UVP 26.770 €
Baujahr von 2025 bis 2026~
UVP 12.499 €
Baujahr von 2012 bis 2026~
Das Modell 2025 mit dem 117er V2 darf ran.
Weiter zum Testbericht
Völlig überflüssig
Weiter zum Testbericht

Pro und Kontra

Pro:
  • Optik
  • Motor
  • Sound
Kontra:
  • Völlig wurscht.
Pro:
  • Sportlich
  • Unglaublich wendig
Kontra:
  • Preis
  • Alltagsnutzen

Abmessungen & Gewicht

Gewicht315kg
Radstand1.650mm
Länge2.365mm
Radstand1.650mm
Sitzhöhe: 675 mm
Höhe1.095mm
Gewicht162kg
Radstand1.476mm
Radstand1.476mm
Sitzhöhe: 899 mm

Motor

Motor-BauartMilwaukee-Eight® 117 Custom
Hubraum1.923ccm
Hub114mm
Bohrung104mm
KühlungLuft/Öl
AntriebRiemen
Gänge6
Motor-Bauart1-Zylinder 4-Takt Motor
Hubraum693ccm
Hub80mm
Bohrung105mm
Kühlungflüssig
AntriebX-Ring Kette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung104 PS bei 5.020 U/Min
Drehmoment168 NM bei 3.000 U/Min
Höchstgeschw.190km/h
Tankinhalt19Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite344km
Leistung79 PS bei 8.000 U/Min
Drehmoment73 NM bei 6.500 U/Min
Höchstgeschw.200km/h
Tankinhalt13Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite320km

Fahrwerk

RahmenbauartStahlrohrrahmen
Federung vorneTeleskopgabel mit 49 mm (Federweg 130)mm
Federung hintenZentralfederbein (Federweg 86)mm
Aufhängung hintenDreieckschwinge
Reifen vorne160/60 R 18 70V
Reifen hinten240/40 R18 79V
RahmenbauartGitterrohr
Federung vorneWP-USD Apex Ø 48 mm (Federweg 224)mm
Federung hintenWP APEX mit Pro-Lever Umlenkung (Federweg 240)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne120/70 ZR 17
Reifen hinten160/60 ZR 17

Bremsen

Bremsen vorneEinzelscheibe ( Ø 300 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe ( Ø 292 mm)
Bremsen vorneScheibe, Brembo Vierkolben-Radialfestsattel ( Ø 300 mm)
Bremsen hintenScheibe, 1-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 240 mm)

Fazit zur Harley Davidson Fat Boy 2025

Jo, HD Fat Boy. Was soll man zu dieser Maschine sagen? Für uns ist sie der Inbegriff für Maschinen aus Milwaukee. Kaum ein anderes Bike transportiert den Charme einer Harley so gekonnt wie die Fat Boy. Sie ist eigenwillig, fährt sich auch so, pfeift auf alle Konventionen und lässt es derartig krachen, dass man das Grinsen gar nicht mehr wegbekommt. Technik: Egal, Fahrwerk: Egal, Bremsen: Egal. Motor, Optik und Sound: Ne glatte 1. Wer eine Fat Boy fährt, muss nichts erklären. Gar nichts.
 
Die Testmaschine wurde uns netterweise von Harley Davidson Kiel zur Verfügung gestellt. Dort wartet die neue Fat Boy und viele andere Harley Vorführer auf Probefahrer. Harley Kiel liegt verkehrsgünstig an der Autobahn und man kann vom Händler mehr oder weniger sofort auf Landstraßen das Bike seiner Wahl ausführen. Wer sich beeilt, kann dort sogar noch die Fat Boy Gray Ghost bestaunen - ist aber schon verkauft, sorry.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 26.770€
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 23.000€
  • Baujahre: 1990 bis heute
  • Farben: Schwarz, Blau, Grau, Schwarz-Rot

Fazit: Man will sie mögen, aber einfach ist es nicht

Bekommt sie von uns den Daumen hoch? Schwierige Entscheidung. Denn trotzdem sie im Vergleich zur Konkurrenz die agilste und konsequenteste Supermoto ist, hat sie einfach zu viele Mängel für die meisten Interessenten. Dabei geht es nicht um solche Dinge wie die fehlende Soziustauglichkeit oder den nicht existierenden Windschutz. Über solche Dinge können engagierte KTM SMC R 690-Treiber nur Grinsen, und sie haben recht damit. Fans gibt es übrigens viele: Die Maschine liegt in der aktuellen Zulassungsstatistik auf Platz 15.

Nein, einen großen Nachteil gibt es: Sie liefert in ihrer Paradedisziplin nicht ab, denn wirklich schnell ist sie nur dann, wenn man das Treppenhaus des Hamburger Michel hochfahren möchte. Ansonsten ist da mehr Show als Shine. Wenn der stärkste Einzylinder der Welt nur 75 PS liefert, ist das eben das entscheidende Leistungsmanko im Vergleich zur nicht viel weniger wendigen Ducati Hypermotard mit ihren 114 PS. Das sind über 50% mehr.

Dass Vergleiche mit Ducatis überhaupt auftauchen, liegt an der sportlichen Preispolitik der Österreicher, von der selbst BMW noch etwas lernen könnte. Für die roh ausgestattete SMC R 690 verlangt KTM tatsächlich 10.799 Euro. Zum Vergleich: Der gleiche Motor wird in der 690 Enduro R für ebenfalls 10.799 Euro verbaut, im Naked Bike Duke 690 gibt es ihn für 8.899 Euro.

Motorräder der Marke Ducati gelten eigentlich nicht als Softies. Mag die Hypermotard das im Vergleich zur SMC sein, aber für einen Sitzplatz mehr, die umfangreiche Ausstattung und 114 PS verlangt Ducati 12.490 Euro und damit nur 1.691 Euro mehr.

Aber wahrscheinlich ist das alles nichts für die KTMler. Ja, sie ist die konsequenteste Supermoto auf dem Markt. Und damit ein Statement, wunderbar.

Danke an M.A.S. für das Testbike. 

Preis / Verfügbarkeit / Farben / Baujahre

  • Preis: 10.799€
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 8.200€
  • Baujahre: 2012-2016, wieder seit 2017
  • Verfügbarkeit: sehr gut
  • Farben: weiß, orange

MotorradTest.de auf YouTube

Harley-Davidson Fat Boy vs KTM 690 SMC R: Vergleich, Stärken und Schwächen

Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Harley-Davidson Fat Boy und die KTM 690 SMC R, geht es im Kern selten nur um Daten. Es geht um das Gefühl, um den Einsatzbereich und darum, wie sich ein Motorrad im Alltag anfühlt. Genau das macht diesen Vergleich spannend: Der Fat Boy steht für Cruiser-Charme, entspanntes Rollen und eine markante Präsenz. Die 690 SMC R dagegen ist ein Supermoto, das mit Agilität, direktem Ansprechverhalten und sportlichem Temperament punktet.

Im Folgenden werden die typischen Unterschiede herausgearbeitet – inklusive der Stärken und Schwächen, die sich aus dem jeweiligen Konzept ergeben. Dabei werden die aufgelisteten Eigenschaften der beiden Modelle miteinander in Beziehung gesetzt, damit klar wird, welches Motorrad eher zu welchem Fahrstil passt.

Konzept und Charakter: Cruiser-Lifestyle vs Supermoto-Performance

Harley-Davidson Fat Boy: entspannter Rhythmus

Der Harley-Davidson Fat Boy ist ein Motorrad, das auf den ersten Blick nach Stil und Ruhe aussieht. Die Sitzposition ist auf Komfort ausgelegt, das Fahrgefühl ist weniger „sportlich-angespannt“, sondern eher „großzügig und souverän“. Wer gerne cruised, lange Strecken entspannt fährt oder einfach die Optik und den Sound eines Cruisers liebt, findet hier schnell den richtigen Ton.

KTM 690 SMC R: leicht, wendig, direkt

Die KTM 690 SMC R ist dagegen ein Motorrad, das auf Reaktion ausgelegt ist. Supermoto bedeutet: kurze Wege zwischen Gedanken und Fahrbewegung. Die Maschine wirkt agil, lädt zum dynamischen Fahren ein und fühlt sich besonders dort wohl, wo es kurvig wird oder wo man im Stadtverkehr schnell durchkommt. Wer ein Motorrad sucht, das „macht, was man will“, ohne lange Vorwarnzeit, wird die KTM schnell mögen.

Motor und Fahrgefühl: Drehmoment-Glanz vs sportliche Reaktion

Beim Vergleich der Motorcharaktere zeigt sich der größte Unterschied im Alltag: Der Fat Boy spielt seine Stärken eher über ein gleichmäßiges, kraftvolles Ansprechverhalten aus. Das Motorrad wirkt dabei wie gemacht für entspanntes Beschleunigen und ruhiges Dahingleiten. Die KTM 690 SMC R dagegen ist spürbar „sportlicher“ in der Art, wie sie Gas annimmt und wie sie das Motorrad in Bewegung setzt. Das macht sie besonders attraktiv, wenn häufiges Beschleunigen, zügiges Einlenken und dynamisches Kurvenfahren zum Alltag gehören.

In der Praxis heißt das: Der Fat Boy fühlt sich oft dann richtig an, wenn man nicht ständig am Limit fährt, sondern den Weg genießt. Die 690 SMC R wirkt dagegen wie ein Werkzeug für aktive Fahrweise – sie belohnt frühes Einlenken, konsequentes Herausbeschleunigen und ein Motorrad, das man gerne „arbeitet“.

Ergonomie und Sitzposition: Komfort für lange Strecken vs sportliche Haltung

Die Sitzposition ist ein entscheidender Punkt, weil sie direkt beeinflusst, wie lange man sich wohlfühlt. Der Fat Boy ist typischerweise auf Komfort ausgelegt: entspannter, weniger „knackig“ im Gefühl, dafür mit mehr Ruhe im Körper. Das ist ein Vorteil, wenn längere Touren, Stadtfahrten ohne Stress oder einfach das „Ankommen“ im Vordergrund stehen.

Die KTM 690 SMC R bringt dagegen eine sportlichere Haltung mit. Das kann sich je nach Fahrstil und Fahrpraxis sehr positiv anfühlen, weil es die Kontrolle im Kurvenbereich unterstützt. Gleichzeitig ist eine sportlichere Ergonomie nicht für jeden gleich angenehm – besonders dann, wenn man viel im Stop-and-Go unterwegs ist oder längere Strecken eher entspannt statt „sportlich“ fährt.

Handling und Wendigkeit: Cruiser-Stabilität vs Supermoto-Agilität

Beim Handling zeigt sich die Philosophie beider Motorräder deutlich. Der Fat Boy wirkt auf längeren Strecken stabil und souverän. Das Motorrad vermittelt ein Gefühl von „Standfestigkeit“ und lässt sich kontrolliert bewegen. In langsameren Situationen oder beim häufigen Rangieren kann das Cruiser-Konzept jedoch weniger leichtfüßig wirken als bei sehr agilen Maschinen.

Die KTM 690 SMC R ist dagegen auf Wendigkeit ausgelegt. Supermoto-typisch fühlt sie sich in engen Kurven und beim schnellen Richtungswechsel besonders lebendig an. Wer oft durch die Stadt fährt, häufig abbiegt oder kurvige Strecken dynamisch angeht, profitiert spürbar von dieser Agilität.

Fahrwerk und Bremsen: Komfortorientiert vs sportlich abgestimmt

Auch wenn beide Motorräder sicher und alltagstauglich sein sollen, unterscheiden sich die Schwerpunkte. Der Fat Boy zielt eher auf ein ausgewogenes, komfortorientiertes Setup. Das kann sich gerade auf unruhigen Straßen oder bei längeren Fahrten angenehm anfühlen, weil das Motorrad nicht permanent nach „sportlicher Korrektur“ verlangt.

Die KTM 690 SMC R ist dagegen stärker auf sportliche Dynamik ausgelegt. Das Fahrwerk und die Bremsen sind typischerweise so abgestimmt, dass sie bei zügiger Fahrweise Vertrauen geben. In Kurven und bei dynamischem Tempo ist das ein klarer Vorteil. Gleichzeitig gilt: Wer vor allem entspannt fährt, merkt die sportliche Ausrichtung nicht immer als „besseren Komfort“, sondern eher als „mehr Potenzial“.

Alltagstauglichkeit: Stadt, Strecke und Wetter

Im Alltag entscheidet oft die Summe aus Komfort, Übersicht und Fahrbarkeit. Der Fat Boy punktet häufig dort, wo man nicht ständig „arbeiten“ möchte: ruhiges Rollen, angenehme Ergonomie und eine entspannte Art, Kilometer zu sammeln. Für viele ist das genau die richtige Mischung aus Motorrad und Lifestyle.

Die 690 SMC R ist besonders stark, wenn der Alltag dynamisch ist: kurze Strecken, viele Richtungswechsel, kurvige Zubringer und das Bedürfnis, schnell und präzise zu reagieren. Wer gerne „mit dem Motorrad spielt“, findet hier eine Maschine, die sich nicht nach Arbeit anfühlt, sondern nach Spaß.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

Stärken des Harley-Davidson Fat Boy

  • Cruiser-typisches Fahrgefühl: souverän, entspannt, mit viel Charakter.
  • Komfortorientierte Ergonomie: angenehm für längere Fahrten und entspannte Touren.
  • Stabilität bei gleichmäßigem Tempo: wirkt gelassen auf der Strecke.
  • Stil und Präsenz: ein Motorrad, das man nicht „nebenbei“ fährt.

Schwächen bzw. Grenzen des Harley-Davidson Fat Boy

  • Wendigkeit kann im Vergleich zu sehr agilen Motorrädern weniger „leicht“ wirken.
  • Sportliche Dynamik ist nicht der Hauptfokus – wer maximal sportlich fahren will, fühlt sich mit der KTM oft besser aufgehoben.
  • Aktive Fahrweise macht zwar Spaß, aber das Motorrad ist eher für „Cruising“ gemacht als für ständiges Attackieren.

Stärken der KTM 690 SMC R

  • Agilität und Direktheit: schnelle Reaktion auf Lenk- und Gasbefehle.
  • Sportliches Fahrpotenzial: besonders stark in Kurven und bei dynamischer Fahrweise.
  • Viel Spaß im Alltag: ideal für Stadtverkehr und kurvige Strecken.
  • Supermoto-Charakter: macht Lust auf aktives Fahren.

Schwächen bzw. Grenzen der KTM 690 SMC R

  • Komfortfokus ist weniger ausgeprägt als beim Cruiser – längere, entspannte Touren können je nach Person weniger „weich“ wirken.
  • Sportliche Haltung passt nicht jedem Fahrstil und jeder Fahrpraxis gleich gut.
  • Anspruch an Fahrweise: Wer sehr gemütlich fährt, nutzt das Potenzial nicht immer voll aus.

Welche Unterschiede merkt man wirklich?

Viele Unterschiede lassen sich auf dem Papier erklären, aber entscheidend ist, was man beim Fahren spürt. Der Fat Boy vermittelt ein Gefühl von „Ankommen“: Motorcharakter, Sitzposition und das ruhige Gesamtbild sorgen dafür, dass man sich schnell wohlfühlt. Die 690 SMC R dagegen fühlt sich an wie ein Motorrad, das man gerne „führt“: präzise Lenkimpulse, dynamisches Ansprechverhalten und ein Setup, das Kurvenfahrten besonders attraktiv macht.

Wenn die Fahrt eher aus entspanntem Rollen besteht, ist der Cruiser meist die stimmigere Wahl. Wenn der Alltag aus kurzen Strecken, häufigem Richtungswechsel und sportlicher Fahrfreude besteht, spielt die KTM ihre Stärken besonders deutlich aus.

Fazit:

Die Harley-Davidson Fat Boy ist für alle die beste Wahl, die ein Motorrad suchen, das vor allem Charakter, Komfort und Cruiser-Feeling liefert. Wer lange Strecken entspannt genießen möchte, Wert auf eine souveräne, gelassene Art des Fahrens legt und das Gesamtpaket aus Stil und Fahrkultur liebt, wird mit dem Fat Boy sehr glücklich.

Die KTM 690 SMC R passt dagegen besonders gut zu Fahrern, die Agilität, sportliche Reaktion und Kurvenfreude priorisieren. Wer viel in der Stadt unterwegs ist, häufig abbiegt, kurvige Strecken dynamisch fährt und ein Motorrad möchte, das direkt auf Eingaben reagiert, findet in der 690 SMC R einen starken Begleiter.

Kurz gesagt: Fat Boy für entspanntes Cruisen und Lifestyle, 690 SMC R für aktives Fahren, Wendigkeit und sportliche Dynamik.

An unhandled error has occurred. Reload 🗙