| UVP | 19.900 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 17.490 € | |
| Baujahr | von 2014 bis 2020 | |
Pro und Kontra
- Motor mit ordentlich Dampf in allen Lebenslagen
- angenehme, aber trotzdem sportliche Sitzposition
- komfortables Fahrwerk
- williges Kurvenverhalten
- Fahrspaß ohne Ende
- eigenständige Optik
- kein Allerwelts-Motorrad
- Windschild nicht verstellbar
- Sound nicht jedermanns Sache
- QuickShifter nach unten gut, nach oben hakelig
- Teillast-Ruckeln bei bestimmten Drehzahlen
- Motorleistung
- präzises Fahrwerk
- Komfort
- Assistenzsysteme
- Verarbeitung
- Windschutz
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 246 | kg |
| Radstand | 1.580 | mm |
| Länge | 2.240 | mm |
| Radstand | 1.580 | mm |
| Sitzhöhe: | 825 | mm |
| Höhe | 1.510 | mm |
| Gewicht | 213 | kg |
| Radstand | 1.485 | mm |
| Länge | 2.156 | mm |
| Radstand | 1.485 | mm |
| Sitzhöhe: | 795-820 | mm |
| Höhe | 1.117 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | V2 Revolution™ Max 1250 | |
| Hubraum | 1.252 | ccm |
| Hub | 72 | mm |
| Bohrung | 105 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | V | |
| Hubraum | 1.198 | ccm |
| Hub | 68 | mm |
| Bohrung | 106 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 152 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 127 NM bei 6.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 220 | km/h |
| Tankinhalt | 21 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 372 | km |
| Leistung | 147 PS bei 9.250 U/Min | |
| Drehmoment | 124 NM bei 7.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 255 | km/h |
| Tankinhalt | 18 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 350 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Dreiteiliger Leichtmetallrahmen mit Rohr-, Guss- und Formteilen, Motor mittragend | |
| Federung vorne | Showa 47 mm USD, vollständig elektronisch einstellbar (Federweg 170)mm | |
| Federung hinten | Über Umlenkhebel angelenktes Showa Einzelfederbein mit hydraulisch einstellbarer Federvorspannung sowie einstellbarer Zug- und Druckstufe (Federweg 170)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17 58W | |
| Reifen hinten | 180/55ZR17 73W | |
| Rahmenbauart | Gitterrohr | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 149)mm | |
| Aufhängung hinten | Einarmschwinge | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, radial montierte Vierkolben-Monoblock-Festsattelbremsen Brembo Monoblock ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Brembo Einkolben-Schwimmsattelbremse ( Ø 280 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 330 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 245 mm) | |
Fazit
Die neue Harley Davidson Pan America 1250 ST ist ein herrlich unvernünftiges und eigenständiges Bike. Geländeausflüge mag sie nicht, dafür ist sie auf der Straße aber eine Macht! Der 1250er V2 drückt die Maschine mit Nachdruck nach vorne und dank ihrer sportlichen Fahrwerksgeometrie und der Sitzposition wird man auf einer ST mehr oder weniger automatisch zum Kurvenräuber. Ein paar kleine Kritikpunkte haben wir zwar gefunden (siehe oben), aber das ändert nichts daran, dass uns die ST einen riesigen Spaß vermittelt hat. Geile Karre!Die Testmaschine wurde uns netterweise von Harley Davidson Kiel zur Verfügung gestellt. Dort warten die Pan America 1250 ST und viele andere Harley Vorführer auf Probefahrer. Harley Kiel liegt verkehrsgünstig an der Autobahn und man kann vom Händler mehr oder weniger sofort auf Landstraßen das Bike seiner Wahl ausführen. Ach ja: Die Standard PanAm steht dort ebenfalls als Vorführer bereit. Vielleicht beide mal hintereinander fahren und vergleichen?
Fazit - auf ewig jung
Sie ist natürlich ein Spielzeug, eines für ältere Kinder, die mindestens 17.290 Euro für ihr Geschenk ausgeben wollen (und können). Höret meine Worte: Jeder Cent davon ist gut angelegt!
Bevor ich es vergesse: Mittlerweile habe ich das Datenblatt studiert. Die Duc ist nicht nur in Sachen Motor und Fahrwerk voll auf der Höhe der Zeit, sondern auch in Sachen Assistenzsysteme: Serie sind Wheelie Control, Kurven-ABS von Bosch, Traktionskontrolle, Ride By Wire und drei Fahrmodi ...
… nicht mal dieses Vorurteil hat mehr Bestand.
Das Testbike wurde uns von Ducati Hamburg zur Verfügung gestellt.
MotorradTest.de auf YouTube
Harley-Davidson Pan America 1250 ST vs Ducati Monster 1200 S – Vergleich für Tour, Alltag und Fahrspaß
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Harley-Davidson Pan America 1250 ST und die Ducati Monster 1200 S, wird der Vergleich besonders spannend. Hier treffen Welten aufeinander: Auf der einen Seite steht eine Reiseenduro mit Fokus auf Komfort, Reichweite und souveränem Handling – auf der anderen Seite ein Naked Bike, das mit direkter Ansprache, sportlicher Optik und viel Temperament aufwartet. Wer sich zwischen diesen beiden Modellen entscheidet, sollte vor allem verstehen, wie sich die Fahrcharaktere im Alltag und auf Touren anfühlen.
Grundidee: Reiseenduro vs. Naked Sport
Die Pan America 1250 ST ist als Allrounder für längere Strecken gedacht. Der Aufbau zielt auf Stabilität, entspannte Sitzposition und eine Fahrweise, die auch auf wechselndem Untergrund funktioniert. Die Monster 1200 S dagegen ist ein klassisches Naked-Konzept: weniger Verkleidung, mehr Nähe zur Straße und ein Motor, der auf sportliche Dynamik ausgelegt ist. Das merkt man nicht nur im Look, sondern vor allem im Fahrgefühl.
Motor und Charakter: Drehmoment trifft auf sportliche Direktheit
Beim Motorcharakter liegen die Unterschiede klar auf der Hand. Die Pan America 1250 ST setzt auf einen Antrieb, der sich für gleichmäßiges Vorankommen und entspanntes Beschleunigen eignet. Im Vergleich zur Ducati wirkt das Gesamtkonzept eher „tourentauglich“: Der Motor unterstützt eine ruhige, kontrollierte Fahrweise, bei der man auch längere Strecken ohne ständige Drehzahlorgien gut bewältigt.
Die Ducati Monster 1200 S spielt dagegen stärker die Karte „sportlich“. Der Motor liefert seine Leistung spürbar dynamischer und fühlt sich im Bereich zwischen zügigem Fahren und aggressivem Herausbeschleunigen besonders lebendig an. Im direkten Vergleich wirkt die Ducati damit wie das Bike für Kurvenfahrten und spontane Fahrten, bei denen man das Gas bewusst nutzt und die Maschine „mitnimmt“.
Stärken und Schwächen im Motorvergleich
- Harley-Davidson Pan America 1250 ST: Stärken liegen in der gleichmäßigen Leistungsentfaltung und im entspannten Langstreckenbetrieb. Schwäche: Wer maximale „Naked-Bissigkeit“ sucht, findet sie eher weniger, weil das Konzept stärker auf Souveränität als auf rohes Temperament ausgelegt ist.
- Ducati Monster 1200 S: Stärken liegen in der direkten Ansprache und dem sportlichen Charakter. Schwäche: Für sehr lange, entspannte Etappen kann der Fokus auf Fahrspaß weniger „komfortorientiert“ wirken als bei der Reiseenduro.
Fahrwerk und Handling: Stabilität auf Strecke vs. Agilität im Stadt- und Kurvenbetrieb
Das Fahrwerk entscheidet im Alltag oft mehr als man denkt. Die Pan America 1250 ST ist auf Stabilität ausgelegt. Gerade bei höheren Geschwindigkeiten oder wenn die Straße nicht ganz „sauber“ ist, vermittelt sie ein sicheres Gefühl. Das macht sie besonders attraktiv, wenn Touren nicht nur aus Autobahn und Landstraße bestehen, sondern auch aus Baustellen, schlechten Belägen oder wechselnden Untergründen.
Die Monster 1200 S wirkt im Vergleich deutlich agiler. Das Naked-Konzept sorgt dafür, dass man die Maschine sehr unmittelbar spürt. In engen Passagen und beim dynamischen Fahren fühlt sich die Ducati oft „leichter“ an, weil die Sitzposition und die Geometrie auf sportliche Kontrolle ausgelegt sind. Für Stadtverkehr und kurze, spontane Runden ist das ein klarer Vorteil.
Bremsen und Fahrgefühl
Auch bei den Bremsen zeigt sich der Unterschied im Einsatzprofil. Die Pan America 1250 ST ist darauf ausgelegt, auch bei längeren Fahrten und wechselnden Bedingungen konstant zu funktionieren. Die Ducati hingegen setzt stärker auf ein sportliches Ansprechverhalten: Verzögerung und Dosierbarkeit wirken oft „direkter“, was beim zügigen Fahren in Kurven besonders Spaß macht.
Elektronik und Assistenz: Komfort-Orientierung vs. sportliche Unterstützung
Beide Motorräder verfügen über moderne Elektronik, aber die Ausrichtung ist unterschiedlich. Die Pan America 1250 ST wirkt in der Gesamtheit wie ein Motorrad, das den Fahrer auf langen Strecken entlasten soll. Elektronische Helfer unterstützen dabei, dass sich das Bike auch bei wechselnden Bedingungen berechenbar anfühlt.
Die Monster 1200 S nutzt Elektronik stärker, um sportliche Fahrmodi und dynamische Eingriffe zu ermöglichen. Das kann sich so anfühlen, als würde die Ducati „mitdenken“, wenn man zügig unterwegs ist – ohne dabei den Charakter komplett zu entschärfen. Im Vergleich wirkt die Ducati dadurch besonders dann stark, wenn man die Maschine aktiv bewegt und das Fahrgefühl im Vordergrund steht.
Ergonomie und Alltag: Sitzposition, Übersicht und Komfort
Im Alltag entscheidet die Ergonomie. Die Pan America 1250 ST ist auf längere Fahrten ausgelegt: Die Sitzposition wirkt tendenziell entspannter, und das Gesamtpaket ist so gestaltet, dass man auch nach mehreren Stunden noch konzentriert fahren kann. Dazu passt auch die Art, wie die Maschine mit dem Fahrer „zusammenarbeitet“ – weniger hektisch, mehr kontrolliert.
Die Monster 1200 S bietet eine sportlichere Sitzhaltung und eine direkte Verbindung zur Straße. Das ist ideal, wenn kurze Wege, häufiges Anfahren und das schnelle Wechseln zwischen Alltag und sportlicher Fahrt gefragt sind. Wer jedoch sehr lange Touren plant, sollte darauf achten, wie sich die eigene Körpergröße und Sitzgewohnheiten mit der Ducati anfühlen.
Stärken und Schwächen in der Ergonomie
- Pan America 1250 ST: Stärken in Komfort und Langstreckenorientierung. Schwäche: Wer ein möglichst „kompaktes“ Naked-Feeling sucht, wird die Reiseenduro als weniger „leicht“ empfinden.
- Monster 1200 S: Stärken in direkter Fahrverbindung und sportlicher Alltagstauglichkeit. Schwäche: Für sehr lange Etappen kann die sportlichere Auslegung weniger entspannend wirken.
Ausstattung und Konzept: Was man wirklich bekommt
Bei der Ausstattung zeigt sich das jeweilige Zielpublikum. Die Pan America 1250 ST ist als Reisegerät gedacht: Das Motorrad wirkt wie geschaffen für Touren, bei denen man nicht nur „von A nach B“ fährt, sondern unterwegs auch flexibel bleibt. Entsprechend ist das Konzept auf Alltagstauglichkeit und Langstreckenbetrieb ausgelegt.
Die Ducati Monster 1200 S steht dagegen für das Erlebnis „Fahren“. Das Bike ist weniger auf Reise-Logistik ausgelegt und mehr auf Fahrspaß, Sound und sportliche Präsenz. Wer gerne auf dem Motorrad sitzt, um die Straße zu spüren, wird sich hier deutlich mehr zuhause fühlen.
Welches Motorrad passt zu welchem Fahrstil?
Der Vergleich lässt sich am besten über das eigene Nutzungsprofil entscheiden. Die Pan America 1250 ST ist die bessere Wahl, wenn Touren einen großen Stellenwert haben, wenn unterschiedliche Straßenverhältnisse vorkommen und wenn ein souveränes, komfortorientiertes Gesamtpaket wichtiger ist als maximale „Naked-Aggressivität“.
Die Monster 1200 S ist die passendere Option, wenn häufig kurze bis mittlere Strecken gefahren werden, wenn Kurvenfahrten und sportliche Dynamik im Vordergrund stehen und wenn man ein Motorrad möchte, das sich im Alltag lebendig und direkt anfühlt.
Typische Entscheidungsszenarien
- Viel Strecke, wechselnde Bedingungen: eher Pan America 1250 ST.
- Stadt, Landstraße, sportliche Wochenendfahrten: eher Monster 1200 S.
- Fokus auf Komfort und Planbarkeit: Pan America 1250 ST.
- Fokus auf Fahrgefühl und Dynamik: Monster 1200 S.
Fazit:
Die Harley-Davidson Pan America 1250 ST ist für alle die beste Wahl, die ein Motorrad für lange Touren suchen und dabei Wert auf Stabilität, Komfort und ein berechenbares Fahrgefühl legen. Im Vergleich zur Ducati wirkt sie wie ein souveräner Reisebegleiter, der auch bei wechselnden Straßenverhältnissen entspannt bleibt und den Fahrer über Stunden unterstützt. Wer häufig unterwegs ist, gern weiter fährt und das Motorrad als Allrounder versteht, trifft mit der Pan America 1250 ST meist die passendere Entscheidung.
Die Ducati Monster 1200 S empfiehlt sich dagegen, wenn sportliche Direktheit im Vordergrund steht: ein lebendiger Motorcharakter, ein agiles Handling und ein Fahrgefühl, das Lust auf Kurven macht. Im Alltag und auf kürzeren Strecken wirkt die Ducati oft „näher an der Straße“ und damit besonders attraktiv für alle, die das Motorrad vor allem zum aktiven Fahren nutzen. Kurz gesagt: Reise und Komfort sprechen eher für die Harley, Fahrspaß und Dynamik eher für die Ducati.