| UVP | 19.900 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 16.390 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Motor mit ordentlich Dampf in allen Lebenslagen
- angenehme, aber trotzdem sportliche Sitzposition
- komfortables Fahrwerk
- williges Kurvenverhalten
- Fahrspaß ohne Ende
- eigenständige Optik
- kein Allerwelts-Motorrad
- Windschild nicht verstellbar
- Sound nicht jedermanns Sache
- QuickShifter nach unten gut, nach oben hakelig
- Teillast-Ruckeln bei bestimmten Drehzahlen
- toller V2-Motor mit ordentlicher Leistung
- herrlicher Sound, blubberiges Ansauggeräusch
- starke Bremsen
- sehr gute technische Ausstattung
- leicht und handlich, agiles Fahrverhalten
- auch für zwei Personen absolut reisetauglich
- zwei Sitzhöhen (verstellbar)
- Heizgriffe nicht Serie
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 246 | kg |
| Radstand | 1.580 | mm |
| Länge | 2.240 | mm |
| Radstand | 1.580 | mm |
| Sitzhöhe: | 825 | mm |
| Höhe | 1.510 | mm |
| Gewicht | 199 | kg |
| Radstand | 1.572 | mm |
| Länge | 2.190 | mm |
| Radstand | 1.572 | mm |
| Sitzhöhe: | 830-850 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | V2 Revolution™ Max 1250 | |
| Hubraum | 1.252 | ccm |
| Hub | 72 | mm |
| Bohrung | 105 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | V2 | |
| Hubraum | 890 | ccm |
| Hub | 62 | mm |
| Bohrung | 96 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 152 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 127 NM bei 6.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 220 | km/h |
| Tankinhalt | 21 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 372 | km |
| Leistung | 116 PS bei 10.750 U/Min | |
| Drehmoment | 92 NM bei 8.250 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 215 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 345 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Dreiteiliger Leichtmetallrahmen mit Rohr-, Guss- und Formteilen, Motor mittragend | |
| Federung vorne | Showa 47 mm USD, vollständig elektronisch einstellbar (Federweg 170)mm | |
| Federung hinten | Über Umlenkhebel angelenktes Showa Einzelfederbein mit hydraulisch einstellbarer Federvorspannung sowie einstellbarer Zug- und Druckstufe (Federweg 170)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17 58W | |
| Reifen hinten | 180/55ZR17 73W | |
| Rahmenbauart | Monocoque-Rahmen | |
| Federung vorne | Marzocchi USD-Gabel 45 mm, voll einstellbar (Federweg 170)mm | |
| Federung hinten | Sachs Monofederbein, voll einstellbar (Federweg 170)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70-19 | |
| Reifen hinten | 170/60 ZR 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, radial montierte Vierkolben-Monoblock-Festsattelbremsen Brembo Monoblock ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Brembo Einkolben-Schwimmsattelbremse ( Ø 280 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Brembo Monoblock 4-Kolben, radial verschraubt, radiale Bremspumpe ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Brembo 2-Kolben-Bremssattel ( Ø 265 mm) | |
Fazit
Die neue Harley Davidson Pan America 1250 ST ist ein herrlich unvernünftiges und eigenständiges Bike. Geländeausflüge mag sie nicht, dafür ist sie auf der Straße aber eine Macht! Der 1250er V2 drückt die Maschine mit Nachdruck nach vorne und dank ihrer sportlichen Fahrwerksgeometrie und der Sitzposition wird man auf einer ST mehr oder weniger automatisch zum Kurvenräuber. Ein paar kleine Kritikpunkte haben wir zwar gefunden (siehe oben), aber das ändert nichts daran, dass uns die ST einen riesigen Spaß vermittelt hat. Geile Karre!Die Testmaschine wurde uns netterweise von Harley Davidson Kiel zur Verfügung gestellt. Dort warten die Pan America 1250 ST und viele andere Harley Vorführer auf Probefahrer. Harley Kiel liegt verkehrsgünstig an der Autobahn und man kann vom Händler mehr oder weniger sofort auf Landstraßen das Bike seiner Wahl ausführen. Ach ja: Die Standard PanAm steht dort ebenfalls als Vorführer bereit. Vielleicht beide mal hintereinander fahren und vergleichen?
Fazit
Die neue Multistrada V2 ist gegenüber der Vorgängerin dank der Gewichtseinsparung deutlich verbessert in Sachen Fahrbarkeit und auch bei der technischer Ausstattung. Der Preis ist angesichts der üppigen technischen Helferlein und der verbauten Komponenten gerechtfertigt - auch im Vergleich zum Wettbewerb. Ducati nennt die neue Multi V2 eine Cross-Over - das ist sie auch, sie ist aber eben auch sehr gut geeignet für die wirklich lange Reise, insofern irgendwo auch ein waschechtes Adventure-Bike.Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Bergmann & Söhne in Bremervörde zur Verfügung gestellt. Dort stehen übrigens sowohl eine V2S als auch eine V2 als Vorführer für Probefahrten bereit. Ihr könnt den Unterschied beim Fahrwerk also direkt miteinander vergleichen - falls ihr einen findet, schreibt uns bitte.
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Harley-Davidson Pan America 1250 ST vs. Ducati Multistrada V2: Vergleich für Straße, Reise und Abenteuer
Wer ein Adventure-Motorrad sucht, das sowohl auf langen Strecken überzeugt als auch im Alltag nicht zu kompromissreich wirkt, landet schnell bei zwei sehr unterschiedlichen Konzepten: der Harley-Davidson Pan America 1250 ST und der Ducati Multistrada V2. Beide Modelle stehen für Fahrspaß und Vielseitigkeit, doch sie setzen ihre Schwerpunkte an verschiedenen Stellen. Genau das macht den Vergleich spannend: Hier geht es nicht nur um Daten, sondern darum, wie sich die Charaktere im Alltag und auf Tour anfühlen.
Grundidee im Vergleich: Reise-Adventure vs. sportlich-elegante Multistrada
Die Pan America 1250 ST ist als großes, reisetaugliches Adventure gedacht. Der Fokus liegt auf Stabilität, souveränem Vortrieb und einem Setup, das lange Etappen angenehm macht. Die Multistrada V2 dagegen wirkt wie eine Mischung aus sportlicher Ducati-DNA und Reise-Kompetenz. Sie ist oft die Wahl für Fahrer, die dynamisch fahren möchten, ohne auf Komfort und Alltagstauglichkeit zu verzichten.
Wie sich die Motoren im Fahrgefühl unterscheiden
Beim Motorcharakter zeigen sich klare Unterschiede. Die Pan America 1250 ST bringt durch ihre größere Hubraumklasse und den typischen Harley-Ansatz mehr „Schub“ aus dem Drehzahlkeller und fühlt sich auf gleichmäßigem Tempo besonders entspannt an. Die Ducati Multistrada V2 spielt dagegen stärker ihre Stärken im mittleren Drehzahlbereich aus: Sie wirkt agiler, lässt sich präziser dosieren und unterstützt zügiges Beschleunigen aus Kurven heraus.
In der Praxis bedeutet das: Wer häufig lange Strecken mit konstantem Rhythmus fährt, profitiert von der souveränen Art der Pan America. Wer dagegen öfter beschleunigt, bremst und die Maschine aktiv bewegt, wird die Ducati als lebendiger und direkter erleben.
Fahrwerk und Handling: Stabilität oder Agilität?
Beide Motorräder sind für Touren gebaut, aber das Fahrwerk- und Geometriegefühl geht in unterschiedliche Richtungen. Die Pan America 1250 ST vermittelt vor allem das Gefühl von Ruhe und Kontrolle. Gerade bei wechselnden Untergründen – von Autobahn bis Landstraße – wirkt sie wie ein „Langstreckenwerkzeug“, das die Linie hält und Unebenheiten gelassener wegsteckt.
Die Ducati Multistrada V2 wirkt im Vergleich oft leichter in der Handhabung. Das Handling ist spürbar sportlicher, das Einlenken gelingt zügig, und das Motorrad unterstützt dynamische Fahrstile. Auf kurvigen Strecken kann das ein echter Vorteil sein, weil sich die Ducati schneller „in den Flow“ bringt.
Stärken und Schwächen im Alltag
Stärke der Pan America: Sie spielt ihre Vorteile aus, wenn es um gleichmäßiges Tempo, Komfort und ein sicheres Gefühl bei längeren Fahrten geht. Schwäche (im Vergleich): Wer sehr sportlich und häufig „hart“ in die Kurve geht, kann die Ducati als agiler empfinden.
Stärke der Ducati: Sie wirkt reaktionsfreudig und macht Lust auf zügige Etappen. Schwäche (im Vergleich): Bei sehr langen, entspannten Autobahnphasen kann die Pan America durch ihre Reiseauslegung noch einen Tick souveräner wirken.
Elektronik und Assistenz: Moderne Unterstützung, aber mit unterschiedlicher Ausrichtung
In beiden Fällen ist moderne Elektronik ein wichtiger Bestandteil des Pakets. Die Pan America 1250 ST setzt dabei stark auf ein Gesamtgefühl aus Kontrolle und Sicherheit – besonders dann, wenn der Untergrund nicht perfekt ist oder wenn man nicht jedes Detail aktiv „manuell“ steuern möchte. Die Ducati Multistrada V2 bringt ebenfalls Assistenzsysteme mit, die den sportlichen Charakter unterstützen und das Motorrad berechenbarer machen.
Der Unterschied liegt weniger darin, ob Elektronik vorhanden ist, sondern wie sie sich im Fahrgefühl bemerkbar macht: Die Pan America wirkt häufig wie ein System, das Stabilität priorisiert. Die Ducati wirkt eher wie ein System, das Dynamik ermöglicht, ohne dass man ständig nachdenken muss.
Welche Elektronik passt zu welchem Fahrstil?
Wer viel auf wechselnden Strecken unterwegs ist und dabei entspannt bleiben möchte, wird die Pan America als „einfacher“ erleben. Wer dagegen gerne sportlich fährt und die Maschine aktiv einsetzt, wird die Ducati als direkter und fahrerorientierter wahrnehmen.
Komfort, Sitzposition und Windschutz: Langstrecke entscheidet
Gerade bei Adventure-Touren ist Komfort kein „Nice-to-have“, sondern ein Kaufargument. Die Pan America 1250 ST ist klar auf Reise ausgelegt: Die Sitzposition wirkt auf längere Etappen abgestimmt, und das Gesamtpaket zielt darauf, dass man nach Stunden nicht das Gefühl hat, „abgearbeitet“ zu sein. Dazu passt auch die Art, wie sie mit Wind und Fahrgeräuschen umgeht – sie wirkt darauf ausgelegt, dass man Kilometer sammelt.
Die Ducati Multistrada V2 bietet ebenfalls einen guten Komfortanspruch, bleibt aber spürbar näher am sportlichen Konzept. Das heißt: Auf Touren fühlt sie sich sehr gut an, kann aber je nach Fahrstil und persönlicher Ergonomie etwas „aktiver“ wirken als die Pan America.
Unterm Strich: Für sehr lange, entspannte Fahrten ist die Pan America oft die ruhigere Wahl. Für Fahrer, die Tour und sportliche Passagen mischen, ist die Multistrada häufig die passendere Mischung.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Landstraße und „mal eben“
Im Alltag zählt, wie gut sich ein Motorrad im Alltag bewegt: Anfahren, Rangieren, Übersicht und die Frage, wie schnell man sich an das Gewicht und die Breite gewöhnt. Die Pan America 1250 ST ist ein großes Adventure-Motorrad. Das kann im Stadtverkehr bedeuten, dass man mehr Geduld beim Rangieren braucht. Dafür entschädigt sie auf der Landstraße mit Stabilität und einem souveränen Fahrgefühl.
Die Ducati Multistrada V2 wirkt im Vergleich oft handlicher und „spritziger“. Das macht sie attraktiv, wenn das Motorrad nicht nur für Urlaube, sondern auch für Wochenendtouren und spontane Fahrten genutzt wird.
Stärken und Schwächen im Vergleich
Pan America ST: stark, wenn es um Reise, Stabilität und ein entspanntes Langstrecken-Setup geht. Schwäche im Vergleich: weniger „spielerisch“ im engen Alltag.
Multistrada V2: stark, wenn es um Agilität, dynamisches Fahren und vielseitige Nutzung geht. Schwäche im Vergleich: für manche Fahrer kann die Reise-Ruhe der Pan America noch einen Tick besser passen.
Für welche Art von Tour ist welches Motorrad besser?
Beide Motorräder können große Strecken, aber sie passen zu unterschiedlichen Reiseprofilen. Die Harley-Davidson Pan America 1250 ST ist besonders interessant für Fahrer, die ein Adventure wollen, das sich wie ein verlässlicher Reisebegleiter anfühlt: lange Etappen, gleichmäßiges Tempo, viel Komfort und ein Gefühl von „ich bin sicher unterwegs“.
Die Ducati Multistrada V2 ist ideal, wenn die Tour aus Abwechslung besteht: kurvige Abschnitte, zügige Passagen, gelegentlich auch längere Strecken – aber mit dem Anspruch, dass das Motorrad dabei nicht nur bequem, sondern auch lebendig bleibt.
Fazit: Welche Wahl ist die bessere?
Die Harley-Davidson Pan America 1250 ST ist die bessere Wahl für Fahrer, die vor allem Reise-Komfort, Stabilität und souveränen Langstrecken-Charakter suchen. Sie wirkt wie ein Motorrad, das Kilometer entspannt „wegsteckt“ und dabei ein sicheres, kontrolliertes Gefühl vermittelt – besonders dann, wenn die Strecke nicht immer perfekt ist oder man einfach ohne Stress unterwegs sein möchte.
Die Ducati Multistrada V2 passt besser zu Fahrern, die dynamische Fahrten, agiles Handling und eine sportlichere Interpretation von Adventure bevorzugen. Auf kurvigen Strecken und bei häufigem Wechsel zwischen Beschleunigen und Bremsen zeigt sie ihre Stärken besonders deutlich und macht Touren oft „aktiver“.
Wer also vor allem lange, entspannte Reisen plant, liegt mit der Pan America meist richtig. Wer Touren mit sportlichem Anspruch kombiniert, findet in der Multistrada V2 den stimmigeren Begleiter.