| UVP | 19.900 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 17.050 € | |
| Baujahr | von 2014 bis 2023 | |
Pro und Kontra
- Motor mit ordentlich Dampf in allen Lebenslagen
- angenehme, aber trotzdem sportliche Sitzposition
- komfortables Fahrwerk
- williges Kurvenverhalten
- Fahrspaß ohne Ende
- eigenständige Optik
- kein Allerwelts-Motorrad
- Windschild nicht verstellbar
- Sound nicht jedermanns Sache
- QuickShifter nach unten gut, nach oben hakelig
- Teillast-Ruckeln bei bestimmten Drehzahlen
- hübsch anzusehen
- puristisch
- cooles Fahrgefühl
- zahlreiche Customizing-Möglichkeiten
- Preis
- nix für Riesen
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 246 | kg |
| Radstand | 1.580 | mm |
| Länge | 2.240 | mm |
| Radstand | 1.580 | mm |
| Sitzhöhe: | 825 | mm |
| Höhe | 1.510 | mm |
| Gewicht | 222 | kg |
| Radstand | 1.487 | mm |
| Länge | 2.220 | mm |
| Radstand | 1.487 | mm |
| Sitzhöhe: | 803-805 | mm |
| Höhe | 1.265 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | V2 Revolution™ Max 1250 | |
| Hubraum | 1.252 | ccm |
| Hub | 72 | mm |
| Bohrung | 105 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Boxer | |
| Hubraum | 1.170 | ccm |
| Hub | 73 | mm |
| Bohrung | 101 | mm |
| Kühlung | Öl-Luft | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 152 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 127 NM bei 6.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 220 | km/h |
| Tankinhalt | 21 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 372 | km |
| Leistung | 110 PS bei 7.750 U/Min | |
| Drehmoment | 116 NM bei 6.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 220 | km/h |
| Tankinhalt | 18 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 340 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Dreiteiliger Leichtmetallrahmen mit Rohr-, Guss- und Formteilen, Motor mittragend | |
| Federung vorne | Showa 47 mm USD, vollständig elektronisch einstellbar (Federweg 170)mm | |
| Federung hinten | Über Umlenkhebel angelenktes Showa Einzelfederbein mit hydraulisch einstellbarer Federvorspannung sowie einstellbarer Zug- und Druckstufe (Federweg 170)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17 58W | |
| Reifen hinten | 180/55ZR17 73W | |
| Rahmenbauart | Gitterrohr, Motor mittragend | |
| Federung vorne | Upside-Down 45 mm (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 120)mm | |
| Aufhängung hinten | Paralever | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 180/55 ZR 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, radial montierte Vierkolben-Monoblock-Festsattelbremsen Brembo Monoblock ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Brembo Einkolben-Schwimmsattelbremse ( Ø 280 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 265 mm) | |
Fazit
Die neue Harley Davidson Pan America 1250 ST ist ein herrlich unvernünftiges und eigenständiges Bike. Geländeausflüge mag sie nicht, dafür ist sie auf der Straße aber eine Macht! Der 1250er V2 drückt die Maschine mit Nachdruck nach vorne und dank ihrer sportlichen Fahrwerksgeometrie und der Sitzposition wird man auf einer ST mehr oder weniger automatisch zum Kurvenräuber. Ein paar kleine Kritikpunkte haben wir zwar gefunden (siehe oben), aber das ändert nichts daran, dass uns die ST einen riesigen Spaß vermittelt hat. Geile Karre!Die Testmaschine wurde uns netterweise von Harley Davidson Kiel zur Verfügung gestellt. Dort warten die Pan America 1250 ST und viele andere Harley Vorführer auf Probefahrer. Harley Kiel liegt verkehrsgünstig an der Autobahn und man kann vom Händler mehr oder weniger sofort auf Landstraßen das Bike seiner Wahl ausführen. Ach ja: Die Standard PanAm steht dort ebenfalls als Vorführer bereit. Vielleicht beide mal hintereinander fahren und vergleichen?
Fazit - was bleibt hängen?
Die R nineT macht nicht nur Spaß beim Fahren, sondern sieht auch toll aus! Und genau diese Kombination ist es vermutlich auch, die das Bike von Beginn an für Motorradfans weltweit so begehrenswert macht.
BMW beschreibt es wie folgt: „Designen Sie Ihr Motorrad, designen Sie Ihr Leben.“ Es hat eben auch viel mit Lifestyle zu tun und so lässt die nineT in Punkto Vielfältigkeit kaum Customizer-Wünsche offen. Sie ist die Basis für tiefgehende Individualisierungen, was die Maschine von der Konkurrenz abhebt. Neben den schon vielfältigen Modell- und Designvarianten gibt es jede Menge Customizing-Zubehör, und so kann jeder seinen ganz eigenen Roadster-Traum wahr werden lassen. Sogar die Bordelektronik ist mit zahlreichen Schnittstellen so ausgelegt, dass Veränderungen keine große Hürde darstellen.
Auch wenn die NineT in nahezu allen Belangen puristisch daherkommt – beim Preis tut sie dies nicht. Schon gar nicht wenn man die zahlreichen Veränderungsmöglichkeiten ausschöpft um sein eigenes, exklusives Traumbike zu realisieren. Aber Individualität hat eben immer auch Ihren Preis. Der Erfolg gibt BMW jedoch auch in diesem Fall mal wieder Recht, denn die BMW R NineT ist so beliebt, dass man mit extrem langen Lieferzeiten rechnen sollte.
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Harley-Davidson Pan America 1250 ST vs. BMW R nineT: Welches Motorrad passt besser?
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Harley-Davidson Pan America 1250 ST und die BMW R nineT, wird der Vergleich spannend: Hier steht eine moderne Reiseenduro mit Fokus auf weite Strecken und vielseitiges Fahren, dort ein markantes Retro-Konzept mit dem typischen Boxer-Feeling. Beide Maschinen können viel – aber sie spielen ihre Stärken in unterschiedlichen Szenarien aus. Im folgenden Vergleich geht es darum, wie sich die beiden Modelle im Alltag und auf Touren unterscheiden, wo sie besonders überzeugen und wo man genauer hinschauen sollte.
Grundidee und Charakter: Adventure vs. Retro-Identität
Harley-Davidson Pan America 1250 ST
Die Pan America 1250 ST ist als Reiseenduro gedacht: Sie wirkt wie ein Motorrad, das lange Strecken souverän abspult und dabei auch auf wechselndem Untergrund nicht sofort die Flucht ergreift. Der Charakter ist klar auf Touren ausgelegt – mit einer Sitzposition, die eher nach „weiterfahren“ als nach „kurz durch die Stadt“ aussieht. Wer häufig unterwegs ist, profitiert von der Ausrichtung auf Komfort und Alltagstauglichkeit.
BMW R nineT
Die BMW R nineT steht für eine andere Philosophie: Retro-Design, eigenständige Optik und ein Motorgefühl, das viele als besonders „direkt“ wahrnehmen. Das Motorrad wirkt weniger wie ein Werkzeug für jede Situation und mehr wie ein Statement für Fahrspaß auf der Straße. Gerade auf kurvigen Strecken und bei Fahrten, bei denen das Motorrad Teil des Erlebnisses ist, spielt die R nineT ihre Stärken aus.
Motor und Fahrgefühl: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt
Beim Vergleich der beiden Modelle zeigt sich vor allem der Unterschied im Motorcharakter. Die Harley-Davidson Pan America 1250 ST zielt auf gleichmäßige Kraftentfaltung und ein souveränes Tempo über längere Distanzen. Das macht sie besonders angenehm, wenn man nicht ständig „arbeiten“ möchte, sondern entspannt fahren will. Die BMW R nineT dagegen vermittelt ein stärkeres Gefühl von mechanischer Nähe: Der Boxer-Charakter sorgt für ein unverwechselbares Ansprechverhalten, das sich vor allem dann lohnt, wenn man bewusst fährt und die Maschine „spüren“ möchte.
Stärken und Schwächen lassen sich hier gut gegenüberstellen: Die Pan America wirkt im Tourenmodus oft harmonischer, während die R nineT im sportlich-kurvigen Bereich mehr Emotion und „Direktheit“ ausstrahlt. Wer häufig lange Strecken mit konstantem Rhythmus fährt, wird die Harley oft als entspannter empfinden. Wer dagegen eher kurze bis mittlere Ausfahrten bevorzugt und den Motorcharakter in den Vordergrund stellt, findet in der BMW häufig den besseren Match.
Ergonomie und Komfort: Sitzposition, Windschutz und Tagesausdauer
Komfort ist bei beiden Motorrädern ein Thema, aber auf unterschiedliche Weise. Die Pan America 1250 ST ist auf längere Fahrten ausgelegt. Das zeigt sich in der insgesamt tourentauglichen Auslegung: Sitzhaltung und Windmanagement sind darauf abgestimmt, auch bei längeren Etappen nicht „zu verkrampfen“. Gerade wenn die Route nicht nur aus Stadtverkehr besteht, sondern aus Landstraße und Autobahnanteilen, spielt diese Ausrichtung ihre Vorteile aus.
Die BMW R nineT bietet eine andere Art von Komfort: eher „Fahren statt Verwalten“. Die Sitzposition wirkt oft sportlich-aufrecht und lässt sich gut für dynamische Fahrten nutzen. Gleichzeitig ist sie weniger auf maximalen Langstrecken-Windschutz optimiert als eine klassische Reiseenduro. Das ist nicht automatisch ein Nachteil – aber wer regelmäßig sehr lange Strecken fährt, sollte genau prüfen, wie die Ergonomie zur eigenen Statur passt.
Elektronik und Assistenz: Moderne Unterstützung vs. pureres Fahrgefühl
Bei der Harley-Davidson Pan America 1250 ST ist die Erwartung an moderne Elektronik hoch: Gerade im Reiseenduro-Bereich helfen Systeme dabei, das Motorrad in unterschiedlichen Situationen berechenbar zu machen. Das kann die Handhabung erleichtern, besonders wenn Wetter, Belag oder Beladung variieren. Die Pan America ist damit häufig die Maschine, die sich „einfach“ fahren lässt – auch dann, wenn die Bedingungen nicht perfekt sind.
Die BMW R nineT setzt stärker auf das unmittelbare Fahrerlebnis. Elektronik ist vorhanden, aber der Fokus liegt weniger darauf, das Motorrad komplett zu „entschärfen“, sondern eher darauf, das Fahrgefühl zu begleiten. Wer gerne selbst dosiert und das Motorrad als Teil des Fahrens versteht, wird das oft als Vorteil sehen. Wer hingegen viel mit wechselnden Bedingungen unterwegs ist und sich maximale Unterstützung wünscht, könnte bei der Pan America schneller das Gefühl haben, dass sie „für alles“ vorbereitet ist.
Fahrwerk und Handling: Stabilität in der Fahrt vs. Agilität im Alltag
Im Handling unterscheiden sich die beiden Konzepte deutlich. Die Pan America 1250 ST ist auf Stabilität und Kontrolle ausgelegt. Das macht sie besonders stark, wenn man zügig über längere Strecken fährt oder wenn der Untergrund nicht ganz homogen ist. Das Motorrad wirkt dabei wie ein Reisegerät: ruhig, zielstrebig und gutmütig, wenn man es gleichmäßig bewegt.
Die BMW R nineT wirkt dagegen oft agiler im „Fahrspaß-Modus“. Auf kurvigen Straßen und bei häufigen Richtungswechseln fühlt sie sich häufig lebendiger an. Allerdings hängt das stark davon ab, wie man sie bewegt und welche Strecken man bevorzugt. Für Stadtfahrten und Landstraßen mit vielen Kurven kann die BMW dadurch sehr attraktiv sein. Für lange, gleichmäßige Etappen kann die Harley den entspannteren Eindruck machen.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen bei Tempo und in der Praxis
Beide Motorräder müssen im Alltag überzeugen, aber sie tun es auf unterschiedliche Weise. Die Pan America 1250 ST vermittelt durch ihre tourenorientierte Auslegung häufig ein Gefühl von Reserven: Wenn Tempo aufgebaut ist oder wenn man mit Gepäck unterwegs ist, hilft die Gesamtbalance dabei, dass Bremsmanöver berechenbar bleiben. Die BMW R nineT kann ebenfalls sehr standfest sein, wirkt aber stärker „fahrstilabhängig“: Wer dynamisch fährt und die Maschine aktiv bewegt, bekommt ein unmittelbares Feedback. Wer dagegen vor allem entspannt cruisen will, sollte prüfen, wie sich die Bremscharakteristik im eigenen Fahrprofil anfühlt.
Alltagstauglichkeit: Parken, Rangieren und Nutzung im echten Leben
Im Alltag zählen viele Kleinigkeiten: Übersicht, Gewichtsempfinden, Ansprechverhalten bei niedrigen Geschwindigkeiten und die Frage, wie leicht sich das Motorrad im Alltag „handhaben“ lässt. Die Pan America 1250 ST ist als Reiseenduro tendenziell ein Motorrad, das man mit Bedacht bewegt. Dafür ist sie auf längere Nutzung ausgelegt und kann mit der richtigen Vorbereitung sehr alltagstauglich sein – besonders, wenn Touren und wechselnde Strecken im Vordergrund stehen.
Die BMW R nineT wirkt im Stadt- und Landstraßenalltag oft leichter im Gefühl, vor allem weil das Konzept stärker auf Straße und Fahrspaß ausgelegt ist. Wer häufig kurze Strecken fährt oder das Motorrad gerne „spontan“ nutzt, findet in der BMW häufig eine angenehmere Alltagsanmutung. Wer dagegen regelmäßig große Distanzen plant oder auch mal abseits der klassischen Route unterwegs sein möchte, wird die Harley oft als passender empfinden.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Harley-Davidson Pan America 1250 ST – typische Stärken
- Tourenfokus: Auslegung für lange Strecken und entspanntes Fahren.
- Vielseitigkeit: Das Motorrad fühlt sich in unterschiedlichen Situationen „bereit“ an.
- Unterstützung durch moderne Technik: Elektronik und Gesamtpaket erleichtern das Fahren.
Harley-Davidson Pan America 1250 ST – mögliche Schwächen
- Konzeptbedingt weniger „pur“: Wer maximales Retro-Feeling sucht, wird eher nicht hier landen.
- Anspruch an das Handling: Je nach Fahrstil kann das Motorrad im Alltag mehr „Motorrad“ verlangen.
BMW R nineT – typische Stärken
- Charakter: Boxer-Feeling und unmittelbares Fahrgefühl.
- Fahrspaß auf der Straße: Besonders stark auf kurvigen Strecken und bei aktiver Fahrweise.
- Retro-Identität: Optik und Gesamtkonzept wirken stimmig und eigenständig.
BMW R nineT – mögliche Schwächen
- Weniger Reisefokus: Für sehr lange Etappen kann die Tourenorientierung der Harley im Vorteil sein.
- Stärker abhängig vom Einsatzprofil: Wer viel „Allround-Reise“ fährt, sollte den Anspruch an die Maschine genau abgleichen.
Für wen lohnt sich welcher Vergleichssieger?
Der „beste“ Treffer hängt weniger von absoluten Zahlen ab, sondern davon, wie man fährt. Die Harley-Davidson Pan America 1250 ST ist besonders dann die richtige Wahl, wenn Touren, Komfort und Vielseitigkeit im Vordergrund stehen. Sie passt gut zu Fahrern, die regelmäßig längere Strecken planen, gerne mit wechselnden Bedingungen umgehen und ein Motorrad möchten, das sich wie ein verlässliches Reisegerät anfühlt.
Die BMW R nineT ist dagegen häufig die bessere Wahl, wenn das Motorrad vor allem auf der Straße Spaß machen soll: kurvig, direkt und mit viel Charakter. Wer das Retro-Design liebt, den Boxer-Motor als Erlebnis versteht und eher kürzere bis mittlere Touren bevorzugt, wird mit der BMW oft zufriedener sein.
Fazit:
Die Harley-Davidson Pan America 1250 ST wirkt wie die konsequentere Wahl für lange Touren, vielseitige Einsätze und ein Motorrad, das auch bei wechselnden Bedingungen souverän bleibt. Wer Komfort, Unterstützung durch moderne Technik und eine Reiseenduro-Logik sucht, findet in der Pan America meist den stimmigeren Begleiter. Die BMW R nineT punktet dagegen mit ihrem unverwechselbaren Boxer-Charakter, der starken Straßenorientierung und dem Retro-Feeling, das viele Fahrten zu einem Erlebnis macht. Wer vor allem kurvige Strecken genießt, das Motorrad gerne aktiv bewegt und das Design als Teil der Motivation sieht, wird mit der BMW eher glücklich.
Kurz gesagt: Pan America für Touren und Allround-Vielseitigkeit, R nineT für Charakter, Direktheit und Fahrspaß auf der Straße.