| UVP | 19.900 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 5.650 € | |
| Baujahr | von 2016 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- Motor mit ordentlich Dampf in allen Lebenslagen
- angenehme, aber trotzdem sportliche Sitzposition
- komfortables Fahrwerk
- williges Kurvenverhalten
- Fahrspaß ohne Ende
- eigenständige Optik
- kein Allerwelts-Motorrad
- Windschild nicht verstellbar
- Sound nicht jedermanns Sache
- QuickShifter nach unten gut, nach oben hakelig
- Teillast-Ruckeln bei bestimmten Drehzahlen
- Fahrkomfort
- Preis
- Soziustauglich
- Fahrleistungen absolut
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 246 | kg |
| Radstand | 1.580 | mm |
| Länge | 2.240 | mm |
| Radstand | 1.580 | mm |
| Sitzhöhe: | 825 | mm |
| Höhe | 1.510 | mm |
| Gewicht | 158 | kg |
| Radstand | 1.374 | mm |
| Länge | 2.005 | mm |
| Radstand | 1.374 | mm |
| Sitzhöhe: | 785 | mm |
| Höhe | 1.080 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | V2 Revolution™ Max 1250 | |
| Hubraum | 1.252 | ccm |
| Hub | 72 | mm |
| Bohrung | 105 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Einzylinder | |
| Hubraum | 313 | ccm |
| Hub | 62 | mm |
| Bohrung | 80 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 152 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 127 NM bei 6.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 220 | km/h |
| Tankinhalt | 21 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 372 | km |
| Leistung | 34 PS bei 9.500 U/Min | |
| Drehmoment | 28 NM bei 7.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 143 | km/h |
| Tankinhalt | 11 | Liter |
| Verbrauch | 3 | l pro 100km |
| Reichweite | 330 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Dreiteiliger Leichtmetallrahmen mit Rohr-, Guss- und Formteilen, Motor mittragend | |
| Federung vorne | Showa 47 mm USD, vollständig elektronisch einstellbar (Federweg 170)mm | |
| Federung hinten | Über Umlenkhebel angelenktes Showa Einzelfederbein mit hydraulisch einstellbarer Federvorspannung sowie einstellbarer Zug- und Druckstufe (Federweg 170)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17 58W | |
| Reifen hinten | 180/55ZR17 73W | |
| Rahmenbauart | Gitterrohr | |
| Federung vorne | Upside-Down 41 mm (Federweg 140)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 131)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 110/70 R17 | |
| Reifen hinten | 150/60 R17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, radial montierte Vierkolben-Monoblock-Festsattelbremsen Brembo Monoblock ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Brembo Einkolben-Schwimmsattelbremse ( Ø 280 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 240 mm) | |
Fazit
Die neue Harley Davidson Pan America 1250 ST ist ein herrlich unvernünftiges und eigenständiges Bike. Geländeausflüge mag sie nicht, dafür ist sie auf der Straße aber eine Macht! Der 1250er V2 drückt die Maschine mit Nachdruck nach vorne und dank ihrer sportlichen Fahrwerksgeometrie und der Sitzposition wird man auf einer ST mehr oder weniger automatisch zum Kurvenräuber. Ein paar kleine Kritikpunkte haben wir zwar gefunden (siehe oben), aber das ändert nichts daran, dass uns die ST einen riesigen Spaß vermittelt hat. Geile Karre!Die Testmaschine wurde uns netterweise von Harley Davidson Kiel zur Verfügung gestellt. Dort warten die Pan America 1250 ST und viele andere Harley Vorführer auf Probefahrer. Harley Kiel liegt verkehrsgünstig an der Autobahn und man kann vom Händler mehr oder weniger sofort auf Landstraßen das Bike seiner Wahl ausführen. Ach ja: Die Standard PanAm steht dort ebenfalls als Vorführer bereit. Vielleicht beide mal hintereinander fahren und vergleichen?
Fazit - für wen ist sie geeignet?
Also: Für wen eignet sich die kleine BMW G 310 R? Für kleine und leichte Personen natürlich. Die, die einfach Motorrad fahren wollen und auf Fahrleistungen wenig Wert legen.
Ideal ist sie für Leute, die die eingangs gestellte Frage, ob ein Roller nicht die bessere Wahl wäre, mit der Handlichkeit und Fahrfreude der BMW G 310 R entgegnen. Wenn das Konzept Motorrad dem des Rollers überlegen ist, dann hier.
Die japanische Konkurrenz ist meist etwas teuer als die BMW (hätte nicht gedacht, dass ich diesen Satz jemals schreiben würde). Sie schöpft jedoch meist das 48-PS-Limit der Führerscheinklasse A2 aus und bringt etwas mehr Ruhe als die von manchen als hibbelig empfundene BMW mit.
Doch: Nach anfänglicher Skepsis ist eines klar: Macht richtig Spaß, die G 310 R. Wer hätte das gedacht?
Das Testbike wurde uns von Bergmann & Söhne zur Verfügung gestellt.
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Harley-Davidson Pan America 1250 ST vs BMW G 310 R: Vergleich für Alltag, Tour und Fahrgefühl
Wer zwei Motorräder gegenüberstellt, die auf den ersten Blick kaum unterschiedlicher wirken, bekommt meist auch die spannendsten Erkenntnisse. Genau das passiert beim Vergleich Harley-Davidson Pan America 1250 ST gegen BMW G 310 R. Die eine Maschine steht für große Adventure-Touren, die andere für wendige Alltagsfahrten und einen unkomplizierten Einstieg. Im Folgenden geht es darum, wie sich die Konzepte im Alltag anfühlen – und welche Stärken und Schwächen sich daraus ergeben.
Grundidee der beiden Motorräder: Adventure vs. Urban-Fokus
Harley-Davidson Pan America 1250 ST: Reiseenduro mit Anspruch
Die Harley-Davidson Pan America 1250 ST ist als Reiseenduro gedacht: längere Strecken, wechselnde Untergründe und ein Fahrgefühl, das auch nach vielen Kilometern noch souverän wirkt. Die ST-Variante zielt dabei stärker auf Komfort und Ausstattung für Touren ab. Dadurch entsteht ein Motorrad, das nicht nur „irgendwie“ für Reisen taugt, sondern für den Zweck gebaut ist.
BMW G 310 R: Leicht, handlich und alltagstauglich
Die BMW G 310 R verfolgt dagegen einen klaren Urban-Ansatz. Sie ist darauf ausgelegt, im Stadtverkehr und auf kurzen bis mittleren Strecken entspannt zu funktionieren. Das Handling ist dabei ein zentrales Thema: Das Motorrad wirkt agil, lässt sich im Alltag leichter bewegen und passt besonders gut zu Fahrern, die ein unkompliziertes Gesamtpaket suchen.
Vergleich der Fahrcharakteristik: Wie fühlt sich das Fahren an?
Leistung und Drehmoment-Charakter: Tourer vs. City-Tempo
Beim Vergleich der Motorleistung und der Art, wie die Leistung nutzbar wird, zeigt sich ein typischer Unterschied: Die Harley-Davidson Pan America 1250 ST ist auf Durchzug und Reserven ausgelegt. Das macht sich vor allem dann bemerkbar, wenn die Strecke länger wird oder wenn zügiges Fahren auf Landstraßen gefragt ist. Die BMW G 310 R arbeitet eher im Bereich, der im Alltag schnell verfügbar ist: genug Dynamik für den Stadtverkehr und für Überlandfahrten, ohne dass man ständig „am Limit“ drehen muss.
Gasannahme und Alltagstauglichkeit
Die Pan America spielt ihre Stärken besonders aus, wenn man gleichmäßig fährt und Reserven abrufen möchte. Die BMW wirkt dagegen wie ein Motorrad, das man spontan nutzt: anfahren, beschleunigen, durch den Verkehr gleiten. Das macht die BMW G 310 R besonders attraktiv, wenn das Motorrad häufig für kurze Wege verwendet wird.
Ergonomie und Sitzposition: Komfort auf langen Strecken vs. Agilität im Alltag
Harley-Davidson Pan America 1250 ST: Tourenkomfort im Fokus
Die Pan America 1250 ST ist so ausgelegt, dass man auch auf längeren Etappen entspannt bleibt. Die Sitzposition wirkt eher auf Reise ausgelegt: stabil, kontrolliert und darauf vorbereitet, dass man nicht nach kurzer Zeit „umsetzen“ möchte. Gerade bei längeren Fahrten ist das ein echter Vorteil, weil Ermüdung langsamer einsetzt.
BMW G 310 R: Aufrecht und handlich
Die BMW G 310 R bietet eine Sitzposition, die im Stadtverkehr und auf kürzeren Strecken sehr angenehm ist. Sie unterstützt eine aufrechte Haltung und ein leichtes Handling. Wer häufig zwischen Ampeln, Kreisverkehren und engen Situationen unterwegs ist, profitiert von der Agilität und dem unkomplizierten Fahrgefühl.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Wendigkeit
Stabilität bei Tempo: Pan America als Reiseplattform
Im Vergleich der Fahrwerksauslegung und des Gesamtgefühls zeigt sich: Die Harley-Davidson Pan America 1250 ST wirkt wie eine Plattform, die auch bei höheren Geschwindigkeiten und längeren Abschnitten ruhig bleibt. Das ist besonders auf Landstraßen und Autobahn-nahen Strecken spürbar. Auch wenn die Strecke unruhig wird, bleibt das Motorrad eher „gelassen“.
Wendigkeit im Alltag: BMW G 310 R als City-Tool
Die BMW G 310 R spielt ihre Stärken im Handling aus. Sie lässt sich leichter manövrieren, fühlt sich in engen Situationen weniger „schwer“ an und macht das tägliche Fahren einfacher. Das ist ein Vorteil, wenn das Motorrad oft im Stop-and-Go-Verkehr bewegt wird oder wenn Parken und Rangieren eine Rolle spielen.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Anhalten
Beim Thema Bremsen geht es im Alltag vor allem um Dosierbarkeit und gleichmäßiges Ansprechverhalten. Die Pan America vermittelt dabei das Gefühl, auch bei höheren Geschwindigkeiten und mit Reisebeladung souverän zu bleiben. Die BMW konzentriert sich stärker auf ein direktes, leicht zu kontrollierendes Ansprechverhalten, das im Stadtverkehr besonders wichtig ist. Beide können im Alltag überzeugen – die Unterschiede liegen vor allem im Einsatzprofil: Reisekomfort und Reserve auf der einen Seite, Agilität und schnelle Kontrolle auf der anderen.
Ausstattung und Praxis: Was bringt die ST-Variante wirklich?
Harley-Davidson Pan America 1250 ST: Reise-Setup
Die Harley-Davidson Pan America 1250 ST ist als Tourer gedacht. Das zeigt sich in der Ausrichtung der Ausstattung: Sie ist darauf vorbereitet, dass man nicht nur „von A nach B“ fährt, sondern auch längere Strecken plant. Dazu gehört, dass das Motorrad im Gesamtkonzept auf Komfort und Alltagstauglichkeit für längere Fahrten ausgelegt ist.
BMW G 310 R: Reduktion auf das Wesentliche
Die BMW G 310 R wirkt dagegen wie ein Motorrad, das bewusst auf ein klares, alltagstaugliches Paket setzt. Das kann ein Vorteil sein, wenn man nicht ständig mit komplexen Reise-Features beschäftigt sein möchte. Für viele Fahrer zählt hier vor allem, dass das Motorrad zuverlässig funktioniert und sich leicht in den Alltag integrieren lässt.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Stärken der Harley-Davidson Pan America 1250 ST
- Reise- und Langstreckenfokus: Komfort und Souveränität für längere Etappen.
- Durchzug und Reserven: Ideal, wenn zügiges Fahren und entspannte Überholmanöver gefragt sind.
- Stabilität: Ruhiges Fahrgefühl auch bei wechselnden Bedingungen.
Schwächen der Harley-Davidson Pan America 1250 ST
- Mehr Motorrad im Alltag: Wer viel in engen Stadtbereichen unterwegs ist, spürt die Reiseauslegung.
- Anspruch an das Handling: Für sehr häufiges Rangieren oder enge Parksituationen ist die BMW oft entspannter.
Stärken der BMW G 310 R
- Wendigkeit: Leichtes Handling im Stadtverkehr und auf kurzen Strecken.
- Einfaches Nutzungsprofil: Schnell startklar für den Alltag, ohne „Reisegefühl“ erzwingen zu müssen.
- Komfort im Kurzstreckenbetrieb: Aufrecht und praktisch für häufige Stopps.
Schwächen der BMW G 310 R
- Tour-Anspruch begrenzt: Für lange Strecken und hohe Reiseetappen wirkt die Pan America klar im Vorteil.
- Reserven bei Tempo: Wer sehr dynamisch fährt oder viel Strecke am Stück plant, wird eher die Grenzen spüren.
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Harley-Davidson Pan America 1250 ST: die richtige Wahl für Tourer
Die Harley-Davidson Pan America 1250 ST ist besonders passend, wenn das Motorrad regelmäßig für längere Fahrten genutzt wird. Wer gern plant, weiter fährt und dabei Komfort sowie Stabilität schätzt, bekommt hier ein stimmiges Gesamtpaket. Auch wenn die Strecke mal unruhig wird oder das Tempo höher ausfällt, wirkt die Pan America wie ein Motorrad, das dafür gemacht ist.
BMW G 310 R: die richtige Wahl für Stadt und Einstieg
Die BMW G 310 R ist ideal, wenn der Alltag im Vordergrund steht: Pendeln, kurze Ausfahrten, häufiges Manövrieren und ein Motorrad, das sich unkompliziert in den Alltag einfügt. Wer ein Motorrad sucht, das leicht zu bewegen ist und schnell Spaß macht, findet in der BMW eine sehr passende Basis.
Fazit
Die Harley-Davidson Pan America 1250 ST gewinnt den Vergleich vor allem dort, wo lange Strecken, Komfort und Reserven zählen. Sie ist die bessere Wahl für Fahrer, die regelmäßig Touren planen, ein ruhiges Fahrgefühl bei Tempo suchen und ein Reiseenduro-Setup wirklich nutzen möchten. Die BMW G 310 R punktet dagegen im Alltag: Sie ist handlich, leicht zu bewegen und fühlt sich in der Stadt sowie auf kürzeren Strecken besonders passend an. Wer häufig zwischen Ampeln unterwegs ist, gern spontan fährt und ein unkompliziertes Motorrad bevorzugt, trifft mit der BMW die richtige Entscheidung. Kurz gesagt: Pan America für Tour und große Bühne, G 310 R für Stadt, Wendigkeit und entspanntes Alltagsfahren.