| UVP | 19.900 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | ||
| Baujahr | von 2005 bis 2005 | |
Pro und Kontra
- Motor mit ordentlich Dampf in allen Lebenslagen
- angenehme, aber trotzdem sportliche Sitzposition
- komfortables Fahrwerk
- williges Kurvenverhalten
- Fahrspaß ohne Ende
- eigenständige Optik
- kein Allerwelts-Motorrad
- Windschild nicht verstellbar
- Sound nicht jedermanns Sache
- QuickShifter nach unten gut, nach oben hakelig
- Teillast-Ruckeln bei bestimmten Drehzahlen
- Komfort
- Verarbeitung
- Geländetauglichkeit
- Hohes Gewicht
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 246 | kg |
| Radstand | 1.580 | mm |
| Länge | 2.240 | mm |
| Radstand | 1.580 | mm |
| Sitzhöhe: | 825 | mm |
| Höhe | 1.510 | mm |
| Gewicht | 287 | kg |
| Radstand | 1.501 | mm |
| Länge | 2.180 | mm |
| Radstand | 1.501 | mm |
| Sitzhöhe: | 900 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | V2 Revolution™ Max 1250 | |
| Hubraum | 1.252 | ccm |
| Hub | 72 | mm |
| Bohrung | 105 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Boxer 4-Takt | |
| Hubraum | 1.130 | ccm |
| Hub | 70 | mm |
| Bohrung | 101 | mm |
| Kühlung | Öl-Luft | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 152 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 127 NM bei 6.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 220 | km/h |
| Tankinhalt | 21 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 372 | km |
| Leistung | 85 PS bei 6.750 U/Min | |
| Drehmoment | 98 NM bei 5.250 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 192 | km/h |
| Tankinhalt | 22 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Dreiteiliger Leichtmetallrahmen mit Rohr-, Guss- und Formteilen, Motor mittragend | |
| Federung vorne | Showa 47 mm USD, vollständig elektronisch einstellbar (Federweg 170)mm | |
| Federung hinten | Über Umlenkhebel angelenktes Showa Einzelfederbein mit hydraulisch einstellbarer Federvorspannung sowie einstellbarer Zug- und Druckstufe (Federweg 170)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17 58W | |
| Reifen hinten | 180/55ZR17 73W | |
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | Telelever (Federweg 210)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 220)mm | |
| Aufhängung hinten | Paralever-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 110/80 B 19 TL | |
| Reifen hinten | 150/70 H 17 TL | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, radial montierte Vierkolben-Monoblock-Festsattelbremsen Brembo Monoblock ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Brembo Einkolben-Schwimmsattelbremse ( Ø 280 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremsen ( Ø 305 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 276 mm) | |
Fazit
Die neue Harley Davidson Pan America 1250 ST ist ein herrlich unvernünftiges und eigenständiges Bike. Geländeausflüge mag sie nicht, dafür ist sie auf der Straße aber eine Macht! Der 1250er V2 drückt die Maschine mit Nachdruck nach vorne und dank ihrer sportlichen Fahrwerksgeometrie und der Sitzposition wird man auf einer ST mehr oder weniger automatisch zum Kurvenräuber. Ein paar kleine Kritikpunkte haben wir zwar gefunden (siehe oben), aber das ändert nichts daran, dass uns die ST einen riesigen Spaß vermittelt hat. Geile Karre!Die Testmaschine wurde uns netterweise von Harley Davidson Kiel zur Verfügung gestellt. Dort warten die Pan America 1250 ST und viele andere Harley Vorführer auf Probefahrer. Harley Kiel liegt verkehrsgünstig an der Autobahn und man kann vom Händler mehr oder weniger sofort auf Landstraßen das Bike seiner Wahl ausführen. Ach ja: Die Standard PanAm steht dort ebenfalls als Vorführer bereit. Vielleicht beide mal hintereinander fahren und vergleichen?
MotorradTest.de auf YouTube
Harley-Davidson Pan America 1250 ST vs. BMW R 1150 GS Adventure – Vergleich im Test
Wenn es um Reiseenduros geht, treffen zwei Welten aufeinander: Die Harley-Davidson Pan America 1250 ST steht für moderne Adventure-Philosophie mit klarer Langstrecken-Ausrichtung, während die BMW R 1150 GS Adventure für eine bewährte, robuste GS-Tradition bekannt ist. Beide Motorräder sind für Touren gemacht – aber sie fühlen sich auf der Straße und abseits des Asphalts unterschiedlich an. Genau darum geht es in diesem Vergleich: nicht um reine Zahlen, sondern um das, was im Alltag zählt.
Grundcharakter: moderner Adventure-Ansatz vs. klassische GS-Logik
Die Pan America 1250 ST wirkt wie ein Motorrad, das konsequent auf Komfort und Alltagstauglichkeit getrimmt ist. Der Fokus liegt auf einem gleichmäßigen Vortrieb, einer gut dosierbaren Leistungsentfaltung und einem Fahrgefühl, das auch auf längeren Etappen entspannt bleibt. Die ST-Variante unterstreicht dabei den Reisegedanken: Windschutz, Sitzposition und die generelle Ergonomie sind auf Touren ausgelegt.
Die BMW R 1150 GS Adventure dagegen verkörpert den klassischen GS-Ansatz: solide, funktional und auf Langlebigkeit ausgelegt. Der Motor und die Abstimmung vermitteln ein eher „mechanisches“ Gefühl – nicht unbedingt hektisch, sondern berechenbar. Gerade auf langen Strecken und bei wechselnden Bedingungen kann diese Art von Charakter ein Vorteil sein, weil sie Vertrauen aufbaut und das Motorrad nicht „überfordert“.
Motor und Antrieb: wie sich Leistung im Alltag anfühlt
Beim Vergleich der Motorwerte zeigt sich: Beide Modelle sind für Reisegeschwindigkeit und entspanntes Fahren gedacht, aber sie setzen unterschiedliche Schwerpunkte. Die Harley-Davidson Pan America 1250 ST bietet im Vergleich typischerweise eine modernere, drehmomentbetonte Art, die das Beschleunigen aus niedrigen bis mittleren Drehzahlen angenehm macht. Das macht sie besonders attraktiv, wenn häufiges Anfahren, Überholen und zügiges Herausbeschleunigen auf dem Programm stehen.
Die BMW R 1150 GS Adventure punktet dagegen oft mit einem Charakter, der sich sehr gleichmäßig anfühlt. Die Leistungsentfaltung ist tendenziell weniger „sportlich“ im Sinne von spontaner Reaktion, dafür aber sehr kontrollierbar. Wer gerne im passenden Drehzahlbereich fährt und das Motorrad als verlässlichen Reisebegleiter sieht, wird mit dieser Art von Antrieb schnell warm.
Getriebe und Schaltgefühl
Auch wenn beide Motorräder für Touren ausgelegt sind, unterscheiden sich die Schalt- und Übersetzungscharaktere im Fahralltag. Die Pan America 1250 ST wirkt häufig wie ein Motorrad, das sich auf flüssiges Fahren und harmonische Gangwechsel konzentriert. Die R 1150 GS Adventure hingegen vermittelt eher das Gefühl eines bewährten Systems: Schalten funktioniert zuverlässig, und das Motorrad bleibt auch bei längeren Fahrten „ruhig“ im Ablauf.
Fahrwerk und Handling: Stabilität, Komfort und Kontrolle
Bei Reiseenduros ist das Fahrwerk entscheidend, weil es Komfort und Sicherheit gleichzeitig beeinflusst. Im Vergleich der Fahrwerkswerte und der typischen Abstimmung zeigt sich: Die Pan America 1250 ST zielt häufig auf ein ausgewogenes Setup, das auf der Straße souverän bleibt und gleichzeitig genug Reserven für Schotter oder unbefestigte Strecken bietet. Das macht sie besonders interessant, wenn Touren nicht nur aus Autobahn und Landstraße bestehen, sondern auch aus „mal eben“ schlechten Abschnitten.
Die BMW R 1150 GS Adventure ist in der Regel auf Stabilität und Belastbarkeit ausgelegt. Gerade bei längeren Etappen mit Gepäck kann diese Art von Fahrwerksphilosophie ein Plus sein: Das Motorrad bleibt berechenbar, und Unebenheiten werden oft so verarbeitet, dass der Fahrer nicht ständig gegen das Motorrad arbeiten muss.
Reifen, Grip und Untergrund
Beide Motorräder sind für gemischte Untergründe gedacht. Der Unterschied liegt eher darin, wie das Motorrad den Grip „kommuniziert“. Die Pan America 1250 ST wirkt häufig agiler und vermittelt schneller ein Gefühl für die Linie, während die R 1150 GS Adventure eher auf ruhiges Durchrollen setzt. Auf Schotter kann das bedeuten: Die Harley fühlt sich oft dynamischer an, die BMW eher stabil und gelassen.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen bei jedem Tempo
Im Vergleich der Bremswerte und der typischen Bremscharakteristik zeigt sich: Beide Motorräder sind für Touren ausgelegt, aber die Art der Verzögerung kann sich unterscheiden. Die Pan America 1250 ST bietet häufig ein sehr direktes Ansprechverhalten, das gerade bei zügigem Fahren oder häufigen Bremsmanövern auf Landstraßen angenehm ist. Das hilft, wenn man in Kurven oder beim Überholen schnell wieder in den passenden Rhythmus kommen möchte.
Die BMW R 1150 GS Adventure punktet oft mit einer sehr standfesten Bremswirkung und einem Gefühl von Kontrolle, das auch bei wechselnden Bedingungen Sicherheit gibt. Gerade wenn die Strecke unvorhersehbar wird, kann diese „verlässliche“ Art der Verzögerung ein Vorteil sein.
Elektronik und Assistenz: moderne Features vs. bewährte Basis
Bei der Elektronik unterscheiden sich die beiden Modelle deutlich in der Ausrichtung. Die Harley-Davidson Pan America 1250 ST ist in der Regel stärker auf moderne Assistenzsysteme und eine zeitgemäße Bedienlogik ausgelegt. Das kann den Alltag erleichtern, etwa durch bessere Regelung bei unterschiedlichen Bedingungen oder durch komfortablere Handhabung der Systeme.
Die BMW R 1150 GS Adventure steht dagegen eher für eine bewährte Basis. Das ist nicht automatisch „schlechter“, sondern oft eine Frage des persönlichen Anspruchs: Wer klare, nachvollziehbare Technik bevorzugt und sich nicht an vielen Assistenzfunktionen festhalten möchte, findet hier häufig eine stimmige Lösung.
Bedienung und Übersicht
Auch die Bedienbarkeit spielt eine Rolle: Die Pan America wirkt häufig wie ein Motorrad, das sich intuitiv in den Tourenalltag einfügt. Die BMW kann dagegen mit einer sehr „klassischen“ Bedienlogik punkten, die sich schnell einprägt und auch bei längeren Fahrten nicht unnötig ablenkt.
Ergonomie und Sitzkomfort: lange Tage, unterschiedliche Körperbilder
Reiseenduros müssen nicht nur schnell sein, sie müssen auch lange bequem bleiben. Im Vergleich der Sitzhöhe und der allgemeinen Ergonomie zeigt sich: Die Pan America 1250 ST ist oft so ausgelegt, dass sie eine entspannte Sitzposition für Touren ermöglicht. Das kann besonders dann helfen, wenn häufige Pausen fehlen und die Strecke „durchgezogen“ wird.
Die BMW R 1150 GS Adventure bietet ebenfalls eine Reiseorientierung, wirkt aber in der Sitz- und Fahrposition häufig etwas „klassischer“. Wer mit dieser Art von GS-Ergonomie vertraut ist, wird sich schnell zuhause fühlen. Für Fahrer, die eine sehr bestimmte Sitzhaltung bevorzugen, kann das ein entscheidender Punkt sein.
Windschutz und Schutzwirkung
Gerade auf Autobahn und bei wechselndem Wetter macht der Windschutz den Unterschied. Die ST-Variante der Harley ist hier klar auf Touren ausgelegt. Die BMW kann ebenfalls überzeugen, allerdings hängt die gefühlte Schutzwirkung stark von der individuellen Einstellung und dem Setup ab.
Gepäck, Alltag und Reichweite: Tourentauglichkeit im echten Leben
Bei Reiseenduros zählt, wie gut das Motorrad mit Gepäck und langen Strecken klarkommt. Im Vergleich der Tank- und Reichweitenwerte sowie der typischen Tourenlogik zeigt sich: Beide Motorräder sind grundsätzlich für längere Etappen gemacht. Die Pan America wirkt dabei oft wie ein Motorrad, das auf effizientes, entspanntes Cruisen ausgelegt ist. Die BMW ist bekannt dafür, dass sie mit ihrem Adventure-Konzept sehr gut für „weite Strecken“ gedacht ist – inklusive der typischen GS-Ausstattungsidee.
Auch das Thema Gewicht spielt eine Rolle: Beide Modelle sind keine Leichtgewichte. Der Unterschied liegt weniger darin, ob sie schwer sind, sondern wie sie sich mit dem Gewicht bewegen. Die Harley vermittelt häufig ein etwas leichteres Handling im Alltag, während die BMW bei gleichmäßigem Tempo und stabiler Fahrweise sehr souverän wirkt.
Wartung und Kosten: worauf beim Kauf achten?
Beim Kauf einer Reiseenduro sind Wartung und Service oft wichtiger als man denkt. Beide Marken haben einen großen Markt und damit in der Regel eine gute Ersatzteil- und Serviceverfügbarkeit. Trotzdem kann die tatsächliche Kostenstruktur je nach Fahrleistung, Pflege und Einsatzprofil variieren.
Die Harley kann für Fahrer interessant sein, die moderne Technik und ein zeitgemäßes Gesamtpaket bevorzugen. Die BMW ist für viele ein „Langstrecken-Standard“, bei dem man auf bewährte Komponenten und eine große Community setzen kann. Wer viel selbst macht oder gerne auf bewährte Routinen setzt, wird die BMW-Philosophie oft besonders passend finden.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Harley-Davidson Pan America 1250 ST – Stärken
- Moderne Reiseausrichtung mit komfortorientierter Ergonomie
- Typisch drehmomentbetonter Charakter für entspanntes Beschleunigen
- Fahrwerks- und Bremsgefühl häufig auf zügiges Touren ausgelegt
- Elektronik und Bedienlogik wirken oft zeitgemäß und alltagstauglich
Harley-Davidson Pan America 1250 ST – mögliche Schwächen
- Wer eine sehr „klassische“ Technik ohne viele Assistenzsysteme bevorzugt, könnte sich weniger abgeholt fühlen
- Je nach Setup kann die Feineinstellung (z. B. Windschutz/Ergonomie) wichtiger sein, um das volle Komfortpotenzial auszuschöpfen
BMW R 1150 GS Adventure – Stärken
- Bewährtes Adventure-Konzept mit Fokus auf Stabilität und Zuverlässigkeit
- Sehr kontrollierbares Fahrgefühl, besonders bei gleichmäßigem Tempo
- Gute Basis für lange Touren und wechselnde Bedingungen
- Große Community und typischerweise breite Unterstützung im Zubehörbereich
BMW R 1150 GS Adventure – mögliche Schwächen
- Weniger „modern“ in der Elektronik- und Assistenzwirkung im Vergleich zur Pan America
- Agilitätsgefühl kann je nach Fahrstil weniger dynamisch wirken als bei moderneren Setups
Für wen passt welches Motorrad?
Die Harley-Davidson Pan America 1250 ST ist besonders dann die bessere Wahl, wenn Touren häufig aus längeren Autobahn- und Landstraßenetappen bestehen, aber auch unbefestigte Abschnitte dazugehören. Wer ein Motorrad sucht, das sich modern anfühlt, komfortorientiert ist und mit zeitgemäßer Elektronik den Alltag erleichtert, wird mit der Harley sehr glücklich.
Die BMW R 1150 GS Adventure passt am besten zu Fahrern, die eine bewährte Reiseenduro-Logik bevorzugen: stabil, berechenbar und auf Langstrecke optimiert. Wer Wert auf ein klassisches GS-Gefühl legt, gerne im passenden Drehzahlbereich fährt und ein Motorrad möchte, das sich wie ein verlässlicher Begleiter anfühlt, findet in der BMW eine starke Option.
Fazit:
Beide Motorräder sind echte Reiseenduros, aber sie sprechen unterschiedliche Bedürfnisse an. Die Harley-Davidson Pan America 1250 ST überzeugt vor allem durch ihren modernen Reisecharakter: komfortorientierte Ergonomie, ein oft sehr angenehmes Ansprechverhalten und eine zeitgemäße Elektronik- und Bedienwelt machen sie besonders attraktiv für Touren, bei denen Straße und wechselnde Bedingungen zusammenkommen. Die BMW R 1150 GS Adventure spielt ihre Stärken eher in der bewährten GS-Stabilität aus: kontrollierbares Fahrgefühl, robuste Tourenorientierung und ein klassisches, verlässliches Handling, das auf langen Strecken besonders gut funktioniert. Wer ein Motorrad für dynamische, komfortable Alltags- und Langstreckentouren sucht, liegt mit der Harley häufig richtig. Wer dagegen eine bewährte Adventure-Basis bevorzugt, die sich ruhig und berechenbar anfühlt, findet in der BMW R 1150 GS Adventure den passenden Reisebegleiter.