UVP 26.770 €
Baujahr von 2025 bis 2026~
UVP 15.690 €
Baujahr von 2025 bis 2025
Das Modell 2025 mit dem 117er V2 darf ran.
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Test des 2025er Modells in der Ausstattung "Limited"
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Pro und Kontra

Pro:
  • Optik
  • Motor
  • Sound
Kontra:
  • Völlig wurscht.
Pro:
  • starker Motor
  • bolleriger V2-Sound
  • große Modell- und Ausstattungs-Anzahl
  • überraschend gute Straßen- und Kurvenlage
Kontra:
  • Bremse vorne unterdimensioniert
  • Solositzer: Soziusfähigkeit nur mit Zubehör

Abmessungen & Gewicht

Gewicht315kg
Radstand1.650mm
Länge2.365mm
Radstand1.650mm
Sitzhöhe: 675 mm
Höhe1.095mm
Gewicht248kg
Radstand1.562mm
Länge2.206mm
Radstand1.562mm
Sitzhöhe: 680 mm
Höhe1.155mm

Motor

Motor-BauartMilwaukee-Eight® 117 Custom
Hubraum1.923ccm
Hub114mm
Bohrung104mm
KühlungLuft/Öl
AntriebRiemen
Gänge6
Motor-BauartV2
Hubraum1.250ccm
Hub74mm
Bohrung104mm
Kühlungflüssig
AntriebRiemen
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung104 PS bei 5.020 U/Min
Drehmoment168 NM bei 3.000 U/Min
Höchstgeschw.190km/h
Tankinhalt19Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite344km
Leistung105 PS bei 7.250 U/Min
Drehmoment108 NM bei 6.500 U/Min
Höchstgeschw.195km/h
Tankinhalt13Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite232km

Fahrwerk

RahmenbauartStahlrohrrahmen
Federung vorneTeleskopgabel mit 49 mm (Federweg 130)mm
Federung hintenZentralfederbein (Federweg 86)mm
Aufhängung hintenDreieckschwinge
Reifen vorne160/60 R 18 70V
Reifen hinten240/40 R18 79V
RahmenbauartStahlrohr
Federung vorneTelegabel 41mm (Federweg 120)mm
Federung hintenStereofederbeine, Federbasis einstellbar (Federweg 76)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne130/60B19 61H
Reifen hinten150/80B16 72H

Bremsen

Bremsen vorneEinzelscheibe ( Ø 300 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe ( Ø 292 mm)
Bremsen vorneEinzelscheibe, Zweikolben Schwimmsattel ( Ø 298 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 298 mm)

Fazit zur Harley Davidson Fat Boy 2025

Jo, HD Fat Boy. Was soll man zu dieser Maschine sagen? Für uns ist sie der Inbegriff für Maschinen aus Milwaukee. Kaum ein anderes Bike transportiert den Charme einer Harley so gekonnt wie die Fat Boy. Sie ist eigenwillig, fährt sich auch so, pfeift auf alle Konventionen und lässt es derartig krachen, dass man das Grinsen gar nicht mehr wegbekommt. Technik: Egal, Fahrwerk: Egal, Bremsen: Egal. Motor, Optik und Sound: Ne glatte 1. Wer eine Fat Boy fährt, muss nichts erklären. Gar nichts.
 
Die Testmaschine wurde uns netterweise von Harley Davidson Kiel zur Verfügung gestellt. Dort wartet die neue Fat Boy und viele andere Harley Vorführer auf Probefahrer. Harley Kiel liegt verkehrsgünstig an der Autobahn und man kann vom Händler mehr oder weniger sofort auf Landstraßen das Bike seiner Wahl ausführen. Wer sich beeilt, kann dort sogar noch die Fat Boy Gray Ghost bestaunen - ist aber schon verkauft, sorry.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 26.770€
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 23.000€
  • Baujahre: 1990 bis heute
  • Farben: Schwarz, Blau, Grau, Schwarz-Rot

Fazit

Die Indian Scout Sport ist mehr als nur eine Alternative zu Cruisern von Harley Davidson. Sie ist eigenständig, hat eine wunderschöne Cruiser-Silhouette und fährt sich überraschend sportlich. Der V2 ist nicht nur kräftig, sondern auch kultiviert und dürfte auch Leuten gefallen, die mit den teils ruppigen älteren V2 nicht viel anfangen können. Der Preis geht in Ordnung, zumal man mit einer Indian auch ein wenig Extravaganz mitkauft.
 
Die Testmaschine wurde uns freundlicherweise von Powersport Nord in Appen/Pinneberg bei Hamburg zur Verfügung gestellt. Powersport Nord ist seit April 2024 offizieller Indian-Dealer und hat eine große Ausstellungshalle mit vielen Modellen von Indian und von CF-Moto. Ein Besuch lohnt sich also, auch wenn man nur mal schauen will.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 16.690€
  • Verfügbarkeit: ab 2025
  • Farben: Schwarz, Bronze, Blau

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Harley-Davidson Fat Boy vs. Indian Scout Sport – Vergleich der Cruiser-Philosophien

Wenn zwei Motorräder aus unterschiedlichen Welten kommen, wird der Vergleich besonders spannend. Der Harley-Davidson Fat Boy steht für klassische Cruiser-Optik, markanten V-Twin-Charakter und ein Fahrgefühl, das auf Gelassenheit ausgelegt ist. Die Indian Scout Sport dagegen wirkt moderner, agiler und richtet den Fokus stärker auf sportlichere Dynamik im Alltag. Beide Modelle können begeistern – aber sie spielen ihre Stärken auf unterschiedliche Weise aus.

Grundidee im Vergleich: Tradition vs. moderne Agilität

Der Fat Boy ist ein Cruiser, der bewusst mit seiner Präsenz auftritt. Das Design ist ikonisch, die Sitzposition wirkt entspannt und das Motorrad vermittelt das Gefühl, dass man nicht „durch“ die Strecke fährt, sondern „mit“ ihr. Die Scout Sport verfolgt einen anderen Ansatz: Sie wirkt leichter, kompakter und zielt darauf ab, auch dynamisches Fahren gut zu unterstützen. Wer häufig zwischen Stadtverkehr, Landstraße und sportlicherem Tempo wechselt, findet hier oft eine passendere Basis.

Stärken und Schwächen der jeweiligen Ausrichtung

Der Fat Boy punktet vor allem dort, wo Charakter zählt: beim Sound, beim Drehmomentgefühl und bei der Art, wie er sich in den Fahrtfluss einfügt. Schwächen zeigen sich eher in Situationen, in denen maximale Wendigkeit oder ein besonders „leichtes“ Handling gefragt ist. Die Scout Sport ist in der Regel schneller im Kopf und im Gefühl: Sie lässt sich oft präziser bewegen und wirkt dadurch in kurvigen Abschnitten oder beim zügigen Wechseln der Fahrweise souveräner. Als Gegenpol kann der Fokus auf Agilität dazu führen, dass der ganz klassische Cruiser-„Flow“ weniger im Vordergrund steht.

Motor und Fahrgefühl: Wie sich Leistung und Charakter anfühlen

Im direkten Vergleich unterscheiden sich die beiden Modelle nicht nur in der Motorphilosophie, sondern auch darin, wie Kraft übertragen wird. Der Fat Boy liefert typischerweise ein sehr direktes, cruiser-typisches Drehmomentgefühl: Man spürt den Schub eher „von unten“, und das Motorrad wirkt dabei wie gemacht für gleichmäßiges Tempo. Die Scout Sport spielt dagegen häufig ihre Stärken in einem breiteren nutzbaren Bereich aus, der sich dynamischer anfühlt. Das bedeutet: Während der Fat Boy eher auf entspanntes Gleiten und kräftiges Anfahren setzt, kann die Scout Sport stärker dazu verleiten, die Gänge aktiver zu nutzen.

Was das für den Alltag bedeutet

Für lange Strecken mit konstantem Rhythmus ist der Fat Boy oft die entspanntere Wahl. Wer dagegen häufiger zügig beschleunigt, Kurven dynamischer nimmt oder öfter zwischen verschiedenen Geschwindigkeitsbereichen pendelt, erlebt die Scout Sport häufig als „spritziger“. Beide können schnell sein – aber sie vermitteln Geschwindigkeit auf unterschiedliche Art: Der Fat Boy über den Charakter und die Ruhe im Antrieb, die Scout Sport über das Gefühl von Kontrolle und Reaktionsfreude.

Fahrwerk und Handling: Cruiser-Stabilität vs. sportliche Führung

Beim Fahrwerk zeigt sich die unterschiedliche Zielsetzung besonders deutlich. Der Fat Boy ist in der Regel auf Stabilität und Komfort ausgelegt. Das Motorrad wirkt dadurch sehr souverän, wenn die Straße gleichmäßig ist und man entspannt unterwegs ist. In engen Passagen oder bei häufigen Richtungswechseln kann das größere, cruiser-typische Gefühl jedoch etwas mehr „Arbeit“ bedeuten.

Die Scout Sport ist dagegen oft so abgestimmt, dass sie sich leichter anfühlt. Das Handling wirkt präziser, und das Motorrad unterstützt eine Fahrweise, bei der man häufiger korrigiert und die Linie aktiv hält. Wer gerne Kurven fährt und dabei nicht nur „durchrollt“, sondern die Dynamik spürt, bekommt hier meist mehr Rückmeldung.

Kurven, Tempo und Streckenprofil

Auf kurvigen Landstraßen kann die Scout Sport ihre Agilität ausspielen. Der Fat Boy bleibt dabei nicht automatisch „schlecht“, aber er spielt eher seine Stärke aus, wenn die Kurven fließen und das Tempo moderat bis zügig ist. Auf Autobahnabschnitten und bei längeren Fahrten wirkt der Fat Boy oft besonders stimmig, während die Scout Sport auch dort angenehm sein kann, aber stärker als „Allrounder mit sportlichem Touch“ wahrgenommen wird.

Bremsen und Sicherheit: Vertrauen im richtigen Moment

Im Vergleich der Bremsen zeigt sich: Beide Motorräder sind darauf ausgelegt, sicher zu verzögern, aber sie vermitteln das Gefühl unterschiedlich. Der Fat Boy wirkt häufig wie ein Motorrad, das mit ruhiger Kraft verzögert und dabei stabil bleibt. Die Scout Sport kann dagegen oft mit einem direkteren Ansprechverhalten punkten, was besonders dann hilft, wenn man in Kurven oder bei wechselnden Situationen schnell reagieren muss.

Stärken und Schwächen bei der Bremsdosierung

Die Stärke des Fat Boy liegt meist in der gutmütigen, cruiser-typischen Dosierbarkeit: Man kann die Verzögerung fein aufbauen, ohne dass das Motorrad hektisch wirkt. Die Scout Sport bietet häufig mehr „Biss“ im Gefühl, was das Vertrauen bei sportlicherer Fahrweise stärkt. Eine mögliche Schwäche beider Ansätze hängt weniger am System selbst als an der Fahrweise: Wer sehr dynamisch fährt, profitiert meist von dem direkteren Ansprechgefühl der Scout Sport. Wer eher entspannt unterwegs ist, schätzt am Fat Boy eher die Ruhe und Stabilität.

Komfort und Sitzposition: Wie lange Strecken wirklich Spaß machen

Komfort ist bei Cruisern ein entscheidender Faktor. Der Fat Boy ist typischerweise auf eine entspannte Sitzhaltung ausgelegt. Das sorgt dafür, dass man auch über längere Zeit angenehm sitzt und die Fahrt nicht ständig „aktiv“ kompensieren muss. Die Scout Sport ist ebenfalls alltagstauglich, wirkt aber oft etwas sportlicher in der Haltung. Das kann sich je nach Körpergröße und Fahrstil unterschiedlich anfühlen: Wer eine sportlichere Position mag, erlebt die Scout Sport als passend. Wer maximalen Cruiser-Komfort sucht, findet im Fat Boy häufig die stimmigere Wahl.

Windschutz, Alltag und Ergonomie

Bei beiden Modellen spielt die Ergonomie eine große Rolle: Lenkerposition, Sitzhöhe und die Art, wie man die Arme und den Oberkörper entlastet, beeinflussen das Fahrgefühl stark. Der Fat Boy wirkt dabei oft wie ein Motorrad, das man „einfach fährt“. Die Scout Sport fordert etwas mehr aktive Mitwirkung, belohnt das aber häufig mit besserer Kontrolle bei dynamischerem Fahren.

Ausstattung und Praxis: Was im Alltag wirklich zählt

Im Vergleich der Ausstattung zeigt sich, dass beide Modelle ihren Anspruch haben. Der Fat Boy setzt stärker auf den klassischen Cruiser-Look und eine stimmige Gesamtwirkung. Die Scout Sport wirkt dagegen oft wie ein moderneres Paket, bei dem Technik und Bedienkonzept stärker auf Alltag und Fahrdynamik ausgerichtet sind.

Stärken und Schwächen in der Nutzung

Der Fat Boy kann besonders dann überzeugen, wenn das Motorrad nicht nur Transportmittel ist, sondern Teil des Lebensgefühls. Wer Wert auf Stil, Präsenz und eine klare Identität legt, wird sich schnell „zu Hause“ fühlen. Die Scout Sport ist häufig die bessere Wahl, wenn der Fokus auf einem Motorrad liegt, das sich schnell anfühlt, gut im Verkehr funktioniert und auch mal zügig gefahren werden möchte, ohne dass man jedes Mal das Gefühl hat, man müsse das Motorrad „überreden“.

Design und Image: Zwei Wege zum gleichen Ziel – Begeisterung

Beim Design sind beide Modelle überzeugend, aber sie erzählen unterschiedliche Geschichten. Der Fat Boy steht für ikonische Cruiser-Ästhetik: massiver Look, klare Linien und ein Auftritt, der sofort erkennbar ist. Die Scout Sport wirkt dagegen moderner und sportlicher, ohne den Cruiser-Charakter komplett zu verlieren. Das kann ein Vorteil sein, wenn man ein Motorrad möchte, das nicht nur am Stand gut aussieht, sondern auch im Fahrgefühl „zeitgemäß“ wirkt.

Welche Optik passt zum Fahrstil?

Wer sich eher mit dem klassischen Cruiser-Lifestyle identifiziert, findet im Fat Boy meist die passendere Optik und das stimmigere Gesamtgefühl. Wer dagegen ein Motorrad sucht, das sich wie ein moderner Allrounder anfühlt, aber trotzdem Cruiser-Charakter trägt, wird die Scout Sport oft als attraktiver empfinden.

Für wen lohnt sich welcher Vergleich?

Der Vergleich lässt sich am besten über die Frage entscheiden, welche Art von Motorrad-Erlebnis gesucht wird. Der Fat Boy ist ideal, wenn Komfort, Charakter und Cruiser-Identität im Vordergrund stehen. Die Scout Sport ist ideal, wenn Agilität, präzises Handling und ein dynamischeres Fahrgefühl stärker zählen.

Typische Käuferprofile

Der Fat Boy passt besonders zu Fahrern, die gerne entspannt cruisen, lange Strecken mögen und ein Motorrad suchen, das sich durch seine Präsenz und seinen Motorcharakter auszeichnet. Die Scout Sport passt besonders zu Fahrern, die häufiger kurvenreiche Strecken fahren, im Alltag flexibel unterwegs sind und ein Motorrad bevorzugen, das sich leicht und direkt steuern lässt.

Fazit:

Der Harley-Davidson Fat Boy ist die bessere Wahl, wenn ein klassischer Cruiser-Charakter im Mittelpunkt steht: entspannte Sitzhaltung, markanter V-Twin-Drive und ein Fahrgefühl, das auf Gelassenheit setzt. Er spielt seine Stärken besonders auf längeren Strecken und bei einer ruhigen, gleichmäßigen Fahrweise aus. Wer dagegen ein Motorrad sucht, das sich im Handling leichter anfühlt, dynamischer reagiert und im Alltag sowie auf kurvigen Strecken mehr Agilität vermittelt, wird mit der Indian Scout Sport meist glücklicher. Sie wirkt moderner, unterstützt eine aktivere Fahrweise und kann beim Wechsel zwischen Stadt, Landstraße und zügigem Fahren besonders punkten. Kurz gesagt: Der Fat Boy ist der Cruiser für Stil, Charakter und entspanntes Reisen. Die Scout Sport ist der Cruiser für alle, die mehr Fahrdynamik und präzise Kontrolle möchten.

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