| UVP | 19.900 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | ||
| Baujahr | von 2006 bis 2013 | |
Pro und Kontra
- Motor mit ordentlich Dampf in allen Lebenslagen
- angenehme, aber trotzdem sportliche Sitzposition
- komfortables Fahrwerk
- williges Kurvenverhalten
- Fahrspaß ohne Ende
- eigenständige Optik
- kein Allerwelts-Motorrad
- Windschild nicht verstellbar
- Sound nicht jedermanns Sache
- QuickShifter nach unten gut, nach oben hakelig
- Teillast-Ruckeln bei bestimmten Drehzahlen
- Lasten-Esel
- gutmütiges Fahrverhalten
- große Reichweite
- gemütliche Sitzposition
- sehr guter Windschutz
- geeignet auch für lange und schnelle Autobahn-Passagen
- schwer, Rangieren problematisch
- anfälliges ABS
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 246 | kg |
| Radstand | 1.580 | mm |
| Länge | 2.240 | mm |
| Radstand | 1.580 | mm |
| Sitzhöhe: | 825 | mm |
| Höhe | 1.510 | mm |
| Gewicht | 256 | kg |
| Radstand | 1.510 | mm |
| Länge | 2.250 | mm |
| Radstand | 1.510 | mm |
| Sitzhöhe: | 890-910 | mm |
| Höhe | 1.470 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | V2 Revolution™ Max 1250 | |
| Hubraum | 1.252 | ccm |
| Hub | 72 | mm |
| Bohrung | 105 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Boxer 4-Takt | |
| Hubraum | 1.170 | ccm |
| Kühlung | Luft/Ölgekühlt | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 152 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 127 NM bei 6.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 220 | km/h |
| Tankinhalt | 21 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 372 | km |
| Leistung | 98 PS bei 7.000 U/Min | |
| Drehmoment | 115 NM bei 5.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Tankinhalt | 33 | Liter |
| Reichweite | 600 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Dreiteiliger Leichtmetallrahmen mit Rohr-, Guss- und Formteilen, Motor mittragend | |
| Federung vorne | Showa 47 mm USD, vollständig elektronisch einstellbar (Federweg 170)mm | |
| Federung hinten | Über Umlenkhebel angelenktes Showa Einzelfederbein mit hydraulisch einstellbarer Federvorspannung sowie einstellbarer Zug- und Druckstufe (Federweg 170)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17 58W | |
| Reifen hinten | 180/55ZR17 73W | |
| Rahmenbauart | Dreiteiliges Rahmenkonzept aus Vorder- und Hinterrahmen mit mittragendem Motor | |
| Federung vorne | Telelever 41mm Zentralfederbein (Federweg 210)mm | |
| Federung hinten | WAD Federbein (Federweg 220)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminiumguss-Einarmschwinge Paralever | |
| Reifen vorne | 110/80 R19 | |
| Reifen hinten | 150/70 R17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, radial montierte Vierkolben-Monoblock-Festsattelbremsen Brembo Monoblock ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Brembo Einkolben-Schwimmsattelbremse ( Ø 280 mm) | |
| Bremsen vorne | Dopperlscheibe ( Ø 305 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 265 mm) | |
Fazit
Die neue Harley Davidson Pan America 1250 ST ist ein herrlich unvernünftiges und eigenständiges Bike. Geländeausflüge mag sie nicht, dafür ist sie auf der Straße aber eine Macht! Der 1250er V2 drückt die Maschine mit Nachdruck nach vorne und dank ihrer sportlichen Fahrwerksgeometrie und der Sitzposition wird man auf einer ST mehr oder weniger automatisch zum Kurvenräuber. Ein paar kleine Kritikpunkte haben wir zwar gefunden (siehe oben), aber das ändert nichts daran, dass uns die ST einen riesigen Spaß vermittelt hat. Geile Karre!Die Testmaschine wurde uns netterweise von Harley Davidson Kiel zur Verfügung gestellt. Dort warten die Pan America 1250 ST und viele andere Harley Vorführer auf Probefahrer. Harley Kiel liegt verkehrsgünstig an der Autobahn und man kann vom Händler mehr oder weniger sofort auf Landstraßen das Bike seiner Wahl ausführen. Ach ja: Die Standard PanAm steht dort ebenfalls als Vorführer bereit. Vielleicht beide mal hintereinander fahren und vergleichen?
Fazit - was bleibt hängen
"Hervorragende Offroad-Tauglichkeit bei nochmals gesteigerten Straßeneigenschaften" lautete damals der Pressetext zur neuen Adventure von BMW. Mit Offroad meinten die Schreiberlinge damals vermutlich nicht gerade die Crosspiste mit Sprüngen und tiefen Sand - dazu ist die GS 1200 Adventure schlichtweg zu schwer. Aber dennoch ist dieses Motorrad das ideale Bike für die gaaaanz lange Reise. Den Beweis lieferten Charly Boorman und Ewan McGregor 2007 auf ihrer "Long Way Down" genannten Reise, bei der sie 23.500 Kilometer durch Afrika eben genau auf diesen Maschinen zurückgelegt haben.Leider sind auch gebrauchte und ältere GS Adventure Bikes nicht ganz billig. Je nach Alter, Laufleistung, Zustand und Ausstattung werden bis zu 13.000 Euro verlangt. Allerdings darf bezweifelt werden, dass solche Preise tatsächlich auch gezahlt werden, aber für eine gute GSA K255 muss man schon mit 8.000 Euro rechnen. Zurück zur Ausgangsfrage: Lohnt sich das? Klares "JA!" unsererseits, denn diese Maschinen halten ewig und bringen auch nach 15 Jahren immer noch jede Menge Freude.
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Harley-Davidson Pan America 1250 ST vs. BMW R 1200 GS Adventure – Vergleich für Reiseenduro-Fans
Wenn es um Reiseenduros geht, treffen zwei sehr unterschiedliche Philosophien aufeinander: Die Harley-Davidson Pan America 1250 ST steht für einen modernen, straßen- und tourentauglichen Ansatz mit Harley-typischem Anspruch an Charakter und Fahrgefühl. Die BMW R 1200 GS Adventure ist dagegen ein Klassiker im Adventure-Segment: bewährt, breit aufgestellt und mit dem Anspruch, auf nahezu jedem Terrain souverän zu funktionieren. Wer zwischen beiden Modellen schwankt, möchte vor allem wissen, welche Stärken im Alltag wirklich zählen – und wo die jeweiligen Schwächen liegen.
Im folgenden Vergleich werden die aufgelisteten Eigenschaften beider Motorräder miteinander gegenübergestellt. Dabei geht es nicht nur um Zahlen, sondern um das, was diese Werte im Fahrbetrieb bedeuten: Antrieb und Charakter, Fahrwerk und Handling, Elektronik und Komfort, sowie praktische Aspekte wie Ergonomie und Gepäck.
Motor und Fahrcharakter: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt
Pan America 1250 ST: moderner Antrieb mit klarer Ansprache
Die Harley-Davidson Pan America 1250 ST wirkt im Vergleich vor allem dann stark, wenn gleichmäßiges Tempo, saubere Gasannahme und ein gut dosierbares Drehmoment gefragt sind. Die Motorcharakteristik ist so ausgelegt, dass sie sich sowohl für entspannte Touren als auch für zügigeres Fahren eignet. Gerade auf langen Strecken spielt die gleichmäßige Leistungsentfaltung ihre Vorteile aus: weniger „Arbeit“ am Gas, mehr Fokus auf Strecke und Rhythmus.
BMW R 1200 GS Adventure: Boxer-Feeling und souveräne Kraftentfaltung
Die BMW R 1200 GS Adventure bringt den typischen Boxer-Charakter mit: ein spürbar anderes Laufgefühl, das viele Fahrer als besonders kultiviert und berechenbar empfinden. Im Vergleich zeigt sich die BMW besonders dann im Vorteil, wenn es um ruhiges, stabiles Vorankommen geht – auch bei wechselnden Bedingungen. Die Kraft wirkt dabei oft „von unten“ verfügbar, was das Motorrad für lange Etappen und auch für weniger planbare Strecken attraktiv macht.
Stärken und Schwächen im Motorvergleich
Die Pan America 1250 ST punktet tendenziell mit einem modernen, tourenorientierten Ansprechverhalten und einem Fahrgefühl, das sich schnell vertraut anfühlt. Die BMW R 1200 GS Adventure überzeugt eher durch ihre bewährte, souveräne Art und das charakteristische Boxer-Feeling, das auf vielen Fahrern wie „Heimkommen“ wirkt. Als mögliche Schwäche der Pan America kann man – je nach Fahrstil – den Fokus auf „Touring zuerst“ sehen: Wer sehr kompromissloses Offroad-Feeling sucht, muss genauer hinschauen. Die BMW kann dagegen dort weniger begeistern, wo ein besonders agiles, leichtfüßiges Handling im Vordergrund steht – denn sie ist vor allem auf Stabilität und Langstrecke ausgelegt.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität
Pan America 1250 ST: komfortorientiert, mit direktem Kontakt zur Straße
Im Vergleich zeigt sich die Harley-Davidson Pan America 1250 ST als Motorrad, das sich auf wechselnden Strecken gut kontrollieren lässt. Das Fahrwerk zielt auf ein ausgewogenes Verhältnis aus Komfort und sportlicherer Linie. Auf der Straße fühlt sich das Motorrad meist dann besonders stimmig an, wenn die Geschwindigkeit moderat bis zügig ist und die Maschine „mitarbeitet“, statt nur zu dämpfen.
BMW R 1200 GS Adventure: bewährte Stabilität für lange Strecken
Die BMW R 1200 GS Adventure ist im Handling stark, wenn es um Stabilität geht: Geradeauslauf, ruhige Linienführung und ein Fahrgefühl, das auch bei wechselndem Untergrund Vertrauen gibt. Das Adventure-Konzept zeigt sich hier besonders: Das Motorrad soll nicht nur auf glattem Asphalt funktionieren, sondern auch dann, wenn die Strecke unruhiger wird.
Stärken und Schwächen beim Fahrwerk
Die Pan America 1250 ST kann im Vergleich mit einem eher „lebendigen“ Gefühl überzeugen, das sich für viele Fahrer wie ein direkter Draht zur Straße anfühlt. Als mögliche Schwäche gilt: Wer sehr schwere Beladung oder extreme Offroad-Situationen plant, sollte die individuellen Setups (Fahrwerkseinstellung, Beladung, Fahrhöhe) besonders sorgfältig abstimmen. Die BMW R 1200 GS Adventure punktet mit Stabilität und Langstreckenkomfort, kann aber im Vergleich weniger „leicht“ wirken, wenn es um enge Kurven oder sehr dynamische Wechsel geht.
Elektronik und Assistenz: Komfort und Sicherheit im Vergleich
Bei beiden Motorrädern spielt Elektronik eine wichtige Rolle, weil sie den Alltag erleichtert und das Sicherheitsgefühl erhöht. Im Vergleich fällt auf, dass die Harley-Davidson Pan America 1250 ST und die BMW R 1200 GS Adventure unterschiedliche Schwerpunkte setzen: Während die BMW traditionell stark auf ein breites Paket an Assistenz und Fahrmodi setzt, wirkt die Pan America oft als „moderne Tourenlösung“, die sich schnell an unterschiedliche Situationen anpassen lässt.
Wichtig ist dabei weniger, welche Funktion „am meisten“ bietet, sondern wie gut sie im Fahrbetrieb nutzbar ist. Wer häufig zwischen Stadt, Landstraße und längeren Autobahnabschnitten wechselt, profitiert von Elektronik, die sich intuitiv bedienen lässt und das Motorrad in den passenden Modus bringt. Wer dagegen viel mit Gepäck unterwegs ist oder häufig auf wechselndem Untergrund fährt, achtet besonders auf Traktions- und Stabilitätsunterstützung.
Stärken und Schwächen der Elektronik
Die Pan America 1250 ST kann im Vergleich mit einem modernen Bedienkonzept und einer klaren Anpassung an Fahrstile überzeugen. Eine mögliche Schwäche ist, dass nicht jeder Fahrer jede Assistenzfunktion gleich intensiv nutzt – und dann wirkt ein „zu viel“ an Optionen manchmal weniger relevant. Die BMW R 1200 GS Adventure ist stark darin, Sicherheit und Kontrolle auch bei schwierigen Bedingungen zu unterstützen. Als mögliche Schwäche kann man sehen, dass die BMW je nach Ausstattung und Fahrprofil „komplexer“ wirkt, wenn man sich nicht aktiv mit den Einstellungen beschäftigt.
Ergonomie, Sitzkomfort und Alltag: Wer fühlt sich schneller zuhause?
Gerade bei Reiseenduros entscheidet die Ergonomie darüber, ob eine Tour entspannt bleibt oder anstrengend wird. Im Vergleich zeigt sich: Die Harley-Davidson Pan America 1250 ST ist auf eine tourentaugliche Sitzposition ausgelegt, die sich für viele Fahrer schnell anfühlt. Die BMW R 1200 GS Adventure ist ebenfalls auf Langstrecke optimiert, bietet aber durch ihre Bauart und die typische GS-Ergonomie oft ein sehr „eingesessenes“ Fahrgefühl.
Auch die Wind- und Wetterschutzwirkung spielt eine Rolle. Wer häufig bei wechselndem Wetter fährt, wird den Komfort besonders schätzen. Hier kann die Pan America durch ihren modernen Touring-Ansatz punkten, während die BMW durch ihre Adventure-typische Auslegung häufig sehr zuverlässig wirkt.
Stärken und Schwächen bei Komfort
Die Pan America 1250 ST wirkt im Vergleich oft dann im Vorteil, wenn eine moderne, unkomplizierte Tourenhaltung gesucht wird. Als mögliche Schwäche kann gelten, dass die Passform stark von der individuellen Körpergröße und dem Setup abhängt. Die BMW R 1200 GS Adventure punktet mit einem sehr bewährten Langstreckenkomfort und einer Ergonomie, die viele Fahrer über Jahre schätzen. Eine mögliche Schwäche ist, dass das „GS-Gefühl“ nicht jedem liegt – wer sehr sportlich und kompakt sitzen möchte, könnte sich eher bei der Pan America wiederfinden.
Gepäck, Nutzbarkeit und Touring-Realität
Adventure-Motorräder werden nicht nur gefahren, sondern auch beladen. Im Vergleich ist deshalb entscheidend, wie gut sich das Motorrad für längere Reisen ausrüsten lässt: Gepäckkonzept, Alltagstauglichkeit und die Frage, wie stabil das Motorrad mit Last bleibt.
Die BMW R 1200 GS Adventure ist hier traditionell stark, weil das Adventure-Konzept auf weite Strecken ausgelegt ist. Die Harley-Davidson Pan America 1250 ST kann ebenfalls mit einem tourentauglichen Ansatz überzeugen, wirkt im Vergleich aber oft als „modernes Reiseenduro“, das sich besonders für Fahrer eignet, die häufig planen, packen und dann unkompliziert losfahren möchten.
Stärken und Schwächen bei der Nutzbarkeit
Die BMW zeigt im Vergleich klare Vorteile, wenn es um das klassische Reiseenduro-Setup geht: viel Gepäck, lange Etappen, zuverlässige Stabilität. Die Pan America kann dort punkten, wo eine moderne Touring-Basis und ein stimmiges Gesamtpaket im Vordergrund stehen. Als mögliche Schwäche der Pan America kann man sehen, dass je nach gewünschtem Reiseprofil das Setup (Gepäck, Fahrwerkseinstellung, Windschutz) noch stärker auf die eigenen Bedürfnisse abgestimmt werden sollte. Die BMW kann dagegen weniger begeistern, wenn ein besonders „einfaches“ Handling ohne viel Setup im Vordergrund steht.
Für wen welches Motorrad? Kaufberatung nach Fahrprofil
Harley-Davidson Pan America 1250 ST: die richtige Wahl für moderne Touren
Die Harley-Davidson Pan America 1250 ST ist besonders interessant für Fahrer, die ein Reiseenduro suchen, das sich modern anfühlt und auf Langstrecke komfortabel bleibt. Wer Wert auf ein stimmiges Ansprechverhalten, eine tourentaugliche Ergonomie und ein Gesamtpaket legt, das sich schnell „richtig“ anfühlt, findet hier häufig die passende Basis. Auch dann, wenn die Touren nicht nur aus Autobahn und Landstraße bestehen, sondern gelegentlich auch unruhiger werden, kann die Pan America überzeugen.
BMW R 1200 GS Adventure: die richtige Wahl für bewährte Allround-Abenteuer
Die BMW R 1200 GS Adventure passt besonders gut zu Fahrern, die ein bewährtes Adventure-Motorrad für lange Reisen suchen. Wer Stabilität, ein sehr souveränes Fahrgefühl und ein starkes Gesamtpaket aus Elektronik, Komfort und Nutzbarkeit möchte, wird mit der GS häufig glücklich. Auch bei wechselnden Bedingungen – von gutem Asphalt bis zu weniger planbaren Strecken – wirkt die BMW im Vergleich oft wie ein verlässlicher Begleiter.
Unterschiede, die im Alltag wirklich zählen
Im direkten Vergleich zeigt sich: Die Pan America 1250 ST wirkt wie ein modernes Reiseenduro mit Fokus auf Fahrgefühl und Tourenkomfort. Die BMW R 1200 GS Adventure wirkt wie ein klassisches Adventure-Arbeitstier, das mit Stabilität, bewährter Technik und Reise-Logik überzeugt. Wer eher „dynamisch und modern“ sucht, landet häufig bei der Pan America. Wer eher „bewährt, robust und reiseorientiert“ priorisiert, wird mit der BMW stärker abgeholt.
Fazit:
Die Harley-Davidson Pan America 1250 ST ist die bessere Wahl für Fahrer, die ein modernes Reiseenduro suchen, das sich auf Touren schnell vertraut anfühlt und mit einem klaren, tourenorientierten Fahrcharakter überzeugt. Besonders dann, wenn der Fokus auf komfortabler Ergonomie, gutem Ansprechverhalten und einem stimmigen Gesamtgefühl liegt, spielt die Pan America ihre Stärken aus. Mögliche Schwächen zeigen sich vor allem dann, wenn ein sehr kompromissloses Offroad-Setup oder ein stark individuell abgestimmtes Reise-Setup erwartet wird.
Die BMW R 1200 GS Adventure ist die passendere Option für alle, die ein bewährtes Adventure-Motorrad für lange Strecken und wechselnde Bedingungen möchten. Im Vergleich punktet die BMW mit Stabilität, einem sehr souveränen Fahrgefühl und einer Reise-Logik, die auch mit Gepäck und auf unruhigerem Untergrund Vertrauen schafft. Wer ein „Allround“-Motorrad sucht, das über Jahre als verlässlicher Begleiter funktioniert, trifft mit der GS meist die richtige Entscheidung.