| UVP | 26.770 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | ||
| Baujahr | von 2010 bis 2018 | |
Pro und Kontra
- Optik
- Motor
- Sound
- Völlig wurscht.
- Motorleistung
- Sound
- Präzises Fahrwerk
- Platzverhältnisse
- Karge Ausstattung
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 315 | kg |
| Radstand | 1.650 | mm |
| Länge | 2.365 | mm |
| Radstand | 1.650 | mm |
| Sitzhöhe: | 675 | mm |
| Höhe | 1.095 | mm |
| Gewicht | 232 | kg |
| Radstand | 1.529 | mm |
| Länge | 2.190 | mm |
| Radstand | 1.529 | mm |
| Sitzhöhe: | 845 | mm |
| Höhe | 1.495 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Milwaukee-Eight® 117 Custom | |
| Hubraum | 1.923 | ccm |
| Hub | 114 | mm |
| Bohrung | 104 | mm |
| Kühlung | Luft/Öl | |
| Antrieb | Riemen | |
| Gänge | 6 | |
| Hubraum | 1.198 | ccm |
| Hub | 68 | mm |
| Bohrung | 106 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
Fahrleistungen
| Leistung | 104 PS bei 5.020 U/Min | |
| Drehmoment | 168 NM bei 3.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 190 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 344 | km |
| Leistung | 152 PS bei 9.500 U/Min | |
| Drehmoment | 128 NM bei 7.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 248 | km/h |
| Tankinhalt | 20 | Liter |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Stahlrohrrahmen | |
| Federung vorne | Teleskopgabel mit 49 mm (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 86)mm | |
| Aufhängung hinten | Dreieckschwinge | |
| Reifen vorne | 160/60 R 18 70V | |
| Reifen hinten | 240/40 R18 79V | |
| Federung hinten | Monofederbein | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 292 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe | |
| Bremsen hinten | Scheibe | |
Fazit zur Harley Davidson Fat Boy 2025
Jo, HD Fat Boy. Was soll man zu dieser Maschine sagen? Für uns ist sie der Inbegriff für Maschinen aus Milwaukee. Kaum ein anderes Bike transportiert den Charme einer Harley so gekonnt wie die Fat Boy. Sie ist eigenwillig, fährt sich auch so, pfeift auf alle Konventionen und lässt es derartig krachen, dass man das Grinsen gar nicht mehr wegbekommt. Technik: Egal, Fahrwerk: Egal, Bremsen: Egal. Motor, Optik und Sound: Ne glatte 1. Wer eine Fat Boy fährt, muss nichts erklären. Gar nichts.Die Testmaschine wurde uns netterweise von Harley Davidson Kiel zur Verfügung gestellt. Dort wartet die neue Fat Boy und viele andere Harley Vorführer auf Probefahrer. Harley Kiel liegt verkehrsgünstig an der Autobahn und man kann vom Händler mehr oder weniger sofort auf Landstraßen das Bike seiner Wahl ausführen. Wer sich beeilt, kann dort sogar noch die Fat Boy Gray Ghost bestaunen - ist aber schon verkauft, sorry.
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Harley-Davidson Fat Boy vs. Ducati Multistrada 1200 – welcher Motorradtyp passt besser?
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Harley-Davidson Fat Boy und die Ducati Multistrada 1200, geht es beim Vergleich selten nur um Zahlen. Es geht um den Charakter: die Art, wie sich das Motorrad anfühlt, wie es sich in den Alltag einfügt und wie es sich auf längeren Strecken schlägt. Genau das schauen wir uns hier an – mit Blick auf die im Vergleich gelisteten Eigenschaften beider Modelle und darauf, was das in der Praxis bedeutet.
Grundcharakter: Cruiser-Feeling vs. Allround-Tourer
Die Harley-Davidson Fat Boy steht für einen klassischen Cruiser-Look und ein Fahrgefühl, das auf Ruhe, Drehmoment und einen markanten Auftritt ausgelegt ist. Die Ducati Multistrada 1200 dagegen ist als vielseitiger Tourer gedacht: Sie soll sowohl auf der Landstraße als auch auf längeren Strecken souverän wirken und dabei mehr „Allround“-Kompetenz mitbringen.
Schon beim ersten Eindruck wird klar: Die Fat Boy will eher genossen werden, während die Multistrada 1200 eher funktioniert – als Maschine, die viele Situationen abdeckt.
Motor und Antrieb: Drehmoment-Charakter vs. sportlichere Auslegung
Im Vergleich zeigen sich die Unterschiede im Motoransatz. Die Harley-Davidson Fat Boy wirkt durch ihre Ausrichtung auf Cruiser-typisches Ansprechverhalten und einen kräftigen Schub aus dem unteren Drehzahlbereich. Das macht sie besonders angenehm, wenn es nicht darum geht, ständig hochzudrehen, sondern entspannt zu fahren.
Die Ducati Multistrada 1200 ist dagegen stärker auf ein dynamisches Gesamtpaket ausgelegt. Im Vergleich wird deutlich, dass sie in der Abstimmung eher auf zügiges Vorankommen und ein aktiveres Fahrgefühl zielt. Wer gern beschleunigt, zügig überholt oder auf kurvigen Strecken mehr „Biss“ spürt, findet hier meist den passenderen Charakter.
Sitzposition und Ergonomie: entspannter Cruiser vs. tourentaugliche Haltung
Die Sitzposition ist ein zentraler Punkt im Vergleich. Die Harley-Davidson Fat Boy bietet eine eher entspannte, cruiser-typische Haltung. Das unterstützt ein komfortables Dahingleiten und passt gut zu Fahrten, bei denen das Tempo zweitrangig ist.
Die Ducati Multistrada 1200 ist dagegen so konzipiert, dass sie auch auf längeren Touren eine gute Balance aus Komfort und Kontrolle liefert. Im Vergleich fällt auf, dass die Multistrada 1200 eher auf eine „tourende“ Ergonomie setzt: nicht zu gestreckt, nicht zu tief, mit einer Haltung, die das Motorrad auch bei wechselndem Tempo gut beherrschbar macht.
Fahrwerk und Handling: souverän auf Strecke vs. agiler im Alltag
Beim Fahrwerk unterscheiden sich die Philosophien. Die Harley-Davidson Fat Boy ist im Vergleich eher auf Stabilität und ein ruhiges Fahrgefühl ausgelegt. Das ist besonders dann ein Vorteil, wenn die Strecke fließt und man nicht ständig „arbeiten“ möchte.
Die Ducati Multistrada 1200 wirkt im Vergleich agiler und vielseitiger. Gerade im Alltag – also bei wechselnden Straßenverhältnissen, beim Einlenken in Kurven oder beim Manövrieren – zeigt sich die Stärke eines tourentauglichen Konzepts. Wer häufig zwischen Stadt, Landstraße und Autobahn pendelt, profitiert meist von dieser Flexibilität.
Bremsen und Fahrstabilität: Vertrauen beim Tempowechsel
Bremsen sind im Alltag oft entscheidend, weil man nicht nur „schnell“, sondern vor allem kontrolliert unterwegs ist. Im Vergleich wird deutlich, dass beide Motorräder auf ihre Weise Vertrauen aufbauen. Die Harley-Davidson Fat Boy punktet dabei mit einem gut dosierbaren Gefühl, das zum Cruiser-Charakter passt.
Die Ducati Multistrada 1200 spielt ihre Stärken vor allem dann aus, wenn Tempowechsel häufiger vorkommen oder wenn man zügiger fährt. Das Gesamtpaket aus Bremsgefühl und Fahrwerksabstimmung wirkt im Vergleich „tourer-typisch“: stabil, aber nicht träge.
Elektronik und Assistenz: moderne Unterstützung vs. klassisches Motorradgefühl
Ein großer Unterschied im Vergleich liegt in der Elektronik. Die Ducati Multistrada 1200 ist in der Regel stärker auf moderne Assistenz und Fahrmodi ausgelegt. Das hilft besonders dann, wenn Wetter, Belag oder Fahrstil variieren. Im Alltag kann das die Bedienung vereinfachen und das Motorrad berechenbarer machen.
Die Harley-Davidson Fat Boy steht dagegen stärker für ein unmittelbares Fahrgefühl. Wer bewusst weniger „Regie“ durch Assistenzsysteme möchte, findet hier oft den passenderen Ansatz. Das kann sich wie „mehr Motorrad“ anfühlen – weniger wie ein technisches Gesamtsystem.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Landstraße und längere Touren
Im Vergleich zeigt sich: Die Harley-Davidson Fat Boy ist besonders dann im Vorteil, wenn das Motorrad als Erlebnis im Vordergrund steht. In der Stadt ist sie nicht unbedingt die „leichteste“ Wahl, aber sie macht optisch und akustisch Eindruck und sorgt für ein entspanntes Fahrgefühl bei moderatem Tempo.
Die Ducati Multistrada 1200 ist dagegen die bessere Wahl, wenn der Alltag mehr Facetten hat. Auf der Landstraße wirkt sie oft souveräner im Wechsel zwischen Kurven und geraden Strecken, und auf längeren Touren spielt ihre Tourer-Auslegung ihre Stärken aus. Wer regelmäßig weite Strecken fährt oder häufig zwischen unterschiedlichen Fahrbedingungen wechselt, wird die Multistrada 1200 meist als „einfacher“ erleben.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Harley-Davidson Fat Boy – Stärken
- Charakter: Cruiser-typisches Fahrgefühl mit starkem Auftritt.
- Komfort im entspannten Tempo: angenehm für ruhige Fahrten und Genussmomente.
- Unmittelbarkeit: weniger „System-Overhead“, mehr direktes Motorradgefühl.
Harley-Davidson Fat Boy – Schwächen
- Weniger Allround-Fokus: nicht primär auf maximale Vielseitigkeit ausgelegt.
- Agilitätsanspruch: wer sehr sportlich und häufig dynamisch fährt, könnte die Abstimmung weniger „spritzig“ finden.
Ducati Multistrada 1200 – Stärken
- Touren-Vielseitigkeit: stark für unterschiedliche Streckenprofile.
- Moderne Unterstützung: Elektronik und Fahrmodi erhöhen die Alltagstauglichkeit.
- Fahrdynamik: macht zügiges Fahren und Tempowechsel leichter.
Ducati Multistrada 1200 – Schwächen
- Charakter: weniger „klassisch“ im Gefühl als ein Cruiser.
- Komplexität: mehr Technik kann für manche Fahrer weniger „pur“ wirken.
Welche Maschine passt zu welchem Fahrstil?
Der Vergleich lässt sich am besten so zusammenfassen: Die Harley-Davidson Fat Boy passt besonders gut zu Fahrern, die ein Motorrad suchen, das vor allem Stimmung und entspanntes Fahren in den Mittelpunkt stellt. Wer gern mit Drehmoment fährt, den Sound genießt und Touren eher als Erlebnis statt als „Sportprogramm“ betrachtet, wird hier sehr zufrieden sein.
Die Ducati Multistrada 1200 ist dagegen die bessere Wahl, wenn ein Motorrad gesucht wird, das viel kann: Stadt, Landstraße und längere Strecken sollen sich nicht wie unterschiedliche Motorräder anfühlen. Wer Wert auf moderne Elektronik, ein tourentaugliches Handling und dynamisches Vorankommen legt, findet in der Multistrada 1200 meist die passendere Basis.
Fazit:
Die Harley-Davidson Fat Boy ist für alle die richtige Wahl, die einen Cruiser mit starkem Charakter suchen und vor allem entspannt fahren möchten. Sie punktet im Vergleich mit einem unmittelbaren, genießerischen Fahrgefühl und einer Haltung, die Komfort in den Vordergrund stellt. Wer dagegen ein Motorrad sucht, das als vielseitiger Begleiter für unterschiedliche Strecken dient und dabei dynamisch bleibt, liegt mit der Ducati Multistrada 1200 meist besser. Im Vergleich zeigt sich ihre Stärke vor allem in der Touren-Vielseitigkeit, im tourentypischen Handling und in der modernen Unterstützung. Kurz gesagt: Fat Boy für Stil und Genuss, Multistrada 1200 für Allround-Kompetenz und dynamische Touren.