| UVP | 26.770 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 7.099 € | |
| Baujahr | von 2020 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- Optik
- Motor
- Sound
- Völlig wurscht.
- Austattung
- Wieselflink
- Soziuskomfort
- Geringes Gewicht
- Preis
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 315 | kg |
| Radstand | 1.650 | mm |
| Länge | 2.365 | mm |
| Radstand | 1.650 | mm |
| Sitzhöhe: | 675 | mm |
| Höhe | 1.095 | mm |
| Gewicht | 172 | kg |
| Radstand | 1.430 | mm |
| Radstand | 1.430 | mm |
| Sitzhöhe: | 855 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Milwaukee-Eight® 117 Custom | |
| Hubraum | 1.923 | ccm |
| Hub | 114 | mm |
| Bohrung | 104 | mm |
| Kühlung | Luft/Öl | |
| Antrieb | Riemen | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 1-Zylinder, 4-Takt Motor | |
| Hubraum | 373 | ccm |
| Hub | 60 | mm |
| Bohrung | 89 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | X-Ring, Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 104 PS bei 5.020 U/Min | |
| Drehmoment | 168 NM bei 3.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 190 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 344 | km |
| Leistung | 44 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 37 NM bei 7.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 160 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 3 | l pro 100km |
| Reichweite | 426 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Stahlrohrrahmen | |
| Federung vorne | Teleskopgabel mit 49 mm (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 86)mm | |
| Aufhängung hinten | Dreieckschwinge | |
| Reifen vorne | 160/60 R 18 70V | |
| Reifen hinten | 240/40 R18 79V | |
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen, pulverbeschichtet | |
| Federung vorne | 43mm WP APEX Gabel, einstellbar in Zug- und Druckstufe (Federweg 170)mm | |
| Federung hinten | WP APEX Monoshock (Federweg 177)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90-19 | |
| Reifen hinten | 130/80-17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 292 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, 4-Kolben-Radialfestsattel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, 1-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 230 mm) | |
Fazit zur Harley Davidson Fat Boy 2025
Jo, HD Fat Boy. Was soll man zu dieser Maschine sagen? Für uns ist sie der Inbegriff für Maschinen aus Milwaukee. Kaum ein anderes Bike transportiert den Charme einer Harley so gekonnt wie die Fat Boy. Sie ist eigenwillig, fährt sich auch so, pfeift auf alle Konventionen und lässt es derartig krachen, dass man das Grinsen gar nicht mehr wegbekommt. Technik: Egal, Fahrwerk: Egal, Bremsen: Egal. Motor, Optik und Sound: Ne glatte 1. Wer eine Fat Boy fährt, muss nichts erklären. Gar nichts.Die Testmaschine wurde uns netterweise von Harley Davidson Kiel zur Verfügung gestellt. Dort wartet die neue Fat Boy und viele andere Harley Vorführer auf Probefahrer. Harley Kiel liegt verkehrsgünstig an der Autobahn und man kann vom Händler mehr oder weniger sofort auf Landstraßen das Bike seiner Wahl ausführen. Wer sich beeilt, kann dort sogar noch die Fat Boy Gray Ghost bestaunen - ist aber schon verkauft, sorry.
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Harley-Davidson Fat Boy vs KTM 390 Adventure: Vergleich für unterschiedliche Fahrstile
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Harley-Davidson Fat Boy und die KTM 390 Adventure, geht es im Vergleich selten nur um Zahlen. Es geht vor allem darum, wie sich die Maschinen im Alltag anfühlen, wie sie mit dem eigenen Fahrstil harmonieren und welche Art von Touren wirklich Spaß macht. Genau das wird hier gegenübergestellt: Fat Boy als klassischer Cruiser mit Fokus auf Charakter und Komfort, 390 Adventure als agiles Adventure-Bike für Stadt, Landstraße und auch mal abseits des Asphalts.
Grundidee der beiden Motorräder: Cruiser-Charakter vs. Adventure-Flexibilität
Die Harley-Davidson Fat Boy steht für einen markanten Auftritt und ein Fahrgefühl, das eher „entspannt“ als „sportlich getrieben“ wirkt. Der Cruiser-Ansatz zielt darauf ab, dass man sich auf dem Motorrad wohlfühlt, Kilometer sammelt und den Fahrtwind genießt. Die Maschine ist dabei weniger darauf ausgelegt, ständig hektisch zu reagieren, sondern eher, den Rhythmus vorzugeben.
Die KTM 390 Adventure verfolgt dagegen eine andere Philosophie: Sie wirkt wie ein Werkzeug, das sich schnell an verschiedene Situationen anpassen kann. Ob kurze Wege in der Stadt, spontane Ausfahrten oder Touren mit wechselndem Untergrund – das Adventure-Konzept setzt auf Beweglichkeit, Übersicht und eine Fahrweise, die auch mal dynamischer ausfallen darf.
Fahrgefühl im Vergleich: Wie sich die Motorräder im Alltag anfühlen
Harley-Davidson Fat Boy: souverän, ruhig und „groß“ im Gefühl
Beim Fat Boy dominiert ein eher ruhiger, souveräner Charakter. Das Motorrad vermittelt das Gefühl, dass es nicht „arbeitet“, sondern einfach läuft. Gerade bei gleichmäßiger Fahrt wirkt das Gesamtpaket stimmig: Motorcharakter, Sitzposition und das eher entspannte Handling greifen ineinander. Das macht die Fat Boy besonders interessant, wenn längere Strecken oder gemütliche Fahrten im Vordergrund stehen.
Auf der anderen Seite kann genau dieses „große“ und entspannte Gefühl in engen Situationen weniger agil wirken. Wer häufig in dichtem Verkehr unterwegs ist oder oft sehr enge Kurven fährt, wird die KTM im Vergleich als leichter und schneller „in die Linie“ bringbar empfinden.
KTM 390 Adventure: agil, leicht zu bewegen und bereit für Abwechslung
Die KTM 390 Adventure spielt ihre Stärken vor allem dort aus, wo schnelle Richtungswechsel und ein aktives Fahren gefragt sind. Das Bike fühlt sich im Vergleich oft handlicher an, was sich besonders im Stadtverkehr oder auf kurvigen Landstraßen bemerkbar macht. Auch wenn die Tour mal nicht perfekt geplant ist, bleibt das Motorrad flexibel.
Im direkten Vergleich zur Fat Boy kann das Adventure-Fahrgefühl weniger „schwer und gelassen“ wirken, dafür aber lebendiger. Wer vor allem auf Komfort und eine klassische Cruiser-Atmosphäre setzt, könnte die KTM eher als „funktional“ statt „emotional“ wahrnehmen – je nach Erwartung ein Vorteil oder ein Nachteil.
Sitzposition und Komfort: Cruiser entspannt, Adventure aktiv
Die Sitzposition ist einer der größten Unterschiede. Die Harley-Davidson Fat Boy ist typischerweise auf eine entspannte Haltung ausgelegt. Das unterstützt ein komfortables Fahrgefühl, besonders wenn man nicht ständig „arbeiten“ möchte, sondern einfach sitzen und fahren will. Für längere Fahrten kann das sehr angenehm sein, weil der Körper weniger in eine aktive, sportliche Haltung gedrückt wird.
Die KTM 390 Adventure setzt dagegen auf eine Position, die mehr Kontrolle und aktives Mitgehen erlaubt. Das ist praktisch, wenn die Strecke wechselt oder wenn man auf unebenem Untergrund sicher bleiben möchte. Wer viel Stadtverkehr hat oder gern dynamischer fährt, profitiert von dieser Art von Ergonomie. Wer hingegen vor allem „Cruiser-Komfort“ sucht, wird die KTM möglicherweise als weniger entspannend empfinden.
Motor und Antrieb: Charakter vs. Alltagstauglichkeit
Beim Motorcharakter unterscheiden sich die beiden Konzepte deutlich. Die Harley-Davidson Fat Boy steht für einen Cruiser-typischen Antrieb, der sich eher nach „Drehmoment und Gelassenheit“ anfühlt. Das passt gut zu Fahrten, bei denen man nicht ständig hochdrehen muss, sondern den Rhythmus genießen kann. Im Vergleich zur KTM wirkt die Fat Boy oft wie ein Motorrad, das man „laufen lässt“.
Die KTM 390 Adventure ist dagegen stärker auf Alltagstauglichkeit und Agilität ausgelegt. Im Vergleich zeigt sie ihre Stärken besonders, wenn man häufig beschleunigt, zügig in den Verkehr einfädeln muss oder wenn die Strecke nicht planbar ist. Das Bike wirkt dadurch oft „bereit“, auch wenn man mal spontan schneller unterwegs ist.
Handling und Fahrwerk: Stabilität auf der einen Seite, Wendigkeit auf der anderen
Im Vergleich spielt die Fahrwerksabstimmung eine große Rolle. Die Fat Boy vermittelt typischerweise ein Gefühl von Stabilität und Ruhe. Das ist angenehm, wenn man gleichmäßig fährt und die Maschine nicht ständig „neu ausrichten“ möchte. Gerade auf längeren Strecken kann das sehr entspannend sein.
Die KTM 390 Adventure wirkt im Vergleich oft wendiger und leichter zu kontrollieren, besonders bei Richtungswechseln. Das ist ein klarer Pluspunkt, wenn man häufig zwischen Ampeln, Kreisverkehren und engen Passagen unterwegs ist. Auch bei wechselndem Untergrund kann die KTM durch ihre Adventure-Ausrichtung mehr Spielraum geben.
Bremsen, Reifen und Alltag: Was im Vergleich wirklich zählt
Bei Bremsen und Reifen geht es weniger um „besser oder schlechter“, sondern darum, wie gut die Abstimmung zum Einsatz passt. Die Fat Boy ist als Cruiser meist auf ein ruhigeres Fahrprofil ausgelegt, während die KTM Adventure stärker auf vielseitige Bedingungen vorbereitet ist. Das zeigt sich im Vergleich vor allem darin, wie sicher sich das Motorrad in typischen Alltagssituationen anfühlt: Stadtstop-and-go, Landstraßen mit wechselndem Belag oder spontane Abstecher.
Wer häufig auf Asphalt unterwegs ist und Wert auf ein stimmiges, komfortorientiertes Gesamtgefühl legt, wird an der Fat Boy mehr Gefallen finden. Wer dagegen regelmäßig unterschiedliche Strecken fährt oder gern auch mal abseits des perfekten Asphalts unterwegs ist, wird die KTM als passender erleben.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Harley-Davidson Fat Boy – Stärken
- Charakter und Cruiser-Feeling: Das Motorrad wirkt „groß“ und vermittelt Gelassenheit.
- Komfortorientierte Sitzhaltung: Besonders angenehm bei längeren Fahrten.
- Stimmiges Gesamtpaket: Fahrgefühl, Optik und Ruhe passen zusammen.
Harley-Davidson Fat Boy – Schwächen
- Weniger agil in engen Situationen: In der Stadt oder bei häufigen Richtungswechseln kann die KTM im Vergleich leichter wirken.
- Fokus auf Cruiser-Einsatz: Wer viel „Adventure“ erwartet, findet bei der KTM mehr Flexibilität.
KTM 390 Adventure – Stärken
- Agiles Handling: Im Vergleich oft schneller „griffbereit“ und leicht zu bewegen.
- Vielseitigkeit: Passt gut für Stadt, Landstraße und wechselnden Untergrund.
- Aktives Fahrgefühl: Unterstützt eine dynamischere Fahrweise.
KTM 390 Adventure – Schwächen
- Weniger Cruiser-Komfort: Wer vor allem entspannte Langstreckenhaltung sucht, könnte die Fat Boy bevorzugen.
- Charakter anders gelagert: Die KTM wirkt eher funktional und vielseitig als „klassisch emotional“.
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Der Vergleich zeigt: Beide Motorräder können Spaß machen – aber auf unterschiedliche Weise. Die Harley-Davidson Fat Boy ist besonders attraktiv, wenn der Fokus auf Cruiser-Optik, entspannter Sitzposition und einem souveränen Fahrgefühl liegt. Sie passt gut zu Fahrten, bei denen man nicht ständig „arbeiten“ möchte, sondern einfach genießen will: Ausfahrten am Wochenende, längere Strecken und eine Art von Motorradkultur, die man spürt.
Die KTM 390 Adventure ist die bessere Wahl, wenn Alltagstauglichkeit, Wendigkeit und Flexibilität wichtiger sind. Wer häufig in der Stadt unterwegs ist, gern spontan plant oder Touren mit wechselnden Bedingungen fährt, bekommt mit der KTM im Vergleich das vielseitigere Werkzeug. Auch für Einsteiger oder Umsteiger, die ein leicht zu kontrollierendes Motorrad suchen, kann die KTM besonders attraktiv sein.
Fazit:
Die Harley-Davidson Fat Boy ist die richtige Wahl, wenn ein klassischer Cruiser-Charakter, eine entspannte Sitzhaltung und ein ruhiges, souveränes Fahrgefühl im Vordergrund stehen. Sie spielt ihre Stärken besonders auf längeren, gemütlichen Touren aus und macht dort am meisten Freude. Die KTM 390 Adventure überzeugt dagegen im Vergleich durch Agilität, Vielseitigkeit und ein aktives Handling. Wer viel im Alltag fährt, häufig Richtungswechsel hat oder Touren mit wechselndem Untergrund plant, findet mit der KTM das flexiblere Motorrad. Kurz gesagt: Fat Boy für Cruiser-Fans und Komfort-orientierte Genussfahrten, 390 Adventure für alle, die ein leicht zu bewegendes Bike für unterschiedliche Strecken suchen.