UVP 26.770 €
Baujahr von 2025 bis 2026~
UVP 23.950 €
Baujahr von 2021 bis 2026~
Das Modell 2025 mit dem 117er V2 darf ran.
Weiter zum Testbericht
Was kann die BMW R 18 Classic besser als die Standard R 18?
Weiter zum Testbericht

Pro und Kontra

Pro:
  • Optik
  • Motor
  • Sound
Kontra:
  • Völlig wurscht.
Pro:
  • Windschutz
  • Bulliger Boxer
  • Tolle Optik
  • Lässige Sitzposition
Kontra:
  • Zylinder stehen manchmal im Weg
  • Rangieren ohne Rückwärtsfahrhilfe fast unmöglich
  • Nichts für Einsteiger

Abmessungen & Gewicht

Gewicht315kg
Radstand1.650mm
Länge2.365mm
Radstand1.650mm
Sitzhöhe: 675 mm
Höhe1.095mm
Gewicht365kg
Radstand1.731mm
Länge2.440mm
Radstand1.731mm
Sitzhöhe: 710 mm
Höhe1.342mm

Motor

Motor-BauartMilwaukee-Eight® 117 Custom
Hubraum1.923ccm
Hub114mm
Bohrung104mm
KühlungLuft/Öl
AntriebRiemen
Gänge6
Motor-Bauart2 Zyl. Boxer
Hubraum1.802ccm
Hub100mm
Bohrung107mm
KühlungÖl-Luft
AntriebKardan
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung104 PS bei 5.020 U/Min
Drehmoment168 NM bei 3.000 U/Min
Höchstgeschw.190km/h
Tankinhalt19Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite344km
Leistung91 PS bei 4.750 U/Min
Drehmoment158 NM bei 3.000 U/Min
Höchstgeschw.180km/h
Tankinhalt16Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite285km

Fahrwerk

RahmenbauartStahlrohrrahmen
Federung vorneTeleskopgabel mit 49 mm (Federweg 130)mm
Federung hintenZentralfederbein (Federweg 86)mm
Aufhängung hintenDreieckschwinge
Reifen vorne160/60 R 18 70V
Reifen hinten240/40 R18 79V
RahmenbauartDoppelschleifen-Stahlrahmen mit angeschraubten Unterzügen
Federung vorneTeleskopgabel (Federweg 120)mm
Federung hintenZentralfederbein (Federweg 90)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge aus Stahl
Reifen vorne130/90 B16
Reifen hinten180/65 B16

Bremsen

Bremsen vorneEinzelscheibe ( Ø 300 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe ( Ø 292 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibe ( Ø 300 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe ( Ø 300 mm)

Fazit zur Harley Davidson Fat Boy 2025

Jo, HD Fat Boy. Was soll man zu dieser Maschine sagen? Für uns ist sie der Inbegriff für Maschinen aus Milwaukee. Kaum ein anderes Bike transportiert den Charme einer Harley so gekonnt wie die Fat Boy. Sie ist eigenwillig, fährt sich auch so, pfeift auf alle Konventionen und lässt es derartig krachen, dass man das Grinsen gar nicht mehr wegbekommt. Technik: Egal, Fahrwerk: Egal, Bremsen: Egal. Motor, Optik und Sound: Ne glatte 1. Wer eine Fat Boy fährt, muss nichts erklären. Gar nichts.
 
Die Testmaschine wurde uns netterweise von Harley Davidson Kiel zur Verfügung gestellt. Dort wartet die neue Fat Boy und viele andere Harley Vorführer auf Probefahrer. Harley Kiel liegt verkehrsgünstig an der Autobahn und man kann vom Händler mehr oder weniger sofort auf Landstraßen das Bike seiner Wahl ausführen. Wer sich beeilt, kann dort sogar noch die Fat Boy Gray Ghost bestaunen - ist aber schon verkauft, sorry.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 26.770€
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 23.000€
  • Baujahre: 1990 bis heute
  • Farben: Schwarz, Blau, Grau, Schwarz-Rot

Fazit - was bleibt hängen

Die BMW R 18 Classic ist ein vollausgestatteter Cruiser-Tourer, mit dem man auch zu zweit gerne eine längere Fahrt in Angriff nehmen darf. Im Gegensatz zu einem Adventure-Bike sind die Gepäck-Kapazitäten zwar begrenzt, einer längeren Tagestour auf der Route 66 steht aber nichts im Wege. Dieses Bike ist aufgrund seiner schieren Größe und Leistung einfach ein beeindruckendes Stück Technik. Hätten wir auch gerne im Stall.
 
Das Test-Motorrad wurde uns freundlicherweise von Bergmann & Söhne in Pinneberg bei Hamburg für diesen Test zur Verfügung gestellt. Wer die R 18 Classic gerne einmal ausprobieren möchte, der ist hier herzlich Willkommen und einen guten Kaffee gibt es sogar auch. Außerdem stehen hier jede Menge gebrauchte Maschinen und andere Vorführer herum, ein Besuch in Pinneberg lohnt sich also allemal.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 23.955€
  • Gebraucht (1 Jahr alt): 22.000€
  • Verfügbarkeit: ab 02/2021
  • Farben: schwarz, weiß, rot, violett, nürburgsilber

MotorradTest.de auf YouTube

Harley-Davidson Fat Boy vs. BMW R 18 Classic: Vergleich & Kaufberatung

Wenn zwei Motorräder so klar für ihren Charakter stehen, wird der Vergleich spannend: Die Harley-Davidson Fat Boy steht für amerikanische Cruiser-Ästhetik, massives Auftreten und den typischen V2-Drive. Die BMW R 18 Classic dagegen verbindet klassisches Design mit moderner Ingenieurskunst – und setzt dabei auf den charakteristischen Boxer. Beide Bikes wirken auf den ersten Blick wie „Traummaschinen“ für unterschiedliche Zielgruppen. Genau deshalb lohnt sich ein genauer Blick: Wie unterscheiden sich Fahrgefühl, Komfort, Alltagstauglichkeit und das, was man im Alltag wirklich merkt?

Erster Eindruck: Stil, Haltung und „Road Presence“

Die Fat Boy wirkt wie ein Statement. Die Silhouette ist breit, tief und bewusst „heavy“. Das Design ist nicht darauf aus, sich zurückzunehmen – es will gesehen werden. Wer auf Auftritt und Sound steht, findet hier schnell die passende Bühne.

Die R 18 Classic spielt dagegen stärker die klassische Karte: Rundungen, Proportionen und ein stimmiges Gesamtbild, das eher nach „zeitlos“ als nach „laut“ aussieht. Die BMW wirkt dadurch oft etwas „edler“ und weniger roh – ohne ihren eigenen Anspruch zu verlieren. Im Vergleich fällt auf: Beide Bikes ziehen Blicke auf sich, aber auf unterschiedliche Art. Die Harley wirkt wie ein Cruiser aus dem Bauch heraus, die BMW wie ein durchdachtes Retro-Konzept.

Motorcharakter: V2-Feeling vs. Boxer-Charakter

Beim Fahrgefühl ist der größte Unterschied schnell klar. Die Harley-Davidson Fat Boy setzt auf den typischen V2-Charakter: Drehmomentbetont, mit einem Antrieb, der sich besonders im unteren und mittleren Drehzahlbereich souverän anfühlt. Das macht sie attraktiv für entspanntes Cruisen, für gleichmäßiges Rollen und für das „Gas auf, genießen“-Prinzip.

Die BMW R 18 Classic bringt den Boxer-Charakter mit: Der Motor arbeitet anders, fühlt sich oft kultivierter an und vermittelt ein anderes Rhythmusgefühl. Der Antrieb wirkt weniger „stampfend“ und mehr „mechanisch“ – mit einer Art ruhiger Kraftentfaltung. Das kann im Alltag sehr angenehm sein, besonders wenn längere Strecken oder wechselnde Geschwindigkeiten anstehen.

Was das im Alltag bedeutet

Beide Motorräder sind keine Sportgeräte im klassischen Sinn, aber sie liefern unterschiedliche Stärken: Die Harley spielt ihre Stärke dort aus, wo man Drehmoment spürt und das Motorrad „von unten“ arbeitet. Die BMW punktet häufig dort, wo man gleichmäßige Fahrt mag und der Motorlauf als angenehm empfunden wird. Wer häufig im Stadtverkehr oder bei Stop-and-Go unterwegs ist, erlebt den Unterschied besonders deutlich: Die Harley wirkt direkter und „emotionaler“, die BMW eher harmonisch und kontrolliert.

Fahrwerk und Handling: Schwerer Cruiser vs. souveräne Kontrolle

Beide Bikes sind groß, präsent und nicht als „leichtfüßig“ zu beschreiben. Trotzdem unterscheiden sie sich im Handling-Charakter. Die Fat Boy vermittelt oft das Gefühl eines schweren, stabilen Cruisers: Sie will geführt werden, belohnt aber ruhige Linien und gleichmäßige Fahrweise. In flotteren Passagen kann das Handling dadurch „massiver“ wirken – nicht unbedingt schlecht, aber anders als bei leichteren Maschinen.

Die R 18 Classic wirkt häufig wie ein Motorrad, das seine Masse gut organisiert. Das Fahrwerk und die Abstimmung zielen darauf, dass man auch bei längeren Fahrten entspannt bleibt. In Kurven fühlt sich die BMW oft berechenbarer an, während die Harley stärker den „Cruiser-Flow“ betont: weniger sportlich, mehr Stil und Stabilität.

Stärken und Schwächen im Vergleich

  • Harley-Davidson Fat Boy: Stärke ist das direkte Cruiser-Gefühl und die souveräne Stabilität bei entspannter Fahrweise. Schwäche kann sein, dass das Handling in engen Situationen oder bei häufigem Rangieren weniger „spielerisch“ wirkt.
  • BMW R 18 Classic: Stärke ist die kontrollierte Fahrdynamik und das oft angenehme Zusammenspiel aus Motor und Fahrwerk. Schwäche kann sein, dass der Charakter weniger „roh“ wirkt – wer maximale Harley-Emotion sucht, muss sich darauf einstellen, dass die BMW stärker „klassisch-elegant“ statt „unmittelbar“ ist.

Komfort und Ergonomie: Sitzposition, Alltag und lange Strecken

Bei Cruiser- und Classic-Motorrädern ist Komfort mehr als nur „bequem sitzen“. Entscheidend ist, wie sich die Sitzposition über Zeit anfühlt, wie gut man bei unterschiedlichen Geschwindigkeiten entspannt bleibt und wie das Motorrad mit Kopfsteinpflaster, Landstraße oder Autobahn umgeht.

Die Fat Boy ist typischerweise auf das entspannte Cruisen ausgelegt: Die Sitzhaltung wirkt eher „laid-back“, und das Motorrad lädt dazu ein, die Fahrt als Erlebnis zu sehen. Das kann auf längeren Strecken sehr angenehm sein – solange die eigene Körperhaltung dazu passt.

Die R 18 Classic zielt ebenfalls auf Komfort, wirkt aber oft etwas „touriger“ im Gesamtkonzept. Die Ergonomie kann sich dadurch für viele Fahrerinnen und Fahrer harmonischer anfühlen, gerade wenn man nicht nur kurze Ausfahrten plant. Gleichzeitig gilt: Wer sehr tief und „Harley-typisch“ sitzen möchte, könnte die BMW als etwas anders empfinden.

Bremsen und Fahrstabilität

Im Vergleich fällt auf, dass beide Motorräder auf Sicherheit und Kontrolle ausgelegt sind, aber der Eindruck entsteht aus dem Zusammenspiel. Die Harley vermittelt häufig das Gefühl von „stabiler Masse“, die BMW eher von „kontrollierter Dynamik“. In der Praxis bedeutet das: Bei zügiger Fahrweise oder in Situationen, in denen man schnell reagieren muss, kann sich die BMW oft berechenbarer anfühlen. Die Harley bleibt dabei stark im Cruiser-Tempo, während die BMW im Grenzbereich häufig den souveräneren Eindruck macht.

Design- und Ausstattungsphilosophie: Umbaufreude vs. Komplettkonzept

Die Fat Boy ist ein Motorrad, das viele als Basis für Individualisierung sehen. Das liegt nicht nur am Design, sondern auch daran, dass der Stil klar erkennbar ist und sich gut mit Zubehör kombinieren lässt. Wer gerne an der Optik arbeitet, findet hier eine Plattform, die „mitwächst“.

Die R 18 Classic wirkt dagegen wie ein stimmiges Komplettpaket. Das Design ist bewusst „fertig“ gedacht, und die Ausrichtung auf klassische Eleganz steht im Vordergrund. Das kann ein Vorteil sein, wenn das Motorrad direkt ab Werk den gewünschten Look liefern soll.

Stärken und Schwächen bei der Wahl des „Projekts“

  • Harley-Davidson Fat Boy: Stärke ist die Umbau- und Individualisierungsfreude. Schwäche kann sein, dass man für den eigenen Geschmack mehr Zeit in Anpassungen investieren möchte.
  • BMW R 18 Classic: Stärke ist das durchdachte Gesamtbild und die stimmige Ausrichtung. Schwäche kann sein, dass weniger Raum für „radikale“ optische Umbauten bleibt, wenn man den Look möglichst nah am Original halten will.

Reisetauglichkeit: Wie gut passen beide zum „Mehr als nur Feierabend“?

Reisetauglichkeit zeigt sich in Details: Windmanagement, Sitzkomfort, Ermüdungsgefühl, sowie die Frage, wie entspannt man bei längeren Strecken bleibt. Beide Bikes sind grundsätzlich für längere Fahrten geeignet, aber sie vermitteln unterschiedliche Prioritäten.

Die Harley wirkt wie ein Motorrad, das man auf der Landstraße und auf schönen Strecken liebt: Man fährt, genießt den Sound, spürt den Motor und lässt die Zeit langsamer werden. Wer lange Autobahnabschnitte plant, sollte sich darauf einstellen, dass der Cruiser-Charakter im Vordergrund steht und man den Fokus eher auf „Fahren als Erlebnis“ legt.

Die BMW R 18 Classic kann sich besonders dann lohnen, wenn längere Strecken ein häufiger Bestandteil sind. Der Motorlauf und das Gesamtpaket wirken oft so, dass man auch nach mehreren Stunden noch „frisch“ ankommt. Das macht sie für Touren interessant, bei denen Komfort und Ruhe wichtiger sind als maximaler „Rohrrahmen-Charme“.

Für wen welches Motorrad? Typische Käuferprofile

Die Entscheidung wird leichter, wenn man sich das eigene Fahrprofil vor Augen führt.

Harley-Davidson Fat Boy – ideal für

  • Fahrerinnen und Fahrer, die den klassischen Cruiser-Look lieben und gerne im Stil unterwegs sind.
  • Menschen, die den V2-Charakter spüren möchten und Drehmoment-Feeling wichtiger finden als „technische Perfektion“.
  • Wer ein Motorrad sucht, das sich als Projekt oder Individualisierungsbasis eignet.

BMW R 18 Classic – ideal für

  • Fahrerinnen und Fahrer, die klassische Eleganz mit moderner Technik verbinden möchten.
  • Menschen, die den Boxer-Charakter und einen oft harmonischeren Motorlauf bevorzugen.
  • Wer häufiger längere Strecken fährt und dabei Komfort sowie berechenbares Handling schätzt.

Fazit:

Die Harley-Davidson Fat Boy ist die bessere Wahl, wenn der Fokus auf Cruiser-Emotion, markantem Auftritt und dem direkten V2-Feeling liegt. Sie passt besonders gut zu Fahrten, bei denen Stil, Sound und entspanntes Tempo im Vordergrund stehen – und wenn Individualisierung ohnehin eine Rolle spielt. Wer ein Motorrad sucht, das „einfach Harley ist“, wird hier schnell glücklich.

Die BMW R 18 Classic überzeugt vor allem dann, wenn klassischer Look mit souveräner Kontrolle und einem harmonischen Gesamtpaket gefragt ist. Der Boxer-Charakter und das oft berechenbarere Fahrgefühl machen sie attraktiv für längere Touren und für Fahrerinnen und Fahrer, die Komfort und Ruhe stärker gewichten. Wer Eleganz, Alltagstauglichkeit und Tourenkomfort in einem stimmigen Konzept sucht, findet in der BMW die passendere Basis.

Kurz gesagt: Fat Boy für maximale Cruiser-Identität und Umbaufreude – R 18 Classic für klassisch-elegante Fahrkultur und entspannte Langstrecke.

An unhandled error has occurred. Reload 🗙