| UVP | 26.770 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | ||
| Baujahr | von 2005 bis 2006 | |
Pro und Kontra
- Optik
- Motor
- Sound
- Völlig wurscht.
- trotz Größe und Gewicht leicht und wendig zu fahren
- gebraucht relativ günstig
- eignet sich auch als Tourer
- herrlicher Boxer mit Sound
- ausreichend Leistung, durchzugsstark
- anfälliges ABS-System
- fummeliger Batterieausbau
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 315 | kg |
| Radstand | 1.650 | mm |
| Länge | 2.365 | mm |
| Radstand | 1.650 | mm |
| Sitzhöhe: | 675 | mm |
| Höhe | 1.095 | mm |
| Gewicht | 238 | kg |
| Radstand | 1.487 | mm |
| Länge | 2.170 | mm |
| Radstand | 1.487 | mm |
| Sitzhöhe: | 800 | mm |
| Höhe | 1.220 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Milwaukee-Eight® 117 Custom | |
| Hubraum | 1.923 | ccm |
| Hub | 114 | mm |
| Bohrung | 104 | mm |
| Kühlung | Luft/Öl | |
| Antrieb | Riemen | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Boxer 4-Takt | |
| Hubraum | 1.130 | ccm |
| Hub | 70 | mm |
| Bohrung | 101 | mm |
| Kühlung | Öl-Luft | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 104 PS bei 5.020 U/Min | |
| Drehmoment | 168 NM bei 3.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 190 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 344 | km |
| Leistung | 85 PS bei 6.750 U/Min | |
| Drehmoment | 98 NM bei 5.250 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 197 | km/h |
| Tankinhalt | 20 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 446 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Stahlrohrrahmen | |
| Federung vorne | Teleskopgabel mit 49 mm (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 86)mm | |
| Aufhängung hinten | Dreieckschwinge | |
| Reifen vorne | 160/60 R 18 70V | |
| Reifen hinten | 240/40 R18 79V | |
| Rahmenbauart | Dreiteiliges Rahmenkonzept aus Vorder- und Hinterrahmen mit mittragendem Motor | |
| Federung vorne | BMW Motorrad Telelever; Standrohrdurchmesser 35 mm (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 135)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminiumguss-Einarmschwinge mit Paralever | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 170/60 ZR 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 292 mm) | |
| Bremsen vorne | Vierkolben-Festsattel-Doppelscheibenbremse ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Zweikolben-Festsattelbremse ( Ø 276 mm) | |
Fazit zur Harley Davidson Fat Boy 2025
Jo, HD Fat Boy. Was soll man zu dieser Maschine sagen? Für uns ist sie der Inbegriff für Maschinen aus Milwaukee. Kaum ein anderes Bike transportiert den Charme einer Harley so gekonnt wie die Fat Boy. Sie ist eigenwillig, fährt sich auch so, pfeift auf alle Konventionen und lässt es derartig krachen, dass man das Grinsen gar nicht mehr wegbekommt. Technik: Egal, Fahrwerk: Egal, Bremsen: Egal. Motor, Optik und Sound: Ne glatte 1. Wer eine Fat Boy fährt, muss nichts erklären. Gar nichts.Die Testmaschine wurde uns netterweise von Harley Davidson Kiel zur Verfügung gestellt. Dort wartet die neue Fat Boy und viele andere Harley Vorführer auf Probefahrer. Harley Kiel liegt verkehrsgünstig an der Autobahn und man kann vom Händler mehr oder weniger sofort auf Landstraßen das Bike seiner Wahl ausführen. Wer sich beeilt, kann dort sogar noch die Fat Boy Gray Ghost bestaunen - ist aber schon verkauft, sorry.
Fazit - was bleibt hängen
Die BMW R 1150 R ist ein dankbares Bike, welches den Fahrer auch mit hohen Laufleistungen ein souveränes und sicheres Fahrgefühl bietet. Gebrauchte Maschinen dieses Typs gibt es zahlreich, die meisten glücklicherweise im unverbastelten Originalzustand. So richtig billig sind aber auch alte Maschinen nicht: Unter 4.000 Euro sind 1150er im guten Zustand kaum zu haben. Um die Eingangsfrage zu beantworten: Ja, es lohnt sich heute noch, ein 15 Jahre altes Motorrad zu kaufen. Zumindest, wenn es sich um eine BMW R 1150 R handelt.MotorradTest.de auf YouTube
Harley-Davidson Fat Boy vs. BMW R 1150 R: Vergleich für Cruiser- und Boxer-Fans
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Harley-Davidson Fat Boy und die BMW R 1150 R, wird der Vergleich spannend: Hier steht die klassische Cruiser-Philosophie mit markantem Auftritt und kräftigem Drehmoment im Vordergrund, dort die eigenständige Boxer-Konstruktion von BMW mit ihrem typischen Fahrgefühl. Beide Modelle haben ihre Anhänger – und beide können je nach Anspruch die bessere Wahl sein. Der folgende Vergleich nimmt die aufgelisteten Eigenschaften beider Motorräder in den Blick und ordnet sie in ein realistisches Fahrprofil ein.
Erster Eindruck: Stil, Haltung und Charakter
Die Harley-Davidson Fat Boy ist optisch ein Statement: massiver Look, viel Chrom und eine Sitzposition, die eher nach „entspannt cruisen“ als nach „sportlich attackieren“ aussieht. Genau daraus entsteht der typische Reiz: Das Motorrad wirkt wie gemacht für ruhige Ausfahrten, bei denen der Weg das Ziel ist.
Die BMW R 1150 R wirkt dagegen funktionaler und „technischer“. Der Boxer-Motor ist nicht nur ein Markenzeichen, sondern prägt auch das Fahrgefühl. Wer BMWs Art zu fahren mag, bekommt hier ein Motorrad, das sich oft als alltagstauglicher und vielseitiger anfühlt – ohne dabei den Charakter zu verlieren.
Motor und Antrieb: Drehmomentgefühl vs. Boxer-Charakter
Im Vergleich der Motor- und Antriebswerte zeigt sich schnell, warum die beiden Maschinen so unterschiedlich wahrgenommen werden. Die Harley-Davidson Fat Boy setzt auf ein Drehmomentgefühl, das sich besonders im unteren bis mittleren Drehzahlbereich stark anfühlt. Das passt zu Fahrstilen, bei denen man nicht ständig hochdreht, sondern den Schub aus dem Stand heraus nutzt. Die Kraftübertragung wirkt dabei oft „direkt“ und vermittelt ein souveränes Cruiser-Gefühl.
Die BMW R 1150 R spielt ihre Stärken anders aus. Der Boxer liefert seine Leistung mit einem charakteristischen Lauf und einer Art von gleichmäßigem Vortrieb. In den aufgelisteten Daten wird deutlich, dass die BMW eher auf kontrollierte Fahrbarkeit und einen gut dosierbaren Antrieb ausgelegt ist. Das macht sie besonders interessant, wenn nicht nur geradeaus cruisen im Fokus steht, sondern auch kurvige Strecken oder wechselnde Bedingungen.
Was das in der Praxis bedeutet
Wer vor allem auf entspannte Beschleunigung, kräftige Schubphasen und einen „großen“ Sound setzt, findet in der Fat Boy meist die passendere Antwort. Wer dagegen Wert auf einen kultivierten Motorlauf, ein ausgewogenes Ansprechverhalten und ein Motorrad legt, das sich auch außerhalb reiner Cruiser-Routen wohlfühlt, wird mit der R 1150 R eher glücklich.
Fahrwerk, Handling und Lenkgefühl
Beim Thema Handling unterscheiden sich die Philosophien ebenfalls. Die Harley-Davidson Fat Boy ist in den aufgelisteten Fahrwerks- und Geometriedaten klar auf Stabilität und Komfort ausgelegt. Das Motorrad liegt spürbar ruhig, wirkt aber nicht wie ein „leichtfüßiger“ Sportler. In der Praxis bedeutet das: Auf längeren Strecken und bei gleichmäßigem Tempo fühlt sich die Fat Boy sehr stimmig an. In engen Situationen kann die Größe und das Gewicht jedoch stärker ins Gefühl rücken.
Die BMW R 1150 R wirkt im Vergleich oft agiler. Die Werte zu Fahrwerk und Abstimmung sprechen für ein Motorrad, das Kurvenfahrten und wechselnde Fahrbahnen besser „mitmacht“. Das Lenkgefühl ist dabei typischerweise präziser und vermittelt mehr Kontrolle, besonders wenn die Strecke nicht nur aus Autobahn oder Landstraße im Gleichmaß besteht.
Stärken und Schwächen beim Handling
- Fat Boy: Stärke ist die ruhige, souveräne Art – Schwäche kann das Handling in engen, langsamen Passagen sein.
- R 1150 R: Stärke ist die bessere Agilität und das kontrollierte Fahrverhalten – Schwäche kann sein, dass das „Cruiser-Gefühl“ weniger im Vordergrund steht.
Komfort und Sitzposition: Cruiser-Entspannung vs. Allround-Fahrgefühl
Komfort ist bei beiden Motorrädern ein wichtiges Thema – aber mit unterschiedlichem Ansatz. Die Harley-Davidson Fat Boy setzt auf eine Sitzposition, die den Körper in eine entspannte Haltung bringt. Das unterstützt das gemütliche Cruisen und macht längere Fahrten angenehm, solange das Tempo nicht zu sportlich wird. Die aufgelisteten Komfort- und Ausstattungsaspekte zielen darauf, dass sich das Motorrad wie ein „Wohnzimmer auf zwei Rädern“ anfühlt.
Die BMW R 1150 R bietet dagegen ein eher alltagsorientiertes Fahrgefühl. Die Sitzposition und die Abstimmung wirken so, dass man auch mal dynamischer fahren kann, ohne sofort in eine unkomfortable Haltung zu rutschen. Gerade wenn der Einsatz nicht nur aus Sonntagsfahrten besteht, sondern auch Pendeln oder längere Touren umfasst, kann das ein entscheidender Vorteil sein.
Worauf man achten sollte
Wer vor allem lange Strecken in entspannter Haltung plant, wird die Fat Boy oft als stimmiger empfinden. Wer dagegen ein Motorrad sucht, das sich flexibel an unterschiedliche Fahrstile anpasst, findet in der R 1150 R häufig die passendere Basis.
Bremsen und Fahrstabilität: Vertrauen bei Tempo und Alltag
Bei den Bremswerten und den Angaben zur Fahrstabilität zeigt sich, dass beide Motorräder auf ihre Art Sicherheit vermitteln. Die Harley-Davidson Fat Boy wirkt dabei wie ein Cruiser, der mit seinem Gewicht und seiner Stabilität Vertrauen aufbaut. In der Praxis ist das Bremsverhalten oft gut dosierbar, solange man die Maschine als das versteht, was sie ist: ein großes, komfortorientiertes Motorrad.
Die BMW R 1150 R kann im Vergleich durch eine insgesamt ausgewogenere Fahrdynamik punkten. Die Kombination aus Fahrwerk und Bremsgefühl wirkt häufig „sportlicher“ im Sinne von kontrollierter. Das ist besonders dann relevant, wenn häufiger Verkehr, wechselnde Straßenqualität oder kurvige Abschnitte den Alltag bestimmen.
Reisetauglichkeit: Touren mit Gepäck und wechselnden Bedingungen
Reisetauglichkeit hängt nicht nur von einzelnen Ausstattungsdetails ab, sondern auch davon, wie sich ein Motorrad über längere Zeit anfühlt. Die Fat Boy ist als Cruiser prädestiniert für Touren, bei denen Komfort und Stil im Vordergrund stehen. Die aufgelisteten Werte und die Auslegung sprechen dafür, dass man lange Strecken entspannt abspulen kann – besonders, wenn das Motorrad nicht ständig in engen Passagen „gezwungen“ wird.
Die BMW R 1150 R wirkt im Vergleich als vielseitigeres Reisemotorrad. Die Abstimmung und das Fahrgefühl passen gut zu Touren, bei denen die Route variiert: mal Landstraße, mal Autobahn, mal kurvig. Wer häufig unterwegs ist und ein Motorrad möchte, das sich an unterschiedliche Situationen anpasst, findet in der BMW oft den besseren Allround-Partner.
Wartung, Alltag und Besitzgefühl
Auch wenn die konkreten Wartungsintervalle und Details je nach Zustand variieren, geben die aufgelisteten Punkte Hinweise auf das typische Besitzgefühl. Die Harley-Davidson Fat Boy ist für viele Käufer ein Motorrad, das man bewusst pflegt und genießt. Das kann bedeuten: Wer sich mit dem Thema auseinandersetzt, bekommt ein sehr emotionales Motorrad. Gleichzeitig sollte man bei der Auswahl eines gebrauchten Exemplars besonders auf den Zustand von Verschleißteilen und die Historie achten.
Die BMW R 1150 R wird oft als „solide“ empfunden. Der Boxer hat seinen eigenen Charakter, und gerade das kann bei der Wartung und beim Umgang mit dem Motorrad ein Vorteil sein, wenn man die Technik mag und versteht. Im Alltag kann das Motorrad dadurch als weniger „kompliziert im Kopf“ wirken – vorausgesetzt, Wartung und Pflege wurden zuverlässig durchgeführt.
Welche Schwächen sollte man ernst nehmen?
Bei der Harley-Davidson Fat Boy liegt die größte potenzielle Schwäche meist nicht im Motor oder in der Grundqualität, sondern im Einsatzprofil: Wer sehr häufig in engen Städten, bei niedrigen Geschwindigkeiten oder auf kurvigen Strecken mit viel Rangieren unterwegs ist, kann das Handling als weniger leicht empfinden.
Bei der BMW R 1150 R kann die Schwäche eher im Erwartungsmanagement liegen: Wer ein klassisches Cruiser-Gefühl sucht – also viel „Show“, Sound und eine Sitzhaltung, die maximal auf entspanntes Cruisen ausgelegt ist – wird möglicherweise nicht genau das bekommen. Dafür bietet die BMW eine andere Art von Fahrspaß: kontrolliert, vielseitig und oft alltagstauglicher.
Fazit:
Die Harley-Davidson Fat Boy ist die bessere Wahl für alle, die ein Cruiser-Motorrad suchen, das vor allem durch Stil, Sound und ein kräftiges Drehmomentgefühl überzeugt. Wer lange Strecken entspannt fahren möchte, Wert auf eine markante Optik legt und das Motorrad als emotionales Erlebnis versteht, trifft mit der Fat Boy häufig genau den richtigen Ton. Ihre Stärken liegen in der souveränen Art und im Komfort für ruhige Touren; wer jedoch sehr oft enge Passagen oder viel Rangieren hat, sollte das Handling realistisch einplanen.
Die BMW R 1150 R passt besser, wenn ein Motorrad gesucht wird, das vielseitig bleibt: kontrolliertes Fahrverhalten, ein typischer Boxer-Charakter und ein allroundiger Einsatz von Alltag bis Tour. Besonders für Fahrerinnen und Fahrer, die nicht nur eine Fahrart bevorzugen, sondern häufig zwischen Streckenarten wechseln, wirkt die BMW oft stimmiger. Wer dagegen ausschließlich Cruiser-Feeling im Vordergrund sieht, könnte die BMW weniger „direkt“ ansprechen. Insgesamt gilt: Fat Boy für Cruiser-Liebhaber mit Fokus auf Emotion – R 1150 R für alle, die ein vielseitiges Motorrad mit eigenem Charakter möchten.