrohrrahmen mit Unterzügen | |
| Federung vorne | 43mm Marzocchi USD-Gabel (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Marzocchi Stereo-Federbeine mit externem Ausgleichsbehälter, mit einstellbarer Federvorspannung (Federweg 116)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR17 | |
| Reifen hinten | 160/60 ZR17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Brembo Stylema Monoblock-Bremssättel ( Ø 330 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Brembo Zweikolben-Schwimmsattel ( Ø 265 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse, 4-Kolben-Bremssättel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Nissin Doppelkolben-Schwimmsattel ( Ø 220 mm) | |
Fazit
Die neue Triumph Speed Twin 1200 RS ist ein saugutes Motorrad. Sie ist wunderschön, fährt sich richtig gut und ist - typisch Triumph - hervorragend verarbeitet. Der herrliche Twin-Sound unterstützt das Retro-Roadster Fahrgefühl, wobei die RS - wenn gewollt - auch überraschend sportlich bewegt werden kann. Es gibt kaum etwas zu kritisieren, wenn man mal vom etwas ruckeligen QuickShifter absieht. Es wird dennoch niemanden geben, der nicht mit einem fettem Grinsen von diesem Bike absteigt. Und zwar nach jeder Fahrt, vermutlich auch noch in 10 Jahren...Die Test-Maschine haben von wir von Triumph Hamburg für diesen Test zur Verfügung gestellt bekommen. Dort steht sie als Vorführer und freut sich auf Probefahrer. Wer noch zwischen der Standard Speed Twin und der RS schwankt, kann bei Triumph Hamburg auch beide Bikes Probe sitzen. Das dürfte bei der Entscheidung helfen.
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Ducati XDiavel V4 vs. Triumph Speed Twin 1200 RS – Vergleich
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick sehr unterschiedlich wirken, steckt dahinter oft genau das, was beim Kauf zählt: ein anderer Charakter, ein anderes Fahrgefühl und eine andere Art, Kilometer zu genießen. Der Vergleich zwischen der Ducati XDiavel V4 und der Triumph Speed Twin 1200 RS zeigt das besonders deutlich. Während die Ducati mit ihrer V4-Power und der Cruiser-Optik auf souveräne Durchzugskraft setzt, bringt die Triumph den klassischen Roadster-Ansatz mit moderner Performance und sportlicher Haltung zusammen.
Im Folgenden geht es darum, wie sich die beiden Modelle in den typischen Kaufkriterien unterscheiden – also dort, wo man im Alltag und auf der Landstraße wirklich merkt, was das Motorrad ausmacht. Dabei werden die aufgelisteten Werte der Modelle miteinander verglichen, Stärken herausgestellt und auch die Schwächen ehrlich eingeordnet.
Charakter und Motorgefühl: V4-Cruiser vs. Roadster-Twin
Leistung und Drehmoment als Kernunterschied
Die Ducati XDiavel V4 ist auf einen kraftvollen, entspannten Vortrieb ausgelegt. Die Kombination aus V4-Charakter und Cruiser-Positionierung sorgt dafür, dass sich die Ducati besonders dann stark anfühlt, wenn es nicht um hektisches Hochdrehen geht, sondern um kräftiges Anfahren, zügiges Beschleunigen und entspanntes Gleiten. In den aufgelisteten Leistungs- und Drehmomentwerten zeigt sich diese Ausrichtung: Die Ducati wirkt in der Praxis wie ein „großer“ Motor, der Druck aufbaut, ohne dass ständig nachgeschoben werden muss.
Die Triumph Speed Twin 1200 RS verfolgt dagegen einen roadster-typischen Ansatz: mehr „Fahren“ statt „Schieben“. Die aufgelisteten Werte deuten auf einen Motor hin, der sich besonders gut im mittleren Drehzahlbereich anfühlt und der beim dynamischen Herausbeschleunigen aus Kurven eine direkte Rückmeldung gibt. Das macht die Triumph oft dann attraktiver, wenn man nicht nur Strecke abspulen will, sondern aktiv mit dem Motorrad arbeitet.
Sound und Ansprechverhalten
Beide Motorräder haben einen eigenen Sound-Charakter, aber die Wirkung ist unterschiedlich: Die Ducati klingt und fühlt sich eher nach großer Maschine an, die Triumph eher nach sportlichem Twin. Das Ansprechverhalten hängt natürlich auch von der Abstimmung ab, doch die Tendenz bleibt: Die XDiavel V4 wirkt „durchgehend“ kraftvoll, während die Speed Twin 1200 RS das Gefühl vermittelt, dass man mit dem Gas mehr „steuern“ kann.
Ergonomie und Sitzposition: entspannt vs. sportlich
Sitzhöhe, Kniewinkel und Alltag
Die Ducati XDiavel V4 ist als Cruiser konstruiert – entsprechend ist die Sitzposition tendenziell entspannter, mit einer Haltung, die den Oberkörper eher zurücknimmt. Das kann im Stadtverkehr und auf längeren Strecken sehr angenehm sein, weil die Belastung gleichmäßiger verteilt wird. In den aufgelisteten Ergonomie- bzw. Geometriedaten zeigt sich das: Die Ducati zielt auf Komfort und eine souveräne Sitzhaltung ab.
Die Triumph Speed Twin 1200 RS ist dagegen klar auf Roadster-Handling ausgelegt. Die Sitzposition wirkt sportlicher, der Fahrer sitzt aktiver. Das ist besonders dann ein Vorteil, wenn es kurvig wird oder wenn man öfter zügig unterwegs ist. Gleichzeitig kann eine sportlichere Haltung auf sehr langen Strecken für manche Fahrer weniger „entspannt“ wirken als bei der Ducati.
Lenkgefühl und Kontrolle
Die Ducati vermittelt durch ihre Cruiser-Charakteristik oft ein ruhiges, stabiles Gefühl. Die Triumph hingegen wirkt direkter. In den aufgelisteten Daten zu Fahrwerks- und Geometrieparametern zeigt sich diese Tendenz: Die Speed Twin 1200 RS ist eher auf präzises Einlenken und spürbare Rückmeldung ausgelegt.
Fahrwerk und Bremsen: Stabilität vs. Agilität
Fahrwerksabstimmung im Vergleich
Bei der Ducati XDiavel V4 steht häufig die souveräne Stabilität im Vordergrund. Die aufgelisteten Fahrwerkswerte und die Ausrichtung als Cruiser sprechen dafür, dass Unebenheiten und längere Autobahnabschnitte eher „weggefedert“ werden. Das macht die Ducati besonders attraktiv, wenn die Strecke nicht nur aus Kurven besteht, sondern auch aus Alltag und wechselnden Belägen.
Die Triumph Speed Twin 1200 RS wirkt im Vergleich agiler. Die aufgelisteten Fahrwerksdaten deuten auf eine Abstimmung hin, die Kurvenwechsel und zügiges Fahren unterstützt. Wer gern dynamisch unterwegs ist, bekommt bei der Triumph meist das Gefühl, dass das Motorrad bereitwillig mitarbeitet.
Bremsen: Dosierbarkeit und Standfestigkeit
Bei den Bremswerten und der Ausstattung zeigt sich ein typischer Unterschied: Die Ducati setzt auf starke Verzögerung und ein Gefühl von „Sicherheit“, während die Triumph eher auf sportliche Dosierbarkeit und kontrolliertes Anbremsen ausgelegt ist. Beide sind für zügige Fahrten geeignet, aber die Art, wie sich das Bremsen anfühlt, passt zu den jeweiligen Motorrad-Charakteren: Ducati eher souverän und kraftvoll, Triumph eher präzise und fahrerorientiert.
Elektronik und Fahrmodi: Komfort-Assist vs. sportliche Steuerung
Elektronik ist bei beiden Modellen ein wichtiger Bestandteil, aber sie wird unterschiedlich genutzt. Die Ducati XDiavel V4 wirkt so, als sei die Elektronik stark darauf ausgerichtet, den großen Motor kontrollierbar und alltagstauglich zu machen. Das zeigt sich in der Art, wie Fahrmodi und Assistenzfunktionen typischerweise auf Komfort und gleichmäßige Kraftentfaltung abzielen.
Die Triumph Speed Twin 1200 RS setzt dagegen stärker auf sportliche Steuerung: Fahrmodi und Regelungssysteme unterstützen das dynamische Fahren und helfen dabei, dass der Twin seine Stärken sauber ausspielen kann. In der Praxis bedeutet das: Während die Ducati eher „entspannt sicher“ wirkt, fühlt sich die Triumph eher „sportlich geführt“ an.
Design, Ausstattung und „Warum“ hinter dem Kauf
Optik und Marken-DNA
Die Ducati XDiavel V4 ist ein Statement-Motorrad: Cruiser-Look, V4-Charakter und eine Präsenz, die man nicht übersehen kann. Die Triumph Speed Twin 1200 RS wirkt dagegen wie ein moderner Klassiker: Roadster-Design, sportliche Details und ein Look, der sich sowohl im Alltag als auch auf der Landstraße gut macht.
Stärken und Schwächen im Alltag
Stärken der Ducati XDiavel V4: viel Durchzug, ruhiger Charakter, komfortorientierte Sitzposition und ein souveränes Fahrgefühl. Besonders dann, wenn Strecken nicht nur aus Kurven bestehen, sondern aus Stadt, Landstraße und längeren Abschnitten, spielt die Ducati ihre Stärken aus.
Schwächen der Ducati XDiavel V4: wer maximale Agilität und ein sehr „leichtes“ Einlenkgefühl sucht, könnte sich im Vergleich zur Triumph weniger direkt fühlen. Außerdem ist die Cruiser-Philosophie nicht für jeden Fahrstil die erste Wahl – sportliche Fahrer, die gern sehr aktiv arbeiten, könnten sich weniger „im Motorrad“ fühlen.
Stärken der Triumph Speed Twin 1200 RS: direkteres Handling, roadster-typische Agilität, sportliche Rückmeldung und ein Motorgefühl, das sich gut zum dynamischen Fahren eignet. Wer oft kurvige Strecken fährt oder gern zügig unterwegs ist, findet in der Speed Twin 1200 RS meist den passenden Charakter.
Schwächen der Triumph Speed Twin 1200 RS: die sportlichere Sitzposition kann auf sehr langen Strecken weniger entspannend sein als bei der Ducati. Außerdem ist der Fokus stärker auf Fahrdynamik gelegt – wer vor allem „entspannt cruisen“ möchte, könnte die Ducati als stimmiger empfinden.
Welches Motorrad passt zu welchem Fahrstil?
Der Vergleich lässt sich am besten über das „Wofür“ entscheiden:
- Ducati XDiavel V4 passt besonders gut, wenn häufig Strecken mit wechselndem Tempo gefahren werden, wenn Komfort und Durchzug im Vordergrund stehen und wenn das Motorrad vor allem als souveräner Begleiter wirken soll.
- Triumph Speed Twin 1200 RS passt besonders gut, wenn Kurven, aktives Fahren und ein direktes Fahrgefühl wichtiger sind, wenn man gern zügig beschleunigt und wenn die sportliche Roadster-Position zum eigenen Stil passt.
Typische Einsatzszenarien
Für Pendeln und Alltag mit vielen unterschiedlichen Situationen wirkt die Ducati oft wie die entspanntere Wahl, weil der Motordruck und die Sitzhaltung das Fahren weniger anstrengend machen. Für Wochenendtouren mit vielen Kurven und für Fahrer, die gern „mit dem Motorrad arbeiten“, ist die Triumph häufig die passendere Option.
Fazit:
Die Ducati XDiavel V4 ist die bessere Wahl für alle, die vor allem Durchzug, Komfort und einen souveränen Cruiser-Charakter suchen. Sie spielt ihre Stärken besonders dann aus, wenn das Tempo variiert, wenn lange Strecken anstehen und wenn das Motorrad nicht nur schnell, sondern vor allem entspannt kontrollierbar sein soll. Wer das Gefühl liebt, dass ein großer Motor „einfach macht“, was man will, wird mit der Ducati sehr glücklich.
Die Triumph Speed Twin 1200 RS ist dagegen ideal für Fahrer, die Agilität, direktes Handling und sportliche Rückmeldung priorisieren. Sie eignet sich besonders für kurvige Strecken und für alle, die gern dynamisch unterwegs sind und die Gasannahme sowie das Einlenkgefühl aktiv nutzen. Wer einen modernen Roadster-Ansatz mit klassischem Charakter sucht, trifft mit der Triumph die richtige Entscheidung.
Kurz gesagt: Komfort und souveräne Kraft sprechen für die Ducati – präzises Fahren und sportliche Dynamik für die Triumph.