| UVP | 24.370 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2026~ | |
| UVP | 5.695 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Dampf von unten
- fetter Sound
- gemütliche Sitzposition
- gutes Fahrwerk
- gute Bremsen
- guter Windschutz
- integrierte Koffer Serie
- Verkleidung vorne lieblos mit sichtbaren Schrauben montiert
- schweres Gefährt
- sehr leicht
- einfaches Fahrverhalten
- nichts lenkt ab
- schöne Retro-Optik
- Leistung reicht nur zum Bummeln
- Sitzposition für große Leute etwas kurz
- zickiger Seitenständer
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 327 | kg |
| Radstand | 1.615 | mm |
| Länge | 2.365 | mm |
| Radstand | 1.615 | mm |
| Sitzhöhe: | 720 | mm |
| Höhe | 1.160 | mm |
| Gewicht | 143 | kg |
| Radstand | 1.415 | mm |
| Länge | 2.125 | mm |
| Radstand | 1.415 | mm |
| Sitzhöhe: | 740 | mm |
| Höhe | 1.090 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Milwaukee-Eight™ 117 | |
| Hubraum | 1.923 | ccm |
| Hub | 114 | mm |
| Bohrung | 104 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Riemen | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 4-Takt-Einzylinder-Motor | |
| Hubraum | 233 | ccm |
| Hub | 66 | mm |
| Bohrung | 67 | mm |
| Kühlung | luftgekühlt | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 106 PS bei 5.020 U/Min | |
| Drehmoment | 168 NM bei 3.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 190 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 344 | km |
| Leistung | 18 PS bei 7.000 U/Min | |
| Drehmoment | 19 NM bei 5.800 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 115 | km/h |
| Tankinhalt | 12 | Liter |
| Verbrauch | 2 | l pro 100km |
| Reichweite | 480 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Rohrrahmen | |
| Federung vorne | 43-mm-Upside-Down-Telegabel mit drei Federraten und Leichtmetall-Gabelbrücken (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein mit hydraulischer Verstellung der Federvorspannung und Zweirohr-Stoßdämpfer (Federweg 137)mm | |
| Aufhängung hinten | Dreieckschwinge | |
| Reifen vorne | 110/90 B19 62 H | |
| Reifen hinten | 180/70 B16 77H | |
| Rahmenbauart | Doppelschleifenrahmen | |
| Federung vorne | 37-mm-Teleskopgabel (Federweg 117)mm | |
| Federung hinten | Stereo-Federbeine, Federbasis einstellbar (Federweg 95)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 90/90-18M/C 51S | |
| Reifen hinten | 110/90-17M/C 60S | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Vierkolben-Festsattelbremsen ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Zweikolben-Schwimmsattel ( Ø 292 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzel-Bremsscheibe, Doppelkolbenbremssattel ( Ø 265 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibenbremse, Einkolbenbremssattel ( Ø 220 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Die neue Low Rider ST hält, was sie verspricht: Sport und Touring. Man traut ihr auf den ersten Blick gar nicht zu, wie sportlich man mit ihr unterwegs sein kann. Natürlich ist sie weder ein ausgewiesener Kurvenräuber noch eine Maschine für Anfängern, dafür ist sie einfach zu schwer. Wer mit dem Gewicht zurecht kommt, bekommt einen echten Power-Cruiser ohne viel Firlefanz. Herzstück ist der überragende Motor mit dem unverschämten Drehmoment-Feeling.Die Testmaschine wurde uns freundlicherweise von Harley Davidson Kiel zur Verfügung gestellt. Dort steht die Low Rider ST und viele andere Harleys als Vorführer und freut sich auf Probefahrer. Harley Kiel ist übrigens "Harley Dealer des Jahres 2021" - völlig zu Recht. Die Jungs dort sind einfach supernett und besonders sympathisch ist der Haushund, mit dem man stundenlang Stöckchen werfen spielen kann.
Fazit
Wunderbar, dass Kawasaki im Jahr 2025 so eine Maschine auf den Markt bringt. Sie predigt mit jeder Faser ihres Daseins den Verzicht auf so gekonnte Weise, dass man sich für hochmoderne und komplizierte Motorräder fast schämt. Die Meguro S1 erinnert uns daran, was Motorradfahren eigentlich ausmacht: Der schöne Klang aus einem schönen Auspuff eines schönen, luftgekühlten Einzylinders, der frei sichtbar in einem schönen Motorrad hängt. Klarer Fall -> das ist nur was für Ästheten und Langsamfahrer. Info für nervöse Heizer: Geht bitte weiter, es gibt hier nichts zu sehen. Jedenfalls nicht für Euch.Die Testmaschine wurde uns im Rahmen der Kawasaki-Wochen bei Motorradtest.de von Heller & Soltau zur Verfügung gestellt. Dieser Kawasaki-Händler befindet sich im schönen Sankt Michaelisdonn in Dithmarschen. Wer dort den Vorführer der Meguro S1 zu einer Probefahrt ausführen möchte, dem empfehlen wir eine entspannte Ausfahrt zum Meldorfer Hafen. Dort ein wenig Kaffee & Gebäck und dann gemütlich zurück zu Heller & Soltau - das Leben kann doch so wunderbar sein!
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Harley-Davidson Low Rider ST vs. Kawasaki Meguro S1 – Vergleich
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick unterschiedlich wirken, steckt dahinter oft genau die richtige Frage: Will man den klassischen Cruiser-Charakter mit moderner Technik oder sucht man eher das moderne Retro-Gefühl mit leichterem Zugriff auf den Alltag? Der Vergleich zwischen der Harley-Davidson Low Rider ST und der Kawasaki Meguro S1 zeigt, wie unterschiedlich sich Fahrstil, Design und Einsatzbereiche anfühlen können – und worauf es beim Kauf wirklich ankommt.
Erster Eindruck: Stil, Haltung und „Vibe“
Die Harley-Davidson Low Rider ST tritt mit einer klaren Cruiser-Silhouette auf: massiver Look, markante Linien und ein Auftritt, der auf der Straße sofort Präsenz zeigt. Die ST-Variante wirkt dabei nicht wie ein reines Showbike, sondern wie ein Cruiser, der auch für längere Strecken gedacht ist.
Die Kawasaki Meguro S1 spielt dagegen die moderne Retro-Karte. Der Stil ist bewusst „klassisch“ interpretiert, wirkt aber insgesamt leichter, kompakter und oft auch zugänglicher. Wer sich an Design erinnert fühlt, aber nicht auf zeitgemäße Alltagstauglichkeit verzichten möchte, findet hier eine spannende Mischung.
Motor und Fahrgefühl: Charakter vs. Agilität
Beim Fahrgefühl unterscheiden sich die beiden Konzepte deutlich. Die Harley-Davidson Low Rider ST setzt auf den typischen Cruiser-Charakter: Drehmomentorientiert, mit einem Antrieb, der sich besonders im mittleren Drehzahlbereich angenehm anfühlt. Das macht das Motorrad stark für entspanntes Fahren, bei dem man nicht ständig „arbeiten“ muss, um zügig voranzukommen.
Die Kawasaki Meguro S1 wirkt im Vergleich oft lebendiger und leichter zu dosieren. Der Motorcharakter zielt stärker auf ein dynamisches Ansprechverhalten ab, das sich besonders in der Stadt und auf kurvigen Strecken bemerkbar macht. Während die Harley eher „zieht“ und dabei Ruhe ausstrahlt, vermittelt die Kawasaki eher „geht voran“ – mit einem Gefühl von Kontrolle und direkter Rückmeldung.
Stärken und Schwächen im Alltag
Die Low Rider ST ist dann im Vorteil, wenn längere Strecken, gleichmäßiges Tempo und ein souveränes Fahrgefühl gefragt sind. Die Schwäche liegt weniger im Können, sondern eher im Charakter: Wer sehr häufig enge Passagen, häufiges Anfahren und viel Stop-and-go hat, spürt das Cruiser-Gewicht und die größere „Körperlichkeit“ stärker.
Die Meguro S1 punktet vor allem dort, wo Wendigkeit und unkompliziertes Handling zählen. In engen Situationen und bei wechselnden Geschwindigkeiten fühlt sie sich oft handlicher an. Als mögliche Schwäche kann sich der Fokus auf Agilität bemerkbar machen: Wer einen sehr „großen“ Cruiser-Drive sucht, könnte den Unterschied im Motorcharakter stärker wahrnehmen als erwartet.
Fahrwerk und Handling: Komfort auf Strecke vs. Präzision im Flow
Beide Motorräder sind für den Straßenbetrieb gemacht, aber sie setzen unterschiedliche Schwerpunkte. Die Harley-Davidson Low Rider ST zielt spürbar auf Komfort und Stabilität ab. Das Fahrwerk wirkt darauf ausgelegt, Unebenheiten zu entschärfen und das Motorrad auch bei längeren Fahrten ruhig zu halten. Dadurch entsteht ein souveränes Gefühl, besonders wenn die Strecke gleichmäßig wird.
Die Kawasaki Meguro S1 ist dagegen eher auf ein agiles Handling ausgelegt. Das Motorrad lässt sich im Alltag oft leichter „führen“, was sich in Kurven und beim schnellen Richtungswechsel positiv bemerkbar macht. Wer gerne im eigenen Rhythmus fährt und das Motorrad aktiv einbindet, wird das Handling schnell schätzen.
Bremsen und Stabilität
Im Vergleich der Bremsen zeigt sich: Die Low Rider ST bietet ein eher cruiser-typisches Sicherheitsgefühl, bei dem man sich auf gleichmäßige Verzögerung verlassen kann. Die Meguro S1 wirkt im Bremsgefühl häufig direkter und fein dosierbar, was gerade bei wechselnden Situationen im Stadtverkehr oder auf Landstraßen angenehm ist.
Wichtig ist: Beide Bikes können sicher gefahren werden – der Unterschied liegt im „Wie“. Die Harley wirkt wie ein ruhiger Anker, die Kawasaki wie ein präziseres Werkzeug.
Sitzposition und Ergonomie: entspannter Cruiser vs. alltagstaugliche Kontrolle
Die Harley-Davidson Low Rider ST ist auf eine entspannte, cruiserartige Sitzhaltung ausgelegt. Das unterstützt den Komfort bei längeren Fahrten und sorgt dafür, dass man nicht ständig „gegen“ die Position arbeitet. Wer viel auf Strecke unterwegs ist, profitiert von dieser Art von Ergonomie.
Die Kawasaki Meguro S1 bietet eine Sitzposition, die oft mehr Kontrolle vermittelt. Das kann besonders dann überzeugen, wenn häufig umpositioniert wird – etwa beim Rangieren, bei Stopps oder auf Straßen mit wechselndem Tempo.
Für wen passt welche Haltung?
Die Low Rider ST passt besonders gut zu Fahrern, die Komfort priorisieren und das Motorrad eher als Reisebegleiter sehen. Die Meguro S1 ist häufig die bessere Wahl für alle, die ein Motorrad möchten, das sich im Alltag leicht anfühlt und auch auf kürzeren Touren Spaß macht.
Ausstattung und Alltag: Technik, Nutzen und „Mitdenken“
Im Vergleich der Ausstattung zeigt sich: Die Harley-Davidson Low Rider ST wirkt wie ein Paket, das auf Nutzung und Langstrecke ausgelegt ist. Das Motorrad ist so konzipiert, dass man sich auf dem Weg wohlfühlt und nicht ständig an Kleinigkeiten denkt. Gerade wenn man regelmäßig unterwegs ist, zählt diese Art von „fertig gedacht“.
Die Kawasaki Meguro S1 wirkt dagegen oft als Motorrad, das den Fokus auf ein stimmiges Gesamtgefühl legt: Retro-Optik, moderne Anmutung und ein Setup, das sich im Alltag gut bedienen lässt. Wer nicht unbedingt das maximale Reise-Setup sucht, sondern ein Bike, das sich schnell in den Alltag einfügt, wird hier eher glücklich.
Design im Vergleich: Wiedererkennung vs. Understatement
Design ist natürlich Geschmack – aber es beeinflusst auch, wie man das Motorrad „lebt“. Die Low Rider ST ist ein Statement: Sie zieht Blicke an und wirkt wie ein Cruiser, der bewusst nicht unauffällig sein möchte. Die Meguro S1 wirkt dagegen wie ein stilvolles Understatement: Retro-Charme, aber mit einer modernen Lesart.
Wer Wert auf maximale Präsenz legt, findet in der Harley den stärkeren Auftritt. Wer eher eine elegante, zeitlose Optik sucht, liegt mit der Kawasaki oft richtig.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Harley-Davidson Low Rider ST – Stärken
- Starker Cruiser-Charakter mit souveränem Drehmomentgefühl
- Komfortorientiertes Setup für längere Fahrten
- Stabile, ruhige Fahrweise – besonders auf Strecke
- Präsentes Design mit klarer Harley-Identität
Harley-Davidson Low Rider ST – Schwächen
- Im engen Stadtverkehr kann das cruisertypische Handling weniger „leicht“ wirken
- Wer maximale Agilität sucht, wird den Charakterunterschied zur Kawasaki spüren
Kawasaki Meguro S1 – Stärken
- Agiles, gut dosierbares Fahrgefühl im Alltag
- Retro-Optik mit moderner Gesamtanmutung
- Oft unkomplizierter im Handling bei wechselnden Situationen
- Stimmiger Eindruck für kürzere Touren und Stadtfahrten
Kawasaki Meguro S1 – Schwächen
- Wer einen sehr „großen“ Cruiser-Drive erwartet, könnte den Unterschied im Charakter stärker wahrnehmen
- Je nach Fahrstil kann der Fokus auf Agilität weniger „Reise-Ruhe“ vermitteln
Kaufberatung: Welche Fragen entscheiden?
Bevor die Entscheidung fällt, helfen ein paar Leitfragen. Welche Strecken stehen im Vordergrund? Eher lange Autobahn- oder Landstraßenabschnitte oder mehr Stadt, kurze Wege und kurvige Nebenstraßen? Wie wichtig ist Komfort über Stunden hinweg – oder zählt eher ein leichtes, direktes Handling?
Wenn der Wunsch nach Cruiser-Feeling, Stabilität und einem Motorrad im Reise-Modus dominiert, ist die Harley-Davidson Low Rider ST die naheliegendere Wahl. Wenn dagegen ein Motorrad gesucht wird, das sich im Alltag schnell „richtig“ anfühlt und dabei retro inspiriert ist, passt die Kawasaki Meguro S1 oft besser.
Fazit:
Die Harley-Davidson Low Rider ST ist für Fahrerinnen und Fahrer die bessere Wahl, die vor allem Komfort, souveräne Stabilität und den typischen Cruiser-Charakter suchen. Sie spielt ihre Stärken besonders auf längeren Strecken aus und wirkt wie ein Motorrad, das man entspannt bewegt und bei dem man sich auf ruhiges Fahrverhalten verlassen kann. Wer häufig im dichten Stadtverkehr unterwegs ist oder maximale Agilität erwartet, spürt dagegen schneller, dass der Cruiser-Charakter auch seine eigene „Schwere“ mitbringt.
Die Kawasaki Meguro S1 eignet sich dagegen besonders für alle, die ein modernes Retro-Motorrad möchten, das im Alltag leicht zu handhaben ist und bei wechselnden Situationen direkt reagiert. Sie ist oft die bessere Wahl für kürzere Touren, kurvige Strecken und Stadtfahrten, bei denen ein präzises Handling wichtiger ist als maximale Cruiser-Ruhe. Wer den Look liebt und gleichzeitig ein Motorrad sucht, das sich unkompliziert in den Alltag einfügt, trifft mit der Meguro S1 meist die passendere Entscheidung.