| UVP | 23.190 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2026~ | |
| UVP | 9.495 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- brachialer Motor
- brachialer Sound
- brachiales Motorrad-Erlebnis
- brachiale Emotionen
- Sitzposition nicht für jedermann
- schwer
- sehr gute Serienausstattung mit Quickshifter und Schräglagen-Zeugs
- quirliger Motor
- fauchender Triple-Sound
- Pfeilnavi und Handy-Anbindung ohne Aufpreis
- sehr leicht zu fahren
- aufrechte, langstreckentaugliche Sitzposition
- kein Hauptständer erhältlich
- Bremsen könnten besser sein
- Zubehörpreise teilweise ambitioniert
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 308 | kg |
| Radstand | 1.615 | mm |
| Länge | 2.355 | mm |
| Radstand | 1.615 | mm |
| Sitzhöhe: | 710 | mm |
| Höhe | 1.160 | mm |
| Gewicht | 207 | kg |
| Radstand | 1.418 | mm |
| Länge | 2.020 | mm |
| Radstand | 1.418 | mm |
| Sitzhöhe: | 835 | mm |
| Höhe | 1.398 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Milwaukee-Eight V2 | |
| Hubraum | 1.923 | ccm |
| Hub | 114 | mm |
| Bohrung | 104 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Riemen | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Dreizylinder-Reihenmotor, DOHC, 12V | |
| Hubraum | 660 | ccm |
| Hub | 51 | mm |
| Bohrung | 74 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | X-Ring Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 106 PS bei 5.020 U/Min | |
| Drehmoment | 168 NM bei 3.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 190 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 338 | km |
| Leistung | 95 PS bei 11.250 U/Min | |
| Drehmoment | 68 NM bei 8.250 U/Min | |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 388 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Rohrrahmen | |
| Federung vorne | Showa USD-Gabel 43 mm (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 112)mm | |
| Aufhängung hinten | Dreieckschwinge | |
| Reifen vorne | 110/90 B19 62 H | |
| Reifen hinten | 180/70 B16 77H | |
| Rahmenbauart | Stahlrohr-Perimeterrahmen | |
| Federung vorne | 41mm Showa Up-Side-Down-Gabel mit separater Funktion (Federweg 150)mm | |
| Federung hinten | Showa Monoshock Hinterradaufhängung mit hydraulisch, werkzeuglos einstellbarer Federvorspannung (Federweg 150)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarm-Stahlprofilschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70-17 | |
| Reifen hinten | 180/55-17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Vierkolben-Festsattelbremsen ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Zweikolben-Schwimmsattel ( Ø 292 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Nissin-2-Kolben-Sättel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, 1-Kolben Bremssattel Nissin ( Ø 255 mm) | |
Fazit
Die Harley Davidson Low Rider S gehört ohne Frage zu den beeindruckendsten Motorrädern, die ich je gefahren bin. Das liegt nicht zuletzt an dem neuen 117er Motor, der die Fuhre nun mit einer deart brachialen (sorry) Gewalt nach vorne befördert, das einem der Atem stockt und man einen trockenen Mund bekommt. Dieses Motorrad scheint ausschließlich aus Emotionen gebaut zu sein. Die technische Ausstattung oder die sonstigen Aspekte anderer Motorräder verkommen hier zur absoluten Nebensache. Motorradfahren in seiner ursprünglichen Form mit Power in ganz größen Tüten: Das ist die Low Rider S.Die Testmaschine wurde uns von Harley Davidson Kiel zur Verfügung gestellt. Probefahrten sind dort mit vielen aktuellen Harley Modellen möglich. Tipp für die Ausfahrt: Nicht mehr bis zum Westensee und dann links (Tempo 30!), sondern vorher schon links abbiegen Richtung Rodenbek/Rumohr.
Fazit
Die neue Triumph Tiger Sport 660 macht genau so viel Spaß wie die Alte. Sie ist jetzt allerdings viel besser ausgestattet und kostet immer noch unter 10.000 Euro. Sie hat bis auf die Bremsen kaum Schwächen und erfreut mit einer sportlichen und dennoch sehr einfachen Fahrweise.Sie ist aus unserer Sicht das ideale Cross-Over Bike für Einsteiger und Umsteiger. Wer auf die 115 PS der Tiger Sport 800 verzichten kann, liegt hier genau richtig. A2-Führerschein-Inhaber sowieso, aber auch die immer größer werdende Zielgruppe der Down-Grader, die eine Maschine suchen, die sie a) wirklich beherrschen und die sie b) auch mal so richtig ausfahren können.
Bock auf Probefahrt? Auf geht's zu Triumph Hamburg, wo die Tiger Sport 660 als Vorführer auf Euch wartet. Dort gibt es natürlich auch alle anderen Triumph Modelle in der Ausstellung und viele Vorführer. Wohin von dort aus fahren: Am besten Richtung Süd-Osten Richtung Dove-Elbe und dann weiter nach Fünfhausen und zurück über die Autobahn.
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Harley-Davidson Low Rider S vs Triumph Tiger Sport 660: Vergleich für unterschiedliche Fahrstile
Wenn zwei Motorräder aufeinandertreffen, die optisch und vom Charakter her kaum unterschiedlicher sein könnten, wird der Vergleich besonders spannend. Die Harley-Davidson Low Rider S steht für Cruiser-Feeling, kräftige Präsenz und ein Fahrgefühl, das auf Drehmoment und Gelassenheit setzt. Die Triumph Tiger Sport 660 dagegen wirkt wie ein sportlich orientiertes Allround-Paket: agil, alltagstauglich und mit dem Anspruch, auch längere Strecken souverän zu begleiten. Wer sich zwischen diesen beiden Modellen entscheiden möchte, sollte weniger nach „besser“ suchen, sondern nach „passender“.
Grundcharakter: Cruiser vs. sportliches Allround-Konzept
Die Low Rider S ist ein Motorrad, das man nicht nur fährt, sondern spürt. Der Fokus liegt auf einem kraftvollen Antritt und einer Sitzposition, die den Körper entspannt in die Fahrt einbindet. Das Ergebnis ist ein Fahrstil, der sich wie „entspanntes Vorwärtsdrücken“ anfühlt – besonders dann, wenn man nicht ständig am Gas spielt, sondern das Drehmoment arbeiten lässt.
Die Triumph Tiger Sport 660 verfolgt einen anderen Ansatz: Sie kombiniert sportliche Dynamik mit einer Touring-Ader. Das merkt man vor allem daran, wie das Motorrad auf Richtungswechsel reagiert und wie leicht es sich im Alltag bewegen lässt. Wer gern zügig unterwegs ist, aber trotzdem nicht auf Komfort und Alltagstauglichkeit verzichten möchte, findet hier einen klaren Schwerpunkt.
Motor und Antrieb: Wie sich die Werte im Fahrgefühl übersetzen
Beim Vergleich der Motor- und Antriebsdaten zeigt sich schnell: Die Harley-Davidson Low Rider S setzt stärker auf den „Punch“ aus dem unteren und mittleren Drehzahlbereich. Das ist typisch für Cruiser-Philosophie: Man kann häufig mit weniger Drehzahl fahren, beschleunigt aber trotzdem spürbar kräftig. Die Triumph Tiger Sport 660 dagegen wirkt im Vergleich eher wie ein Motorrad, das seine Stärke aus einem breiteren nutzbaren Drehzahlband zieht. Das macht sie besonders interessant, wenn man gern dynamisch beschleunigt und das Motorrad aktiv mit dem Gas führt.
In der Praxis bedeutet das: Die Low Rider S spielt ihre Stärken aus, wenn es darum geht, gleichmäßig zu beschleunigen und das Tempo „zu tragen“. Die Triumph punktet, wenn man häufiger beschleunigt, Kurven zügig ansteuert und das Motorrad spürbar mitarbeitet. Beide können sportlich sein – aber auf unterschiedliche Art.
Sitzposition und Ergonomie: Komfort vs. sportliche Ausrichtung
Ein großer Unterschied liegt in der Ergonomie. Die Harley-Davidson Low Rider S bietet eine Sitzposition, die den Fahrer eher „großzügig“ integriert: Arme und Rücken wirken so abgestimmt, dass längere Fahrten nicht automatisch in ein sportliches „Kampf“-Gefühl kippen. Das ist ein Vorteil, wenn man gern entspannt unterwegs ist oder die Fahrt mehr als Erlebnis denn als ständige Konzentrationsaufgabe versteht.
Die Triumph Tiger Sport 660 ist dagegen spürbar sportlicher. Die Sitzhaltung unterstützt eine aktive Fahrweise und sorgt dafür, dass man sich in Kurven leichter „einlenken“ kann. Das ist besonders dann angenehm, wenn man nicht nur geradeaus fährt, sondern auch Landstraßen und kurvige Strecken regelmäßig einplant.
Fahrwerk und Handling: Stabilität und Kontrolle im Vergleich
Beim Fahrwerk zeigt sich die unterschiedliche Zielsetzung. Die Low Rider S zielt auf souveräne Laufruhe und ein kontrolliertes Fahrgefühl ab. Das Motorrad wirkt dabei eher wie ein „ruhiger Begleiter“, der Tempo aufnimmt und es dann stabil hält. Das kann auf längeren Strecken sehr angenehm sein, weil man weniger ständig nachregeln muss.
Die Triumph Tiger Sport 660 wirkt im Vergleich agiler. Gerade beim Wechsel zwischen Kurven und beim zügigen Anbremsen zeigt sich, dass das Motorrad auf Dynamik ausgelegt ist. Wer gern sportlich fährt, wird das Handling als Vorteil sehen – vor allem, wenn man häufig zwischen verschiedenen Geschwindigkeiten und Kurvenradien wechselt.
Bremsen: Vertrauen beim Verzögern
Bremsen sind bei beiden Motorrädern ein entscheidender Punkt, aber sie vermitteln unterschiedliche Eindrücke. Die Harley-Davidson Low Rider S bringt das Verzögern so auf den Punkt, dass man mit einem klaren Gefühl für die Verzögerung arbeiten kann. Das passt gut zu der Cruiser-typischen Fahrweise, bei der man nicht ständig „auf Kante“ fährt, aber trotzdem jederzeit sicher verzögern möchte.
Die Triumph Tiger Sport 660 wirkt im Vergleich besonders dann stark, wenn man sportlich bremst und das Motorrad dabei aktiv in die Kurve bringen möchte. Das Zusammenspiel aus Bremsgefühl und Fahrwerksreaktion wirkt hier wie ein Paket: Man kann zügig anbremsen, kontrolliert bleiben und anschließend sauber weiterbeschleunigen.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Pendeln und längere Touren
Im Alltag entscheidet oft nicht nur die Leistung, sondern wie leicht sich das Motorrad in den Tagesablauf einfügt. Die Triumph Tiger Sport 660 spielt hier ihre Vielseitigkeit aus: Sie wirkt handlich, lässt sich im Verkehr gut bewegen und unterstützt eine aktive Fahrweise, ohne dass man ständig „auf Sport“ sein muss.
Die Harley-Davidson Low Rider S ist ebenfalls alltagstauglich, aber mit einem anderen Schwerpunkt. Sie fühlt sich besonders dann richtig an, wenn der Tag nicht nur aus Stop-and-Go besteht, sondern auch aus längeren Abschnitten. In der Stadt kann das Cruiser-Feeling zwar Spaß machen, aber die Charakteristik ist stärker auf „Fahrt aufnehmen“ ausgelegt als auf häufiges Rangieren.
Ausstattung und Fahrkomfort: Was man im Vergleich wirklich merkt
Bei der Ausstattung geht es nicht nur um „mehr Technik“, sondern um den Nutzen im Fahrbetrieb. Die Triumph Tiger Sport 660 wirkt wie ein Motorrad, das moderne Features und eine alltagstaugliche Ergonomie zusammenbringt. Das zeigt sich vor allem daran, wie komfortabel sich die Fahrt über längere Zeit anfühlt und wie gut das Motorrad auf unterschiedliche Situationen reagiert.
Die Harley-Davidson Low Rider S setzt stärker auf den klassischen Cruiser-Charakter und eine stimmige Gesamtwirkung. Das kann im Alltag bedeuten: weniger „Funktionsüberladung“, dafür ein sehr direktes Fahrgefühl. Wer den Look und die Art zu fahren sucht, wird sich hier schnell zuhause fühlen.
Stärken und Schwächen: Direkter Vergleich ohne Umwege
Harley-Davidson Low Rider S – Stärken
- Starker Cruiser-Charakter mit kraftvollem Antritt und souveränem Fahrgefühl.
- Entspannte Sitzposition, die längere Fahrten angenehm macht.
- Ruhige Stabilität bei gleichmäßigem Tempo und auf längeren Strecken.
Harley-Davidson Low Rider S – mögliche Schwächen
- Weniger „sportlich-agil“ im Vergleich zur Triumph, wenn es um häufige Richtungswechsel geht.
- Stadtverkehr kann je nach Fahrstil weniger leicht wirken als bei einem sportlich orientierten Konzept.
Triumph Tiger Sport 660 – Stärken
- Agiles Handling und sportlich unterstützte Fahrdynamik.
- Allround-Charakter für Alltag, Pendeln und Touren.
- Gutes Zusammenspiel aus Bremsen, Fahrwerk und aktiver Fahrweise.
Triumph Tiger Sport 660 – mögliche Schwächen
- Weniger Cruiser-„Punch“ im Sinne eines klassischen Drehmoment-Charakters.
- Wer maximal entspannt cruisen möchte, könnte die Ausrichtung als sportlicher empfinden.
Für wen passt welches Motorrad?
Die Entscheidung zwischen Harley-Davidson Low Rider S und Triumph Tiger Sport 660 hängt stark davon ab, wie die Fahrt sich anfühlen soll. Die Low Rider S ist besonders attraktiv für Fahrer, die den Cruiser-Look lieben, Drehmoment und Präsenz suchen und Touren gern entspannt angehen. Sie passt zu Menschen, die weniger „Sportmodus“ brauchen, sondern ein Motorrad möchten, das sich wie ein starker Begleiter anfühlt.
Die Triumph Tiger Sport 660 ist die bessere Wahl, wenn Vielseitigkeit im Vordergrund steht: Wer gern zügig fährt, Kurven mag, im Alltag flexibel bleibt und trotzdem gelegentlich längere Strecken plant, wird mit der Triumph deutlich zufriedener sein. Sie wirkt wie ein Motorrad, das man gern öfter nutzt – weil es sich in vielen Situationen leicht anfühlt.
Fazit:
Die Harley-Davidson Low Rider S ist die richtige Wahl, wenn Cruiser-Charakter, entspannte Ergonomie und ein kraftvoller Antritt im Vordergrund stehen. Sie spielt ihre Stärken besonders auf längeren Strecken aus und vermittelt ein souveränes, ruhiges Fahrgefühl. Die Triumph Tiger Sport 660 überzeugt dagegen dort, wo Agilität und Allround-Fähigkeit zählen: im Alltag, auf kurvigen Landstraßen und bei Fahrten, bei denen man das Motorrad aktiv bewegen möchte. Wer vor allem entspannt cruisen will, findet in der Harley mehr „Motorrad-Identität“ und Gelassenheit. Wer dagegen ein vielseitiges Bike sucht, das sportlich unterstützt und sich leicht in verschiedene Fahrstile einfügt, liegt mit der Triumph vorn. Kurz gesagt: Low Rider S für Cruiser-Fans, Tiger Sport 660 für dynamische Allrounder.