| UVP | 24.370 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2026~ | |
| UVP | 4.709 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Dampf von unten
- fetter Sound
- gemütliche Sitzposition
- gutes Fahrwerk
- gute Bremsen
- guter Windschutz
- integrierte Koffer Serie
- Verkleidung vorne lieblos mit sichtbaren Schrauben montiert
- schweres Gefährt
- Sound
- schöne Retro-Optik
- einfachstes Fahrverhalten
- Honda Qualität
- gute Reifen von Metzeler
- niedriger Verbrauch, große Reichweite
- günstiger Preis
- beschränkte Leistung
- langweilige Farben
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 327 | kg |
| Radstand | 1.615 | mm |
| Länge | 2.365 | mm |
| Radstand | 1.615 | mm |
| Sitzhöhe: | 720 | mm |
| Höhe | 1.160 | mm |
| Gewicht | 178 | kg |
| Radstand | 1.440 | mm |
| Länge | 2.175 | mm |
| Radstand | 1.440 | mm |
| Sitzhöhe: | 800 | mm |
| Höhe | 1.100 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Milwaukee-Eight™ 117 | |
| Hubraum | 1.923 | ccm |
| Hub | 114 | mm |
| Bohrung | 104 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Riemen | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Einzylinder Viertakt | |
| Hubraum | 348 | ccm |
| Hub | 90 | mm |
| Bohrung | 70 | mm |
| Kühlung | luftgekühlt | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 5 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 106 PS bei 5.020 U/Min | |
| Drehmoment | 168 NM bei 3.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 190 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 344 | km |
| Leistung | 21 PS bei 5.500 U/Min | |
| Drehmoment | 29 NM bei 3.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 114 | km/h |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 2 | l pro 100km |
| Reichweite | 600 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Rohrrahmen | |
| Federung vorne | 43-mm-Upside-Down-Telegabel mit drei Federraten und Leichtmetall-Gabelbrücken (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein mit hydraulischer Verstellung der Federvorspannung und Zweirohr-Stoßdämpfer (Federweg 137)mm | |
| Aufhängung hinten | Dreieckschwinge | |
| Reifen vorne | 110/90 B19 62 H | |
| Reifen hinten | 180/70 B16 77H | |
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Rohrrahmen | |
| Federung vorne | konventionelle Telegabel, 41 mm (Federweg 106)mm | |
| Federung hinten | Stereofederbeine, Federbasis einstellbar | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90 19' | |
| Reifen hinten | 150/70 17' | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Vierkolben-Festsattelbremsen ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Zweikolben-Schwimmsattel ( Ø 292 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe mit Doppelkolben-Bremszange ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 240 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Die neue Low Rider ST hält, was sie verspricht: Sport und Touring. Man traut ihr auf den ersten Blick gar nicht zu, wie sportlich man mit ihr unterwegs sein kann. Natürlich ist sie weder ein ausgewiesener Kurvenräuber noch eine Maschine für Anfängern, dafür ist sie einfach zu schwer. Wer mit dem Gewicht zurecht kommt, bekommt einen echten Power-Cruiser ohne viel Firlefanz. Herzstück ist der überragende Motor mit dem unverschämten Drehmoment-Feeling.Die Testmaschine wurde uns freundlicherweise von Harley Davidson Kiel zur Verfügung gestellt. Dort steht die Low Rider ST und viele andere Harleys als Vorführer und freut sich auf Probefahrer. Harley Kiel ist übrigens "Harley Dealer des Jahres 2021" - völlig zu Recht. Die Jungs dort sind einfach supernett und besonders sympathisch ist der Haushund, mit dem man stundenlang Stöckchen werfen spielen kann.
Fazit
Motorräder wie die Honda GB 350 S spalten die Biker-Gemeinde. Die einen rümpfen die Nase und fragen sich, ob man hier angesichts der mageren Leistung überhaupt noch von einem Motorrad sprechen kann und die anderen freuen sich, dass solche einfachen Genuß Motorräder heute noch neu zu erwerben sind. Das hat sich bei uns gezeigt: Tanja ist voll des Lobes, Dietmar zwar auch, kann sich die GB aber nur als Zweitmotorrad vorstellen. Und Ihr?Die Testmaschine wurde uns von motofun, einem großen Honda-Händler in Kaltenkirchen nahe Hamburg für diesen Test zur Verfügung gestellt. Neben der GB350S könnt ihr bei motofun auch alle anderen Honda-Motorräder Probefahren - ein Besuch dort lohnt sich also immer. Für eine Probefahrt aber bitte vorher anrufen und Termin abstimmen.
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Harley-Davidson Low Rider ST vs. Honda GB 350 S: Vergleich für unterschiedliche Fahrstile
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Harley-Davidson Low Rider ST und die Honda GB 350 S, steckt dahinter meist auch ein komplett anderes Fahrgefühl. Genau darum geht es in diesem Vergleich: Nicht darum, welches Modell „besser“ ist, sondern darum, welches Motorrad zu den eigenen Wegen, Vorlieben und Erwartungen passt. Die Low Rider ST steht für markante Präsenz, kräftigen Charakter und eine eher tourenorientierte Cruiser-Anmutung. Die GB 350 S dagegen setzt auf Leichtigkeit, klassisches Retro-Feeling und eine entspannte Art, Kilometer zu sammeln – besonders im Alltag.
Erster Eindruck: Charakter statt Kompromiss
Die Harley-Davidson Low Rider ST wirkt wie ein Statement. Der Look ist bewusst bullig und selbstbewusst, die Silhouette fällt sofort auf. Dazu kommt das typische Harley-Gefühl: Man sitzt nicht „irgendwie“, sondern spürt die Maschine. Die Honda GB 350 S präsentiert sich dagegen deutlich ruhiger und klassischer. Sie erinnert an die gute alte Café-/Retro-Ära, ohne dabei modernste Alltagstauglichkeit zu vernachlässigen.
Im Vergleich zeigt sich: Die Low Rider ST spielt ihre Stärken vor allem dort aus, wo man gern sichtbar fährt und wo der Sound sowie die Dynamik eine große Rolle spielen. Die GB 350 S punktet eher mit einem unkomplizierten, zugänglichen Fahrstil, der sich schnell vertraut anfühlt.
Fahrgefühl im Vergleich: Cruiser-Power vs. entspanntes Retro-Tempo
Harley-Davidson Low Rider ST: souverän und durchsetzungsstark
Die Low Rider ST ist auf ein kraftvolles, ruhiges Ansprechverhalten ausgelegt. Beim Beschleunigen fühlt sich das Motorrad „erwachsen“ an: Es zieht zügig an und bleibt dabei kontrolliert. Gerade auf Landstraßen und bei flotterem Fahren zeigt sich, dass der Cruiser-Ansatz nicht nur optisch ist. Die Maschine vermittelt Stabilität, und das Handling wirkt auf den ersten Blick schwerer, als es sich im Alltag tatsächlich anfühlt.
Stärken: spürbare Durchzugskraft, souveräne Fahrstabilität, ein Charakter, der auch längere Strecken angenehm macht. Schwächen: Wer sehr enge Stadtpassagen häufig fährt oder maximale Leichtigkeit erwartet, muss sich an das Cruiser-Gefühl gewöhnen.
Honda GB 350 S: leichtfüßig, angenehm dosierbar
Die GB 350 S ist im Kern ein Motorrad für entspannte Fahrten. Das Ansprechverhalten ist gut dosierbar, und die Maschine lädt dazu ein, entspannt zu rollen und den Verkehr gelassen zu nehmen. In der Stadt fühlt sich das Motorrad besonders passend an: überschaubare Handhabung, ein natürliches Fahrgefühl und eine Sitzposition, die nicht nach „Sport“ verlangt, aber dennoch genug Komfort für den Alltag bietet.
Stärken: unkompliziertes Handling, entspannter Charakter, ideal für Einsteiger oder für alle, die vor allem Stadt und Feierabendstrecken fahren. Schwächen: Wer regelmäßig sehr hohe Geschwindigkeiten oder sportlich aggressive Fahrweise sucht, wird die Grenzen eher früher erreichen.
Sitzposition und Komfort: Unterschiedliche Ansprüche an den Alltag
Bei der Harley-Davidson Low Rider ST ist die Sitzhaltung klar cruiser-orientiert: Man sitzt eher „entspannt“ und leicht erhöht, wodurch sich ein ruhiges Fahrgefühl ergibt. Das kann auf längeren Strecken sehr angenehm sein, weil man nicht ständig aktiv gegen die Maschine arbeitet. Gleichzeitig ist die Geometrie so gewählt, dass sie den Cruiser-Charakter unterstützt – wer sehr sportlich und „knackig“ fahren möchte, empfindet das Setup möglicherweise weniger direkt.
Die Honda GB 350 S setzt auf eine zugängliche, alltagstaugliche Sitzposition. Sie wirkt weniger „dominant“ als die Harley, dafür oft leichter zu kontrollieren – besonders bei niedrigen Geschwindigkeiten. Für Pendler und kurze bis mittlere Touren ist das ein Vorteil, weil sich das Motorrad schnell in den Tagesablauf einfügt.
Design und Alltag: Präsenz vs. Understatement
Design ist natürlich Geschmackssache – aber im Vergleich wird klar, wie die beiden Modelle unterschiedliche Zielgruppen ansprechen. Die Low Rider ST ist ein Motorrad, das Aufmerksamkeit bekommt. Das ist nicht nur ein optischer Effekt, sondern beeinflusst auch das Fahrgefühl: Man bewegt sich mit einer Maschine, die „da“ ist.
Die GB 350 S wirkt dagegen wie ein Motorrad, das man gern nutzt, ohne ständig darüber nachzudenken, wie es wirkt. Gerade für Menschen, die Retro mögen, aber nicht zwingend einen großen Cruiser-Auftritt suchen, ist das ein stimmiges Gesamtpaket.
Technik und Ausstattung: Was man im Alltag wirklich merkt
Bei beiden Motorrädern entscheidet sich der Nutzen nicht nur an einzelnen Features, sondern daran, wie sich die Ausstattung im Alltag anfühlt. Die Low Rider ST ist typischerweise so konzipiert, dass sie sich als „Allround-Cruiser“ versteht: Sie soll nicht nur schön aussehen, sondern auch Fahrten angenehm machen, bei denen man nicht ständig an Grenzen denkt. Die GB 350 S ist dagegen stärker auf ein klassisches Fahrerlebnis fokussiert: weniger Komplexität, mehr unmittelbares Gefühl – und damit oft ein sehr guter Einstieg in die Motorradwelt.
Im direkten Vergleich zeigt sich: Die Harley bietet eher das Paket für Fahrer, die gern mehr Reserven spüren und eine Maschine suchen, die auch bei längeren Strecken souverän bleibt. Die Honda bietet eher das Paket für Fahrer, die ein Motorrad möchten, das schnell Spaß macht, ohne dass man ständig „arbeiten“ muss.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Harley-Davidson Low Rider ST – typische Stärken
- Charakter und Präsenz: Cruiser-Feeling, das man spürt.
- Souveränes Fahrverhalten: besonders bei zügigerem Fahren und auf längeren Strecken.
- Durchzug: wirkt wie ein Vorteil, wenn man Überholmanöver oder zügige Beschleunigung mag.
Harley-Davidson Low Rider ST – mögliche Schwächen
- Weniger „leicht“ im Stadtgefühl: wer viel enge Passagen fährt, muss das Cruiser-Handling mögen.
- Anspruch an das Fahrprofil: sie passt besonders gut, wenn man nicht nur kurze Strecken fährt.
Honda GB 350 S – typische Stärken
- Einfaches Handling: wirkt schnell vertraut, besonders im Alltag.
- Retro-Feeling: macht Fahrten angenehm und unkompliziert.
- Alltagstauglichkeit: ideal für Stadtverkehr und entspannte Touren.
Honda GB 350 S – mögliche Schwächen
- Begrenzte Reserven: wer regelmäßig sehr sportlich unterwegs ist, stößt früher an Grenzen.
- Weniger „Cruiser-Statement“: optisch und vom Charakter her eher zurückhaltend.
Welches Motorrad passt zu welchem Fahrprofil?
Der wichtigste Punkt im Vergleich ist die Frage: Wie wird gefahren? Die Low Rider ST ist besonders passend, wenn längere Strecken, zügigeres Fahren und ein klarer Cruiser-Charakter im Vordergrund stehen. Sie ist für Fahrerinnen und Fahrer interessant, die eine Maschine suchen, die nicht nur von A nach B bringt, sondern das Fahren selbst deutlich „größer“ macht.
Die GB 350 S ist besonders passend, wenn der Fokus auf Alltag, Stadtverkehr, entspanntem Cruisen und einem unkomplizierten Einstieg liegt. Sie eignet sich auch dann hervorragend, wenn man ein Motorrad möchte, das sich leicht anfühlt und bei dem man nicht ständig das Gefühl hat, „mehr“ zu brauchen.
Fazit:
Harley-Davidson Low Rider ST ist die bessere Wahl für alle, die den Cruiser-Charakter wirklich leben wollen: mehr Präsenz, mehr Durchzug und ein souveränes Gefühl auf längeren Strecken. Wer gern zügig fährt, den Sound und die markante Ausstrahlung sucht und ein Motorrad möchte, das auch bei flotterem Tempo gelassen bleibt, findet in der Low Rider ST den passenden Partner.
Honda GB 350 S ist dagegen die bessere Wahl für Fahrerinnen und Fahrer, die ein leicht zu handhabendes, klassisch wirkendes Motorrad für den Alltag suchen. Besonders in der Stadt und auf entspannten Touren spielt die GB 350 S ihre Stärken aus: unkompliziertes Handling, angenehmes Fahrgefühl und ein Retro-Charme, der Lust auf regelmäßige Fahrten macht. Wer eher entspannt unterwegs ist und keine „großen Reserven“ erzwingen muss, wird mit der Honda deutlich zufriedener sein.