UVP 19.900 €
Baujahr von 2025 bis 2026~
UVP 14.750 €
Baujahr von 2016 bis 2023
Die neue Straßenvariante der Pan Am mit 17 Zoll Vorderrad.
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Der Bulle unter den Scramblern
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Pro und Kontra

Pro:
  • Motor mit ordentlich Dampf in allen Lebenslagen
  • angenehme, aber trotzdem sportliche Sitzposition
  • komfortables Fahrwerk
  • williges Kurvenverhalten
  • Fahrspaß ohne Ende
  • eigenständige Optik
  • kein Allerwelts-Motorrad
Kontra:
  • Windschild nicht verstellbar
  • Sound nicht jedermanns Sache
  • QuickShifter nach unten gut, nach oben hakelig
  • Teillast-Ruckeln bei bestimmten Drehzahlen
Pro:
  • Qualität
  • Durchzugsvermögen
  • Details
  • Preis-Leistung
Kontra:
  • Langstreckenkomfort
  • Drehwilligkeit

Abmessungen & Gewicht

Gewicht246kg
Radstand1.580mm
Länge2.240mm
Radstand1.580mm
Sitzhöhe: 825 mm
Höhe1.510mm
Gewicht220kg
Radstand1.527mm
Länge2.175mm
Radstand1.527mm
Sitzhöhe: 820 mm
Höhe1.330mm

Motor

Motor-BauartV2 Revolution™ Max 1250
Hubraum1.252ccm
Hub72mm
Bohrung105mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartBoxer
Hubraum1.170ccm
Hub73mm
Bohrung101mm
KühlungÖl-Luft
AntriebKardan
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung152 PS bei 9.000 U/Min
Drehmoment127 NM bei 6.750 U/Min
Höchstgeschw.220km/h
Tankinhalt21Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite372km
Leistung110 PS bei 7.750 U/Min
Drehmoment116 NM bei 6.000 U/Min
Höchstgeschw.220km/h
Tankinhalt17Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite321km

Fahrwerk

RahmenbauartDreiteiliger Leichtmetallrahmen mit Rohr-, Guss- und Formteilen, Motor mittragend
Federung vorneShowa 47 mm USD, vollständig elektronisch einstellbar (Federweg 170)mm
Federung hintenÜber Umlenkhebel angelenktes Showa Einzelfederbein mit hydraulisch einstellbarer Federvorspannung sowie einstellbarer Zug- und Druckstufe (Federweg 170)mm
Aufhängung hintenAluminium-Zweiarmschwinge
Reifen vorne120/70ZR17 58W
Reifen hinten180/55ZR17 73W
RahmenbauartGitterrohr
Federung vorneTelegabel 43 mm (Federweg 125)mm
Federung hintenZentralfederbein (Federweg 140)mm
Aufhängung hintenParalever
Reifen vorne120/70 R 19
Reifen hinten170/60 R 17

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe, radial montierte Vierkolben-Monoblock-Festsattelbremsen Brembo Monoblock ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Brembo Einkolben-Schwimmsattelbremse ( Ø 280 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibe ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenScheibe ( Ø 265 mm)

Fazit

Die neue Harley Davidson Pan America 1250 ST ist ein herrlich unvernünftiges und eigenständiges Bike. Geländeausflüge mag sie nicht, dafür ist sie auf der Straße aber eine Macht! Der 1250er V2 drückt die Maschine mit Nachdruck nach vorne und dank ihrer sportlichen Fahrwerksgeometrie und der Sitzposition wird man auf einer ST mehr oder weniger automatisch zum Kurvenräuber. Ein paar kleine Kritikpunkte haben wir zwar gefunden (siehe oben), aber das ändert nichts daran, dass uns die ST einen riesigen Spaß vermittelt hat. Geile Karre!
 
Die Testmaschine wurde uns netterweise von Harley Davidson Kiel zur Verfügung gestellt. Dort warten die Pan America 1250 ST und viele andere Harley Vorführer auf Probefahrer. Harley Kiel liegt verkehrsgünstig an der Autobahn und man kann vom Händler mehr oder weniger sofort auf Landstraßen das Bike seiner Wahl ausführen. Ach ja: Die Standard PanAm steht dort ebenfalls als Vorführer bereit. Vielleicht beide mal hintereinander fahren und vergleichen?

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 19.990 €
  • Verfügbarkeit: seit 03/2025
  • Farben: rot, grau, schwarz

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Harley-Davidson Pan America 1250 ST vs. BMW R nineT Scrambler – Vergleich

Wer zwischen Harley-Davidson Pan America 1250 ST und BMW R nineT Scrambler schwankt, steht vor einer spannenden Entscheidung: Auf der einen Seite steht ein modernes Adventure-Bike mit Reise-Fokus, auf der anderen Seite ein Scrambler, der eher nach Charakter, Stil und Fahrspaß auf der Straße ruft. Beide Motorräder wirken auf den ersten Blick wie „andere Welten“ – und genau das macht den Vergleich so interessant. Denn am Ende geht es nicht nur um Daten, sondern darum, welches Motorrad zum eigenen Alltag, zu den Touren und zum Fahrgefühl passt.

Grundidee: Reiseabenteuer vs. Scrambler-Charakter

Harley-Davidson Pan America 1250 ST

Die Pan America 1250 ST ist als Reise- und Tourenmaschine gedacht. Sie bringt die typische Adventure-DNA mit: aufrechte Sitzposition, Fokus auf Langstrecke und ein Setup, das auch längere Strecken souverän abspult. Das Motorrad wirkt dabei bewusst „funktional“ – nicht im Sinne von langweilig, sondern im Sinne von: Es soll dich zuverlässig ans Ziel bringen, egal ob die Route eher Autobahn, Landstraße oder auch mal unwegsamer wird.

BMW R nineT Scrambler

Die BMW R nineT Scrambler steht dagegen für einen anderen Anspruch. Sie kombiniert den klassischen BMW-Boxer-Charakter mit einer Scrambler-Optik, die nach Freiheit und unkompliziertem Fahrspaß aussieht. Das Motorrad ist weniger „Reisecontainer“, mehr „Fahrmaschine mit Stil“. Gerade auf kurvigen Straßen oder bei Touren, bei denen das Tempo und das Gefühl im Vordergrund stehen, spielt sie ihre Stärken aus.

Motor & Fahrgefühl im Vergleich

Beim Motorcharakter unterscheiden sich die beiden Konzepte deutlich. Die Pan America 1250 ST ist auf Durchzug und gleichmäßige Leistungsentfaltung ausgelegt. Das macht sie besonders angenehm, wenn Strecken länger werden und man nicht ständig „nacharbeiten“ möchte. Der Antrieb wirkt dabei wie ein verlässlicher Partner: ruhig genug für entspannte Kilometer, kräftig genug für zügiges Vorankommen.

Die BMW R nineT Scrambler setzt dagegen stärker auf den typischen Boxer-Charakter. Das spürt man nicht nur akustisch, sondern auch im Lauf und in der Art, wie Leistung anliegt. Der Motor fühlt sich lebendiger an, reagiert direkter und vermittelt mehr „mechanisches“ Fahrgefühl. Wer gern mit dem Gas spielt und Kurven dynamisch ansteuert, wird an diesem Charakter Freude haben.

Fahrwerk & Handling: Wie sich die Motorräder anfühlen

Das Handling ist bei beiden Motorrädern ein Thema – aber aus unterschiedlichen Gründen. Die Pan America 1250 ST ist auf Stabilität und Kontrolle ausgelegt. Gerade bei wechselnden Untergründen oder wenn die Strecke nicht ganz so „sauber“ ist, spielt das Setup seine Vorteile aus. Das Motorrad vermittelt ein sicheres Gefühl, ohne dass es sich dabei schwerfällig anfühlen muss. In der Praxis bedeutet das: Man kann entspannt fahren, weil das Bike die Situation gut „sortiert“.

Die BMW R nineT Scrambler wirkt dagegen agiler im Kopf des Fahrers. Sie ist weniger auf „große Distanz als Aufgabe“ getrimmt, sondern auf „Fahren als Erlebnis“. In engen Kurven und bei sportlicherer Gangart zeigt sich der Scrambler-Ansatz: Das Motorrad lädt zum aktiven Fahren ein. Gleichzeitig sollte man realistisch bleiben: Wer vor allem lange Autobahnabschnitte oder sehr unruhige Strecken plant, wird die Adventure-Logik der Pan America deutlicher merken.

Bremsen & Sicherheit: Vertrauen im Alltag

Bei beiden Modellen ist das Thema Verzögerung und Kontrolle entscheidend. Die Pan America 1250 ST profitiert von einem Setup, das auf Touren ausgelegt ist: Bremsen und Fahrdynamik wirken darauf abgestimmt, auch bei längeren Fahrten und wechselnden Bedingungen konstant zu bleiben. Das gibt Sicherheit, wenn man vorausschauend fährt, aber auch wenn es mal schneller gehen soll.

Die BMW R nineT Scrambler setzt ebenfalls auf solide Bremsleistung, aber der Fokus liegt stärker auf dem sportlichen Fahrgefühl. Das bedeutet: Die Bremsen passen gut zum Charakter des Motorrads, wirken direkt und unterstützen das dynamische Fahren. Wer häufig in kurvigen Regionen unterwegs ist, wird die Abstimmung als stimmig wahrnehmen.

Ergonomie & Sitzposition: Für wen passt welche Haltung?

Die Sitzposition ist ein klarer Unterschied zwischen beiden Konzepten. Die Pan America 1250 ST bietet eine aufrechte, tourentaugliche Ergonomie. Das ist besonders dann ein Vorteil, wenn man mehrere Stunden am Stück fährt oder wenn die Route nicht nur aus „perfekten“ Straßen besteht. Auch für längere Pausen unterwegs ist die Haltung meist angenehmer, weil man nicht ständig in einer sehr sportlichen Position „arbeitet“.

Die BMW R nineT Scrambler ist ergonomisch eher auf den klassischen Scrambler-Fahrstil abgestimmt. Das kann sich je nach Körpergröße und Fahrgewohnheit sehr gut anfühlen – vor allem, wenn man gern aktiv sitzt und das Motorrad spürt. Für sehr lange Strecken kann die Pan America im Komfort-Vergleich im Vorteil sein, während die Scrambler-Variante eher punktet, wenn das Fahren selbst im Vordergrund steht.

Ausstattung & Technik: Was im Alltag zählt

Bei der Ausstattung unterscheiden sich die Schwerpunkte. Die Pan America 1250 ST ist als Reisegerät gedacht und wirkt entsprechend „komplett“ im Alltag: Sie ist darauf ausgelegt, dass man sich auf die Strecke konzentriert und das Motorrad die Arbeit übernimmt. Dazu passt auch der Eindruck, dass viele Komponenten auf Langstrecke und Alltagstauglichkeit abgestimmt sind.

Die BMW R nineT Scrambler spielt dagegen stärker mit dem Thema Stil und Individualität. Gerade bei der Frage, wie „eigen“ ein Motorrad wirken darf, hat die Scrambler-Philosophie Vorteile. Dazu kommt: Die BMW wirkt oft wie ein Motorrad, das man gern pflegt, zeigt und auch mal umgestaltet – ohne dass der Fahrspaß darunter leidet.

Stärken & Schwächen im direkten Vergleich

Stärken der Harley-Davidson Pan America 1250 ST

  • Tourenfokus: Das Motorrad ist klar auf lange Strecken und entspanntes Reisen ausgelegt.
  • Stabilität & Kontrolle: Das Fahrgefühl wirkt souverän, auch wenn die Route nicht perfekt ist.
  • Allround-Charakter: Sie passt gut zu unterschiedlichen Einsatzprofilen – von Landstraße bis „Abenteuer light“.

Schwächen der Harley-Davidson Pan America 1250 ST

  • Konzeptbedingt weniger „Scrambler-Feeling“: Wer vor allem kurzes, agiles Fahrgefühl sucht, könnte die Pan America als „zu reiseorientiert“ empfinden.
  • Gewicht/Dimensionen: Je nach Fahrpraxis kann das Handling im Stadtverkehr oder bei engen Manövern weniger leicht wirken.

Stärken der BMW R nineT Scrambler

  • Charakter & Stil: Der Boxer-Charakter und das Scrambler-Design machen das Motorrad besonders „persönlich“.
  • Agiles Fahrgefühl: In kurvigen Regionen wirkt die Maschine lebendig und direkt.
  • Individualität: Die Scrambler-Philosophie lädt zum Anpassen und Gestalten ein.

Schwächen der BMW R nineT Scrambler

  • Reise-Fokus nicht im Zentrum: Für sehr lange Strecken kann die Pan America im Komfort- und Tourenanspruch klarer wirken.
  • Untergrund-Anspruch: Wer regelmäßig abseits der Straße fährt, wird die Adventure-Logik der Pan America eher bevorzugen.

Welches Motorrad passt zu welchem Fahrstil?

Die Entscheidung hängt am Ende weniger davon ab, welches Motorrad „besser“ ist, sondern welches besser zu den eigenen Routinen passt. Die Pan America 1250 ST ist besonders dann die richtige Wahl, wenn Tourenplanung zählt: längere Strecken, wechselnde Straßenbilder und das Bedürfnis nach einem Motorrad, das zuverlässig und stabil bleibt. Wer gern entspannt fährt, aber trotzdem Reserven für zügiges Vorankommen möchte, findet hier eine stimmige Basis.

Die BMW R nineT Scrambler ist dagegen ideal, wenn das Motorrad vor allem eines sein soll: ein Erlebnis. Kurven, Landstraßen, spontane Ausfahrten und das Gefühl, dass der Motor und das Motorrad „mitarbeiten“. Wer Wert auf Stil, Individualität und einen lebendigen Antrieb legt, wird mit der Scrambler-Philosophie sehr wahrscheinlich glücklicher.

Fazit:

Die Harley-Davidson Pan America 1250 ST ist die bessere Wahl für alle, die ein Motorrad für längere Touren suchen, bei denen Komfort, Stabilität und ein souveränes Gesamtpaket wichtiger sind als maximal „agiles“ Handling. Sie spielt ihre Stärken aus, wenn die Route abwechslungsreich wird und man sich auf Kontrolle und Reise-Feeling verlassen möchte. Die BMW R nineT Scrambler hingegen passt am besten zu Fahrern, die vor allem Spaß am Fahren haben: lebendiger Boxer-Charakter, direktes Ansprechverhalten und ein Scrambler-Look, der Lust auf Individualität macht. Wer häufig kurvige Strecken fährt, gern aktiv unterwegs ist und das Motorrad als Ausdruck des eigenen Stils versteht, wird mit der Scrambler mehr Freude erleben. Kurz gesagt: Pan America für Reise & Vielseitigkeit, Scrambler für Charakter & Fahrspaß.

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