| UVP | 20.900 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2026~ | |
| UVP | 10.278 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Motor mit Schmalz und Charakter
- Extrem gut ausgestattet inkl. semi-aktivem Fahrwerk
- Großes TFT-Touch-Cockpit mit Handyanbindung (inkl. Navi)
- Viel Platz für Fahrer & Beifahrer
- Eignet sich dank "Adaptive Ride Height" auch für kleinere Piloten
- Zuladung könnte höher ausfallen
- kurze Service-Intervalle
- kein Quick-Shifter erhältlich
- kein Kardan
- Bedienung erfordert Einarbeitung
- Motor mit Dampf und Charakter
- einfache Bedienung
- gut ablesbares Display
- anfängertaugliches Fahrverhalten
- ausgewogenes Fahrwerk
- A2 Variante erhältlich
- Heizgriffe auspreispflichtig
- sehr langer Kennzeichenhalter
- bisschen mehr Retro-Optik wäre schön gewesen (siehe GSX-8TT)
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 258 | kg |
| Radstand | 1.585 | mm |
| Länge | 2.270 | mm |
| Radstand | 1.585 | mm |
| Sitzhöhe: | 850-875 | mm |
| Höhe | 1.510 | mm |
| Gewicht | 201 | kg |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Länge | 2.115 | mm |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Sitzhöhe: | 815 | mm |
| Höhe | 1.105 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | V2 Revolution™ Max 1250 | |
| Hubraum | 1.252 | ccm |
| Hub | 72 | mm |
| Bohrung | 105 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 2-Zylinder, 4-Takt Reihenmotor | |
| Hubraum | 776 | ccm |
| Hub | 70 | mm |
| Bohrung | 84 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 152 PS bei 8.750 U/Min | |
| Drehmoment | 125 NM bei 6.750 U/Min | |
| Tankinhalt | 21 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 385 | km |
| Leistung | 83 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 78 NM bei 6.800 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 210 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 393 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Dreiteiliger Leichtmetallrahmen mit Rohr-, Guss- und Formteilen, Motor mittragend | |
| Federung vorne | Upside-Down-Gabel, 47 mm, mit elektronisch einstellbarem semi-aktivem Dämpfungssystem (Federweg 191)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein mit automatischer elektronischer Einstellung der Federvorspannung und semi-aktiver Steuerung von Druckstufe und Zugstufe der Dämpfung (Federweg 191)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70R19 60 V | |
| Reifen hinten | 170/60R17 72 V | |
| Rahmenbauart | Brückenrahmen | |
| Federung vorne | KYB Upside-Down Teleskopgabel / 41 mm (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | KYB Mono-Link Zentralfederbein mit progressiver Anlenkung / Öldämpfung, gasunterstützt (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 180/55 ZR 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, radial montierte Vierkolben-Monoblock-Festsattelbremsen ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattelbremse ( Ø 280 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, 4-Kolben Monoblock-Bremssättel, radial montiert ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, 1-Kolben Faustsattel ( Ø 240 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Mir gefällt die neue Pan America richtig gut. Vor allem die Optik hat es mir angetan. Die Maschine sieht aus wie ein V8-MuscleCar oder wie eine Lokomotive, die dann doch zum Motorrad wurde. Klar, dieses Bike polarisiert und gerade die Front wird nicht jedem zusagen. Aber lieber so als Einheitsbrei. Die Harley hat Charakter und ist auf 10 km sofort zu erkennen.Mit der Pan Am hat Harley nicht nur Mut bewiesen, sondern schon im 1. Wurf ein erstaunlich gutes Adventure-Bike auf die Beine gestellt. Sie wird sicher nicht gleich der GS den Rang ablaufen, aber wir sind uns sicher: Dieses Bike wird schon seine Käufer finden. Vielleicht sogar gerade die Reise-Enduro-Fraktion, die gerne einmal etwas anderes, etwas Besonderes fahren möchte. Gut gemacht, Harley!
Das Test-Bike wurde uns zur Verfügung gestellt von MTK, dem Harley-Davidson Vertragshändler in Kiel.
Fazit
Die Suzuki GSX-8T ist für alle, denen die moderne 8S zu "wild" und die vollverkleidete 8R zu sportlich ist. Sie ist ein stilvoller Gentleman-Racer, der sich beim Fahren aber wie ein hochmodernes Präzisionswerkzeug anfühlt. Sie bietet deutlich mehr "Motorrad-Gefühl" und Power als die Konkurrenz von Yamaha oder Kawasaki, lässt sich das aber auch etwas kosten.Angesichts der guten Verarbeitung, der gelungenen Mischung aus Retro-Optik und moderner Technik sowie der Sicherheitsausstattung geht das Preis-Leistungs-Verhältnis noch in Ordnung. Die Suzuki GSX-8T ist ein rundum gelungenes Retro-Bike, das sowohl Einsteiger als auch erfahrene Motorradfahrer begeistern wird. Wer Wert auf klassischen Stil, moderne Technik und zuverlässige Alltagstauglichkeit legt, findet hier ein attraktives Gesamtpaket.
Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Bergmann & Söhne in Bremervörde zur Verfügung gestellt. Dort stehen außerdem auch viele andere Vorführmaschinen von Suzuki, Ducati und neuerdings auch Zontes, ein Besuch lohnt sich also allemal. Tipp: Probefahrten Richtung Sandbostel verwöhnen mit schönen und kurvigen Landstraßen.
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Harley-Davidson Pan America 1250 Special vs. Suzuki GSX-8T – Vergleich im Alltag und auf Tour
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick nach „Allround“ klingen, aber aus völlig unterschiedlichen Richtungen kommen, wird der Vergleich besonders spannend. Die Harley-Davidson Pan America 1250 Special steht für große Abenteuer-Gene: Reiseenduro-Feeling, souveräne Langstrecken-Tauglichkeit und ein Auftritt, der nicht nach „Kompromiss“ aussieht. Die Suzuki GSX-8T dagegen wirkt wie ein moderner Alltags- und Tourenpartner: agil, alltagstauglich und mit dem Anspruch, auch auf kürzeren Strecken schnell Spaß zu machen.
Im Folgenden werden die wichtigsten Punkte beider Modelle miteinander abgeglichen – von Motor und Fahrverhalten über Komfort bis hin zu Elektronik, Bremsen und dem, was im Alltag wirklich zählt. Dabei geht es nicht um „wer ist besser“, sondern darum, welches Motorrad besser zu den eigenen Erwartungen passt.
Grundidee: Reiseenduro vs. sportlicher Allrounder
Die Pan America 1250 Special ist klar als Reiseenduro gedacht. Das merkt man an der Auslegung: Sie zielt auf Stabilität, Durchzug und ein Fahrgefühl, das auch bei längeren Etappen entspannt bleibt. Die GSX-8T verfolgt dagegen einen anderen Ansatz. Sie ist darauf ausgelegt, im Alltag leicht zu bewegen zu sein und gleichzeitig genug Reserven für Touren zu bieten. Wer häufig in der Stadt unterwegs ist oder gern spontan auf kürzere Ausfahrten geht, findet hier eine andere Art von „Allround“.
Motor und Charakter: Drehmoment-Drive vs. spritzige Dynamik
Beim Motorcharakter unterscheiden sich die beiden Motorräder deutlich. Die Pan America 1250 Special setzt auf die typische Adventure-Philosophie: kräftiger Vortrieb, der auch bei wechselnden Geschwindigkeiten souverän nachlegt. Gerade beim Anfahren aus dem Stand, beim Beschleunigen aus niedrigen Drehzahlen und beim gleichmäßigen Dahinrollen wirkt der große Hubraum-Ansatz oft wie ein Sicherheitsnetz – man muss weniger „arbeiten“, um zügig voranzukommen.
Die GSX-8T spielt dagegen stärker ihre Agilität aus. Der Motor fühlt sich darauf ausgelegt an, schnell auf Gasbefehle zu reagieren und in einem nutzbaren Drehzahlbereich dynamisch zu bleiben. Das macht sie besonders interessant für kurvige Strecken, für Überholmanöver im Alltag und für Fahrten, bei denen man gern häufiger beschleunigt statt konstant zu cruisen.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
- Pan America 1250 Special: Stärken liegen im gleichmäßigen Durchzug und im entspannten Reisegefühl. Schwäche kann sein, dass der Fokus weniger auf „leichtfüßiger Kurzstrecke“ liegt, sondern eher auf Langstrecke und Stabilität.
- GSX-8T: Stärken liegen in der spritzigen Reaktion und dem agilen Charakter. Schwäche kann sein, dass bei sehr langen Etappen oder bei dauerhaft hohem Tempo das „große Reiseenduro“-Gefühl nicht ganz so präsent ist.
Fahrwerk und Fahrverhalten: Stabilität auf Strecke vs. Wendigkeit im Alltag
Das Fahrwerk ist bei beiden Bikes auf unterschiedliche Prioritäten abgestimmt. Die Pan America 1250 Special wirkt wie ein Motorrad, das für wechselnde Untergründe und lange Strecken gemacht ist. Das Fahrgefühl zielt auf Ruhe und Kontrolle: Gerade wenn die Straße unruhig wird oder wenn man nicht nur Asphalt, sondern auch „mehr“ im Blick hat, spielt die Reiseenduro-Logik ihre Vorteile aus.
Die GSX-8T ist dagegen spürbar auf Alltag und sportliche Nutzung getrimmt. In der Praxis bedeutet das: Sie lässt sich leichter in die gewünschte Linie bringen, wirkt handlicher und macht besonders dann Spaß, wenn man öfter zwischen Beschleunigen, Bremsen und Kurvenwechseln wechselt. Für Stadtverkehr und Landstraße ist das ein echter Pluspunkt.
Komfort und Sitzgefühl
Auch hier zeigen sich Unterschiede. Die Pan America 1250 Special ist auf längere Fahrten ausgelegt: Sitzposition und Ergonomie sind so gewählt, dass man nicht nach kurzer Zeit „verkrampft“. Dazu kommt der typische Touring-Gedanke, bei dem Wind und Fahrgeräusche möglichst gut abgefedert werden sollen.
Die GSX-8T bietet ebenfalls Komfort, aber mit einem anderen Schwerpunkt. Sie ist eher „sportlich entspannt“: nicht so sehr auf maximalen Langstrecken-Cruise getrimmt, sondern darauf, dass man auch nach mehreren Stunden noch gern weiterfährt – allerdings mit einem etwas direkteren, lebendigeren Fahrgefühl.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern
Beim Bremsen zeigt sich, wie unterschiedlich die Bikes im Alltag eingesetzt werden. Die Pan America 1250 Special profitiert von ihrer Reiseenduro-Auslegung: Beim starken Verzögern aus höheren Geschwindigkeiten oder beim zügigen Stop-and-go auf Landstraßen soll das Motorrad stabil bleiben. Das Zusammenspiel aus Bremse und Fahrwerk wirkt darauf ausgelegt, dass man auch bei wechselnden Bedingungen kontrolliert bleibt.
Die GSX-8T setzt ebenfalls auf verlässliche Verzögerung, wirkt dabei aber oft „agiler“ im Bremsgefühl. Wer gern dynamisch fährt, merkt, dass die Maschine schnell auf Eingaben reagiert und das Tempo in Kurven und beim Richtungswechsel gut dosierbar bleibt.
Elektronik und Assistenz: Moderne Unterstützung, unterschiedliche Auslegung
Elektronik ist heute ein zentraler Punkt im Vergleich. Bei der Pan America 1250 Special steht die Unterstützung im Fokus, die zu einem Reiseenduro passt: Traktions- und Fahrmodi sollen das Motorrad in unterschiedlichen Situationen berechenbar machen. Gerade auf wechselndem Belag oder bei wechselnden Wetterbedingungen hilft das dabei, das Fahrgefühl „ruhig“ zu halten.
Die GSX-8T bringt ebenfalls moderne Assistenz-Logik mit, die vor allem den Alltag und sportliche Nutzung unterstützt. Das Ziel ist, dass das Motorrad auch bei wechselnder Fahrweise leicht zu kontrollieren bleibt – ohne dass man sich ständig mit Einstellungen beschäftigen muss.
Stärken und Schwächen der Elektronik
- Pan America 1250 Special: Stärken liegen in der Reise- und Touring-Orientierung der Assistenzsysteme. Schwäche kann sein, dass man die Möglichkeiten nicht immer nutzt, wenn man überwiegend kurze Strecken fährt.
- GSX-8T: Stärken liegen in der unkomplizierten Nutzbarkeit im Alltag und bei sportlicher Fahrweise. Schwäche kann sein, dass der „Adventure-Fokus“ weniger ausgeprägt ist als bei der Pan America.
Alltagstauglichkeit: Handling, Ergonomie und Praxis
Im Alltag entscheidet oft Kleines über Großes. Die Pan America 1250 Special ist ein großes Motorrad. Das kann im Stadtverkehr oder bei engen Parklücken spürbar sein. Gleichzeitig bringt sie auf der Straße ein hohes Maß an Stabilität mit, was gerade auf längeren Strecken oder bei zügigem Fahren entlastet.
Die GSX-8T ist im Handling spürbar leichter zu „führen“. Das macht sie besonders attraktiv für Pendler, für Wochenendfahrten mit vielen Richtungswechseln und für alle, die gern spontan fahren. Wer häufig in der Stadt unterwegs ist oder kurze Strecken bevorzugt, wird die Agilität schnell zu schätzen wissen.
Touring und Zubehör: Was passt besser zu welchem Einsatz?
Touring heißt nicht nur „lange fahren“, sondern auch: Gepäck, Windschutz, Komfort und die Frage, wie gut das Motorrad mit dem eigenen Setup harmoniert. Die Pan America 1250 Special ist für genau diese Art von Reisen gemacht. Sie wirkt wie ein Motorrad, das mit Gepäck und längeren Etappen selbstverständlich umgeht und dabei nicht „aus dem Konzept“ gerät.
Die GSX-8T ist ebenfalls tourentauglich, aber eher im Sinne von „schnell losfahren und genießen“. Für Reisen mit moderatem Gepäck und Fokus auf Fahrspaß ist sie eine sehr stimmige Wahl. Wer dagegen plant, regelmäßig mit viel Gepäck unterwegs zu sein oder auch abseits des klassischen Asphalts stärker zu spielen, wird bei der Pan America eher das passende Gesamtpaket finden.
Fazit: Welches Bike ist für wen die bessere Wahl?
Die Harley-Davidson Pan America 1250 Special ist die bessere Wahl, wenn im Vordergrund steht, lange Strecken entspannt zu fahren, viel Reserven zu haben und ein Motorrad zu besitzen, das als Reiseenduro-Partner gedacht ist. Wer Stabilität, souveränen Durchzug und ein Touring-Gefühl sucht, bekommt hier ein stimmiges Gesamtpaket. Die Größe und der eher „reiseorientierte“ Charakter können jedoch weniger passen, wenn der Fokus überwiegend auf kurzen Stadtfahrten und maximaler Wendigkeit liegt.
Die Suzuki GSX-8T passt am besten, wenn ein agiler Allrounder gefragt ist: leicht zu bewegen, dynamisch im Ansprechen und ideal für Alltag sowie sportliche Landstraßenfahrten. Wer gern spontan fährt, häufig Kurvenstrecken nutzt und ein Motorrad möchte, das schnell „mitmacht“, wird mit der GSX-8T sehr glücklich. Für sehr lange, schwer bepackte Touren oder für den klaren Adventure-Fokus ist die Pan America jedoch die passendere Richtung.
Kurz gesagt: Pan America 1250 Special für Reiseenduro-Fans und Langstreckenfreude, GSX-8T für Agilität, Alltagstauglichkeit und dynamischen Fahrspaß.