UVP 26.770 €
Baujahr von 2025 bis 2026~
UVP 10.200 €
Baujahr von 2018 bis 2024
Das Modell 2025 mit dem 117er V2 darf ran.
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Pro und Kontra

Pro:
  • Optik
  • Motor
  • Sound
Kontra:
  • Völlig wurscht.
Pro:
  • Verarbeitung
  • Durchzug
  • Langstreckenkomfort, auch für Sozius
  • Verarbeitung
Kontra:
  • Preispolitik
  • Windschutz

Abmessungen & Gewicht

Gewicht315kg
Radstand1.650mm
Länge2.365mm
Radstand1.650mm
Sitzhöhe: 675 mm
Höhe1.095mm
Gewicht224kg
Radstand1.559mm
Länge2.255mm
Radstand1.559mm
Sitzhöhe: 815 mm
Höhe1.225mm

Motor

Motor-BauartMilwaukee-Eight® 117 Custom
Hubraum1.923ccm
Hub114mm
Bohrung104mm
KühlungLuft/Öl
AntriebRiemen
Gänge6
Motor-BauartWassergekühlter 2-Zylinder-Viertaktmotor mit vier über Schlepphebel betätigten Ventilen pro Zylinder, zwei obenliegenden Nockenwellen und Trockensumpf
Hubraum853ccm
Bohrung84mm
Kühlungwassergekühlt
AntriebKette

Fahrleistungen

Leistung104 PS bei 5.020 U/Min
Drehmoment168 NM bei 3.000 U/Min
Höchstgeschw.190km/h
Tankinhalt19Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite344km
Leistung77 PS bei 7.500 U/Min
Drehmoment83 NM bei 4.500 U/Min
Höchstgeschw.190km/h
Tankinhalt15Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite366km

Fahrwerk

RahmenbauartStahlrohrrahmen
Federung vorneTeleskopgabel mit 49 mm (Federweg 130)mm
Federung hintenZentralfederbein (Federweg 86)mm
Aufhängung hintenDreieckschwinge
Reifen vorne160/60 R 18 70V
Reifen hinten240/40 R18 79V
RahmenbauartStahlbrückenrahmen in Schalenbauweise
Federung vorne Teleskopgabel, Ø 41 mm (Federweg 151)mm
Federung hintenAluminium-Zweiarmschwinge (Federweg 177)mm
Aufhängung hintendirekt angelenktes Zentralfederbein
Reifen vorne110/80 R19
Reifen hinten150/70 R17

Bremsen

Bremsen vorneEinzelscheibe ( Ø 300 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe ( Ø 292 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibenbremse ( Ø 305 mm)
Bremsen hintenEinscheibenbremse ( Ø 265 mm)

Fazit zur Harley Davidson Fat Boy 2025

Jo, HD Fat Boy. Was soll man zu dieser Maschine sagen? Für uns ist sie der Inbegriff für Maschinen aus Milwaukee. Kaum ein anderes Bike transportiert den Charme einer Harley so gekonnt wie die Fat Boy. Sie ist eigenwillig, fährt sich auch so, pfeift auf alle Konventionen und lässt es derartig krachen, dass man das Grinsen gar nicht mehr wegbekommt. Technik: Egal, Fahrwerk: Egal, Bremsen: Egal. Motor, Optik und Sound: Ne glatte 1. Wer eine Fat Boy fährt, muss nichts erklären. Gar nichts.
 
Die Testmaschine wurde uns netterweise von Harley Davidson Kiel zur Verfügung gestellt. Dort wartet die neue Fat Boy und viele andere Harley Vorführer auf Probefahrer. Harley Kiel liegt verkehrsgünstig an der Autobahn und man kann vom Händler mehr oder weniger sofort auf Landstraßen das Bike seiner Wahl ausführen. Wer sich beeilt, kann dort sogar noch die Fat Boy Gray Ghost bestaunen - ist aber schon verkauft, sorry.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 26.770€
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 23.000€
  • Baujahre: 1990 bis heute
  • Farben: Schwarz, Blau, Grau, Schwarz-Rot

Fazit - ein Bike ohne große Schwächen

Und nun, ist die BMW eine Kaufempfehlung? Ja, ist sie. Sie eignet sich für Anfänger, kleinere Personen und langweilt erfahrene Piloten nicht. Ihr Langstreckenkomfort (mit einem größeren Windschild) ist hervorragend, ausreichend spritzig ist sie auch.

Die 2.500 Euro Preisunterschied zur BMW F 850 GS sollten eigentlich jede Kaufempfehlung stärken. Hier jedoch reichen sie gerade dazu aus, die Preispolitik nicht vollends zu verdammen. Wenn man sie sich leisten kann und will, erhält man ein nahezu universell einsetzbares Bike mit sehr guter Verarbeitung.

Das Testbike wurde uns von Bergmann & Söhne in Pinneberg zur Verfügung gestellt. 

Preis / Verfügbarkeit / Farben / Baujahre

  • Preis: 9.350 €
  • Gebraucht (1 Jahr alt): 9.000€
  • Baujahre: seit 2018
  • Verfügbarkeit: mittel
  • Farben: weiß, silber, gelb

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Harley-Davidson Fat Boy vs. BMW F 750 GS – Vergleich & Empfehlung

Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Harley-Davidson Fat Boy und die BMW F 750 GS, steckt dahinter meist auch eine sehr unterschiedliche Vorstellung vom Fahren. Die Fat Boy steht für Cruiser-Feeling, Sound und eine gelassene Art, Kilometer zu sammeln. Die F 750 GS dagegen ist auf Vielseitigkeit ausgelegt: Alltag, Touren und auch mal abseits der ausgetretenen Wege. Genau diese Gegensätze machen den Vergleich spannend – denn am Ende entscheidet nicht nur die Technik, sondern vor allem der persönliche Anspruch an das Motorrad.

Grundcharakter: Cruiser-Lifestyle vs. Adventure-Funktion

Harley-Davidson Fat Boy: Präsenz und Ruhe im Fokus

Die Fat Boy ist ein Motorrad, das man nicht „nebenbei“ fährt. Die Silhouette ist markant, die Sitzposition wirkt entspannt und der Charakter ist klar auf Cruiser ausgelegt. Das bedeutet: weniger „Sportlichkeit um jeden Preis“, mehr Gelassenheit und ein Fahrgefühl, das sich nach Stil anfühlt. Wer gern gleichmäßig unterwegs ist, lange Strecken entspannt angeht und den Motorlauf als Teil des Erlebnisses sieht, findet hier eine sehr stimmige Basis.

BMW F 750 GS: Zweckmäßigkeit mit Touren-Gen

Die BMW F 750 GS ist dagegen ein Motorrad, das auf Alltagstauglichkeit und Flexibilität optimiert ist. Die Adventure-Optik ist nicht nur Show: Die Maschine ist darauf ausgelegt, unterschiedliche Streckenprofile zu bewältigen. Dazu passt auch die Art, wie sie sich im Alltag bewegt – mit einer Position, die eher „aufrecht und kontrolliert“ wirkt als „tief und cruisig“. Wer ein Motorrad sucht, das nicht nur auf der Landstraße Spaß macht, sondern auch auf Reisen und bei wechselnden Bedingungen überzeugt, wird die GS-Philosophie schnell verstehen.

Fahrgefühl im Vergleich: Wie sich die Motorräder anfühlen

Motorcharakter und Ansprechverhalten

Im direkten Vergleich zeigt sich: Die Fat Boy steht für einen Motorlauf, der sich wie ein ruhiger, kräftiger Begleiter anfühlt. Der Fokus liegt auf dem Drehmomentgefühl und dem „Durchziehen“ – ideal für entspannte Fahrten, bei denen man nicht ständig nach dem nächsten Gang sucht. Die BMW F 750 GS wirkt dagegen moderner und alltagstauglicher in der Abstimmung: Sie ist darauf ausgelegt, in vielen Situationen souverän zu reagieren, vom zügigen Anfahren bis zum stabilen Tempo auf der Landstraße.

Stärken und Schwächen lassen sich hier gut gegenüberstellen: Die Fat Boy punktet mit ihrem emotionalen Cruiser-Charakter und dem stimmigen Gefühl bei gleichmäßiger Fahrt. Die GS punktet mit Allround-Eigenschaften und einem Antrieb, der sich in unterschiedlichen Szenarien sehr unkompliziert fährt.

Schaltung, Fahrbarkeit und Alltag

Beide Motorräder sind für den Alltag geeignet – aber auf unterschiedliche Weise. Die Fat Boy wirkt wie gemacht für „entspanntes Gleiten“ und weniger für ständiges Manövrieren. Die BMW F 750 GS ist in der Praxis oft die flexiblere Wahl, weil sie sich leichter an wechselnde Situationen anpasst: Stadtverkehr, Landstraße, kurze Ausfahrten oder längere Touren. Wer häufig zwischen verschiedenen Streckenarten wechselt, wird die GS-Logik meist als angenehmer empfinden.

Ergonomie und Sitzposition: Komfort ist nicht gleich Komfort

Fat Boy: entspannte Haltung, Cruiser-typische Wirkung

Die Sitzposition der Fat Boy ist klar auf Cruiser ausgelegt. Das bedeutet: weniger „aktiv arbeiten“ mit dem Körper, mehr „sich tragen lassen“. Das ist besonders angenehm, wenn die Fahrt nicht ständig hektisch ist und man den Fokus auf Komfort und Stil legt. Für längere Strecken kann das sehr gut funktionieren – allerdings hängt es stark davon ab, wie die eigene Körpergröße und Sitzgewohnheiten zur Geometrie passen.

F 750 GS: aufrecht, kontrolliert, tourentauglich

Die BMW F 750 GS bietet eine aufrechtere Sitzhaltung, die sich oft als kontrolliert und ermüdungsarm anfühlt. Gerade auf Touren ist das ein Vorteil, weil man den Körper nicht so stark in eine bestimmte Haltung „festlegt“. Außerdem ist die GS-Position häufig die bessere Wahl, wenn auch mal unebene Strecken oder andere Untergründe ins Spiel kommen.

Stärken/Schwächen: Die Fat Boy überzeugt mit Cruiser-Komfort und einem „entspannten“ Körpergefühl. Die GS überzeugt mit einer Haltung, die sich für unterschiedliche Fahrstile und Strecken besser anpasst.

Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität

Wie die Maschinen in Kurven wirken

Im Kurvengefühl zeigt sich der Unterschied zwischen Cruiser und Adventure deutlich. Die Fat Boy vermittelt eher das Bild eines stabilen, souveränen Motorrads, das Kurven flüssig nimmt – aber nicht unbedingt den Anspruch hat, maximal agil zu wirken. Die BMW F 750 GS ist dagegen stärker auf präzises Handling ausgelegt: Sie fühlt sich oft leichter an, lässt sich kontrolliert bewegen und wirkt dadurch besonders dann attraktiv, wenn die Strecke abwechslungsreich ist.

Stabilität bei Tempo und bei wechselnden Bedingungen

Beide Motorräder können auf der Straße überzeugen, aber mit unterschiedlichen Schwerpunkten. Die Fat Boy spielt ihre Stärken aus, wenn gleichmäßiges Fahren im Vordergrund steht. Die GS spielt ihre Stärken aus, wenn sich die Bedingungen ändern – etwa bei wechselndem Belag, unterschiedlichen Geschwindigkeiten oder wenn die Strecke nicht nur aus „perfektem Asphalt“ besteht.

Bremsen und Sicherheit: Vertrauen durch Technik

Bei der Sicherheit sind beide Modelle grundsätzlich auf einem modernen Stand. Im Vergleich fällt auf: Die BMW F 750 GS wirkt in der Gesamtabstimmung oft „assistierter“, also mit einem Sicherheitsgefühl, das aus der Kombination von Fahrwerk, Elektronik und Bremsverhalten entsteht. Die Fat Boy setzt stärker auf das direkte mechanische Gefühl und den Cruiser-typischen Fahrstil. Wer viel im Stadtverkehr unterwegs ist oder häufig in Situationen kommt, in denen man schnell reagieren muss, wird die GS-Logik meist als beruhigender empfinden.

Elektronik und Assistenz: Moderne Unterstützung vs. klare Linie

BMW F 750 GS: Elektronik als Werkzeug

Die BMW F 750 GS bringt Elektronik mit, die vor allem im Alltag und auf Touren hilft. Fahrmodi, Assistenzfunktionen und die insgesamt „systematische“ Auslegung machen das Motorrad besonders attraktiv für Fahrer, die gern mit einem klaren, modernen Setup unterwegs sind. Das ist auch dann ein Plus, wenn man nicht jede Fahrt als „Training“ betrachtet, sondern einfach ankommen möchte.

Harley-Davidson Fat Boy: Fokus auf Fahrgefühl

Die Fat Boy wirkt in der Wahrnehmung weniger wie ein „elektronisches Gesamtsystem“, sondern mehr wie ein Motorrad, das man über das Fahrgefühl erlebt. Das kann ein Vorteil sein, wenn man bewusst weniger Technikballast möchte und den Charakter des Motors und die Cruiser-Atmosphäre im Vordergrund stehen sollen.

Reisetauglichkeit: Was auf langen Strecken wirklich zählt

Reisetauglichkeit ist mehr als nur „geht auch auf Autobahn“. Entscheidend sind Windschutz, Ergonomie, Komfort und die Frage, wie gut das Motorrad mit Gepäck und längeren Abschnitten harmoniert. Die BMW F 750 GS ist hier im Vorteil, weil sie für Touren und wechselnde Bedingungen konzipiert ist. Die aufrechte Sitzhaltung und das insgesamt tourenorientierte Konzept passen häufig sehr gut zu längeren Fahrten.

Die Fat Boy kann ebenfalls für Reisen genutzt werden, aber sie spielt ihre Stärken eher dann aus, wenn die Fahrtplanungen klar sind: entspannte Etappen, gute Straßen, ein gleichmäßiger Rhythmus. Wer gern „Cruiser-Routen“ fährt und den Fokus auf Stil und Motorgefühl legt, wird die Fat Boy als sehr stimmig erleben.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

Harley-Davidson Fat Boy – Stärken

  • Emotionaler Cruiser-Charakter mit markantem Auftreten
  • Entspannte Sitzposition für gelassene Fahrten
  • Stimmiges Fahrgefühl bei gleichmäßigem Tempo

Harley-Davidson Fat Boy – Schwächen

  • Weniger „Allround“-Fokus als bei einem Adventure-Konzept
  • Bei stark wechselnden Bedingungen kann die GS-Logik im Vorteil sein

BMW F 750 GS – Stärken

  • Vielseitigkeit für Alltag, Touren und unterschiedliche Strecken
  • Kontrollierte Ergonomie mit tourenfreundlicher Haltung
  • Moderne Elektronik als Unterstützung im Alltag

BMW F 750 GS – Schwächen

  • Weniger „Cruiser-Emotion“ im Sinne von Lifestyle-Charakter
  • Wer ausschließlich den klassischen Cruiser-Ansatz sucht, könnte sich weniger abgeholt fühlen

Für wen passt welches Motorrad?

Fat Boy: die richtige Wahl für Cruiser-Fans

Die Harley-Davidson Fat Boy passt besonders gut, wenn das Motorrad vor allem eins sein soll: Charakter. Wer gern entspannt fährt, den Sound und die Präsenz mag und Touren als Genuss versteht, findet in der Fat Boy eine sehr passende Lösung. Auch für Fahrer, die weniger „Werkzeug“ und mehr „Erlebnis“ suchen, ist das Konzept stimmig.

F 750 GS: die richtige Wahl für Allrounder

Die BMW F 750 GS ist ideal, wenn das Motorrad möglichst viele Aufgaben abdecken soll. Für Pendler, Vielfahrer und alle, die gern spontan entscheiden, welche Strecke es wird, ist die GS-Philosophie oft die bessere Wahl. Wer Wert auf moderne Unterstützung, kontrolliertes Handling und eine tourenfreundliche Basis legt, wird mit der F 750 GS sehr zufrieden sein.

Fazit:

Die Harley-Davidson Fat Boy ist die bessere Wahl für alle, die vor allem Cruiser-Feeling suchen: entspannte Sitzhaltung, emotionaler Motorcharakter und ein Motorrad, das auf Stil und Genuss ausgelegt ist. Wer häufig gleichmäßig unterwegs ist, lange Etappen entspannt angeht und das „Warum“ des Fahrens mehr in den Vordergrund stellt als die maximale Vielseitigkeit, wird mit der Fat Boy glücklich.

Die BMW F 750 GS gewinnt dagegen dort, wo Alltag und Touren flexibel zusammenkommen: kontrollierte Ergonomie, modernes Sicherheits- und Elektronik-Setup sowie ein Handling, das sich auf wechselnde Streckenprofile gut anfühlt. Wer ein Motorrad möchte, das nicht nur auf einer Art Straße Spaß macht, sondern als verlässlicher Allrounder dient, trifft mit der F 750 GS die passendere Entscheidung.

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