| UVP | 19.900 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 5.799 € | |
| Baujahr | von 2020 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- Motor mit ordentlich Dampf in allen Lebenslagen
- angenehme, aber trotzdem sportliche Sitzposition
- komfortables Fahrwerk
- williges Kurvenverhalten
- Fahrspaß ohne Ende
- eigenständige Optik
- kein Allerwelts-Motorrad
- Windschild nicht verstellbar
- Sound nicht jedermanns Sache
- QuickShifter nach unten gut, nach oben hakelig
- Teillast-Ruckeln bei bestimmten Drehzahlen
- Verarbeitung
- leicht
- kräftiger Motor
- Soziuskomfort
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 246 | kg |
| Radstand | 1.580 | mm |
| Länge | 2.240 | mm |
| Radstand | 1.580 | mm |
| Sitzhöhe: | 825 | mm |
| Höhe | 1.510 | mm |
| Gewicht | 190 | kg |
| Radstand | 1.420 | mm |
| Länge | 2.120 | mm |
| Radstand | 1.420 | mm |
| Sitzhöhe: | 795 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | V2 Revolution™ Max 1250 | |
| Hubraum | 1.252 | ccm |
| Hub | 72 | mm |
| Bohrung | 105 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihenmotor | |
| Hubraum | 486 | ccm |
| Kühlung | Flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 152 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 127 NM bei 6.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 220 | km/h |
| Tankinhalt | 21 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 372 | km |
| Leistung | 48 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 43 NM bei 6.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 160 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 333 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Dreiteiliger Leichtmetallrahmen mit Rohr-, Guss- und Formteilen, Motor mittragend | |
| Federung vorne | Showa 47 mm USD, vollständig elektronisch einstellbar (Federweg 170)mm | |
| Federung hinten | Über Umlenkhebel angelenktes Showa Einzelfederbein mit hydraulisch einstellbarer Federvorspannung sowie einstellbarer Zug- und Druckstufe (Federweg 170)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17 58W | |
| Reifen hinten | 180/55ZR17 73W | |
| Rahmenbauart | Doppelschleife | |
| Federung vorne | USD-Gabel von Kayaba | |
| Federung hinten | Umgelenktes Zenrtalfederbein | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR17 | |
| Reifen hinten | 160/60ZR17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, radial montierte Vierkolben-Monoblock-Festsattelbremsen Brembo Monoblock ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Brembo Einkolben-Schwimmsattelbremse ( Ø 280 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe | |
Fazit
Die neue Harley Davidson Pan America 1250 ST ist ein herrlich unvernünftiges und eigenständiges Bike. Geländeausflüge mag sie nicht, dafür ist sie auf der Straße aber eine Macht! Der 1250er V2 drückt die Maschine mit Nachdruck nach vorne und dank ihrer sportlichen Fahrwerksgeometrie und der Sitzposition wird man auf einer ST mehr oder weniger automatisch zum Kurvenräuber. Ein paar kleine Kritikpunkte haben wir zwar gefunden (siehe oben), aber das ändert nichts daran, dass uns die ST einen riesigen Spaß vermittelt hat. Geile Karre!Die Testmaschine wurde uns netterweise von Harley Davidson Kiel zur Verfügung gestellt. Dort warten die Pan America 1250 ST und viele andere Harley Vorführer auf Probefahrer. Harley Kiel liegt verkehrsgünstig an der Autobahn und man kann vom Händler mehr oder weniger sofort auf Landstraßen das Bike seiner Wahl ausführen. Ach ja: Die Standard PanAm steht dort ebenfalls als Vorführer bereit. Vielleicht beide mal hintereinander fahren und vergleichen?
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Harley-Davidson Pan America 1250 ST vs. Brixton Crossfire 500 – Vergleich für Straße, Schotter und lange Touren
Wenn es um Adventure-Motorräder geht, stehen zwei Dinge oft im Mittelpunkt: Vielseitigkeit und ein Fahrgefühl, das sowohl auf der Landstraße als auch auf weniger perfekten Strecken funktioniert. Genau hier setzt der Vergleich zwischen der Harley-Davidson Pan America 1250 ST und der Brixton Crossfire 500 an. Beide Bikes tragen den Adventure-Gedanken, aber sie verfolgen ihn mit sehr unterschiedlichen Schwerpunkten. Während die Pan America 1250 ST eher als großes, komfortorientiertes Reisewerkzeug wirkt, ist die Crossfire 500 deutlich leichter im Ansatz und damit besonders interessant für alle, die agil unterwegs sein möchten – ohne gleich in die Premium-Liga einzusteigen.
Im Folgenden werden die im Vergleich aufgeführten Werte beider Modelle miteinander eingeordnet. Dabei geht es nicht nur um Zahlen, sondern darum, was diese im Alltag bedeuten: Wie verändert sich das Fahrverhalten? Welche Stärken zeigen sich auf längeren Strecken? Und wo liegen die jeweiligen Grenzen?
Grundcharakter: Premium-Touring vs. agiles Allround-Konzept
Die Harley-Davidson Pan America 1250 ST ist klar auf Komfort und Reichweite ausgelegt. Schon die Ausrichtung als ST-Version deutet darauf hin, dass längere Touren und entspanntes Dahingleiten eine große Rolle spielen. Die Brixton Crossfire 500 dagegen wirkt wie ein Bike, das vor allem Spaß macht: leicht zu bewegen, schnell im Kopf und mit einem Konzept, das auch im Alltag funktioniert. Wer viel in der Stadt startet, häufig kurze Strecken fährt oder sich auf Schotterstraßen traut, findet hier einen anderen Zugang zum Adventure-Fahren.
Motor und Fahrgefühl: Drehmoment- und Leistungsanspruch vs. Leichtigkeit
Beim Vergleich der Motorwerte zeigt sich der größte Unterschied im Charakter. Die Pan America 1250 ST bringt durch ihre größere Motorisierung deutlich mehr Reserven mit. Das merkt man besonders dann, wenn es zügig werden soll oder wenn Steigungen und Last (z. B. mit Gepäck) ins Spiel kommen. Die Harley wirkt dann souverän und „zieht“ eher, statt ständig nachzulegen zu müssen.
Die Brixton Crossfire 500 ist dagegen stärker auf ein lebendiges, leichtgängiges Fahrgefühl ausgelegt. Die im Vergleich genannten Leistungs- und Drehmomentwerte sprechen für ein Motorrad, das eher aus dem Drehzahlbereich heraus Freude macht. Das ist nicht automatisch ein Nachteil: Auf kurvigen Strecken und bei moderatem Tempo kann die Crossfire 500 dadurch sehr direkt wirken. Zudem erleichtert die geringere Motor- und Gesamtmasse das Handling – gerade beim Rangieren, in engen Passagen oder wenn es mal unübersichtlich wird.
Stärken und Schwächen im Alltag
Harley-Davidson Pan America 1250 ST: Stärke ist die Durchzugskraft und die entspannte Art, lange Strecken zu fahren. Schwäche kann sein, dass das größere Motorrad in sehr engen Situationen oder bei häufigem Stop-and-go weniger „spielerisch“ wirkt als ein leichteres Bike.
Brixton Crossfire 500: Stärke ist die Agilität und das unkomplizierte Handling. Schwäche liegt eher dort, wo dauerhaft hohes Tempo, viel Gepäck oder lange Autobahnabschnitte eine größere Motorreserve verlangen.
Fahrwerk und Handling: Stabilität der großen Reiseenduro vs. Wendigkeit
Auch die Fahrwerkswerte und das Setup im Vergleich machen den Unterschied deutlich. Die Pan America 1250 ST ist auf Stabilität ausgelegt: Das Motorrad bleibt auch bei wechselnden Untergründen ruhig und vermittelt ein sicheres Gefühl, wenn die Strecke länger wird. Gerade auf Schotter oder welligen Straßen hilft das, weil das Bike nicht ständig „nacharbeiten“ muss.
Die Brixton Crossfire 500 ist dagegen spürbar leichter zu bewegen. Die im Vergleich genannten Werte deuten auf ein Setup hin, das Kurvenwechsel und Richtungswechsel unterstützt. Das kann auf Landstraßen und bei Offroad-ähnlichen Abschnitten ein echter Vorteil sein, weil das Motorrad schneller „mitdenkt“.
Wo sich die Unterschiede zeigen
Auf schnellen, offenen Strecken wirkt die Harley oft wie ein Reisezug: stabil, komfortabel und mit viel Ruhe im Fahrgefühl. Die Brixton fühlt sich eher wie ein sportlicheres Werkzeug an – nicht im Sinne von „sportlich auf der Rennstrecke“, sondern sportlich im Sinne von „macht schnell wieder Spaß“.
Auf sehr grobem Untergrund oder bei hoher Geschwindigkeit mit Gepäck kann die größere Harley ihre Vorteile ausspielen. Die Brixton ist dafür im Alltag und auf kleineren Wegen oft die entspanntere Wahl, weil sie weniger „Kraft“ im Handling verlangt.
Ergonomie und Sitzkomfort: Langstreckenfokus vs. unkomplizierte Bedienbarkeit
Bei Adventure-Bikes entscheidet die Ergonomie darüber, ob eine Tour nach wenigen Stunden anstrengend wird oder ob man sich auf die Strecke konzentrieren kann. Im Vergleich zeigen sich bei der Pan America 1250 ST klare Hinweise auf Langstreckenkomfort: Die Sitzposition und die Ausrichtung als ST-Version zielen darauf, dass man auch über längere Zeit bequem sitzt.
Die Brixton Crossfire 500 ist ergonomisch eher auf „Alltagstauglichkeit“ getrimmt. Das bedeutet: schnell aufsteigen, schnell losfahren, ohne dass man sich wie in einem Spezialwerkzeug fühlt. Für kürzere Touren, Wochenendfahrten oder das tägliche Pendeln kann das ein großer Pluspunkt sein.
Stärken und Schwächen
Pan America 1250 ST: Stärke ist der Komfort für lange Strecken. Schwäche ist weniger ein Komfortproblem, sondern eher die Tatsache, dass das größere Motorrad mehr „Motorrad“ ist – also mehr Gewicht und mehr Präsenz.
Crossfire 500: Stärke ist die unkomplizierte Bedienbarkeit. Schwäche kann sein, dass bei sehr langen Tagesetappen der Komfortanspruch der großen Reiseenduro nicht ganz erreicht wird.
Elektronik und Ausstattung: Premium-Funktionen vs. pragmatische Lösung
Elektronik ist bei modernen Adventure-Bikes ein entscheidender Faktor. Die Pan America 1250 ST bringt im Vergleich die Tendenz zu mehr Premium-Features mit. Das zeigt sich in der Art, wie das Motorrad unterstützt: mehr Assistenz, mehr Komfortfunktionen und ein insgesamt „runderes“ Paket für unterschiedliche Situationen.
Die Brixton Crossfire 500 setzt dagegen stärker auf ein stimmiges, pragmatisches Gesamtpaket. Das ist nicht gleichbedeutend mit „weniger Motorrad“, aber eher mit „weniger Ballast“. Wer nicht jede Assistenzfunktion braucht, bekommt ein Bike, das sich auf das Wesentliche konzentriert.
Was das für die Praxis bedeutet
Auf langen Touren kann die Harley durch ihre Elektronik und Ausstattung Stress reduzieren – etwa durch bessere Unterstützung bei wechselnden Bedingungen. Die Brixton ist dafür oft die Wahl, wenn man ein Motorrad möchte, das schnell verständlich bleibt und nicht zu komplex wirkt.
Reichweite, Alltag und Gepäck: Große Touren vs. flexible Kurzstrecken
Adventure heißt nicht nur Offroad. In der Praxis geht es oft um Reichweite, Tankstrategie, Gepäck und darum, wie gut sich das Motorrad für unterschiedliche Tagespläne eignet. Die Pan America 1250 ST ist im Vergleich klar als Tourer gedacht: Sie wirkt wie gemacht für längere Etappen und für das Mitnehmen von Gepäck, ohne dass das Motorrad dabei „aus dem Konzept“ gerät.
Die Brixton Crossfire 500 ist dagegen besonders interessant für flexible Pläne. Wer spontan fährt, öfter umplant oder auch mal nur eine kurze Runde dreht, profitiert von der geringeren Größe und dem leichteren Handling. Das Motorrad wirkt dadurch weniger „groß“ im Alltag.
Preis-Leistungs und Kaufentscheidung: Wer bekommt welches Gefühl?
Bei der Kaufentscheidung spielen nicht nur die technischen Werte eine Rolle, sondern auch das, was man für das Geld bekommt: Fahrgefühl, Ausstattungstiefe, Komfort und das Gesamtpaket. Die Pan America 1250 ST steht im Vergleich für Premium-Anspruch und ein sehr tourentaugliches Gesamtbild. Wer genau das sucht – also Komfort, Reserven und eine hochwertige Adventure-Identität – wird hier eher glücklich.
Die Brixton Crossfire 500 ist im Vergleich die Alternative für alle, die Adventure ausprobieren möchten oder ein Motorrad suchen, das im Alltag leicht bleibt. Wer nicht zwingend die Premium-Features braucht, bekommt hier ein stimmiges Konzept, das sich schnell zugänglich anfühlt.
Für wen passt welches Motorrad?
Die Frage „Welches Bike ist besser?“ lässt sich am Ende nur mit dem eigenen Fahrprofil beantworten. Der Vergleich zeigt aber ziemlich deutlich, welche Stärken zu welchen Fahrern passen.
Harley-Davidson Pan America 1250 ST
Am besten passt die Pan America 1250 ST zu Fahrern, die lange Touren planen, gern mit Gepäck unterwegs sind und ein Motorrad suchen, das auch bei höheren Ansprüchen souverän bleibt. Wer Wert auf Komfort, Stabilität und ein Premium-Gesamtpaket legt, findet hier eine sehr passende Basis.
Brixton Crossfire 500
Die Brixton Crossfire 500 ist ideal für alle, die ein agiles Adventure-Bike möchten, das sich leicht bewegen lässt und auch im Alltag funktioniert. Wer gern Landstraßen fährt, Schotterstraßen ausprobiert und dabei ein unkompliziertes Handling bevorzugt, bekommt mit der Crossfire 500 ein Motorrad, das schnell Spaß macht.
Fazit:
Die Harley-Davidson Pan America 1250 ST gewinnt den Vergleich vor allem dort, wo Komfort, Stabilität und Reserven zählen. Wer lange Strecken plant, viel Wert auf ein tourentaugliches Gesamtpaket legt und auch bei anspruchsvolleren Bedingungen souverän unterwegs sein möchte, findet in der Harley die passendere Wahl. Die Brixton Crossfire 500 punktet dagegen mit Leichtigkeit, Wendigkeit und einem pragmatischen Adventure-Ansatz. Sie ist besonders geeignet für Fahrer, die flexibel bleiben wollen, gern kurvenreich fahren und Schotter als „Abwechslung“ sehen, ohne gleich ein großes Reisegerät bewegen zu müssen.
Kurz gesagt: Pan America 1250 ST für große Touren und Premium-Komfort, Crossfire 500 für agiles Adventure, Alltagstauglichkeit und unkomplizierten Fahrspaß.