UVP 23.190 €
Baujahr von 2022 bis 2026~
UVP 6.699 €
Baujahr von 2025 bis 2026~
Der Power-Cruiser mit dem 117er Milwaukee-Eight im Test
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Gut ausgestattetes Adventure-Bike für 6.999 Euro
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Pro und Kontra

Pro:
  • brachialer Motor
  • brachialer Sound
  • brachiales Motorrad-Erlebnis
  • brachiale Emotionen
Kontra:
  • Sitzposition nicht für jedermann
  • schwer
Pro:
  • einstellbares Fahrwerk von Kayaba
  • ausgewogenes Fahrverhalten
  • Mischbereifung von Metzeler auch für leichtes Gelände geeignet
  • schöner Twin-Sound
  • gute Serien-Ausstattung
  • günstiges Kofferset mit Top-Case erhältlich
  • fantastisches Preis/Leistungs-Verhältnis!
Kontra:
  • geringe Zuladung
  • keine automatische Blinker-Rückstellung
  • kein Tempomat
  • Scheibe nur im Stand verstellbar

Abmessungen & Gewicht

Gewicht308kg
Radstand1.615mm
Länge2.355mm
Radstand1.615mm
Sitzhöhe: 710 mm
Höhe1.160mm
Gewicht222kg
Radstand1.465mm
Länge2.230mm
Radstand1.465mm
Sitzhöhe: 845 mm
Höhe1.395mm

Motor

Motor-BauartMilwaukee-Eight V2
Hubraum1.923ccm
Hub114mm
Bohrung104mm
Kühlungflüssig
AntriebRiemen
Gänge6
Motor-BauartReihentwin
Hubraum581ccm
Hub64mm
Bohrung76mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung106 PS bei 5.020 U/Min
Drehmoment168 NM bei 3.500 U/Min
Höchstgeschw.190km/h
Tankinhalt19Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite338km
Leistung64 PS bei 9.000 U/Min
Drehmoment57 NM bei 6.500 U/Min
Höchstgeschw.180km/h
Tankinhalt18Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite463km

Fahrwerk

RahmenbauartDoppelschleifen-Rohrrahmen
Federung vorneShowa USD-Gabel 43 mm (Federweg 130)mm
Federung hintenZentralfederbein (Federweg 112)mm
Aufhängung hintenDreieckschwinge
Reifen vorne110/90 B19 62 H
Reifen hinten180/70 B16 77H
RahmenbauartStahlrohrrahmen
Federung vorneKayaba 41mm Up-Side-Down Gabel, voll einstellbar (Federweg 174)mm
Federung hintenZentralfederbein, Federvorspannung verstellbar (Federweg 181)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne110/80-19
Reifen hinten150/70-17

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe, Vierkolben-Festsattelbremsen ( Ø 300 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Zweikolben-Schwimmsattel ( Ø 292 mm)
Bremsen vorne2 Wave Bremsscheiben ø 298 mm mit ABS ( Ø 298 mm)
Bremsen hinten1 Wave Bremsscheibe ø 240 mm mit ABS ( Ø 240 mm)

Fazit

Die Harley Davidson Low Rider S gehört ohne Frage zu den beeindruckendsten Motorrädern, die ich je gefahren bin. Das liegt nicht zuletzt an dem neuen 117er Motor, der die Fuhre nun mit einer deart brachialen (sorry) Gewalt nach vorne befördert, das einem der Atem stockt und man einen trockenen Mund bekommt. Dieses Motorrad scheint ausschließlich aus Emotionen gebaut zu sein. Die technische Ausstattung oder die sonstigen Aspekte anderer Motorräder verkommen hier zur absoluten Nebensache. Motorradfahren in seiner ursprünglichen Form mit Power in ganz größen Tüten: Das ist die Low Rider S.
 
Die Testmaschine wurde uns von Harley Davidson Kiel zur Verfügung gestellt. Probefahrten sind dort mit vielen aktuellen Harley Modellen möglich. Tipp für die Ausfahrt: Nicht mehr bis zum Westensee und dann links (Tempo 30!), sondern vorher schon links abbiegen Richtung Rodenbek/Rumohr.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 22.795€
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 15.000€
  • Baujahre: seit 2017
  • Farben: Grau, Rot, Blau, Schwarz

Fazit

Stark, was Voge mit der DS 625 X für nicht einmal 7.000 Euro (brutto inkl. Überführung) auf die Beine stellt. Dieses Adventure-Bike ist qualitativ hochwertig gemacht und bietet viel gute Hardware: Z.B. ein einstellbares Fahrwerk von Kayaba, Nissin Bremsen und Metzeler Reifen - um nur ein paar Dinge zu nennen. Die Ausstattung ist also gut und auch an ein sehr ansehnliches Top-Loader Kofferset inkl. Top-Case für nur 1.299 Euro hat Voge gedacht.

Wer befürchtet, hier vor irgendeinem Billo-Bike aus China zu stehen, den können wir beruhigen: Die Voge DS 625 X ist wirklich gut gemacht und bietet viele erfreuliche Details, die es bei der Konkurrenz oft nur gegen Aufpreis gibt. Beispiele gefällig? Motorschutzbügel, Alu-Motorschutz, Nebel-Zusatzscheinwerfer, Reifendruck-Kontrolle, Lauflicht-Blinker, Hauptständer, Handprotektoren, beleuchtete Schalter ... alles in Serie an Bord - für nicht mal 7.000 Euro. Unbedingt Probefahren!

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 6.999 €
  • Verfügbarkeit: ab 05/2025
  • Farben: Desert Yellow, Black

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Harley-Davidson Low Rider S vs. Voge DS 625 X: Vergleich im Motorradtest

Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick unterschiedlich wirken, steckt dahinter oft mehr als nur Design. Genau das zeigt der Vergleich zwischen der Harley-Davidson Low Rider S und der Voge DS 625 X. Während die Low Rider S mit Cruiser-Genen, markanter Silhouette und dem typischen Harley-Feeling auftritt, setzt die DS 625 X auf ein modernes Gesamtpaket, das vor allem im Alltag und bei vielseitigen Fahrprofilen punkten kann. Im Folgenden geht es nicht um reine Daten, sondern darum, wie sich die aufgelisteten Werte der beiden Modelle in der Praxis gegeneinander verhalten: beim Fahrgefühl, beim Komfort, beim Handling und bei der Ausstattung.

Grundcharakter: Cruiser-Vibe vs. modernes Allround-Konzept

Die Harley-Davidson Low Rider S ist ein Motorrad, das man nicht nur fährt, sondern spürt. Der Cruiser-Ansatz zeigt sich in der Auslegung: Sitzposition, Gewichtsschwerpunkt und das typische Ansprechverhalten zielen darauf ab, entspannt zu cruisen und dabei trotzdem kräftig zu wirken. Die Voge DS 625 X dagegen wirkt wie ein Motorrad, das bewusst auf Alltagstauglichkeit und Flexibilität ausgelegt ist. Die Werte, die in der Gegenüberstellung auftauchen, deuten darauf hin, dass die DS 625 X vor allem dort stark ist, wo häufiges Anfahren, Stadtverkehr, kürzere Strecken und gelegentliche Touren zusammenkommen.

Motor und Antrieb: Wie sich die Werte im Fahrgefühl übersetzen

Im Vergleich der Motor- und Antriebsdaten zeigt sich ein klarer Unterschied im Charakter. Die Low Rider S ist auf ein kräftiges, „drehmomentbetontes“ Erlebnis ausgelegt. Das spürt man besonders beim Beschleunigen aus dem Stand und beim zügigen Überholen auf Landstraßen. Die DS 625 X wirkt dagegen in der Abstimmung oft harmonischer für den Alltag: gleichmäßiges Ansprechverhalten, gut dosierbar im Stadtverkehr und ausreichend Reserven für dynamisches Fahren, ohne dass man ständig am Limit arbeiten muss.

Stärken und Schwächen lassen sich hier gut gegenüberstellen: Die Low Rider S spielt ihre Vorteile aus, wenn es darum geht, mit Druck aus dem unteren Drehzahlbereich zu fahren und dabei ein souveränes Cruiser-Gefühl zu genießen. Die DS 625 X kann dagegen überzeugen, wenn es um Alltagstempo, entspannte Drehzahlbereiche und ein unkompliziertes Handling geht. Wer vor allem lange, gleichmäßige Fahrten mit „Big Bike“-Atmosphäre sucht, wird die Harley stärker wahrnehmen. Wer ein Motorrad möchte, das sich leicht in den Tagesablauf einfügt, findet in der Voge oft den passenderen Begleiter.

Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität

Auch beim Fahrwerk und beim Handling spiegeln sich die Unterschiede in den aufgelisteten Werten wider. Die Low Rider S ist tendenziell auf Stabilität und ruhiges Geradeausfahren ausgelegt. Das passt zu ihrem Cruiser-Ansatz: Sie fühlt sich bei zügigem Tempo sicher an und vermittelt ein „aufgeräumtes“ Fahrgefühl. In Kurven kommt die Harley dann besonders gut zur Geltung, wenn man ihr Zeit gibt und die Linie sauber plant.

Die DS 625 X wirkt dagegen agiler. Die Werte sprechen dafür, dass sie sich leichter bewegen lässt und in engen Situationen weniger „groß“ wirkt als man es von einem Cruiser erwarten würde. Das ist ein Vorteil in der Stadt, auf kurvigen Landstraßen und bei wechselnden Fahrbahnbedingungen. Gleichzeitig gilt: Wer maximale Laufruhe und ein sehr massives Cruiser-Feeling sucht, wird die Harley als stimmiger empfinden. Wer hingegen ein Motorrad bevorzugt, das sich schnell anfühlt und unkompliziert durch den Tag kommt, wird mit der Voge zufriedener sein.

Bremsen: Vertrauen beim Verzögern

Beim Thema Bremsen ist der Vergleich spannend, weil sich die Werte nicht nur in der reinen Bremsleistung zeigen, sondern auch im Gefühl beim Dosieren. Die Low Rider S steht für ein kräftiges, souveränes Verzögern, das zu ihrem Charakter passt: kräftig anpacken, kontrolliert verzögern, dabei ein klares Sicherheitsgefühl vermitteln. Die DS 625 X kann ebenfalls überzeugen, wirkt aber oft stärker auf „Alltagstempo“ abgestimmt: gut dosierbar, zuverlässig bei häufigem Bremsen und damit besonders praktisch im Stadtverkehr.

Stärken/Schwächen in der Gegenüberstellung: Die Harley punktet, wenn es um das Gefühl von „Power-Bremsen“ und um Reserven bei sportlicherem Fahren geht. Die Voge ist im Alltag oft die entspanntere Wahl, weil sie sich leichter in den Verkehrsfluss einfügt und das Bremsen weniger „groß“ wirken lässt.

Komfort und Sitzposition: Cruiser-Langstrecke vs. vielseitige Nutzung

Komfort ist bei beiden Motorrädern ein zentrales Thema, aber auf unterschiedliche Weise. Die Harley-Davidson Low Rider S ist typischerweise auf eine Sitzposition ausgelegt, die den Körper in eine Cruiser-Haltung bringt. Das kann auf längeren Strecken sehr angenehm sein, weil man nicht ständig „gegen“ die Maschine arbeitet. Gleichzeitig ist diese Haltung nicht für jeden Fahrstil ideal: Wer sehr sportlich und aufrecht-agil fahren möchte, könnte die Harley als weniger „leicht“ empfinden.

Die Voge DS 625 X wirkt dagegen wie ein Motorrad, das sich für verschiedene Situationen gut anpasst. Die Werte zur Ergonomie und zur Gesamtkonzeption sprechen dafür, dass sie für Alltag, kurze Touren und wechselnde Streckenprofile gemacht ist. Wer häufig unterwegs ist, viel in der Stadt fährt oder regelmäßig zwischen verschiedenen Fahrbedingungen wechselt, wird den Komfort der DS 625 X oft als unkompliziert wahrnehmen.

Ausstattung und Praxis: Was im Alltag wirklich zählt

Bei der Ausstattung zeigt sich häufig der größte Unterschied zwischen „Lifestyle“ und „Allround“. Die Low Rider S steht für den klassischen Cruiser-Anspruch: klare Optik, stimmige Gesamtanmutung und ein Motorrad, das man gern zeigt und fährt. Die DS 625 X wirkt hingegen wie ein modernes Konzept, das auf Funktion und Alltagstauglichkeit setzt. Die aufgelisteten Werte in der Gegenüberstellung lassen darauf schließen, dass die Voge besonders dort punktet, wo man im Alltag schnell Entscheidungen trifft: Bedienbarkeit, Übersichtlichkeit und ein Setup, das nicht kompliziert wirkt.

Stärken und Schwächen: Die Harley ist stark, wenn es um Atmosphäre, Charakter und das „Cruiser-Gefühl“ geht. Die Voge ist stark, wenn es um praktische Nutzung, unkomplizierte Handhabung und ein Gesamtpaket geht, das sich schnell in den Alltag integriert.

Design und Fahrstil: Welche Maschine passt zur eigenen Erwartung?

Design ist mehr als Optik. Es beeinflusst, wie man das Motorrad wahrnimmt und wie man sich darauf einstellt. Die Harley-Davidson Low Rider S wirkt wie ein Statement: tief, breit, präsent. Wer genau diese Wirkung sucht, bekommt sie nicht nur im Stand, sondern auch beim Fahren. Die Voge DS 625 X wirkt dagegen modern und dynamisch. Sie passt gut zu Fahrern, die ein Motorrad möchten, das nicht nur „cool“ aussieht, sondern sich auch im Alltag leicht anfühlt.

In der Praxis heißt das: Die Harley wird häufig zur Maschine für bewusstes Fahren – für Touren, für längere Strecken, für das Genießen. Die Voge wird häufig zur Maschine für vielseitige Tage – für Stadt, Landstraße und spontane Ausfahrten.

Für wen lohnt sich welcher Vergleich?

Der Vergleich Harley-Davidson Low Rider S vs. Voge DS 625 X zeigt am Ende weniger „wer gewinnt“, sondern „wer passt besser“. Wer ein Motorrad sucht, das stark auf Cruiser-Charakter, souveräne Kraftentfaltung und ein massives Fahrgefühl setzt, wird mit der Low Rider S sehr wahrscheinlich glücklicher. Wer dagegen ein Motorrad möchte, das sich vielseitig einsetzen lässt, im Alltag unkompliziert bleibt und sich auch bei wechselnden Streckenprofilen gut anfühlt, findet in der DS 625 X eine sehr stimmige Option.

Typische Entscheidungsszenarien

  • Low Rider S ist besonders passend, wenn lange Fahrten, Cruiser-Feeling und ein „präsentes“ Motorrad im Vordergrund stehen.
  • DS 625 X ist besonders passend, wenn Alltagstauglichkeit, Agilität und ein modernes, leicht zu nutzendes Gesamtpaket wichtiger sind.

Fazit:

Die Harley-Davidson Low Rider S ist die bessere Wahl für alle, die ein Cruiser-Motorrad mit starkem Charakter suchen: Die aufgelisteten Werte spiegeln ein Fahrgefühl wider, das auf souveräne Kraft, ruhige Stabilität und ein deutlich „großes“ Erlebnis ausgelegt ist. Wer Touren liebt, gerne entspannt fährt und dabei nicht auf Reserven verzichten möchte, findet in der Low Rider S meist die passendere Maschine.

Die Voge DS 625 X passt dagegen besser zu Fahrern, die ein vielseitiges Motorrad für den Alltag und für unterschiedliche Strecken suchen. Die Gegenüberstellung zeigt, dass die DS 625 X vor allem dort glänzt, wo unkomplizierte Handhabung, gutes Dosieren und ein agiles Gesamtgefühl zählen. Wer häufig unterwegs ist, Stadt und Landstraße mischt und ein Motorrad möchte, das sich schnell „richtig“ anfühlt, trifft mit der Voge oft die bessere Entscheidung.

Kurz gesagt: Cruiser-Atmosphäre und massives Fahrgefühl sprechen für die Harley – Agilität, Alltagstauglichkeit und modernes Allround-Denken sprechen für die Voge.

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