| UVP | 26.770 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 12.090 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2024 | |
Pro und Kontra
- Optik
- Motor
- Sound
- Völlig wurscht.
- spannende Optik
- lässiger Sound
- Kurven-ABS Serie
- gute Verarbeitung
- mega-wendiges FunBike
- eingeschränkter Soziuskomfort
- Bremskabel merkwürdig verlegt
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 315 | kg |
| Radstand | 1.650 | mm |
| Länge | 2.365 | mm |
| Radstand | 1.650 | mm |
| Sitzhöhe: | 675 | mm |
| Höhe | 1.095 | mm |
| Gewicht | 196 | kg |
| Radstand | 1.436 | mm |
| Länge | 2.100 | mm |
| Radstand | 1.436 | mm |
| Sitzhöhe: | 805 | mm |
| Höhe | 1.150 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Milwaukee-Eight® 117 Custom | |
| Hubraum | 1.923 | ccm |
| Hub | 114 | mm |
| Bohrung | 104 | mm |
| Kühlung | Luft/Öl | |
| Antrieb | Riemen | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | V2 | |
| Hubraum | 803 | ccm |
| Hub | 66 | mm |
| Bohrung | 88 | mm |
| Kühlung | luftgekühlt | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 104 PS bei 5.020 U/Min | |
| Drehmoment | 168 NM bei 3.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 190 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 344 | km |
| Leistung | 73 PS bei 8.250 U/Min | |
| Drehmoment | 66 NM bei 5.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 197 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 260 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Stahlrohrrahmen | |
| Federung vorne | Teleskopgabel mit 49 mm (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 86)mm | |
| Aufhängung hinten | Dreieckschwinge | |
| Reifen vorne | 160/60 R 18 70V | |
| Reifen hinten | 240/40 R18 79V | |
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | Kayaba Upside-Down-Gabel mit 41 mm Standrohrdurchmesser (Federweg 150)mm | |
| Federung hinten | Kayaba Federbein mit einstellbarer Vorspannung (Federweg 150)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70-ZR17 | |
| Reifen hinten | 180/55-ZR17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 292 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Brembo radial montierte Bremszange mit 4 Kolben ( Ø 330 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Brembo schwimmend gelagerte Bremszange mit 1 Kolben ( Ø 245 mm) | |
Fazit zur Harley Davidson Fat Boy 2025
Jo, HD Fat Boy. Was soll man zu dieser Maschine sagen? Für uns ist sie der Inbegriff für Maschinen aus Milwaukee. Kaum ein anderes Bike transportiert den Charme einer Harley so gekonnt wie die Fat Boy. Sie ist eigenwillig, fährt sich auch so, pfeift auf alle Konventionen und lässt es derartig krachen, dass man das Grinsen gar nicht mehr wegbekommt. Technik: Egal, Fahrwerk: Egal, Bremsen: Egal. Motor, Optik und Sound: Ne glatte 1. Wer eine Fat Boy fährt, muss nichts erklären. Gar nichts.Die Testmaschine wurde uns netterweise von Harley Davidson Kiel zur Verfügung gestellt. Dort wartet die neue Fat Boy und viele andere Harley Vorführer auf Probefahrer. Harley Kiel liegt verkehrsgünstig an der Autobahn und man kann vom Händler mehr oder weniger sofort auf Landstraßen das Bike seiner Wahl ausführen. Wer sich beeilt, kann dort sogar noch die Fat Boy Gray Ghost bestaunen - ist aber schon verkauft, sorry.
Fazit - was bleibt hängen
Klasse, die Urban Motard trägt den Namenszusatz "City Rebel" zurecht. Sie ist ein wenig evil, aber dabei nicht prollig. Vom Wesen her ist dies ein echtes FunBike. Man kann einfach gar nicht keinen Spaß mit der Kiste haben. Über 12.000 Euro sind zwar eine Ansage für eine 800er Maschine mit dieser eher spartanischen Ausstattung, aber der Fahrspaß, die Optik und die Wertigkeit der Urban Motard rechtfertigen diesen Preis.Die Testmaschine wurde uns freundlicherweise von Bergmann & Söhne in Bremervörde für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort steht ein Vorführer, der sich schon auf viele weitere Probefahren freut - natürlich neben vielen anderen Ducati-Bikes und Maschinen von Suzuki. Also - nächster Ausflug nach Bremervörde, nach Holger fragen, Kaffee nehmen und zumindest mal um die Urban Motard herumstiefeln. Viel Spaß!
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Harley-Davidson Fat Boy vs. Ducati Scrambler Urban Motard – Vergleich
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Harley-Davidson Fat Boy und die Ducati Scrambler Urban Motard, wird der Vergleich schnell spannend. Beide Modelle stehen für einen eigenen Stil: Die Fat Boy steht für massiven Cruiser-Charakter, viel Präsenz und ein Fahrgefühl, das eher nach „Ankommen“ als nach „Höchsttempo“ klingt. Die Ducati Scrambler Urban Motard dagegen bringt eine deutlich sportlichere, urbanere Ausrichtung mit – mit dem Anspruch, auch auf kurvigen Strecken und im Alltag wendig zu bleiben.
Im Folgenden geht es nicht um reine Zahlen, sondern darum, wie sich die aufgelisteten Werte der beiden Motorräder in der Praxis auswirken: von Motor- und Leistungscharakter über Fahrwerk und Handling bis hin zu Komfort, Ergonomie und dem, was man im Alltag wirklich merkt.
Erster Eindruck: Cruiser-Statement vs. Urban-Agilität
Die Harley-Davidson Fat Boy wirkt wie ein bewusst gesetztes Statement. Der Look ist groß, die Silhouette breit, und genau dieses „Schwerpunkt im Design“ spürt man oft auch beim Fahren: Die Maschine vermittelt Ruhe und Souveränität. Die Ducati Scrambler Urban Motard dagegen wirkt leichter, kompakter und „ready“ für die Stadt. Das Design ist weniger auf große Distanz getrimmt, sondern auf Dynamik im Alltag – also dort, wo man häufig beschleunigt, bremst, abbiegt und wieder rausbeschleunigt.
Design und Charakter als Teil des Fahrgefühls
Auch wenn Design kein Messwert ist, beeinflusst es die Erwartungen. Wer mit der Fat Boy fährt, erwartet typischerweise ein entspanntes Tempo und einen kräftigen, gleichmäßigen Rhythmus. Wer zur Urban Motard greift, erwartet eher ein Motorrad, das sich schnell „mitnimmt“ und sich in engen Situationen unkompliziert anfühlt. Genau hier zeigt sich bereits der erste Unterschied: Die Fat Boy wirkt wie ein Cruiser, der die Straße „trägt“, während die Ducati eher wie ein Bike erscheint, das die Straße „liest“ und aktiv mitarbeitet.
Motor und Antrieb: Drehmoment-Feeling vs. sportlicher Punch
Bei den aufgelisteten Motorwerten fällt auf, dass beide Motorräder ihren eigenen Schwerpunkt setzen. Die Fat Boy ist typischerweise auf ein kräftiges, gut dosierbares Drehmoment ausgelegt – das passt zur Cruiser-Philosophie. Die Ducati Scrambler Urban Motard zielt dagegen stärker auf ein lebendiges Ansprechverhalten und eine sportlichere Charakteristik. Das merkt man vor allem beim Beschleunigen aus niedrigen bis mittleren Geschwindigkeiten: Die Fat Boy wirkt dabei oft „entschlossen“, während die Ducati eher „aktiv“ wirkt und schneller in den nächsten Gang drängt.
Wie sich das in der Praxis anfühlt
Auf Landstraßen kann die Fat Boy besonders dann überzeugen, wenn gleichmäßiges Fahren und flüssige Linien im Vordergrund stehen. Die Ducati spielt ihre Stärken eher dann aus, wenn häufiger gewechselt, beschleunigt und zügig aus Kurven herausgearbeitet wird. Beide können Spaß machen – aber sie liefern ihn auf unterschiedliche Weise: einmal durch souveräne Kraftentfaltung, einmal durch agiles, dynamisches Vorwärtsdrücken.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Wendigkeit
Die aufgelisteten Fahrwerks- und Geometriewerte deuten klar auf zwei unterschiedliche Fahrstile hin. Die Fat Boy ist eher auf Stabilität und ruhiges Geradeausfahren ausgelegt. Das ist nicht automatisch „langsam“, aber es fühlt sich häufig so an, als würde das Motorrad die Linie vorgabenorientiert halten. Die Urban Motard ist dagegen auf ein wendigeres Handling ausgelegt – mit dem typischen Motard-Ansatz, der Kurvenfahrten lebendiger macht und das Motorrad schneller „in Position“ bringt.
Kurven: Wie beide Motorräder die Straße „übersetzen“
In schnellen Kurven kann die Fat Boy ihre Stärke ausspielen, wenn die Fahrweise eher gleichmäßig und fließend ist. Die Ducati fühlt sich in Kurven oft direkter an: Man bekommt schneller Rückmeldung, kann früher reagieren und hat das Gefühl, dass das Motorrad „mitdenkt“. Gleichzeitig gilt: Wer sehr entspannt unterwegs ist, wird an der Fat Boy weniger „Arbeit“ haben, während die Ducati mehr Aufmerksamkeit belohnt.
Bremsen und Fahrstabilität: Vertrauen im Alltag
Auch bei den aufgelisteten Brems- und Stabilitätswerten zeigt sich ein Unterschied im Einsatzprofil. Die Fat Boy zielt auf ein sicheres, kontrolliertes Verzögern ab, das zum Cruiser passt. Die Ducati wirkt in der Regel sportlicher abgestimmt, was sich besonders bei häufigem Stop-and-go oder bei zügigem Landstraßen-Tempo bemerkbar macht.
Stärken und Schwächen im Vergleich
Harley-Davidson Fat Boy – Stärke: ruhiges, berechenbares Fahrverhalten, das im Alltag und auf längeren Strecken Vertrauen schafft. Schwäche: wer sehr häufig enge Passagen oder „agiles“ Fahren bevorzugt, merkt schneller, dass das Cruiser-Konzept nicht auf maximale Wendigkeit optimiert ist.
Ducati Scrambler Urban Motard – Stärke: wendige Reaktion und sportliche Dynamik, die Kurven und Stadtverkehr lebendiger macht. Schwäche: wer vor allem Komfort und entspanntes Gleiten sucht, empfindet die Ducati im Vergleich manchmal „präsenter“ und damit weniger „easy“ im rein cruisenden Modus.
Ergonomie und Sitzposition: Entspannt sitzen vs. aktiv fahren
Die aufgelisteten Ergonomie- und Sitzpositionswerte sind ein Kernpunkt im Vergleich. Die Fat Boy ist typischerweise auf eine entspannte Haltung ausgelegt: aufsteigen, Platz nehmen, Kilometer machen. Die Ducati Urban Motard bringt dagegen eine Position mit, die eher nach „aktivem Fahren“ aussieht – mit mehr Einfluss auf Lenkimpulse und einer Haltung, die schneller zu sportlicherer Fahrweise passt.
Für wen passt welche Haltung?
Wer lange Strecken entspannt genießen möchte und dabei weniger „arbeiten“ will, wird an der Fat Boy eher glücklich. Wer dagegen im Alltag häufig zwischen Ampeln, Kreisverkehren und kurzen Strecken wechselt und dabei gern zügig unterwegs ist, findet in der Ducati oft die passendere Sitz- und Fahrphilosophie.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Landstraße, Reisen
Bei der Alltagstauglichkeit spielen mehrere der aufgelisteten Werte zusammen: Gewicht/Handling, Motorcharakter, Fahrwerksabstimmung und die Art, wie sich das Motorrad im Verkehr bewegt. Die Ducati Scrambler Urban Motard wirkt dabei wie das Bike, das man gern täglich nutzt – besonders, wenn kurze Wege, häufiges Anfahren und dynamisches Fahren dazugehören. Die Fat Boy ist dagegen oft die Maschine, die man bewusst auswählt, um sich Zeit zu nehmen: für Ausfahrten, längere Touren und das Gefühl, „mit Stil“ unterwegs zu sein.
Stärken im jeweiligen Einsatz
Fat Boy: stark, wenn es um Komfort, Charakter und eine souveräne Art geht, Strecke zu machen. Urban Motard: stark, wenn es um Wendigkeit, lebendiges Handling und das schnelle Wechseln zwischen Situationen geht.
Design, Ausstattung und Individualität
Auch wenn Ausstattung je nach Version variieren kann, zeigt der Vergleich vor allem den Unterschied in der Zielgruppe. Die Fat Boy steht für klassisches Cruiser-Design und Individualität im Harley-Stil. Die Ducati Scrambler Urban Motard steht für moderne Scrambler-Ästhetik und eine sportlich-urban inspirierte Ausrichtung. Beide lassen sich gern personalisieren – aber die Richtung ist unterschiedlich: Cruiser-Fans denken oft an Stil, Komfort und Präsenz, Scrambler-Fans eher an Fahrdynamik, Look und „Urban“-Tauglichkeit.
Welches Motorrad passt zu welchem Fahrstil?
Die Entscheidung zwischen Harley-Davidson Fat Boy und Ducati Scrambler Urban Motard hängt weniger davon ab, welches Motorrad „besser“ ist, sondern davon, was als wichtiger empfunden wird: ruhige Souveränität oder lebendige Agilität.
Harley-Davidson Fat Boy: die richtige Wahl für…
… alle, die ein Cruiser-Gefühl suchen, bei dem der Motorcharakter und die entspannte Sitzposition im Vordergrund stehen. Ideal, wenn längere Ausfahrten, ein souveränes Fahrgefühl und der klassische Look wichtiger sind als maximale Wendigkeit. Auch für Fahrer, die gern mit gleichmäßigem Tempo unterwegs sind und dabei den Charakter des Motorrads genießen.
Ducati Scrambler Urban Motard: die richtige Wahl für…
… alle, die im Alltag und auf kurvigen Strecken gern aktiv fahren. Wenn häufiges Beschleunigen, schnelles Reagieren und ein direkteres Handling wichtiger sind, passt die Ducati oft besser. Besonders attraktiv für Fahrer, die ein Motorrad möchten, das sich nicht nur „gut anfühlt“, sondern auch spürbar dynamisch arbeitet.
Fazit:
Die Harley-Davidson Fat Boy ist die bessere Wahl, wenn vor allem Cruiser-Charakter, entspanntes Fahren und ein souveränes, berechenbares Gefühl zählen. Sie passt besonders gut zu längeren Ausfahrten, zu einem Fahrstil, der Ruhe und Präsenz sucht, und zu allen, die das Motorrad gern als „Begleiter“ erleben. Die Ducati Scrambler Urban Motard gewinnt dagegen dort, wo Wendigkeit, Agilität und sportlich-urbanes Handling im Mittelpunkt stehen. Sie empfiehlt sich für den Alltag, für kurvige Strecken und für Fahrer, die gern zügig reagieren und das Motorrad aktiv in die Linie bringen. Wer also vor allem entspannt cruisen möchte, findet in der Fat Boy den stimmigeren Partner. Wer dagegen Dynamik im Stadtverkehr und lebendiges Handling bevorzugt, wird mit der Urban Motard mehr Freude haben.