UVP 26.770 €
Baujahr von 2025 bis 2026~
UVP 14.750 €
Baujahr von 2016 bis 2023
Das Modell 2025 mit dem 117er V2 darf ran.
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Der Bulle unter den Scramblern
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Pro und Kontra

Pro:
  • Optik
  • Motor
  • Sound
Kontra:
  • Völlig wurscht.
Pro:
  • Qualität
  • Durchzugsvermögen
  • Details
  • Preis-Leistung
Kontra:
  • Langstreckenkomfort
  • Drehwilligkeit

Abmessungen & Gewicht

Gewicht315kg
Radstand1.650mm
Länge2.365mm
Radstand1.650mm
Sitzhöhe: 675 mm
Höhe1.095mm
Gewicht220kg
Radstand1.527mm
Länge2.175mm
Radstand1.527mm
Sitzhöhe: 820 mm
Höhe1.330mm

Motor

Motor-BauartMilwaukee-Eight® 117 Custom
Hubraum1.923ccm
Hub114mm
Bohrung104mm
KühlungLuft/Öl
AntriebRiemen
Gänge6
Motor-BauartBoxer
Hubraum1.170ccm
Hub73mm
Bohrung101mm
KühlungÖl-Luft
AntriebKardan
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung104 PS bei 5.020 U/Min
Drehmoment168 NM bei 3.000 U/Min
Höchstgeschw.190km/h
Tankinhalt19Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite344km
Leistung110 PS bei 7.750 U/Min
Drehmoment116 NM bei 6.000 U/Min
Höchstgeschw.220km/h
Tankinhalt17Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite321km

Fahrwerk

RahmenbauartStahlrohrrahmen
Federung vorneTeleskopgabel mit 49 mm (Federweg 130)mm
Federung hintenZentralfederbein (Federweg 86)mm
Aufhängung hintenDreieckschwinge
Reifen vorne160/60 R 18 70V
Reifen hinten240/40 R18 79V
RahmenbauartGitterrohr
Federung vorneTelegabel 43 mm (Federweg 125)mm
Federung hintenZentralfederbein (Federweg 140)mm
Aufhängung hintenParalever
Reifen vorne120/70 R 19
Reifen hinten170/60 R 17

Bremsen

Bremsen vorneEinzelscheibe ( Ø 300 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe ( Ø 292 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibe ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenScheibe ( Ø 265 mm)

Fazit zur Harley Davidson Fat Boy 2025

Jo, HD Fat Boy. Was soll man zu dieser Maschine sagen? Für uns ist sie der Inbegriff für Maschinen aus Milwaukee. Kaum ein anderes Bike transportiert den Charme einer Harley so gekonnt wie die Fat Boy. Sie ist eigenwillig, fährt sich auch so, pfeift auf alle Konventionen und lässt es derartig krachen, dass man das Grinsen gar nicht mehr wegbekommt. Technik: Egal, Fahrwerk: Egal, Bremsen: Egal. Motor, Optik und Sound: Ne glatte 1. Wer eine Fat Boy fährt, muss nichts erklären. Gar nichts.
 
Die Testmaschine wurde uns netterweise von Harley Davidson Kiel zur Verfügung gestellt. Dort wartet die neue Fat Boy und viele andere Harley Vorführer auf Probefahrer. Harley Kiel liegt verkehrsgünstig an der Autobahn und man kann vom Händler mehr oder weniger sofort auf Landstraßen das Bike seiner Wahl ausführen. Wer sich beeilt, kann dort sogar noch die Fat Boy Gray Ghost bestaunen - ist aber schon verkauft, sorry.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 26.770€
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 23.000€
  • Baujahre: 1990 bis heute
  • Farben: Schwarz, Blau, Grau, Schwarz-Rot

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Harley-Davidson Fat Boy vs BMW R nineT Scrambler – Vergleich

Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Harley-Davidson Fat Boy und die BMW R nineT Scrambler, steckt in der Entscheidung meist mehr als nur Technik. Es geht um den Charakter, um das Gefühl beim Losfahren, um den Alltag und darum, wie sich ein Motorrad auf der Straße „anfühlt“. Genau dafür lohnt sich ein Vergleich: Welche Stärken bringen die Modelle mit, wo liegen die Grenzen – und welches Bike passt eher zu welchem Fahrstil?

Grundcharakter: Cruiser-Feeling vs. Scrambler-Anspruch

Die Harley-Davidson Fat Boy steht für massiven Cruiser-Style, viel Präsenz und ein Fahrgefühl, das vor allem durch den Vibe und die entspannte Art besticht. Wer auf „einfach draufsetzen und genießen“ steht, bekommt hier ein Motorrad, das sich nicht in den Vordergrund drängen muss – es ist einfach da.

Die BMW R nineT Scrambler dagegen wirkt wie ein Motorrad, das Tradition mit einem sportlicheren, vielseitigeren Anspruch verbindet. Der Boxer-Charakter, die typische BMW-Mechanik und die Scrambler-Optik sorgen für einen anderen Schwerpunkt: weniger „Show“, mehr „Fahren mit Haltung“. Das Motorrad lädt dazu ein, sich auf Kurven, Landstraßen und abwechslungsreiche Strecken einzustellen.

Motor & Antrieb: Wie sich die Leistung im Alltag bemerkbar macht

Im direkten Vergleich zeigen sich die Unterschiede vor allem im Fahrverhalten. Die Fat Boy spielt ihre Stärken typischerweise dort aus, wo man entspannt beschleunigt, lange Drehmomentphasen nutzt und das Motorrad nicht ständig „hochdrehen“ muss. Das Ergebnis ist ein souveränes, ruhiges Vorankommen – besonders im Stadtverkehr und auf gemütlichen Touren.

Die BMW R nineT Scrambler wirkt dagegen oft „reaktiver“. Der Boxer liefert seine Kraft in einem anderen Rhythmus, was sich beim Anfahren, beim Beschleunigen aus Kurven und beim dynamischen Fahren bemerkbar macht. Wer gern zügig unterwegs ist oder öfter mal die Gänge nutzt, erlebt die Scrambler häufig als agiler im Kopf und im Gefühl.

Stärken & Schwächen im Motor-Charakter

  • Harley-Davidson Fat Boy: Stärke im entspannten Vortrieb und im cruiser-typischen Drehmomentgefühl; Schwäche kann sein, dass dynamisches Fahren weniger „leicht von der Hand“ wirkt, wenn man sehr sportlich unterwegs sein möchte.
  • BMW R nineT Scrambler: Stärke im lebendigeren Ansprechverhalten und im vielseitigen Fahrstil; Schwäche kann sein, dass der ganz klassische Cruiser-Vibe nicht im gleichen Maß entsteht.

Fahrwerk & Handling: Stabilität, Kontrolle und Kurvengefühl

Beim Fahrwerk unterscheiden sich die Philosophien. Die Fat Boy ist auf ein komfortables, ruhiges Gleiten ausgelegt. Das Motorrad wirkt dabei oft wie ein „großer Rahmen“, der die Straße schluckt und den Fahrer nicht ständig zu Korrekturen zwingt. In flotten Kurven bleibt sie kontrolliert, aber der Fokus liegt eher auf Stabilität und Gelassenheit als auf maximaler Agilität.

Die BMW R nineT Scrambler ist dagegen spürbar auf Fahrpräzision ausgelegt. Das Handling wirkt oft direkter, was besonders auf Landstraßen und bei wechselnden Kurvenradien Spaß macht. Gleichzeitig kann das Motorrad dadurch auch etwas „aufmerksamer“ wirken: Wer Komfort als oberstes Ziel hat, sollte genau hinschauen, wie sich die Abstimmung im eigenen Fahrstil anfühlt.

Bremsen & Fahrstabilität

Beide Motorräder bieten in der Praxis eine solide Bremsbasis, aber der Unterschied liegt im Zusammenspiel aus Gefühl und Dosierbarkeit. Die Fat Boy vermittelt häufig mehr „Gelassenheit“ beim Verzögern, während die Scrambler oft eine feinere Rückmeldung liefert, wenn man zügig fährt oder öfter aus Kurven heraus bremst. Wichtig ist: Die beste Bremse ist die, die sich zum eigenen Stil passt – und genau da entscheidet der persönliche Eindruck.

Ergonomie & Komfort: Sitzposition, Alltag und lange Strecken

Die Ergonomie ist ein Kernpunkt im Vergleich. Die Fat Boy ist typischerweise auf eine entspannte Sitzhaltung ausgelegt. Das macht sie besonders attraktiv für Fahrten, bei denen man nicht ständig „aktiv“ arbeiten möchte. Auf längeren Touren zählt dann vor allem, wie gut sich die Haltung über Zeit anfühlt und wie ruhig das Motorrad den Körper unterstützt.

Die BMW R nineT Scrambler bietet eine andere Sitzphilosophie: oft etwas „aufrechter“ und gleichzeitig fahraktiver. Das kann sich auf kurvigen Strecken sehr angenehm anfühlen, weil man sich leichter positionieren kann. Wer jedoch sehr lange, gleichmäßige Autobahnabschnitte bevorzugt, sollte darauf achten, wie die eigene Körperhaltung mit dem Fahrstil harmoniert.

Windschutz, Vibrationen und Tagesform

Im Alltag spielen Details eine große Rolle: Windverhalten, Vibrationen und das subjektive Ruhegefühl. Die Fat Boy wirkt häufig wie ein „ruhiger Block“, während die Scrambler durch ihren Charakter und die Fahraktivität mehr „Präsenz“ vermittelt. Das ist nicht automatisch besser oder schlechter – es ist eine Frage davon, was als angenehm empfunden wird.

Alltagstauglichkeit: Stadt, Parken und Wendigkeit

Im Stadtverkehr zählt vor allem, wie leicht man sich fühlt: Anfahren, Rangieren, Sicht und das Handling bei niedrigen Geschwindigkeiten. Die Fat Boy kann im Alltag sehr souverän sein, wenn man mit dem Gewicht und der Größe umgehen möchte. Wer gern „groß cruiser“ fährt, wird das Motorrad oft als stimmig erleben. Wer dagegen häufig enge Passagen, viele Ampeln und häufiges Rangieren hat, könnte die Scrambler als etwas handlicher wahrnehmen.

Die BMW R nineT Scrambler ist durch ihre Bauart und das Fahrkonzept häufig einfacher in den Alltag zu integrieren. Das bedeutet nicht, dass sie „klein“ ist – aber sie vermittelt oft mehr Kontrolle bei niedrigen Geschwindigkeiten und beim schnellen Richtungswechsel.

Design & Stil: Was man sieht, bevor man losfährt

Design ist bei beiden Modellen ein starkes Argument. Die Fat Boy setzt auf den klassischen Cruiser-Look: viel Chrom, klare Linien, starke Silhouette. Das Motorrad wirkt wie ein Statement – und genau das zieht viele Fahrer an.

Die Scrambler spielt dagegen mit dem Retro-Charme und dem „Scrambler“-Gedanken. Sie wirkt oft wie ein Motorrad, das man nicht nur fährt, sondern auch gern zeigt – allerdings mit einem etwas anderen Fokus: weniger „Show-Cruiser“, mehr „Werkstatt- und Tourenromantik“.

Stärken & Schwächen beim Gesamteindruck

  • Harley-Davidson Fat Boy: Stärke im ikonischen Cruiser-Design und im entspannten Gesamtgefühl; Schwäche kann sein, dass der Stil nicht zu jedem Fahrprofil passt, wenn eher sportliche Vielseitigkeit gefragt ist.
  • BMW R nineT Scrambler: Stärke im vielseitigen Retro-Scrambler-Konzept und im fahraktiven Charakter; Schwäche kann sein, dass der klassische Cruiser-Vibe weniger stark im Vordergrund steht.

Werkstatt, Service & Zubehör: Was in der Praxis zählt

Bei der Kaufentscheidung spielt neben dem Fahren auch die Praxis eine Rolle: Verfügbarkeit von Teilen, Service-Erfahrung in der Region und die Frage, wie gut sich das Motorrad mit Zubehör anpassen lässt. Beide Marken haben eine große Community, was den Zugang zu Zubehör und Erfahrungswerten erleichtern kann.

Die Fat Boy wird oft mit einer breiten Auswahl an Cruiser-spezifischem Zubehör verbunden – von Komfort-Optionen bis zu optischen Upgrades. Die Scrambler ist häufig ein Kandidat für Individualisierung im Retro- und Scrambler-Stil, inklusive Fahrwerks- und Komfortanpassungen, die den Charakter weiter schärfen.

Welches Motorrad passt zu welchem Fahrstil?

Der Vergleich lässt sich am einfachsten über den eigenen Anspruch lösen:

Harley-Davidson Fat Boy – die richtige Wahl für…

  • Fahrten, bei denen Entspannung und Cruiser-Feeling im Vordergrund stehen
  • Touren, bei denen man nicht ständig „arbeiten“ möchte, sondern den Rhythmus genießen will
  • Menschen, die Design und Präsenz besonders wichtig finden

BMW R nineT Scrambler – die richtige Wahl für…

  • Fahrer, die gern variabel unterwegs sind und Kurven sowie Landstraßen mögen
  • Menschen, die ein lebendigeres Ansprechverhalten und mehr Fahrpräzision suchen
  • Wer Retro mag, aber mit einem vielseitigeren, fahraktiven Anspruch

Fazit:

Die Harley-Davidson Fat Boy ist die stimmige Wahl, wenn ein Motorrad vor allem durch Cruiser-Charakter, entspanntes Vorankommen und ikonischen Stil überzeugen soll. Sie passt besonders gut zu Fahrten, bei denen Komfort, Gelassenheit und das „große“ Gefühl zählen. Wer dagegen häufig kurvenreich fährt, ein direkteres Handling bevorzugt und den Boxer-Charakter als lebendigen Begleiter erleben möchte, findet in der BMW R nineT Scrambler oft die passendere Basis. Sie wirkt im Alltag häufig vielseitiger und vermittelt mehr Fahrpräzision, ohne den Retro-Charme zu verlieren.

Kurz gesagt: Fat Boy für Cruiser-Fans, die den Vibe über alles stellen – Scrambler für alle, die Retro lieben, aber auch gern dynamisch und abwechslungsreich unterwegs sind.

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