UVP 26.770 €
Baujahr von 2025 bis 2026~
UVP 11.290 €
Baujahr von 2019 bis 2026~
Das Modell 2025 mit dem 117er V2 darf ran.
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Mittelklasse Reise-Enduro mit starker Ausstattung
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Pro und Kontra

Pro:
  • Optik
  • Motor
  • Sound
Kontra:
  • Völlig wurscht.
Pro:
  • Motor nicht mehr so rappelig wie früher
  • ordentliche Leistung für jede Menge Fahrspaß
  • Schräglagen-Sensorik mit Kurven-ABS
  • modernes TFT-Farbdisplay
  • viel Platz für Fahrer und Beifahrer
Kontra:
  • Quickshifter nur gegen Aufpreis
  • Fahrwerk nicht einstellbar

Abmessungen & Gewicht

Gewicht315kg
Radstand1.650mm
Länge2.365mm
Radstand1.650mm
Sitzhöhe: 675 mm
Höhe1.095mm
Gewicht216kg
Radstand1.509mm
Länge2.260mm
Radstand1.509mm
Sitzhöhe: 840-860 mm
Höhe1.375mm

Motor

Motor-BauartMilwaukee-Eight® 117 Custom
Hubraum1.923ccm
Hub114mm
Bohrung104mm
KühlungLuft/Öl
AntriebRiemen
Gänge6
Motor-Bauart2-Zylinder, 4-Takt, Reihenmotor
Hubraum799ccm
Hub66mm
Bohrung88mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung104 PS bei 5.020 U/Min
Drehmoment168 NM bei 3.000 U/Min
Höchstgeschw.190km/h
Tankinhalt19Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite344km
Leistung95 PS bei 8.000 U/Min
Drehmoment87 NM bei 6.600 U/Min
Höchstgeschw.205km/h
Tankinhalt20Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite476km

Fahrwerk

RahmenbauartStahlrohrrahmen
Federung vorneTeleskopgabel mit 49 mm (Federweg 130)mm
Federung hintenZentralfederbein (Federweg 86)mm
Aufhängung hintenDreieckschwinge
Reifen vorne160/60 R 18 70V
Reifen hinten240/40 R18 79V
RahmenbauartChrom-Molybdän-Stahlrahmen
Federung vorneWP APEX Upside-Down Ø 43 mm (Federweg 200)mm
Federung hintenWP APEX Monoshock (Federweg 200)mm
Aufhängung hintenAluminium-Zweiarmschwinge
Reifen vorne21 Zoll 90mm breit
Reifen hinten18 Zoll 150mm breit

Bremsen

Bremsen vorneEinzelscheibe ( Ø 300 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe ( Ø 292 mm)
Bremsen vorne2x radial montierter Vierkolben-Bremssattel ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenZweikolben-Bremssattel, schwimmend gelagert ( Ø 260 mm)

Fazit zur Harley Davidson Fat Boy 2025

Jo, HD Fat Boy. Was soll man zu dieser Maschine sagen? Für uns ist sie der Inbegriff für Maschinen aus Milwaukee. Kaum ein anderes Bike transportiert den Charme einer Harley so gekonnt wie die Fat Boy. Sie ist eigenwillig, fährt sich auch so, pfeift auf alle Konventionen und lässt es derartig krachen, dass man das Grinsen gar nicht mehr wegbekommt. Technik: Egal, Fahrwerk: Egal, Bremsen: Egal. Motor, Optik und Sound: Ne glatte 1. Wer eine Fat Boy fährt, muss nichts erklären. Gar nichts.
 
Die Testmaschine wurde uns netterweise von Harley Davidson Kiel zur Verfügung gestellt. Dort wartet die neue Fat Boy und viele andere Harley Vorführer auf Probefahrer. Harley Kiel liegt verkehrsgünstig an der Autobahn und man kann vom Händler mehr oder weniger sofort auf Landstraßen das Bike seiner Wahl ausführen. Wer sich beeilt, kann dort sogar noch die Fat Boy Gray Ghost bestaunen - ist aber schon verkauft, sorry.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 26.770€
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 23.000€
  • Baujahre: 1990 bis heute
  • Farben: Schwarz, Blau, Grau, Schwarz-Rot

Fazit - was bleibt hängen

Die neue KTM 790 Adventure hat gegenüber dem Vorgänger ein paar spürbare Updates verpasst bekommen. Der Motor ist nicht mehr ganz so ruppig und fühlt sich homogener an und die technsiche Ausstattung inkl. der Schräglagen-Sensorik ist mehr als Up-to-Date. Dass die Maschine nun in China gefertig wird, merkt man ihr nicht an. Das neue Cockpit ist ebenfalls gelungen und lässt die Maschine sehr modern wirken. Insgesamt eine tolle Reise-Enduro der Mittelklasse, die aber noch die typischen KTM-Gene besitzt.
 
Die Testmachine wurde uns von Motorrad Ruser in Haseldorf zur Verfügung gestellt. Dort steht diese gebrauchte Maschine aus 2023 für nur 8.490 Euro zum Verkauf. Wir würden sagen: Ein gutes Angebot, zumal man die Koffer für einen geringen Aufpreis gleich dazu kaufen kann.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 11.990€
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 7.500€
  • Verfügbarkeit: seit 2023
  • Farben: weiß, schwarz

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Harley-Davidson Fat Boy vs. KTM 790 Adventure – welcher Motorradtyp passt besser?

Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Harley-Davidson Fat Boy und die KTM 790 Adventure, geht es im Vergleich selten nur um Zahlen. Es geht um den Charakter: um das Gefühl beim Starten, um die Art, wie sich das Motorrad durch den Alltag bewegt, und darum, wie es sich auf längeren Strecken anfühlt. Genau das macht diesen Vergleich spannend – denn hier treffen amerikanischer Cruiser-Vibe und österreichische Adventure-Philosophie aufeinander.

Grundidee und Motorrad-Charakter

Die Harley-Davidson Fat Boy steht für einen klaren Stil: massig, präsent und mit einem Motorgefühl, das eher nach „entspanntem Vorankommen“ klingt als nach sportlicher Hektik. Der Cruiser ist darauf ausgelegt, dass man sich Zeit nimmt – für die Straße, für den Sound und für das Fahrgefühl.

Die KTM 790 Adventure verfolgt dagegen eine andere Idee. Sie ist als vielseitiges Adventure-Motorrad gedacht, das nicht nur auf der perfekten Asphaltstraße Spaß macht, sondern auch dann überzeugt, wenn der Weg nicht ganz so glatt ist. Das spürt man im Fahrkonzept: KTM setzt auf Agilität, moderne Unterstützungssysteme und eine Fahrbarkeit, die auch bei wechselnden Bedingungen funktioniert.

Motor und Fahrgefühl: Drehmoment vs. Dynamik

Im direkten Vergleich zeigt sich: Die Fat Boy wirkt wie ein Motorrad, das Drehmoment „von unten“ in Ruhe in Vortrieb umsetzt. Das passt besonders gut zu Fahrern, die gerne gleichmäßig cruisen, ohne ständig am Gas zu spielen. Die Kraftübertragung fühlt sich dabei eher „linear und gelassen“ an – mit dem typischen Cruiser-Charakter.

Die KTM 790 Adventure ist dagegen stärker auf Dynamik und Fahrspaß ausgelegt. Sie bietet ein Motorgefühl, das sich schneller „anspricht“ und das man gerne nutzt, um zügig zu beschleunigen oder Kurven dynamisch anzufahren. Wer gern variiert – mal gemütlich, mal sportlicher – findet hier mehr Spielraum.

Stärken und Schwächen beim Motor-Charakter

  • Fat Boy: Stärke ist das entspannte, souveräne Vorankommen. Schwäche kann sein, dass der Fokus weniger auf „sportlich fordern“ liegt.
  • 790 Adventure: Stärke ist die dynamische Fahrbarkeit und die Bereitschaft, schnell zu reagieren. Schwäche kann sein, dass der Cruiser-Vibe und das „gemütliche“ Fahrgefühl nicht im Vordergrund stehen.

Sitzposition und Komfort: Cruiser-Lounge vs. Reise-ergonomik

Die Sitzposition ist ein entscheidender Unterschied. Die Harley-Davidson Fat Boy setzt auf eine Haltung, die eher nach „entspannt sitzen“ aussieht. Das Motorrad lädt dazu ein, längere Strecken ohne ständiges Umgreifen zu genießen. Wer viel Wert auf eine komfortable, ruhige Sitzhaltung legt, wird hier schnell heimisch.

Die KTM 790 Adventure bietet dagegen eine ergonomische Reise-Position, die auf Kontrolle ausgelegt ist. Das Motorrad wirkt so konzipiert, dass man auch bei wechselndem Untergrund sicher bleibt und die Position anpassen kann. Für Fahrten, bei denen nicht nur die Autobahn zählt, sondern auch Landstraßen und gelegentlich unebene Strecken, ist das ein klarer Pluspunkt.

Komfort im Alltag

Beide Motorräder können für längere Touren genutzt werden – aber auf unterschiedliche Art. Die Fat Boy punktet mit dem „Cruiser-Komfort“: ruhige Haltung, entspannter Rhythmus. Die KTM punktet mit „Adventure-Komfort“: gute Kontrolle, ergonomische Anpassbarkeit und ein Fahrgefühl, das auch bei wechselnden Bedingungen stabil bleibt.

Handling und Fahrwerk: Schwerer Auftritt vs. wendige Kontrolle

Beim Handling zeigt sich die Philosophie beider Maschinen. Die Fat Boy fühlt sich wie ein Motorrad an, das man bewusst bewegt. Es ist nicht das Ziel, jede Lücke in der Stadt im Sprint zu nehmen, sondern eher, die Straße zu „lesen“ und das Tempo passend zu wählen. In flotteren Kurven kann das Gewicht und die Bauart spürbar sein – dafür wirkt das Motorrad bei gleichmäßigem Tempo sehr souverän.

Die KTM 790 Adventure ist dagegen auf Wendigkeit und Kontrolle ausgelegt. Sie lässt sich im Alltag leichter „positionieren“, unterstützt beim Richtungswechsel und wirkt insgesamt lebendiger. Gerade auf kurvigen Landstraßen oder bei wechselnder Fahrbahnbeschaffenheit spielt das seine Stärken aus.

Kurven und Tempo

  • Fat Boy: Stärken liegen im ruhigen, stabilen Vorankommen. Schwäche ist weniger die Kurvenagilität im sportlichen Sinne.
  • 790 Adventure: Stärken liegen in Agilität und Kontrolle. Schwäche kann sein, dass der Fokus weniger auf dem „großen Cruiser-Gefühl“ liegt.

Bremsen und Sicherheit: Vertrauen durch Gefühl und Technik

Bei beiden Motorrädern ist das Ziel klar: sicheres Verzögern und ein gutes Gefühl beim Bremsen. Die Fat Boy vermittelt dabei eher das Vertrauen, das aus der souveränen, ruhigen Fahrweise entsteht. Die KTM setzt zusätzlich auf moderne Unterstützung und ein Setup, das in vielen Situationen schnell „greift“, wenn es darauf ankommt.

Im Alltag bedeutet das: Wer häufig in urbanen Situationen unterwegs ist oder oft mit wechselnden Bedingungen rechnet, profitiert bei der KTM meist stärker von der modernen Adventure-Logik. Wer dagegen vor allem auf Touren unterwegs ist und das Motorrad als entspannte Reiseplattform nutzt, wird mit der Fat Boy ebenfalls sehr zufrieden sein.

Elektronik und Ausstattung: moderne Unterstützung vs. klassischer Fokus

Die KTM 790 Adventure ist in der Regel stärker auf Elektronik und Fahrmodi ausgelegt. Das hilft dabei, das Motorrad an unterschiedliche Situationen anzupassen – etwa wenn die Straße rutschiger ist oder wenn man den Fahrstil variieren möchte. Gerade bei längeren Touren oder wenn das Wetter plötzlich kippt, ist das ein echter Vorteil.

Die Harley-Davidson Fat Boy steht dagegen mehr für das klassische Fahrerlebnis. Das bedeutet nicht, dass sie „unmodern“ wäre, aber der Schwerpunkt liegt spürbar weniger auf maximaler elektronischer Feinsteuerung. Wer das Motorrad vor allem wegen seines Charakters fährt, wird das als Vorteil empfinden.

Stärken und Schwächen bei der Ausstattung

  • Fat Boy: Stärke ist der Fokus auf Fahrgefühl und Stil. Schwäche kann sein, dass man bei maximaler Assistenz weniger „Werkzeug“ bekommt als bei der KTM.
  • 790 Adventure: Stärke ist die Anpassbarkeit durch moderne Technik. Schwäche kann sein, dass der Charakter weniger „klassisch“ wirkt.

Alltagstauglichkeit und Nutzung: Stadt, Landstraße, Reise

Im Alltag entscheidet oft die Frage: Wie häufig fährt man wirklich „anders als geplant“? Die KTM 790 Adventure ist dafür gemacht, flexibel zu bleiben. Sie passt gut zu Fahrten, bei denen man spontan die Route ändert, mal eine Nebenstraße nimmt oder auch abseits des perfekten Asphalts unterwegs ist.

Die Harley-Davidson Fat Boy ist dagegen besonders stark, wenn das Ziel klar ist: eine Tour mit Stil, ein entspanntes Tempo und ein Motorrad, das man gerne „spürt“. In der Stadt kann das Handling je nach Situation weniger leichtfüßig wirken – dafür entschädigt das Motorrad mit Präsenz und Fahrkomfort.

Für wen lohnt sich welcher Typ?

Der Vergleich lässt sich am besten über den Fahrstil entscheiden. Wer ein Motorrad sucht, das vor allem Genuss liefert, wird mit der Harley-Davidson Fat Boy sehr glücklich. Sie ist ideal für Menschen, die Cruiser-Ästhetik lieben, gerne gleichmäßig fahren und das Motorrad als Teil des Erlebnisses sehen.

Wer dagegen ein Motorrad möchte, das Vielseitigkeit mitbringt – für Alltag, Tour und auch für Strecken, die nicht immer perfekt sind – findet in der KTM 790 Adventure die passendere Basis. Sie ist besonders attraktiv für Fahrer, die gerne variieren: mal gemütlich, mal zügig, mal Asphalt, mal „ein bisschen mehr“.

Typische Entscheidungsszenarien

  • Fat Boy: passend, wenn der Fokus auf Cruiser-Feeling, entspannter Sitzhaltung und Touren im eigenen Rhythmus liegt.
  • 790 Adventure: passend, wenn der Fokus auf Agilität, moderner Unterstützung und einer Reise- sowie Abenteuer-Logik liegt.

Fazit:

Die Harley-Davidson Fat Boy ist die bessere Wahl, wenn ein Motorrad vor allem für Stil, Sound und entspanntes Cruisen gesucht wird. Sie punktet mit dem ruhigen Fahrgefühl, einer komfortorientierten Sitzhaltung und dem souveränen Charakter, der lange Strecken angenehm macht. Wer das Motorrad weniger als Werkzeug für jede Situation sieht, sondern als Erlebnis, wird hier besonders zufrieden sein.

Die KTM 790 Adventure ist die bessere Wahl, wenn Vielseitigkeit im Vordergrund steht: Alltag, Touren, wechselnde Straßenverhältnisse und ein Motorrad, das dynamisch reagiert und sich leicht kontrollieren lässt. Die moderne Adventure-Logik mit Unterstützungssystemen und agilerem Handling macht sie zur passenden Option für Fahrer, die gern flexibel planen oder spontan umdenken.

Kurz gesagt: Fat Boy für Cruiser-Fans und Genuss-Touren, 790 Adventure für alle, die ein Motorrad möchten, das mehr kann und sich an viele Fahrbedingungen anpasst.

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