| UVP | 26.770 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 15.519 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Optik
- Motor
- Sound
- Völlig wurscht.
- reisetauglich
- komfortabel
- tolle Serienausstattung
- gutes Handling
- Seitenkoffer etwas schmal
- Scheibe nur im Stand verstellbar
- komplizierte Bedienelemente
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 315 | kg |
| Radstand | 1.650 | mm |
| Länge | 2.365 | mm |
| Radstand | 1.650 | mm |
| Sitzhöhe: | 675 | mm |
| Höhe | 1.095 | mm |
| Gewicht | 238 | kg |
| Radstand | 1.535 | mm |
| Länge | 2.240 | mm |
| Radstand | 1.535 | mm |
| Sitzhöhe: | 820 | mm |
| Höhe | 1.340 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Milwaukee-Eight® 117 Custom | |
| Hubraum | 1.923 | ccm |
| Hub | 114 | mm |
| Bohrung | 104 | mm |
| Kühlung | Luft/Öl | |
| Antrieb | Riemen | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Flüssigkeitsgekühlter Zweizylinder Reihenmotor | |
| Hubraum | 1.084 | ccm |
| Hub | 82 | mm |
| Bohrung | 92 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 104 PS bei 5.020 U/Min | |
| Drehmoment | 168 NM bei 3.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 190 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 344 | km |
| Leistung | 102 PS bei 7.500 U/Min | |
| Drehmoment | 112 NM bei 5.500 U/Min | |
| Tankinhalt | 20 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 400 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Stahlrohrrahmen | |
| Federung vorne | Teleskopgabel mit 49 mm (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 86)mm | |
| Aufhängung hinten | Dreieckschwinge | |
| Reifen vorne | 160/60 R 18 70V | |
| Reifen hinten | 240/40 R18 79V | |
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Rohrrahmen | |
| Federung vorne | Showa 43 mm Teleskopgabel (Federweg 150)mm | |
| Federung hinten | Monoblock-Aluminiumschwinge mit Pro-Link und SHOWA-Gasdruckdämpfer, hydraulischer Einstellvorrichtung (Federweg 150)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70R17 M/C (58W) | |
| Reifen hinten | 180/55R17 M/C (73W) | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 292 mm) | |
| Bremsen vorne | 2 Bremsscheiben, Radial-Vierkolbenbremszangen ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse ( Ø 256 mm) | |
Fazit zur Harley Davidson Fat Boy 2025
Jo, HD Fat Boy. Was soll man zu dieser Maschine sagen? Für uns ist sie der Inbegriff für Maschinen aus Milwaukee. Kaum ein anderes Bike transportiert den Charme einer Harley so gekonnt wie die Fat Boy. Sie ist eigenwillig, fährt sich auch so, pfeift auf alle Konventionen und lässt es derartig krachen, dass man das Grinsen gar nicht mehr wegbekommt. Technik: Egal, Fahrwerk: Egal, Bremsen: Egal. Motor, Optik und Sound: Ne glatte 1. Wer eine Fat Boy fährt, muss nichts erklären. Gar nichts.Die Testmaschine wurde uns netterweise von Harley Davidson Kiel zur Verfügung gestellt. Dort wartet die neue Fat Boy und viele andere Harley Vorführer auf Probefahrer. Harley Kiel liegt verkehrsgünstig an der Autobahn und man kann vom Händler mehr oder weniger sofort auf Landstraßen das Bike seiner Wahl ausführen. Wer sich beeilt, kann dort sogar noch die Fat Boy Gray Ghost bestaunen - ist aber schon verkauft, sorry.
Fazit - was bleibt hängen
Hondas NT1100 lädt geradezu zum Reisen ein und spricht durch ihr unaufgeregtes, elegantes Design sicher viele Fahrer gehobenen Alters (wie auch uns) an. Gut vorstellbar beispielsweise auch als gelungenes Upgrade für Fahrer einer NC750 o.Ä. und natürlich alle Deauville- und Pan European Fans. All diejenigen, die bequem längere Touren fahren möchten und sich dabei auf ein komfortables, solides Bike verlassen wollen, sind hier sicher gut bedient. Ob es gelingt, damit auch jüngere Fahrer anzusprechen, halten wir eher für fraglich. Dazu fehlt der NT1100 neben Farbenfreude vielleicht auch die ein oder andere Ecke oder Kante oder sagen wir mal so: Peppig ist sie nun nicht gerade.
Wenn man es genau nimmt, hält sich die Auswahl an Wettbewerbern der Honda NT1100 in Grenzen. Schließlich ist sie wirklich ein reinrassiger Tourer und kein Hybrid wie etwa ein auf Straßentauglichkeit getrimmtes Adventure-Motorrad oder ein Crossover-Bike mit den Genen eines Supersportlers. Dennoch könnte man ihr vielleicht eine Yamaha Tracer 9, Kawasakis Versys oder gar eine BMW 1250 GS gegenüberstellen, wenn man sich auf große Reise begeben möchte.
Zu haben ist die Honda NT1100 ab 13.899 €, mit DCT ab 14.899 €. Die zusätzlich erhätlichen Ausstattungspakete schlagen mit 675 € (URBAN-Paket), 965 € (Touring-Paket) bzw. 1636 € (Travel-Paket) zu Buche.
Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Motofun in Kaltenkirchen zur Verfügung gestellt. Wer also auch mal eine entspannte Probefahrt unternehmen möchte kann uns sollte das dort tun.
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Harley-Davidson Fat Boy vs Honda NT 1100: Vergleich für Cruiser- und Tour-Fans
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Harley-Davidson Fat Boy und die Honda NT 1100, steckt dahinter meist auch ein klarer Anspruch: Die eine Maschine steht für massives Cruiser-Design und ein unverwechselbares Fahrgefühl, die andere für modernes Touring mit Fokus auf Alltag, Reichweite und Komfort. Genau darum geht es in diesem Vergleich: Welche Stärken bringen die Modelle im direkten Vergleich mit, wo liegen die Schwächen – und welches Motorrad passt besser zu welchem Fahrprofil?
Grundidee: Cruiser-Charakter vs. Touring-Fokus
Die Harley-Davidson Fat Boy ist ein Cruiser, der auf Präsenz und Stil setzt. Das Motorrad wirkt wie aus einem Guss: tiefer Schwerpunkt, breite Optik, ein Motorcharakter, der eher nach „Genuss“ als nach „Sportprogramm“ klingt. Die Honda NT 1100 dagegen ist ein Tourer, der sich wie ein Allrounder anfühlt. Sie ist darauf ausgelegt, längere Strecken entspannt zu absolvieren und dabei auch im Alltag eine gute Figur zu machen.
Im Vergleich zeigt sich schnell: Die Fat Boy will vor allem das Gefühl liefern – während die NT 1100 stärker auf Funktion und Komfort ausgelegt ist.
Fahrgefühl und Motorcharakter: Was man beim Fahren wirklich merkt
Bei der Harley-Davidson Fat Boy steht der Motorcharakter im Mittelpunkt. Der Antrieb ist so abgestimmt, dass sich das Motorrad besonders im unteren bis mittleren Drehzahlbereich souverän anfühlt. Das passt zu Fahrten, bei denen man nicht ständig „arbeitet“, sondern einfach flüssig unterwegs ist. Die Fat Boy wirkt dabei weniger wie ein Motorrad, das man ständig ausdreht, sondern eher wie ein Cruiser, der mit Drehmoment und Ruhe überzeugt.
Die Honda NT 1100 spielt dagegen ihre Stärken dort aus, wo gleichmäßiges Tempo, saubere Gasannahme und entspannte Langstrecken im Vordergrund stehen. Im Vergleich wirkt die NT 1100 oft „touriger“: Sie nimmt Lasten gelassen, bleibt dabei gut kontrollierbar und vermittelt ein Gefühl von Stabilität, auch wenn die Strecke länger wird.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
- Harley-Davidson Fat Boy: Stärken liegen im emotionalen Motorgefühl und im ruhigen, kraftvollen Ansprechen. Schwäche kann sein, dass sie weniger „sportlich“ wirkt und für Fahrer, die häufig dynamisch beschleunigen oder sehr sportlich fahren wollen, weniger passend sein kann.
- Honda NT 1100: Stärken liegen in der alltagstauglichen Fahrbarkeit und dem tourentypischen Komfort. Schwäche kann sein, dass der Charakter weniger „roher“ Cruiser-Vibe vermittelt und wer genau diesen Stil sucht, eher nicht voll abgeholt wird.
Ergonomie und Sitzposition: Cruiser-Look vs. Touring-Komfort
Die Harley-Davidson Fat Boy setzt auf eine Sitzposition, die typisch Cruiser ist: eher entspannt, mit Blick auf Komfort beim Dahingleiten. Das Motorrad lädt dazu ein, die Fahrt zu genießen und nicht permanent in eine „sportliche“ Haltung zu wechseln. Wer oft kurze Strecken fährt oder gerne mit viel Ruhe unterwegs ist, wird die Ergonomie schnell schätzen.
Die Honda NT 1100 zielt stärker auf eine Haltung, die auch nach mehreren Stunden noch angenehm bleibt. Im Vergleich wirkt die Sitzposition oft so, dass man die Arme und den Oberkörper nicht unnötig „arbeitet“. Gerade auf längeren Touren spielt das eine große Rolle, weil sich Ermüdung deutlich anders anfühlt als bei reinem Cruiser-Setup.
Was das für den Alltag bedeutet
Im Alltag zeigt sich: Die Fat Boy kann durch ihre entspannte Haltung sehr angenehm sein, wirkt aber durch ihren Charakter eher wie ein Motorrad für „Stimmung“ und weniger wie ein reines Pendelgerät. Die NT 1100 ist im Vergleich stärker auf den Mix aus Stadt, Landstraße und Autobahn ausgelegt – mit einem Fahrgefühl, das sich auch bei wechselnden Bedingungen stabil anfühlt.
Fahrwerk, Handling und Stabilität
Beim Handling unterscheiden sich die Philosophien deutlich. Die Harley-Davidson Fat Boy ist nicht dafür bekannt, sich wie ein sportliches Leichtgewicht zu verhalten. Sie vermittelt eher das Gefühl eines schweren, souveränen Cruisers, der Kurven mit Ruhe nimmt. Das ist eine Stärke, wenn man nicht maximal aggressiv fährt, sondern kontrolliert und genussorientiert.
Die Honda NT 1100 wirkt im Vergleich „touring-sicher“. Das Motorrad bleibt auch bei höheren Geschwindigkeiten und bei längeren Fahrten gut berechenbar. Gerade wenn man häufig weite Strecken fährt oder sich nicht jedes Mal neu auf das Motorrad einstellen möchte, ist diese Art von Stabilität ein echter Vorteil.
Bremsen und Kontrolle
In beiden Fällen ist die Bremsanlage darauf ausgelegt, das jeweilige Konzept abzusichern. Im Vergleich zeigt sich aber: Die NT 1100 wirkt oft wie das Motorrad, das man auch bei wechselnden Bedingungen „einfach macht“ – kontrolliert, ohne viel Nachdenken. Die Fat Boy kann ebenfalls sehr gut verzögern, aber der Charakter bleibt cruiser-typisch: eher kraftvoll und ruhig als fein „sportlich dosiert“.
Ausstattung und Alltagstauglichkeit
Bei der Honda NT 1100 ist Touring-Ausstattung ein zentrales Thema. Im Vergleich fällt auf, dass sie stärker auf praktische Nutzung ausgelegt ist: Windschutz, sinnvolle Ergonomie und ein Gesamtpaket, das für längere Fahrten vorbereitet ist. Wer regelmäßig unterwegs ist, Gepäck mitnimmt oder einfach ein Motorrad sucht, das „funktioniert“, wird hier schnell Vorteile sehen.
Die Harley-Davidson Fat Boy punktet dagegen mit dem, was man nicht in Listen abbildet: Stil, Präsenz und das Gefühl, auf etwas Besonderem zu sitzen. Im Vergleich ist die Ausstattung oft weniger „touring-technisch“ gedacht, sondern stärker auf den Cruiser-Look und das Fahrerlebnis. Für viele ist das genau der Grund, warum die Fat Boy so beliebt ist.
Stärken und Schwächen bei der Ausstattung
- Harley-Davidson Fat Boy: Stärke ist die emotionale Ausrichtung und der klare Cruiser-Charakter. Schwäche kann sein, dass sie weniger „komfortorientierte“ Touring-Features in den Vordergrund stellt, wenn man sehr viel Langstrecke mit Gepäck plant.
- Honda NT 1100: Stärke ist die alltagstaugliche Touring-Logik. Schwäche kann sein, dass der Look und das Fahrgefühl weniger „ikonisch“ im Cruiser-Sinne wirken – wer genau das sucht, könnte sich weniger verbunden fühlen.
Design und Fahrstil: Welches Motorrad spricht wen an?
Design ist bei beiden Modellen mehr als nur Optik. Die Harley-Davidson Fat Boy steht für klassische Cruiser-Ästhetik: groß, markant, mit einem Sound und Charakter, der sofort auffällt. Das Motorrad passt zu Fahrern, die gerne zeigen, was sie fahren, und die Fahrt als Erlebnis sehen.
Die Honda NT 1100 wirkt dagegen moderner und zweckmäßiger. Sie ist nicht weniger attraktiv, aber sie vermittelt eher „Reisebereit“ als „Show“. Das Motorrad passt zu Fahrern, die gerne Strecke machen, entspannt ankommen wollen und dabei Wert auf Komfort und Alltagstauglichkeit legen.
Wartung, Zuverlässigkeit und Kostengefühl
Im Vergleich spielt auch das Kostengefühl eine Rolle – nicht nur als Zahl, sondern als Planbarkeit. Die Honda NT 1100 wird häufig mit dem Ruf verbunden, im Alltag unkompliziert zu sein und langfristig zuverlässig zu funktionieren. Die Harley-Davidson Fat Boy kann ebenfalls sehr zuverlässig sein, aber der Cruiser-Charakter und die Art, wie viele Fahrer das Motorrad nutzen, führen oft zu einem anderen „Pflege- und Erlebnisverständnis“.
Wer ein Motorrad sucht, das möglichst unkompliziert in den Alltag integriert ist, wird bei der NT 1100 im Vergleich oft zufriedener sein. Wer dagegen bewusst einen Cruiser fährt, der auch optisch und emotional eine Rolle spielt, findet in der Fat Boy genau dieses Erlebnis.
Welche Stärken überwiegen: Kurzfazit nach Fahrprofil
Wenn man die aufgelisteten Eigenschaften und das Fahrkonzept gegeneinander hält, ergibt sich ein klares Bild:
- Harley-Davidson Fat Boy ist stark, wenn der Fokus auf Cruiser-Feeling, emotionalem Motorcharakter und markanter Optik liegt.
- Honda NT 1100 ist stark, wenn der Fokus auf Touring-Komfort, Alltagstauglichkeit und stabiler Langstrecken-Eignung liegt.
Typische Entscheidungssituationen
- Für entspannte Ausfahrten, bei denen das Motorrad im Mittelpunkt steht: eher Fat Boy.
- Für regelmäßige längere Fahrten, bei denen Komfort und „einfach fahren“ zählen: eher NT 1100.
Fazit:
Die Harley-Davidson Fat Boy ist die bessere Wahl für alle, die ein Cruiser-Motorrad suchen, das vor allem durch Charakter, Stil und ein emotionales Fahrgefühl überzeugt. Wer gerne ruhig unterwegs ist, das Drehmoment spürt und die Fahrt als Erlebnis versteht, wird mit der Fat Boy besonders viel Freude haben. Ihre Schwäche zeigt sich vor allem dann, wenn sehr lange Strecken mit viel Gepäck oder ein maximal „touring-praktisches“ Gesamtpaket im Vordergrund stehen.
Die Honda NT 1100 ist dagegen die passendere Entscheidung für Fahrer, die ein Motorrad für den Alltag und für Touren suchen, bei denen Komfort, Stabilität und eine durchdachte Reiseausrichtung zählen. Im Vergleich wirkt sie wie das Motorrad, das man einfach nimmt, um entspannt anzukommen – ohne sich ständig neu einstellen zu müssen. Wer weniger Wert auf Cruiser-Ikone und mehr auf Touring-Funktion legt, findet in der NT 1100 die bessere Basis.
Kurz gesagt: Fat Boy für Cruiser-Liebhaber mit Fokus auf Emotion – NT 1100 für Tourer, die Komfort und Alltagstauglichkeit priorisieren.