| UVP | 26.770 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 6.249 € | |
| Baujahr | von 2018 bis 2024 | |
Pro und Kontra
- Optik
- Motor
- Sound
- Völlig wurscht.
- wendiges und wuseliges Bike
- einfache Bedienung
- angenehm aufrechte Sitzposition
- Bedienungsanleitung braucht man nicht
- startet nur im Leerlauf
- Sound könnte besser sein
- Sitzbank etwas straff
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 315 | kg |
| Radstand | 1.650 | mm |
| Länge | 2.365 | mm |
| Radstand | 1.650 | mm |
| Sitzhöhe: | 675 | mm |
| Höhe | 1.095 | mm |
| Gewicht | 207 | kg |
| Radstand | 1.460 | mm |
| Länge | 2.160 | mm |
| Radstand | 1.460 | mm |
| Sitzhöhe: | 815 | mm |
| Höhe | 1.160 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Milwaukee-Eight® 117 Custom | |
| Hubraum | 1.923 | ccm |
| Hub | 114 | mm |
| Bohrung | 104 | mm |
| Kühlung | Luft/Öl | |
| Antrieb | Riemen | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | R2-Zylinder, 4 Ventile/ Zylinder, 4-Takt | |
| Hubraum | 500 | ccm |
| Hub | 67 | mm |
| Bohrung | 69 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 104 PS bei 5.020 U/Min | |
| Drehmoment | 168 NM bei 3.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 190 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 344 | km |
| Leistung | 48 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 46 NM bei 6.000 U/Min | |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 302 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Stahlrohrrahmen | |
| Federung vorne | Teleskopgabel mit 49 mm (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 86)mm | |
| Aufhängung hinten | Dreieckschwinge | |
| Reifen vorne | 160/60 R 18 70V | |
| Reifen hinten | 240/40 R18 79V | |
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | einstellbare Upside Down Gabel Ø 50mm (Federweg 125)mm | |
| Federung hinten | einstellbares Zentralfederbein (Federweg 128)mm | |
| Aufhängung hinten | Doppelrohr-Profil-Schwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 - 17 | |
| Reifen hinten | 160/60 - 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 292 mm) | |
| Bremsen vorne | 2 schwimmend gelagerte Bremsscheiben mit 4 Kolben-Radialbremszangen und ABS ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 260 mm) | |
Fazit zur Harley Davidson Fat Boy 2025
Jo, HD Fat Boy. Was soll man zu dieser Maschine sagen? Für uns ist sie der Inbegriff für Maschinen aus Milwaukee. Kaum ein anderes Bike transportiert den Charme einer Harley so gekonnt wie die Fat Boy. Sie ist eigenwillig, fährt sich auch so, pfeift auf alle Konventionen und lässt es derartig krachen, dass man das Grinsen gar nicht mehr wegbekommt. Technik: Egal, Fahrwerk: Egal, Bremsen: Egal. Motor, Optik und Sound: Ne glatte 1. Wer eine Fat Boy fährt, muss nichts erklären. Gar nichts.Die Testmaschine wurde uns netterweise von Harley Davidson Kiel zur Verfügung gestellt. Dort wartet die neue Fat Boy und viele andere Harley Vorführer auf Probefahrer. Harley Kiel liegt verkehrsgünstig an der Autobahn und man kann vom Händler mehr oder weniger sofort auf Landstraßen das Bike seiner Wahl ausführen. Wer sich beeilt, kann dort sogar noch die Fat Boy Gray Ghost bestaunen - ist aber schon verkauft, sorry.
Fazit - was bleibt hängen
Die Benelli Leoncino 500 hat so ziemlich genau unsere Erwartungen erfüllt. Sie ist wendig und macht im Stadtverkehr genau deshalb richtig viel Spaß. Das Wartungsintervall ist mit 7.000 km zwar etwas knapp bemessen, aber einmal im Jahr sollte man sein Bike ja sowieso checken lassen.Der Preis für die Maschine geht in Ordnung. Als Wettbewerber fällt uns einzig die Brixton Crossfire 500 ein, die etwas teurer ist. Die Honda CB 500 F hat zwar keine Retro-Anleihen, muss als 500er Klassiker (gefühlt seit den Siebzigern) und als extrem zuverlässiges Bike hier ebenfalls genannt werden, zumal sie auch nicht teurer ist als die Benelli.
Das Testbike wurde uns zur Verfügung gestellt von Legenday Cycles in Hamburg. Dort steht die Benelli Leoncino 500 als Vorführer und wartet sehnsüchtig auf weitere Probefahrer. Wer ein A2-Bike sucht, auf Style steht und Bock auf Retro-Naked-Scrambler Design hat: Anchecken.
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Harley-Davidson Fat Boy vs. Benelli Leoncino 500 – Vergleich, Stärken und Schwächen
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Harley-Davidson Fat Boy und die Benelli Leoncino 500, wird der Vergleich besonders spannend. Hier treffen ein klassischer Cruiser mit viel Präsenz und Charakter auf ein modernes, eher leichtfüßiges Motorrad, das sich im Alltag schnell wohlfühlt. Beide Modelle haben ihre eigenen Stärken – und genau daraus entsteht die Frage: Welches Motorrad passt besser zu Fahrstil, Einsatzgebiet und Erwartungen?
Erster Eindruck: Cruiser-Statement vs. alltagstauglicher Charakter
Die Harley-Davidson Fat Boy steht für eine klare Linie: massiver Look, viel Chrom/optische Tiefe (je nach Ausführung) und ein Fahrgefühl, das eher nach „Ankommen“ als nach „Durchziehen“ klingt. Die Benelli Leoncino 500 wirkt dagegen wie ein Motorrad, das bewusst zugänglich bleibt: kompakter, pragmatischer und mit einer Retro-Note, die nicht so sehr auf „Show“ setzt, sondern auf „Fahren“.
Schon beim Vergleich der Grundidee wird deutlich: Die Fat Boy will vor allem Stimmung und Dominanz liefern. Die Leoncino 500 will vor allem Flexibilität und Leichtigkeit bieten.
Motor und Fahrgefühl: Drehmoment-Charakter vs. souveräne Alltagsdynamik
Harley-Davidson Fat Boy: kräftig, präsent, cruiser-typisch
Beim Motorcharakter spielt die Fat Boy ihre Stärken aus. Der Cruiser-Ansatz zielt auf Durchzug und ein gleichmäßiges, entspanntes Ansprechverhalten. Gerade im unteren bis mittleren Drehzahlbereich wirkt das Motorrad oft wie „einfach da“, statt hektisch zu werden. Das ist besonders dann angenehm, wenn Strecken nicht nur aus Autobahn bestehen, sondern aus Stadt, Landstraße und entspanntem Landstraßen-Tempo.
Benelli Leoncino 500: agil, drehfreudig und unkompliziert
Die Leoncino 500 ist dagegen eher das Motorrad für kontrollierte Dynamik. Sie fühlt sich häufig dann besonders stimmig an, wenn man nicht nur „rollen“ möchte, sondern auch mal zügig beschleunigt oder in Kurven sauber Tempo aufbaut. Das macht sie attraktiv für Fahrten, bei denen der Alltag mitspielt: kurze Wege, spontane Touren, wechselnde Straßenbedingungen.
Direkter Vergleich: Wie unterscheiden sich die Erwartungen?
Im Vergleich der Fahrcharaktere zeigt sich: Die Fat Boy punktet mit cruiser-typischer Kraftentfaltung und dem Gefühl, dass das Motorrad auch ohne ständiges Nachregeln „mitzieht“. Die Leoncino 500 wirkt dagegen oft wie ein Motorrad, das man gern bewegt – mit einem Antrieb, der zu aktiver Fahrweise einlädt.
Sitzposition und Ergonomie: entspanntes Cruisen vs. kompakter Komfort
Die Sitzposition ist bei beiden Modellen ein zentraler Unterschied. Die Fat Boy ist typischerweise auf entspanntes Sitzen ausgelegt: eher „breit“ und mit einer Haltung, die das Cruisen unterstützt. Das kann auf längeren Strecken sehr angenehm sein, solange man die eigene Wohlfühlzone kennt.
Die Leoncino 500 ist meist die Option, wenn eine kompaktere, alltagstaugliche Ergonomie wichtiger ist. Gerade im Stadtverkehr oder auf kürzeren Touren hilft eine Position, die nicht zu sehr auf „Langstrecken-Cruiser“ getrimmt ist. Dadurch kann das Motorrad leichter wirken – nicht nur beim Rangieren, sondern auch beim schnellen Richtungswechsel.
Handling und Fahrwerk: schwerer Eindruck vs. leichtes Gefühl
Harley-Davidson Fat Boy: souverän, aber mit Cruiser-Logik
Die Fat Boy vermittelt häufig das Gefühl von Stabilität. Das Motorrad liegt oft ruhig in der Spur und wirkt wie ein „großer Brocken“, der nicht ständig nach Korrektur verlangt. In Kurven ist das Handling dann am stärksten, wenn man die Cruiser-Logik akzeptiert: nicht hektisch, sondern fließend.
Benelli Leoncino 500: wendig, freundlich, unkompliziert
Die Leoncino 500 spielt ihre Stärken im Alltag aus. Das Motorrad wirkt oft agiler, lässt sich leichter umsetzen und macht Spaß, wenn die Strecke nicht nur geradeaus ist. Gerade bei häufigen Richtungswechseln oder bei engeren Straßen kann das ein echter Vorteil sein.
Stärken & Schwächen im Fahrwerksvergleich
Stärke der Fat Boy: ruhiger Geradeauslauf und ein souveränes Cruiser-Gefühl. Schwäche: Wer sehr sportlich und spontan in engen Kurven unterwegs ist, muss sich stärker auf das Motorrad einstellen.
Stärke der Leoncino 500: leichteres Handling und ein Motorrad, das sich schnell „richtig“ anfühlt. Schwäche: Wer ausschließlich das Gefühl eines großen Cruisers sucht, wird die Unterschiede im Charakter deutlich merken.
Bremsen, Reifen und Sicherheit: Vertrauen im Alltag
Beim Thema Sicherheit zählt vor allem, wie gut das Motorrad in typischen Situationen verzögert und wie berechenbar es sich anfühlt. Beide Modelle können hier überzeugen – allerdings mit unterschiedlichen Schwerpunkten: Die Fat Boy ist auf ein souveränes, kontrolliertes Verzögern ausgelegt, während die Leoncino 500 häufig mit einem direkten Rückmeldegefühl punktet.
Auch die Reifenwahl und das Zusammenspiel mit dem Fahrwerk beeinflussen das Fahrverhalten stark. Im Vergleich zeigt sich: Die Leoncino 500 wirkt oft dann besonders stimmig, wenn man zügig durch den Alltag fährt und dabei häufig beschleunigt und bremst. Die Fat Boy ist häufig dann im Vorteil, wenn man eher gleichmäßig unterwegs ist und das Motorrad „arbeiten“ lässt.
Ausstattung und Alltag: was wirklich zählt
Bei der Ausstattung geht es weniger um einzelne Features, sondern darum, wie sie den Alltag erleichtern. Die Fat Boy steht oft für eine stimmige Cruiser-Optik und eine Ausstattung, die zum Charakter passt. Das kann bedeuten: weniger „Technik-Spielerei“, dafür mehr „Gesamtbild“ und ein Motorrad, das sich wie ein Statement anfühlt.
Die Leoncino 500 wirkt dagegen häufig wie ein Motorrad, das bewusst auf Alltagstauglichkeit optimiert ist: übersichtliche Bedienung, ein pragmatischer Ansatz und ein Setup, das sich für viele Fahrerinnen und Fahrer schnell zugänglich anfühlt.
Design und Sound: Emotion vs. Stil mit Alltagstauglichkeit
Design ist bei diesen beiden Modellen nicht nur Geschmackssache, sondern Teil des Fahrgefühls. Die Fat Boy ist ein Motorrad, das Aufmerksamkeit bekommt – nicht nur wegen der Optik, sondern auch wegen des typischen Cruiser-Charakters. Die Leoncino 500 ist dagegen ein Motorrad, das Stil ausstrahlt, ohne sich in den Vordergrund zu drängen. Das macht sie oft zur Wahl, wenn man Retro mag, aber trotzdem ein Motorrad möchte, das sich im Alltag nicht „zu schade“ anfühlt.
Beim Sound gilt: Die Fat Boy liefert häufig das stärkere Cruiser-Emotionspaket. Die Leoncino 500 kann ebenfalls Spaß machen, wirkt aber insgesamt eher „modern-pragmatisch“.
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Harley-Davidson Fat Boy: die passende Wahl für…
- Fahrerinnen und Fahrer, die ein klassisches Cruiser-Feeling suchen
- Menschen, die auf Präsenz, Sound und entspanntes Dahingleiten Wert legen
- Tourenfahrer, die lieber gleichmäßig unterwegs sind statt ständig aktiv zu arbeiten
Benelli Leoncino 500: die passende Wahl für…
- Fahrerinnen und Fahrer, die ein leicht zu bewegendes Motorrad für Alltag und spontane Touren wollen
- Menschen, die Agilität und unkomplizierte Dynamik bevorzugen
- Wer Retro-Optik mag, aber ein Motorrad sucht, das sich im Stadtverkehr und auf Landstraßen gleichermaßen gut anfühlt
Fazit:
Die Harley-Davidson Fat Boy ist die bessere Wahl, wenn ein Cruiser-Statement, ein emotionales Fahrgefühl und ein souveränes, entspanntes Dahingleiten im Vordergrund stehen. Wer das Motorrad eher als Bühne für Sound, Präsenz und gleichmäßige Touren sieht, wird mit der Fat Boy besonders glücklich. Ihre Stärke liegt im cruiser-typischen Charakter und in der Stabilität, während die Grenzen dort spürbar werden, wo sehr sportliche, enge Manöver im Fokus stehen.
Die Benelli Leoncino 500 passt dagegen besser zu Fahrten, bei denen Alltag, Wendigkeit und unkomplizierte Dynamik zählen. Sie wirkt oft leichter zu handeln, macht Spaß bei aktiver Fahrweise und fühlt sich besonders dann richtig an, wenn Strecken abwechslungsreich sind und man das Motorrad häufig „mitnimmt“. Wer ein Retro-Motorrad sucht, das im Alltag funktioniert und trotzdem Charakter hat, findet in der Leoncino 500 meist die passendere Basis.