| UVP | 20.900 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2026~ | |
| UVP | 9.695 € | |
| Baujahr | von 2020 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Motor mit Schmalz und Charakter
- Extrem gut ausgestattet inkl. semi-aktivem Fahrwerk
- Großes TFT-Touch-Cockpit mit Handyanbindung (inkl. Navi)
- Viel Platz für Fahrer & Beifahrer
- Eignet sich dank "Adaptive Ride Height" auch für kleinere Piloten
- Zuladung könnte höher ausfallen
- kurze Service-Intervalle
- kein Quick-Shifter erhältlich
- kein Kardan
- Bedienung erfordert Einarbeitung
- Gentlemen-Motor mit Leistung, Charakter und allem sonst
- angerauhter 4-Zylinder Sound
- gute Serienausstattung
- sehr gute Bremsen mit Kurven-ABS
- ausgewogenes Fahrverhalten
- verbesserungswürdige App
- eingeschränkter Soziuskomfort
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 258 | kg |
| Radstand | 1.585 | mm |
| Länge | 2.270 | mm |
| Radstand | 1.585 | mm |
| Sitzhöhe: | 850-875 | mm |
| Höhe | 1.510 | mm |
| Gewicht | 213 | kg |
| Radstand | 1.455 | mm |
| Länge | 2.070 | mm |
| Radstand | 1.455 | mm |
| Sitzhöhe: | 830 | mm |
| Höhe | 1.080 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | V2 Revolution™ Max 1250 | |
| Hubraum | 1.252 | ccm |
| Hub | 72 | mm |
| Bohrung | 105 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Flüssigkeitsgekühlter Viertakt-Reihenvierzylinder | |
| Hubraum | 948 | ccm |
| Hub | 56 | mm |
| Bohrung | 73 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 152 PS bei 8.750 U/Min | |
| Drehmoment | 125 NM bei 6.750 U/Min | |
| Tankinhalt | 21 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 385 | km |
| Leistung | 124 PS bei 9.500 U/Min | |
| Drehmoment | 97 NM bei 7.700 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 240 | km/h |
| Tankinhalt | 17 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 354 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Dreiteiliger Leichtmetallrahmen mit Rohr-, Guss- und Formteilen, Motor mittragend | |
| Federung vorne | Upside-Down-Gabel, 47 mm, mit elektronisch einstellbarem semi-aktivem Dämpfungssystem (Federweg 191)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein mit automatischer elektronischer Einstellung der Federvorspannung und semi-aktiver Steuerung von Druckstufe und Zugstufe der Dämpfung (Federweg 191)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70R19 60 V | |
| Reifen hinten | 170/60R17 72 V | |
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | 41-mm-Upside-Down-Gabel (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 140)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17M/C (58W) | |
| Reifen hinten | 180/55ZR17M/C (73W) | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, radial montierte Vierkolben-Monoblock-Festsattelbremsen ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattelbremse ( Ø 280 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 250 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Mir gefällt die neue Pan America richtig gut. Vor allem die Optik hat es mir angetan. Die Maschine sieht aus wie ein V8-MuscleCar oder wie eine Lokomotive, die dann doch zum Motorrad wurde. Klar, dieses Bike polarisiert und gerade die Front wird nicht jedem zusagen. Aber lieber so als Einheitsbrei. Die Harley hat Charakter und ist auf 10 km sofort zu erkennen.Mit der Pan Am hat Harley nicht nur Mut bewiesen, sondern schon im 1. Wurf ein erstaunlich gutes Adventure-Bike auf die Beine gestellt. Sie wird sicher nicht gleich der GS den Rang ablaufen, aber wir sind uns sicher: Dieses Bike wird schon seine Käufer finden. Vielleicht sogar gerade die Reise-Enduro-Fraktion, die gerne einmal etwas anderes, etwas Besonderes fahren möchte. Gut gemacht, Harley!
Das Test-Bike wurde uns zur Verfügung gestellt von MTK, dem Harley-Davidson Vertragshändler in Kiel.
Fazit
Wow, was für ein Auftritt! Die neue Z900 ist tatsächlich noch besser geworden, vor allem in Sachen technische Helferlein. Die Umstellung auf Euro5+ hat zum Glück nichts an der Performance dieses strammen Streetfighters geändert. Der seidige Motor ist immer noch der Star der Z900, aber auch Fahrwerk, Bremsen und Bedienung überzeugen. Okay, die App ist eine Zumutung, aber daran kann Kawasaki ja per Update noch arbeiten. Dem Fahrspaß mit der Z900 tut das zum Glück keinen Abbruch. Unbedingt ausprobieren!Das Testbike wurde uns von Heller & Soltau zur Verfügung gestellt. Dort in Sankt Michaelisdonn steht die Z900 mit dem Performance-Paket für Probefahrten zur Verfügung. Außerdem könnt Ihr Euch vor Ort eine 70 kw Variante und natürlich auch eine SE ansehen.
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Harley-Davidson Pan America 1250 Special vs. Kawasaki Z 900 – Motorradvergleich
Wer zwischen Harley-Davidson Pan America 1250 Special und Kawasaki Z 900 schwankt, merkt schnell: Hier treffen zwei Philosophien aufeinander. Die Pan America steht für Abenteuer, weite Strecken und einen souveränen Auftritt abseits der ausgetretenen Pfade. Die Z 900 dagegen ist ein klassisches Naked-Bike-Konzept: direkt, agil und mit einem Motor, der im Alltag wie auf der Hausstrecke für spürbaren Punch sorgt. Im folgenden Vergleich geht es darum, wie sich die beiden Motorräder im Zusammenspiel aus Motorcharakter, Fahrwerk, Ergonomie, Bremsen und Praxisnutzen unterscheiden – und wo jeweils klare Stärken liegen.
Grundidee und Einsatzprofil
Harley-Davidson Pan America 1250 Special: Abenteuer zuerst
Die Harley-Davidson Pan America 1250 Special ist als Reise- und Tourenmaschine gedacht. Das merkt man an der Auslegung: Sie wirkt wie ein Motorrad, das lange Strecken entspannt wegsteckt und dabei auch dann noch souverän bleibt, wenn die Route nicht perfekt geteert ist. Wer häufig über Land fährt, Touren plant oder einfach gern mit Gepäck unterwegs ist, findet hier ein stimmiges Gesamtpaket.
Kawasaki Z 900: Agil im Alltag
Die Kawasaki Z 900 ist dagegen stärker auf das konzentriert, was viele an Naked Bikes lieben: unkomplizierte Handhabung, spürbare Dynamik und ein Fahrgefühl, das schnell in den Vordergrund rückt. Sie eignet sich besonders für Fahrten in der Stadt, für Feierabendrunden und für alle, die lieber „kurz und knackig“ unterwegs sind, statt sich auf lange Etappen zu fokussieren.
Motorcharakter: Drehfreude vs. Reise-Souveränität
Pan America 1250 Special: Kraft mit Ruhe
Die Pan America 1250 Special ist darauf ausgelegt, dass sich Leistung nicht nur „obenrum“ zeigt, sondern vor allem in der Praxis abrufbar ist. Das macht sie besonders angenehm beim Überholen, beim konstanten Dahingleiten auf der Landstraße und beim Fahren mit Gepäck. Der Motor wirkt wie ein Antrieb, der die Geschwindigkeit eher aufbaut, als dass er sie nur kurzfristig „anschiebt“.
Z 900: Direktes Ansprechverhalten
Die Kawasaki Z 900 spielt ihre Stärken dort aus, wo es schnell gehen soll: beim Beschleunigen aus dem Stand, beim zügigen Herausbeschleunigen aus Kurven und beim dynamischen Fahren auf kurvigen Strecken. Der Motorcharakter ist spürbar „näher am Fahrer“, was das Motorrad besonders lebendig wirken lässt. Wer gern zügig Gas gibt und die Drehzahl als Werkzeug nutzt, wird die Z 900 schnell mögen.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Wendigkeit
Pan America: Stabil auf Distanz
Bei der Harley-Davidson Pan America 1250 Special steht das Thema Fahrstabilität im Vordergrund. Das Fahrwerk ist so abgestimmt, dass es auf längeren Strecken Ruhe ausstrahlt und Unebenheiten kontrolliert. Gerade wenn die Straße nicht ganz so sauber ist oder wenn die Maschine mit Gepäck unterwegs ist, fühlt sich die Pan America wie ein verlässlicher Begleiter an.
Z 900: Präzision im Stadt- und Landstraßenbetrieb
Die Kawasaki Z 900 wirkt im Vergleich deutlich leichter im Handling. Das zeigt sich vor allem bei Richtungswechseln, beim schnellen Umsetzen von Tempo und beim aktiven Fahren. Die Maschine lädt dazu ein, Kurven früh anzubrechen und zügig wieder aufzurichten. Für viele ist genau das der Grund, warum Naked Bikes wie die Z 900 so viel Fahrspaß erzeugen.
Bremsen und Sicherheit im Alltag
Beide Motorräder sind für den Straßenbetrieb ausgelegt, aber der Fokus unterscheidet sich. Die Pan America ist als Reise- und Tourenmaschine so gedacht, dass sie auch bei längeren Fahrten und wechselnden Bedingungen konstant bremst. Die Z 900 setzt stärker auf ein direktes Ansprechverhalten, das sich im Alltag besonders angenehm anfühlt, wenn es im dichten Verkehr oder bei spontanen Manövern schnell gehen muss.
In der Praxis bedeutet das: Die Pan America spielt ihre Stärke eher in der „Gelassenheit“ aus, während die Z 900 durch ihre direkte Rückmeldung und das agile Fahrgefühl überzeugt.
Ergonomie und Sitzposition
Pan America: Komfort für lange Strecken
Die Harley-Davidson Pan America 1250 Special bietet eine Sitzposition, die auf Touren ausgelegt ist. Das hilft dabei, auch nach mehreren Stunden noch entspannt zu bleiben. Gerade wer häufig lange Strecken fährt oder die Route nicht nur aus Stadtverkehr, sondern auch aus Überlandpassagen zusammensetzt, profitiert von diesem Touring-Ansatz.
Z 900: Sportlich-naked, aber alltagstauglich
Die Kawasaki Z 900 positioniert sich ergonomisch näher am sportlichen Naked-Bike-Gefühl. Das ist ideal, wenn die Fahrt nicht nur „funktionieren“ soll, sondern auch Spaß machen muss. Für kürzere bis mittlere Strecken ist die Sitzposition meist sehr passend, während bei sehr langen Touren je nach Fahrstil und Körpergröße der Komfortfokus der Pan America deutlicher wird.
Ausstattung und Praxisnutzen
Pan America: Reise-Setup und Vielseitigkeit
Die Pan America wirkt wie ein Motorrad, das man gern „einfach losfahren“ lässt. Der Aufbau ist auf Vielseitigkeit ausgelegt: Touren, längere Strecken und wechselnde Bedingungen passen gut zusammen. Wer Wert auf ein Motorrad legt, das nicht nur auf der perfekten Straße glänzt, sondern auch auf weniger idealen Abschnitten eine gute Figur macht, findet hier eine klare Stärke.
Z 900: Reduktion auf das Wesentliche
Die Kawasaki Z 900 setzt stärker auf das, was im Alltag zählt: ein unkompliziertes Handling, ein direkter Fahrspaß und ein Motor, der schnell für Dynamik sorgt. Das Motorrad ist damit besonders attraktiv für alle, die ein Naked Bike suchen, das sich nicht „zu sehr“ anfühlt, sondern einfach fährt – und zwar gern zügig.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Wo die Pan America klar punktet
- Touring-Charakter: Die Maschine wirkt auf langen Strecken besonders stimmig.
- Reise-Souveränität: Der Motor und das Fahrwerk geben ein ruhiges, kontrolliertes Gefühl.
- Vielseitigkeit: Das Motorrad passt gut zu unterschiedlichen Streckenprofilen.
Wo die Pan America weniger glänzt
- Agilitätsfokus: Im Vergleich zur Z 900 wirkt sie im „kurzen, schnellen“ Stadtbetrieb weniger leichtfüßig.
- Anspruch an den Einsatz: Wer vor allem kurze Fahrten und häufiges Rangieren im Alltag macht, könnte den Touring-Charakter als weniger passend empfinden.
Wo die Z 900 klar punktet
- Direkter Fahrspaß: Motoransprache und Handling wirken sehr unmittelbar.
- Alltag und Kurven: Besonders auf Landstraßen und bei dynamischer Fahrweise macht sie viel Freude.
- Unkompliziertes Konzept: Naked-Bike-Feeling ohne großen „Reiseaufwand“.
Wo die Z 900 weniger glänzt
- Langstrecken-Komfort: Je nach Fahrstil kann die Pan America auf Dauer entspannter wirken.
- Vielseitigkeit abseits des Fokus: Wenn die Route stärker in Richtung Abenteuer/Touring geht, hat die Pan America den klareren Ansatz.
Für welchen Fahrstil passt welches Motorrad?
Die Entscheidung wird am Ende weniger an einzelnen Daten festgemacht, sondern daran, wie man fahren möchte. Die Harley-Davidson Pan America 1250 Special ist die bessere Wahl, wenn Touren, Komfort und ein souveränes Gesamtgefühl im Vordergrund stehen. Sie passt zu Fahrten, bei denen die Strecke das Ziel ist – und bei denen man sich auch auf wechselnde Bedingungen verlassen möchte.
Die Kawasaki Z 900 ist die bessere Wahl, wenn Dynamik, Agilität und ein direktes Fahrgefühl wichtiger sind. Wer gern zügig unterwegs ist, Kurven aktiv fährt und das Motorrad im Alltag häufig nutzt, bekommt mit der Z 900 ein sehr stimmiges Paket.
Fazit:
Die Harley-Davidson Pan America 1250 Special ist für alle die richtige Wahl, die ein Motorrad für längere Touren suchen: ruhiges, souveränes Fahrverhalten, ein Reise-Setup und ein Motorcharakter, der auch bei längeren Abschnitten entspannt mitzieht. Wer gern plant, packt und losfährt – auch wenn die Route nicht immer perfekt ist – findet in der Pan America den klaren Vorteil.
Die Kawasaki Z 900 überzeugt dagegen dort, wo es schnell gehen soll: direktes Ansprechverhalten, agiles Handling und viel Fahrspaß im Alltag sowie auf kurvigen Strecken. Wer ein Naked Bike möchte, das sich leicht bewegt, schnell reagiert und dynamische Fahrten belohnt, trifft mit der Z 900 die passendere Wahl.
Kurz gesagt: Touring und Abenteuer sprechen eher für die Pan America, Alltag, Agilität und unmittelbaren Fahrspaß eher für die Z 900.