UVP 26.770 €
Baujahr von 2025 bis 2026~
UVP 14.795 €
Baujahr von 2020 bis 2023
Das Modell 2025 mit dem 117er V2 darf ran.
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„Jede Strasse - Jederzeit“
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Pro und Kontra

Pro:
  • Optik
  • Motor
  • Sound
Kontra:
  • Völlig wurscht.

Abmessungen & Gewicht

Gewicht315kg
Radstand1.650mm
Länge2.365mm
Radstand1.650mm
Sitzhöhe: 675 mm
Höhe1.095mm
Gewicht257kg
Radstand1.520mm
Länge2.270mm
Radstand1.520mm
Sitzhöhe: 840 mm
Höhe1.490mm

Motor

Motor-BauartMilwaukee-Eight® 117 Custom
Hubraum1.923ccm
Hub114mm
Bohrung104mm
KühlungLuft/Öl
AntriebRiemen
Gänge6
Motor-BauartViertakt-Reihenvierzylinder
Hubraum1.043ccm
Hub56mm
Bohrung77mm
Kühlungflüssig
AntriebO-Ring Kette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung104 PS bei 5.020 U/Min
Drehmoment168 NM bei 3.000 U/Min
Höchstgeschw.190km/h
Tankinhalt19Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite344km
Leistung120 PS bei 9.000 U/Min
Drehmoment102 NM bei 7.500 U/Min
Höchstgeschw.226km/h
Tankinhalt21Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite404km

Fahrwerk

RahmenbauartStahlrohrrahmen
Federung vorneTeleskopgabel mit 49 mm (Federweg 130)mm
Federung hintenZentralfederbein (Federweg 86)mm
Aufhängung hintenDreieckschwinge
Reifen vorne160/60 R 18 70V
Reifen hinten240/40 R18 79V
RahmenbauartDoppelprofilrahmen
Federung vorne43-mm-Upside-Down-Gabel (Federweg 150)mm
Federung hintenHorizontal angeordnetes Back-Link-Gasdruck-Zentralfederbein (Federweg 152)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne120/70ZR17M/C (58W)
Reifen hinten180/55ZR17M/C (73W)

Bremsen

Bremsen vorneEinzelscheibe ( Ø 300 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe ( Ø 292 mm)
Bremsen vorneDoppel-Petal-Bremsscheiben. Bremssattel: Doppelt radial montiert, Monobloc, gegenüberliegende 4-Kolben ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenEinzel-Petal-Bremsscheibe. Bremssattel: Einkolben ( Ø 250 mm)

Fazit zur Harley Davidson Fat Boy 2025

Jo, HD Fat Boy. Was soll man zu dieser Maschine sagen? Für uns ist sie der Inbegriff für Maschinen aus Milwaukee. Kaum ein anderes Bike transportiert den Charme einer Harley so gekonnt wie die Fat Boy. Sie ist eigenwillig, fährt sich auch so, pfeift auf alle Konventionen und lässt es derartig krachen, dass man das Grinsen gar nicht mehr wegbekommt. Technik: Egal, Fahrwerk: Egal, Bremsen: Egal. Motor, Optik und Sound: Ne glatte 1. Wer eine Fat Boy fährt, muss nichts erklären. Gar nichts.
 
Die Testmaschine wurde uns netterweise von Harley Davidson Kiel zur Verfügung gestellt. Dort wartet die neue Fat Boy und viele andere Harley Vorführer auf Probefahrer. Harley Kiel liegt verkehrsgünstig an der Autobahn und man kann vom Händler mehr oder weniger sofort auf Landstraßen das Bike seiner Wahl ausführen. Wer sich beeilt, kann dort sogar noch die Fat Boy Gray Ghost bestaunen - ist aber schon verkauft, sorry.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 26.770€
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 23.000€
  • Baujahre: 1990 bis heute
  • Farben: Schwarz, Blau, Grau, Schwarz-Rot

Fazit - was bleibt hängen

Fahrspaß, Tourentauglichkeit, angemessenes Preis-Leistungsverhältnis und sonst noch? Es gibt für uns ehrlich gesagt kaum Kritikpunkte. Das Bike fährt sich wirklich extrem angenehm und smooth. Die aufrechte Adventure Sitzhaltung ist in Verbindung mit dem geschmeidigen Reihenvierer eine tolle Kombination, die auf längeren Touren einiges an Vorzügen mit sich bringt.

Die Optik kann man wie immer diskutieren, aber das ist auch hier Geschmackssache. Die Maschine gibt es übrigens in den beiden Farbkombinationen Pearl Storm Gray / Metallic Diablo Black / Metallic Flat Spark Black  & Emerald Blazed Green / Metallic Diablo Black / Metallic Flat Spark oder kurz gesagt Grau/Schwarz & Grün/Schwarz. Beide finden wir gelungen und ansprechend.

Einzig ein 19“ Vorderrad statt des 17 Zöllers wäre Dietmar und mir vielleicht noch ein Anliegen. Aber auch da scheiden sich die Geister, denn die 17 Zoll vorn sorgen natürlich für ein gutes Einlenkverhalten. So oder so ist die Kawasaki Versys 1000 S aber eine hervorragend gelungene Reisemaschine und Kawa verspricht nicht zu viel! „Jede Straße - Jederzeit“ das können wir mit gutem Gewissen unterschreiben.

Die Testmaschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Heller & Soltau.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: ab 14.595 € 
  • Baujahre: ab 2021
  • Verfügbarkeit: ab 2021
  • Farben:

    Pearl Storm Gray / Metallic Diablo Black / Metallic Flat Spark Black   &

    Emerald Blazed Green / Metallic Diablo Black / Metallic Flat Spark

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Harley-Davidson Fat Boy vs. Kawasaki Versys 1000 S – welcher Motorradtyp passt besser?

Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Harley-Davidson Fat Boy und die Kawasaki Versys 1000 S, geht es im Vergleich selten nur um Zahlen. Vielmehr entscheidet sich, wie man fahren möchte: entspannt, mit viel Stil und Vibrationen im Cruiser-Feeling – oder dynamisch, mit moderner Elektronik, klarer Alltagstauglichkeit und dem Anspruch, auch längere Strecken souverän zu meistern. Genau darum geht es in diesem Vergleich: Welche Stärken zeigen sich im Alltag, wo liegen die Schwächen, und für wen ist welches Motorrad die bessere Wahl?

Grundcharakter: Cruiser-Vibe vs. sportlich-tourende Vielseitigkeit

Die Harley-Davidson Fat Boy steht für den klassischen Cruiser-Look und ein Fahrgefühl, das man spürt. Der Motorcharakter wirkt betont „von unten“, das Motorrad vermittelt Ruhe und Gewicht – und genau das macht den Reiz aus. Wer auf eine entspannte Gangart setzt, findet hier eine Maschine, die sich nicht aufdrängt, sondern ihren Stil auslebt.

Die Kawasaki Versys 1000 S dagegen ist eher die Antwort auf die Frage: „Was, wenn es nicht nur eine Art Fahrt sein soll?“ Sie ist auf Vielseitigkeit ausgelegt – mit einer Position, die sportlicher wirkt als bei vielen Cruisern, und mit dem Anspruch, auch bei wechselnden Bedingungen stabil und kontrolliert zu bleiben. Das Motorrad fühlt sich wie ein Werkzeug an, das man für unterschiedliche Touren nutzen möchte.

Vergleich der Fahrdynamik: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt

Im direkten Vergleich zeigt sich: Die Fat Boy spielt ihre Stärken besonders dann aus, wenn es um gleichmäßiges Dahingleiten geht. Die Kraftentfaltung ist weniger „spitz“, sondern eher linear und gemütlich – ideal für Stadtfahrten, Landstraßen und lange Strecken, bei denen man nicht ständig das Tempo „neu erarbeiten“ will. Die Schwäche liegt dort, wo es sehr sportlich und hektisch wird: In engen Kurven und bei häufigen Richtungswechseln wirkt der Cruiser-Ansatz weniger agil als ein tourorientiertes Straßenmotorrad.

Die Versys 1000 S wirkt im Vergleich deutlich „lenkfreudiger“ und dynamischer. Gerade wenn die Strecke kurvig wird oder wenn zügiges Fahren gefragt ist, spielt die Kawasaki ihre Stärken aus. Die Maschine bleibt dabei kontrolliert, und das Fahrwerk unterstützt ein ruhiges, berechenbares Verhalten. Als Gegenpol kann man sagen: Wer vor allem den schweren, entspannten Cruiser-Charakter sucht, wird die Versys 1000 S eher als sportlich-tourendes Gesamtpaket erleben – weniger als „Lifestyle-Maschine“ im klassischen Sinn.

Komfort und Ergonomie: Sitzposition und Tagesreichweite

Bei der Harley-Davidson Fat Boy ist die Ergonomie klar auf entspanntes Fahren ausgelegt. Die Sitzposition wirkt so, als wäre sie für längere Fahrten gemacht, bei denen man nicht ständig „arbeiten“ möchte. Die Schwäche zeigt sich eher dann, wenn man sehr sportlich fährt oder häufig in engen Passagen unterwegs ist: Der Cruiser-Ansatz priorisiert Komfort und Stil, nicht maximale Kurvenagilität.

Die Kawasaki Versys 1000 S bietet im Vergleich eine ergonomische Mischung aus Komfort und sportlicher Kontrolle. Die Sitzhaltung unterstützt eine aktive Fahrweise, ohne dass man sich komplett „zusammenklappen“ muss. Gerade auf längeren Touren ist das ein Pluspunkt, weil man sich nicht nach kurzer Zeit verkrampft fühlt. Gleichzeitig gilt: Wer eine möglichst „laid-back“ Haltung wie beim Cruiser bevorzugt, wird die Versys 1000 S weniger lässig empfinden.

Ausstattung und Elektronik: Moderne Helfer vs. puristischeres Gefühl

Ein großer Unterschied im Vergleich liegt in der Art, wie die Motorräder mit Technik umgehen. Die Kawasaki Versys 1000 S wirkt deutlich moderner in der Ausrichtung: Elektronik und Assistenzfunktionen sind darauf ausgelegt, das Fahren zu erleichtern und die Kontrolle zu verbessern. Das zeigt sich besonders dann, wenn die Bedingungen nicht ideal sind – etwa bei wechselndem Wetter oder wenn man zügig unterwegs ist und das Motorrad „einfach mitmacht“.

Die Harley-Davidson Fat Boy steht dagegen stärker für ein unmittelbares Fahrerlebnis. Das Motorrad wirkt weniger wie ein „System“, sondern mehr wie eine Maschine, die man spürt. Das ist für viele genau der Reiz. Die Schwäche ist allerdings, dass moderne Assistenzfunktionen bei der Cruiser-Philosophie nicht im Vordergrund stehen. Wer maximale Unterstützung sucht, wird bei der Kawasaki eher fündig.

Bremsen und Fahrwerk: Vertrauen in jeder Situation

Im Vergleich der Brems- und Fahrwerkscharakteristik zeigt sich: Die Versys 1000 S vermittelt ein sehr kontrolliertes Gefühl. Gerade bei höheren Geschwindigkeiten oder bei dynamischerem Fahren wirkt das Setup stabil und berechenbar. Das ist ein Vorteil, wenn man Touren plant, bei denen man nicht nur geradeaus fährt, sondern auch Kurven und wechselnde Streckenprofile dabei sind.

Die Fat Boy liefert ebenfalls ein sicheres Fahrgefühl, aber mit einer anderen Priorität. Der Cruiser fühlt sich eher „groß“ und ruhig an. In typischen Cruiser-Situationen – entspanntes Tempo, gleichmäßige Linienwahl – passt das sehr gut. Wenn es jedoch darum geht, sehr schnell zu reagieren oder häufig stark zu verzögern, kann die sportlichere Auslegung der Kawasaki im Vorteil sein.

Alltagstauglichkeit: Stadt, Landstraße und längere Touren

Für den Alltag ist die Frage entscheidend, wie man das Motorrad nutzt. Die Harley-Davidson Fat Boy ist im Stadtverkehr nicht automatisch „unpraktisch“, aber sie lebt von der entspannten Fahrweise. Wer häufig stop-and-go fährt, wird die Cruiser-Charakteristik eher als Genuss erleben – solange man nicht ständig sehr eng und hektisch manövrieren muss. Auf Landstraßen fühlt sich die Fat Boy besonders stimmig an, weil das Motorrad dort seine Ruhe ausspielen kann.

Die Kawasaki Versys 1000 S ist im Vergleich stärker auf „Allround“ getrimmt. Sie eignet sich gut für Pendeln, längere Strecken und Touren, bei denen man unterschiedliche Abschnitte kombiniert. Gerade wenn man öfter unterwegs ist und das Motorrad nicht nur für eine bestimmte Art von Fahrt nutzen möchte, wirkt die Kawasaki wie die flexiblere Wahl.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

Harley-Davidson Fat Boy – Stärken

  • Charakter: Cruiser-Feeling mit starkem Wiedererkennungswert
  • Komfort: entspannte Ergonomie für ruhige Fahrten
  • Fahrgefühl: unmittelbarer, „mechanischer“ Eindruck

Harley-Davidson Fat Boy – Schwächen

  • Agilität: weniger sportlich in engen, schnellen Passagen
  • Technikfokus: weniger moderne Assistenz im Vergleich zur Kawasaki

Kawasaki Versys 1000 S – Stärken

  • Vielseitigkeit: tourorientiert und auch im Alltag stark
  • Kontrolle: modernes Fahrgefühl mit unterstützender Technik
  • Dynamik: wirkt bei zügiger Fahrt berechenbar

Kawasaki Versys 1000 S – Schwächen

  • Charakter: weniger „Cruiser-Lifestyle“ als die Fat Boy
  • Fahrstil: wer maximal lässig cruisen will, empfindet die Position ggf. aktiver

Für wen lohnt sich welches Motorrad?

Die Harley-Davidson Fat Boy ist besonders passend für Menschen, die ein Motorrad suchen, das vor allem Stil, Ruhe und ein unverwechselbares Fahrgefühl bietet. Wer gern entspannt fährt, Wert auf Cruiser-Optik legt und das Motorrad als Teil des Lebensgefühls sieht, findet hier eine sehr stimmige Wahl. Auch für Touren, bei denen man nicht ständig sportlich „arbeitet“, sondern eher genießt, passt die Fat Boy hervorragend.

Die Kawasaki Versys 1000 S empfiehlt sich für alle, die ein Motorrad möchten, das unterschiedliche Einsatzzwecke abdeckt: Alltag, längere Strecken, zügigere Fahrten und wechselnde Bedingungen. Wer moderne Technik schätzt, gern kontrolliert fährt und ein Motorrad sucht, das sich wie ein verlässlicher Begleiter anfühlt, wird mit der Versys 1000 S sehr zufrieden sein.

Fazit:

Die Harley-Davidson Fat Boy ist die bessere Wahl, wenn der Fokus auf Cruiser-Charakter, entspannter Ergonomie und einem unmittelbaren, stimmigen Fahrgefühl liegt. Sie überzeugt vor allem dort, wo Genussfahren und ein ruhiger Rhythmus im Vordergrund stehen – und weniger dort, wo maximale Agilität und sportliche Dynamik gefragt sind. Die Kawasaki Versys 1000 S gewinnt im Vergleich, wenn Vielseitigkeit, moderne Unterstützung und ein kontrolliertes, dynamisches Fahrverhalten wichtiger sind. Sie passt besonders gut für Fahrerinnen und Fahrer, die regelmäßig unterwegs sind, Touren flexibel planen und dabei ein Motorrad möchten, das in vielen Situationen souverän bleibt. Kurz gesagt: Wer Cruiser-Lifestyle und entspanntes Dahingleiten sucht, findet in der Fat Boy den passenden Partner. Wer ein tourorientiertes Allround-Motorrad mit sportlicherem Anspruch bevorzugt, ist mit der Versys 1000 S besser bedient.

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