| UVP | 26.770 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 17.050 € | |
| Baujahr | von 2014 bis 2023 | |
Pro und Kontra
- Optik
- Motor
- Sound
- Völlig wurscht.
- hübsch anzusehen
- puristisch
- cooles Fahrgefühl
- zahlreiche Customizing-Möglichkeiten
- Preis
- nix für Riesen
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 315 | kg |
| Radstand | 1.650 | mm |
| Länge | 2.365 | mm |
| Radstand | 1.650 | mm |
| Sitzhöhe: | 675 | mm |
| Höhe | 1.095 | mm |
| Gewicht | 222 | kg |
| Radstand | 1.487 | mm |
| Länge | 2.220 | mm |
| Radstand | 1.487 | mm |
| Sitzhöhe: | 803-805 | mm |
| Höhe | 1.265 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Milwaukee-Eight® 117 Custom | |
| Hubraum | 1.923 | ccm |
| Hub | 114 | mm |
| Bohrung | 104 | mm |
| Kühlung | Luft/Öl | |
| Antrieb | Riemen | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Boxer | |
| Hubraum | 1.170 | ccm |
| Hub | 73 | mm |
| Bohrung | 101 | mm |
| Kühlung | Öl-Luft | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 104 PS bei 5.020 U/Min | |
| Drehmoment | 168 NM bei 3.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 190 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 344 | km |
| Leistung | 110 PS bei 7.750 U/Min | |
| Drehmoment | 116 NM bei 6.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 220 | km/h |
| Tankinhalt | 18 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 340 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Stahlrohrrahmen | |
| Federung vorne | Teleskopgabel mit 49 mm (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 86)mm | |
| Aufhängung hinten | Dreieckschwinge | |
| Reifen vorne | 160/60 R 18 70V | |
| Reifen hinten | 240/40 R18 79V | |
| Rahmenbauart | Gitterrohr, Motor mittragend | |
| Federung vorne | Upside-Down 45 mm (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 120)mm | |
| Aufhängung hinten | Paralever | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 180/55 ZR 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 292 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 265 mm) | |
Fazit zur Harley Davidson Fat Boy 2025
Jo, HD Fat Boy. Was soll man zu dieser Maschine sagen? Für uns ist sie der Inbegriff für Maschinen aus Milwaukee. Kaum ein anderes Bike transportiert den Charme einer Harley so gekonnt wie die Fat Boy. Sie ist eigenwillig, fährt sich auch so, pfeift auf alle Konventionen und lässt es derartig krachen, dass man das Grinsen gar nicht mehr wegbekommt. Technik: Egal, Fahrwerk: Egal, Bremsen: Egal. Motor, Optik und Sound: Ne glatte 1. Wer eine Fat Boy fährt, muss nichts erklären. Gar nichts.Die Testmaschine wurde uns netterweise von Harley Davidson Kiel zur Verfügung gestellt. Dort wartet die neue Fat Boy und viele andere Harley Vorführer auf Probefahrer. Harley Kiel liegt verkehrsgünstig an der Autobahn und man kann vom Händler mehr oder weniger sofort auf Landstraßen das Bike seiner Wahl ausführen. Wer sich beeilt, kann dort sogar noch die Fat Boy Gray Ghost bestaunen - ist aber schon verkauft, sorry.
Fazit - was bleibt hängen?
Die R nineT macht nicht nur Spaß beim Fahren, sondern sieht auch toll aus! Und genau diese Kombination ist es vermutlich auch, die das Bike von Beginn an für Motorradfans weltweit so begehrenswert macht.
BMW beschreibt es wie folgt: „Designen Sie Ihr Motorrad, designen Sie Ihr Leben.“ Es hat eben auch viel mit Lifestyle zu tun und so lässt die nineT in Punkto Vielfältigkeit kaum Customizer-Wünsche offen. Sie ist die Basis für tiefgehende Individualisierungen, was die Maschine von der Konkurrenz abhebt. Neben den schon vielfältigen Modell- und Designvarianten gibt es jede Menge Customizing-Zubehör, und so kann jeder seinen ganz eigenen Roadster-Traum wahr werden lassen. Sogar die Bordelektronik ist mit zahlreichen Schnittstellen so ausgelegt, dass Veränderungen keine große Hürde darstellen.
Auch wenn die NineT in nahezu allen Belangen puristisch daherkommt – beim Preis tut sie dies nicht. Schon gar nicht wenn man die zahlreichen Veränderungsmöglichkeiten ausschöpft um sein eigenes, exklusives Traumbike zu realisieren. Aber Individualität hat eben immer auch Ihren Preis. Der Erfolg gibt BMW jedoch auch in diesem Fall mal wieder Recht, denn die BMW R NineT ist so beliebt, dass man mit extrem langen Lieferzeiten rechnen sollte.
MotorradTest.de auf YouTube
Harley-Davidson Fat Boy vs. BMW R nineT: Vergleich, Stärken & Schwächen
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Harley-Davidson Fat Boy und die BMW R nineT, dann geht es im Vergleich selten nur um Daten. Es geht um Charakter. Um das Gefühl beim Starten, um die Art, wie sich das Motorrad in der Stadt bewegt, und darum, wie es sich auf längeren Strecken anfühlt. Genau das steht hier im Fokus: ein nachvollziehender Vergleich der beiden Modelle – mit Blick auf die typischen Stärken und die Punkte, die man vor dem Kauf realistisch einordnen sollte.
Erster Eindruck: Zwei Philosophien, ein Anspruch
Die Harley-Davidson Fat Boy steht für massiven Cruiser-Style, viel Präsenz und einen Motor, der sich nicht verstecken muss. Die BMW R nineT dagegen verbindet Retro-Optik mit moderner Technik und einem Fahrwerk, das eher nach präziser Kontrolle als nach „einfach laufen lassen“ wirkt.
Beide Motorräder haben Fans, die genau wegen dieser Unterschiede zuschlagen. Wer sich zwischen beiden entscheidet, sollte daher weniger fragen „Welches ist besser?“, sondern eher „Welche Art von Motorrad passt zum eigenen Fahralltag?“
Motorcharakter und Fahrgefühl im Vergleich
Harley-Davidson Fat Boy: Drehmoment-Feeling und Cruiser-Flow
Der V-Twin der Fat Boy liefert den typischen Cruiser-Charakter: kräftig im unteren bis mittleren Drehzahlbereich, mit einem Sound, der sofort zur Marke passt. Im Vergleich zur BMW wirkt die Fat Boy dadurch oft „entspannter“: Sie nimmt Lasten zügig an, ohne dass ständig nachgeschaltet oder ständig hochgedreht werden muss.
Das ist eine Stärke für alle, die gern gleichmäßig fahren, Ampeln entspannt angehen und das Motorrad eher als großen, souveränen Begleiter sehen. Gleichzeitig kann genau dieser Fokus auf den Cruiser-Flow dazu führen, dass Fahrer, die ein besonders sportliches Ansprechverhalten bei hohen Drehzahlen erwarten, weniger begeistert sind.
BMW R nineT: Boxer-Charakter und präzise Rückmeldung
Die BMW R nineT setzt auf den Boxer und damit auf ein anderes Bewegungsgefühl. Der Motor wirkt oft „mechanischer“ und gleichzeitig kultiviert: Man spürt die Eigenart des Boxers, und das Motorrad vermittelt ein klares Feedback über Gasannahme und Fahrwerk.
Im Vergleich zur Fat Boy ist die R nineT häufig die Wahl für Fahrer, die Kurven nicht nur „durchrollen“, sondern aktiv gestalten möchten. Die Schwäche liegt eher dort, wo man maximale Cruiser-Entspanntheit sucht: Wer ausschließlich auf den massiven V-Twin-Flow und den klassischen Cruiser-Sound setzt, wird den Charakter der BMW als anders empfinden.
Design und Alltagstauglichkeit: Präsenz vs. Vielseitigkeit
Fat Boy: große Optik, klare Haltung
Die Fat Boy ist optisch ein Statement. Das Design wirkt bewusst „schwer“, traditionell und sehr markant. Im Alltag bedeutet das: Das Motorrad steht im Mittelpunkt, egal ob vor der Tür oder auf dem Parkplatz. Für viele ist das ein echter Kaufgrund, weil es nicht nach „irgendeinem Motorrad“ aussieht.
Allerdings sollte man realistisch bleiben: Ein Cruiser dieser Art ist nicht dafür gemacht, sich wie ein kleines Citybike durch enge Lücken zu schlängeln. Wer häufig in dichtem Verkehr unterwegs ist oder sehr sportlich rangieren möchte, merkt schneller, dass die Bauform mehr „Stabilität“ als „Agilität“ priorisiert.
R nineT: Retro-Look mit moderner Basis
Die BMW R nineT wirkt ebenfalls klassisch, aber mit einer anderen Art von Eleganz. Der Retro-Charakter ist klar erkennbar, gleichzeitig wirkt die Maschine oft „aufgeräumter“ und technisch stimmig. Das kann im Alltag helfen, weil die R nineT nicht nur gut aussieht, sondern sich auch so anfühlt, als wäre sie für verschiedene Situationen gebaut.
Als mögliche Schwäche im Vergleich zur Fat Boy kann gelten: Wer maximalen Cruiser-„Show“-Faktor sucht, empfindet die BMW manchmal als weniger „wuchtig“. Das ist kein Nachteil im Fahrbetrieb, aber eine Frage des persönlichen Geschmacks.
Komfort und Ergonomie: Wie entspannt ist die Fahrt wirklich?
Komfort ist bei beiden Motorrädern ein Thema, aber auf unterschiedliche Weise. Die Fat Boy zielt stark auf eine entspannte Sitzposition und ein ruhiges Fahrgefühl. Das kann auf längeren Strecken sehr angenehm sein, vor allem wenn der Fokus auf gleichmäßigem Tempo liegt.
Die R nineT bietet ebenfalls Komfort, wirkt aber oft „aktiver“. Das heißt: Die Ergonomie unterstützt eher eine kontrollierte Fahrweise, bei der man das Motorrad spürt und mitarbeitet. Wer gern dynamisch fährt, wird das als Vorteil sehen. Wer hingegen möglichst wenig „arbeiten“ möchte, könnte die BMW als etwas weniger „gemütlich im Sinne von Cruiser“ empfinden.
Fahrdynamik: Geradeaus-Souveränität vs. Kurvenpräzision
Im Vergleich zeigt sich: Die Fat Boy spielt ihre Stärken besonders dort aus, wo das Motorrad ruhig und souverän wirken darf. Geradeaus und auf fließenden Strecken fühlt sie sich oft wie ein großer Cruiser an, der nicht ständig nach Korrektur verlangt.
Die BMW R nineT ist hingegen häufig die bessere Wahl, wenn Kurven und Wechsel der Fahrbahn mehr Aufmerksamkeit bekommen. Die Rückmeldung des Fahrwerks und die Art, wie sich das Motorrad in Schräglage bewegt, wirken im Vergleich oft präziser. Das kann das Fahrgefühl deutlich „sportlicher“ machen – auch wenn das Motorrad nicht als Rennmaschine gedacht ist.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Harley-Davidson Fat Boy – Stärken
- Typischer Cruiser-Charakter mit starkem V-Twin-Feeling und markantem Sound
- Entspanntes Fahrgefühl durch kräftige Kraftentfaltung im nutzbaren Bereich
- Sehr präsentes Design, das im Alltag auffällt und Identität vermittelt
Harley-Davidson Fat Boy – Schwächen
- Weniger „agil“ im engen Stadtverkehr im Vergleich zu leichteren oder straighteren Konzepten
- Charakter passt nicht zu jedem Anspruch: Wer maximale Präzision und sportliches Ansprechverhalten sucht, findet es eher bei der BMW
BMW R nineT – Stärken
- Boxer-typisches Fahrgefühl mit klarer Rückmeldung und kontrollierter Gasannahme
- Kurvenorientierte Dynamik im Vergleich zur Cruiser-Philosophie der Fat Boy
- Retro-Optik mit moderner Basis, die sich im Alltag vielseitig anfühlt
BMW R nineT – Schwächen
- Weniger „wuchtiger Cruiser-Flow“ als bei der Fat Boy – der Charakter ist anders
- Wer nur auf maximale Cruiser-Ästhetik setzt, könnte die BMW als weniger „schwer“ empfinden
Welche Kaufentscheidung passt zum Fahrprofil?
Die Entscheidung zwischen Harley-Davidson Fat Boy und BMW R nineT hängt stark davon ab, wie gefahren wird. Wer viel Wert auf Sound, Präsenz und ein entspanntes Cruiser-Gefühl legt, wird mit der Fat Boy häufig schneller glücklich. Wer dagegen ein Motorrad möchte, das sich präzise steuern lässt, in Kurven lebendig wirkt und dabei trotzdem Retro-Charme bietet, findet in der R nineT oft die passendere Basis.
Beide Motorräder können für längere Strecken taugen, aber auf unterschiedliche Art: Die Fat Boy wirkt wie ein souveräner Reise-Cruiser, während die R nineT eher wie ein Motorrad erscheint, das man auch auf kurvigen Strecken gern „arbeitet“.
Fazit:
Die Harley-Davidson Fat Boy ist die bessere Wahl für Fahrer, die vor allem Cruiser-Charakter, markanten V-Twin-Sound und eine entspannte, souveräne Art zu fahren suchen. Sie passt besonders gut, wenn das Motorrad im Alltag nicht nur Transportmittel sein soll, sondern auch Stil und Haltung vermittelt. Ihre Schwächen liegen eher dort, wo maximale Agilität im engen Verkehr oder ein sehr sportlich-direktes Ansprechverhalten erwartet wird.
Die BMW R nineT empfiehlt sich für alle, die Retro-Optik mögen, aber gleichzeitig ein Motorrad möchten, das sich präzise steuern lässt und in Kurven mehr Kontrolle und Rückmeldung bietet. Wer den Boxer-Charakter schätzt und gern dynamischer fährt, wird mit der R nineT meist zufriedener sein. Wenn hingegen vor allem „Cruiser-Flow“ und maximale Wucht im Vordergrund stehen, wirkt die Fat Boy stimmiger.
Kurz gesagt: Fat Boy für Cruiser-Fans mit Fokus auf Sound und Präsenz – R nineT für Retro-Liebhaber, die Fahrdynamik und präzises Feedback stärker gewichten.