| UVP | 20.900 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2026~ | |
| UVP | 13.969 € | |
| Baujahr | von 2015 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Motor mit Schmalz und Charakter
- Extrem gut ausgestattet inkl. semi-aktivem Fahrwerk
- Großes TFT-Touch-Cockpit mit Handyanbindung (inkl. Navi)
- Viel Platz für Fahrer & Beifahrer
- Eignet sich dank "Adaptive Ride Height" auch für kleinere Piloten
- Zuladung könnte höher ausfallen
- kurze Service-Intervalle
- kein Quick-Shifter erhältlich
- kein Kardan
- Bedienung erfordert Einarbeitung
- kräftiger, elastischer Motor
- toller 4-Zylinder-Sound
- agiles, wendiges Fahrwerk
- einfache Bedienung
- keine Navigation im Display möglich
- außer Display keine Updates
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 258 | kg |
| Radstand | 1.585 | mm |
| Länge | 2.270 | mm |
| Radstand | 1.585 | mm |
| Sitzhöhe: | 850-875 | mm |
| Höhe | 1.510 | mm |
| Gewicht | 214 | kg |
| Radstand | 1.460 | mm |
| Länge | 2.115 | mm |
| Radstand | 1.460 | mm |
| Sitzhöhe: | 810 | mm |
| Höhe | 1.080 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | V2 Revolution™ Max 1250 | |
| Hubraum | 1.252 | ccm |
| Hub | 72 | mm |
| Bohrung | 105 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihe 4-Takt | |
| Hubraum | 999 | ccm |
| Hub | 59 | mm |
| Bohrung | 73 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 152 PS bei 8.750 U/Min | |
| Drehmoment | 125 NM bei 6.750 U/Min | |
| Tankinhalt | 21 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 385 | km |
| Leistung | 152 PS bei 11.000 U/Min | |
| Drehmoment | 106 NM bei 9.250 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 240 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 311 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Dreiteiliger Leichtmetallrahmen mit Rohr-, Guss- und Formteilen, Motor mittragend | |
| Federung vorne | Upside-Down-Gabel, 47 mm, mit elektronisch einstellbarem semi-aktivem Dämpfungssystem (Federweg 191)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein mit automatischer elektronischer Einstellung der Federvorspannung und semi-aktiver Steuerung von Druckstufe und Zugstufe der Dämpfung (Federweg 191)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70R19 60 V | |
| Reifen hinten | 170/60R17 72 V | |
| Rahmenbauart | Brückenrahmen | |
| Federung vorne | KYB Upside-Down 43 mm (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein mit Hebelsystem (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Superbike-Schwinge Aluminium | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17 M/C (58W) | |
| Reifen hinten | 190/50ZR17 M/C (73W) | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, radial montierte Vierkolben-Monoblock-Festsattelbremsen ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattelbremse ( Ø 280 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 250 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Mir gefällt die neue Pan America richtig gut. Vor allem die Optik hat es mir angetan. Die Maschine sieht aus wie ein V8-MuscleCar oder wie eine Lokomotive, die dann doch zum Motorrad wurde. Klar, dieses Bike polarisiert und gerade die Front wird nicht jedem zusagen. Aber lieber so als Einheitsbrei. Die Harley hat Charakter und ist auf 10 km sofort zu erkennen.Mit der Pan Am hat Harley nicht nur Mut bewiesen, sondern schon im 1. Wurf ein erstaunlich gutes Adventure-Bike auf die Beine gestellt. Sie wird sicher nicht gleich der GS den Rang ablaufen, aber wir sind uns sicher: Dieses Bike wird schon seine Käufer finden. Vielleicht sogar gerade die Reise-Enduro-Fraktion, die gerne einmal etwas anderes, etwas Besonderes fahren möchte. Gut gemacht, Harley!
Das Test-Bike wurde uns zur Verfügung gestellt von MTK, dem Harley-Davidson Vertragshändler in Kiel.
Fazit
Die neue Suzuki GSX-S 1000 Jahrgang 2025 ist gar nicht so neu. Bis auf Euro5+ und dem TFT Display hat sich nichts getan. Ist das nun schlecht? Nö, finden wir nicht, denn die GSX-S war schon immer ein rassiger Streetfighter und hat diesen Character auch mit Euro5+ Homologation nicht verloren.Die Testmaschine haben wir von Bergmann & Söhne in Tornesch zur Verfügung gestellt bekommen. Dort steht sie als Vorführer und freut sich auf viele Probefahrten.
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Harley-Davidson Pan America 1250 Special vs. Suzuki GSX-S 1000 – Vergleich
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick sehr unterschiedlich wirken, lohnt sich ein genauer Blick. Die Harley-Davidson Pan America 1250 Special steht für Reiseenduro-Feeling, Komfort und einen souveränen Auftritt auf längeren Strecken. Die Suzuki GSX-S 1000 dagegen ist eine sportliche Naked-Bike-Interpretation: direkt, agil und mit Fokus auf Fahrspaß im Alltag sowie auf dynamischen Ausfahrten. Im folgenden Vergleich werden die typischen Eigenschaften beider Modelle gegenübergestellt – damit klar wird, welches Motorrad eher zu welchem Fahrstil passt.
Grundcharakter: Reiseenduro vs. sportliches Naked Bike
Harley-Davidson Pan America 1250 Special
Die Pan America 1250 Special ist als Reiseenduro gedacht. Das merkt man an der Ausrichtung: Sie wirkt darauf ausgelegt, lange Strecken entspannt zu bewältigen und dabei auch abseits des reinen Asphalt-Programms nicht sofort klein beizugeben. Der Charakter ist weniger „kurz und aggressiv“, sondern eher „kontrolliert und durchdacht“ – mit dem Anspruch, dass man auch nach vielen Kilometern noch gerne weiterfährt.
Suzuki GSX-S 1000
Die GSX-S 1000 ist dagegen ein Naked Bike, das auf unmittelbare Rückmeldung setzt. Der Fokus liegt auf Dynamik, einem sportlichen Sitzgefühl und dem Gefühl, schnell auf Veränderungen in der Fahrbahn reagieren zu können. Wer gerne zügig fährt, häufig kurvige Strecken nutzt oder im Stadtverkehr flott unterwegs ist, findet hier eine Maschine, die sich sehr direkt anfühlt.
Motor und Fahrgefühl: Wie sich Leistung im Alltag anfühlt
Beim Vergleich der Motorcharaktere wird schnell klar, dass beide Motorräder zwar „stark“ sind, aber auf unterschiedliche Weise. Die Pan America 1250 Special zielt auf einen gleichmäßigen, tourentauglichen Rhythmus. Das macht sie besonders interessant, wenn häufig lange Autobahnabschnitte, Landstraßen und wechselnde Bedingungen anstehen. Die Suzuki GSX-S 1000 wirkt dagegen wie ein Motor, der eher nach „mehr“ ruft: Sie unterstützt zügiges Beschleunigen und lässt sich dynamisch aus Kurven heraus bewegen.
Stärken und Schwächen zeigen sich dabei vor allem in der Erwartungshaltung: Während die Pan America 1250 Special ihre Stärken ausspielt, wenn man konstant unterwegs ist und Reserven für Überholmanöver braucht, spielt die GSX-S 1000 ihre Vorteile aus, wenn man öfter beschleunigt, bremst, wieder beschleunigt und das Motorrad dabei spürbar „mitarbeitet“.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität
Pan America 1250 Special – souverän auf Distanz
Die Pan America 1250 Special ist auf Stabilität und Kontrolle ausgelegt. Gerade auf längeren Strecken und bei wechselnder Fahrbahnbeschaffenheit wirkt das Motorrad ruhig. Das hilft, wenn man nicht nur die Kurve „abfährt“, sondern auch die Strecke dazwischen entspannt überbrückt. In Situationen, in denen man mehr Komfort und Gelassenheit erwartet, punktet die Reiseenduro-Philosophie.
GSX-S 1000 – wendig und spritzig
Die GSX-S 1000 ist im Handling spürbar auf Agilität getrimmt. Das macht sie besonders attraktiv, wenn häufig enge Kehren, kurze Abstände und ein sportlicher Fahrstil gefragt sind. Die Maschine vermittelt das Gefühl, schnell in die gewünschte Linie zu finden und zügig wieder herauszukommen. Wer gerne „arbeitet“ statt nur „mitrollt“, wird hier eher glücklich.
Schwäche auf der einen Seite ist oft die Stärke auf der anderen: Die Pan America 1250 Special ist nicht dafür gemacht, jedes Manöver wie ein reines Sportbike zu „spielen“. Die GSX-S 1000 ist wiederum nicht die erste Wahl, wenn man vor allem Komfort über lange Zeit und eine Reiseenduro-typische Gelassenheit sucht.
Bremsen und Fahrstabilität: Vertrauen beim Verzögern
Beim Bremsen-Vergleich geht es weniger um „besser oder schlechter“, sondern um das Gefühl, das beim Verzögern entsteht. Die Pan America 1250 Special bietet eine Art von Bremsvertrauen, das zu ihrem Reiseanspruch passt: stabil, berechenbar und auf kontrolliertes Fahren ausgelegt. Das ist besonders wertvoll, wenn man mit Gepäck unterwegs ist oder häufig aus höheren Geschwindigkeiten in den nächsten Abschnitt geht.
Die GSX-S 1000 setzt ebenfalls auf wirksame Verzögerung, wirkt dabei aber oft direkter im Ansprechverhalten. Das unterstützt sportliches Fahren, weil man Bremsimpulse präziser dosieren kann. Wer häufig zügig in Kurven hineinbremst, spürt hier den Vorteil der sportlichen Ausrichtung.
Ergonomie und Sitzposition: Für welche Strecken passt es?
Die Sitzposition ist ein entscheidender Punkt im Vergleich. Die Pan America 1250 Special ist so gedacht, dass man auch auf längeren Touren nicht ständig „gegen“ die Maschine arbeitet. Das hilft, wenn man Tagesetappen plant und nicht nach wenigen Stunden schon das Gefühl hat, dass der Körper mehr fordert als das Motorrad.
Die GSX-S 1000 wirkt sportlicher in der Ausrichtung. Das kann ein echter Vorteil sein, wenn man häufig kurze Strecken fährt, gerne dynamisch unterwegs ist und die sportliche Haltung als angenehm empfindet. Wer dagegen vor allem lange Strecken entspannt absolvieren möchte, wird die Reiseenduro-typische Ergonomie der Pan America meist als entspannter wahrnehmen.
Ausstattung und Alltag: Was im echten Leben zählt
Im Alltag entscheidet oft nicht nur die reine Technik, sondern auch, wie gut das Motorrad zum Nutzungsprofil passt. Die Pan America 1250 Special ist als Reiseenduro so konzipiert, dass sie für Touren und wechselnde Bedingungen „bereit“ wirkt. Damit ist sie besonders interessant, wenn das Motorrad nicht nur für die Wochenendrunde gedacht ist, sondern auch für längere Fahrten, bei denen man Komfort und eine gewisse Robustheit erwartet.
Die GSX-S 1000 ist dagegen ein Motorrad, das sich schnell in den Alltag einfügt. Sie eignet sich gut für Fahrten, bei denen man öfter spontan unterwegs ist, viel in der Stadt oder auf kurzen Landstraßenabschnitten fährt und dabei trotzdem sportlichen Charakter möchte. Die Naked-Form unterstützt zudem das Gefühl von Freiheit und direktem Kontakt zur Umgebung.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Harley-Davidson Pan America 1250 Special – Stärken
- Reiseenduro-typische Ruhe und Stabilität auf längeren Strecken
- Tourentaugliches Fahrgefühl mit Fokus auf Kontrolle
- Ergonomie, die eher auf längere Etappen ausgelegt ist
- Brems- und Fahrstabilitätsgefühl, das zu „entspanntem Tempo“ passt
Harley-Davidson Pan America 1250 Special – Schwächen
- Weniger „leichtfüßig“ im sportlich-agilen Sinne als ein Naked-Bike
- Wer vor allem kurze, sehr dynamische Fahrten sucht, könnte den Reisefokus als weniger passend empfinden
Suzuki GSX-S 1000 – Stärken
- Direktes, sportliches Handling für Kurven und dynamische Fahrten
- Motorcharakter, der Beschleunigung und Fahrspaß betont
- Agiles Fahrgefühl, das schnell „auf Linie“ bringt
- Bremsansprache, die sportliches Dosieren unterstützt
Suzuki GSX-S 1000 – Schwächen
- Für lange Touren kann die sportlichere Ergonomie schneller fordern
- Der Reiseenduro-Fokus (Komfort/Distanz) ist nicht ihr Hauptziel
Welche Wahl macht Sinn? – Empfehlung nach Fahrprofil
Am Ende entscheidet das eigene Nutzungsprofil. Die Pan America 1250 Special ist besonders passend, wenn Tourenplanung, Komfort und ein souveränes Fahrgefühl im Vordergrund stehen. Sie wirkt wie ein Motorrad, das man gerne für längere Strecken nutzt, bei denen man nicht nur „schnell“, sondern vor allem „entspannt und sicher“ ankommen möchte.
Die GSX-S 1000 ist die bessere Wahl, wenn der Fokus auf Agilität, sportlichem Fahrgefühl und häufigen dynamischen Abschnitten liegt. Wer gerne zügig unterwegs ist, Kurven aktiv nutzt und ein Motorrad möchte, das sich schnell und direkt anfühlt, wird mit der Suzuki eher das Gefühl bekommen, dass sie genau dafür gebaut ist.
Fazit:
Die Harley-Davidson Pan America 1250 Special ist für alle die stimmig, die vor allem lange Strecken, komfortorientiertes Reisen und ein ruhiges, stabiles Fahrgefühl suchen. Sie spielt ihre Stärken aus, wenn das Motorrad nicht nur für kurze Ausfahrten, sondern als verlässlicher Tourenbegleiter gedacht ist. Die Suzuki GSX-S 1000 passt dagegen am besten zu Fahrern, die agiles Handling, direkten Fahrspaß und eine sportliche Ausrichtung bevorzugen – besonders auf kurvigen Strecken und bei dynamischem Fahren im Alltag. Wer Komfort und Distanz priorisiert, findet in der Pan America den besseren Match. Wer hingegen schnelle Reaktionen, wendige Linien und sportliches Temperament sucht, wird mit der GSX-S 1000 glücklicher.