| UVP | 19.900 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | ||
| Baujahr | von 2005 bis 2017 | |
Pro und Kontra
- Motor mit ordentlich Dampf in allen Lebenslagen
- angenehme, aber trotzdem sportliche Sitzposition
- komfortables Fahrwerk
- williges Kurvenverhalten
- Fahrspaß ohne Ende
- eigenständige Optik
- kein Allerwelts-Motorrad
- Windschild nicht verstellbar
- Sound nicht jedermanns Sache
- QuickShifter nach unten gut, nach oben hakelig
- Teillast-Ruckeln bei bestimmten Drehzahlen
- Drehmoment satt
- King of the road Feeling inklusive
- Sound zum Niederknien
- Chrom ohne Ende
- schwer
- Windschutz 1b
- kein Kurvenräuber
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 246 | kg |
| Radstand | 1.580 | mm |
| Länge | 2.240 | mm |
| Radstand | 1.580 | mm |
| Sitzhöhe: | 825 | mm |
| Höhe | 1.510 | mm |
| Gewicht | 302 | kg |
| Radstand | 1.630 | mm |
| Länge | 2.355 | mm |
| Radstand | 1.630 | mm |
| Sitzhöhe: | 680-690 | mm |
| Höhe | 1.185 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | V2 Revolution™ Max 1250 | |
| Hubraum | 1.252 | ccm |
| Hub | 72 | mm |
| Bohrung | 105 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | V | |
| Hubraum | 1.745 | ccm |
| Hub | 111 | mm |
| Bohrung | 98 | mm |
| Kühlung | Luft | |
| Antrieb | Riemen | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 152 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 127 NM bei 6.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 220 | km/h |
| Tankinhalt | 21 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 372 | km |
| Leistung | 77 PS bei 5.020 U/Min | |
| Drehmoment | 145 NM bei 3.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 190 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 344 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Dreiteiliger Leichtmetallrahmen mit Rohr-, Guss- und Formteilen, Motor mittragend | |
| Federung vorne | Showa 47 mm USD, vollständig elektronisch einstellbar (Federweg 170)mm | |
| Federung hinten | Über Umlenkhebel angelenktes Showa Einzelfederbein mit hydraulisch einstellbarer Federvorspannung sowie einstellbarer Zug- und Druckstufe (Federweg 170)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17 58W | |
| Reifen hinten | 180/55ZR17 73W | |
| Rahmenbauart | Doppelschleife | |
| Reifen vorne | BW | |
| Reifen hinten | BW | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, radial montierte Vierkolben-Monoblock-Festsattelbremsen Brembo Monoblock ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Brembo Einkolben-Schwimmsattelbremse ( Ø 280 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe | |
| Bremsen hinten | Scheibe | |
Fazit
Die neue Harley Davidson Pan America 1250 ST ist ein herrlich unvernünftiges und eigenständiges Bike. Geländeausflüge mag sie nicht, dafür ist sie auf der Straße aber eine Macht! Der 1250er V2 drückt die Maschine mit Nachdruck nach vorne und dank ihrer sportlichen Fahrwerksgeometrie und der Sitzposition wird man auf einer ST mehr oder weniger automatisch zum Kurvenräuber. Ein paar kleine Kritikpunkte haben wir zwar gefunden (siehe oben), aber das ändert nichts daran, dass uns die ST einen riesigen Spaß vermittelt hat. Geile Karre!Die Testmaschine wurde uns netterweise von Harley Davidson Kiel zur Verfügung gestellt. Dort warten die Pan America 1250 ST und viele andere Harley Vorführer auf Probefahrer. Harley Kiel liegt verkehrsgünstig an der Autobahn und man kann vom Händler mehr oder weniger sofort auf Landstraßen das Bike seiner Wahl ausführen. Ach ja: Die Standard PanAm steht dort ebenfalls als Vorführer bereit. Vielleicht beide mal hintereinander fahren und vergleichen?
Fazit - was bleibt hängen
Harley Davidson Motorräder polarisieren, das ist bei der Low Rider nicht anders. Sie ist trotz des Gewichts von 320 kg leicht zu fahren, lässt sich aber umso schwerer rangieren. Sie ist leicht zu warten, wichtige Servicearbeiten wie Öl und Filterwechsel lassen sich in der Garage erledigen. Zündkerzen und Luftfilter sind vorbildlich zu erreichen, dank Hydrostößel entfällt das aufwendige Einstellen der Ventile. Der Sekundärantrieb mittels Riemen ist leise, fettfrei und praktisch wartungsfrei. Die Low Rider fährt Mann/ Frau am liebsten solo, schon die Unterbringung von kleinem Gepäck erfordert den Gang zum Zubehörmarkt. Der hohe Anschaffungspreis erschreckt, relativiert sich aber durch den hohen Wiederverkaufspreis. Für uns ist die Low Rider eine positive Überraschung. Sie ist halt sehr speziell, keine eierlegende Wollmilchsau, und genau das macht sie so sexy.MotorradTest.de auf YouTube
Harley-Davidson Pan America 1250 ST vs Harley-Davidson Dyna Low Rider FXDL – Vergleich
Wenn zwei Harley-Davidson-Modelle aufeinandertreffen, die unterschiedlicher kaum sein könnten, wird der Vergleich besonders spannend. Die Harley-Davidson Pan America 1250 ST steht für Abenteuerlust, lange Strecken und einen modernen Ansatz für wechselnde Untergründe. Die Harley-Davidson Dyna Low Rider FXDL dagegen verkörpert den klassischen Cruiser-Charakter: tief, präsent, kompromisslos im Look – und mit einem Fahrgefühl, das eher nach „genießen“ als nach „optimieren“ klingt.
Im Folgenden geht es nicht um reine Daten, sondern darum, wie sich die aufgelisteten Werte der beiden Modelle im Alltag bemerkbar machen: bei der Ergonomie, beim Fahrwerk, bei der Art, wie Motor und Antrieb die Kraft übertragen, und bei der Frage, welches Motorrad sich für welchen Einsatzzweck am stimmigsten anfühlt.
Grundcharakter: Adventure vs. Cruiser
Die Pan America 1250 ST ist als Adventure ausgelegt. Das merkt man schon daran, wie sie auf Vielseitigkeit getrimmt ist: Sie wirkt wie ein Motorrad, das man nicht nur für die nächste Ausfahrt, sondern auch für längere Touren plant – inklusive der Erwartung, dass die Strecke unterwegs auch mal unruhiger wird.
Die Dyna Low Rider FXDL ist dagegen ein Cruiser, der seine Stärken im urbanen Umfeld und auf klassischen Ausfahrten ausspielt. Die Sitzposition ist tiefer und die Haltung wirkt entspannter, wodurch sich das Motorrad besonders gut für Fahrten eignet, bei denen der Weg das Ziel ist – und nicht die schnellste Route.
Ergonomie und Sitzposition im Vergleich
Pan America 1250 ST: aufrechte Haltung für lange Strecken
Die Harley-Davidson Pan America 1250 ST bietet eine Sitzposition, die eher auf Kontrolle und Übersicht ausgelegt ist. Die aufgelisteten Werte zur Sitzhöhe und zur Geometrie passen zu einem Konzept, bei dem man auch nach mehreren Stunden noch konzentriert fahren möchte. Gerade auf Autobahnabschnitten oder bei längeren Tagesetappen spielt das eine große Rolle: Der Körper bleibt eher „im Fahrmodus“, statt schnell in eine ermüdende Haltung zu rutschen.
Dyna Low Rider FXDL: tief, entspannt, cruiser-typisch
Die Harley-Davidson Dyna Low Rider FXDL setzt auf eine tiefere, cruisertypische Sitzhaltung. Die aufgelisteten Werte deuten auf eine Geometrie hin, die das Motorrad stabil und „greifbar“ wirken lässt. Das ist besonders angenehm, wenn der Fokus auf entspanntem Cruisen liegt. Gleichzeitig kann genau diese Charakteristik bei längeren Strecken oder bei sportlicherem Fahren schneller an Grenzen stoßen – nicht, weil das Motorrad schlecht ist, sondern weil es für einen anderen Fahrstil gebaut ist.
Motor und Antrieb: Kraftentfaltung und Fahrgefühl
Beide Modelle sind Harley-Davidson – aber sie erzählen unterschiedliche Geschichten. Die Pan America 1250 ST ist auf einen gleichmäßigen, tourentauglichen Rhythmus ausgelegt. Die aufgelisteten Werte zu Motorcharakteristik und Leistungs-/Drehmomentverhalten lassen erkennen, dass sie eher auf „durchziehen“ und kontrolliertes Beschleunigen setzt. Das hilft besonders dann, wenn man nicht nur geradeaus fährt, sondern auch in wechselnden Situationen: Anfahren, Überholen, bergauf oder bei Gegenwind.
Die Dyna Low Rider FXDL wirkt dagegen wie ein Motorrad, das man mit dem Gas „spürt“. Die aufgelisteten Werte sprechen für einen Antrieb, der im cruiser-typischen Bereich stark wirkt und sich gut anfühlt, wenn man nicht ständig nach Drehzahl sucht, sondern den Motor als Charakterinstrument nutzt. Das macht sie auf Landstraßen und in der Stadt besonders reizvoll – weniger als „Werkzeug für jede Situation“, mehr als „Motorrad für den Moment“.
Fahrwerk und Handling: Wie sich die Werte auf der Straße anfühlen
Pan America 1250 ST: Stabilität und Kontrolle
Die Harley-Davidson Pan America 1250 ST ist in den aufgelisteten Fahrwerkswerten klar auf Stabilität und Kontrolle ausgelegt. Das zeigt sich vor allem in Situationen, in denen die Straße nicht perfekt ist: Unebenheiten, wechselnder Belag oder Kurven mit „Überraschungen“ lassen sich meist souveräner angehen. Wer gerne plant, aber auch spontan abbiegt, wird hier schnell merken, dass das Motorrad nicht nur für die perfekte Linie gebaut ist.
Dyna Low Rider FXDL: leichtes „Eintauchen“ in den Cruiser-Flow
Bei der Harley-Davidson Dyna Low Rider FXDL wirken die aufgelisteten Werte so, als würde das Motorrad bewusst auf ein ruhiges, cruiser-typisches Handling zielen. In flüssigen Kurven und bei gleichmäßigem Tempo fühlt sich das oft sehr stimmig an. Wer allerdings häufig sportlich bremst, schnell umstellt oder viel auf engen, anspruchsvollen Strecken unterwegs ist, wird die Grenzen eher spüren – nicht unbedingt durch „schlechte“ Werte, sondern durch die Auslegung auf einen anderen Fahrstil.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen im Alltag
Die aufgelisteten Werte zu Bremsanlage und Fahrassistenz (sofern vorhanden) sind ein wichtiger Punkt, weil sie direkt beeinflussen, wie sicher sich das Motorrad im Alltag anfühlt. Die Pan America 1250 ST wirkt dabei wie die pragmatische Wahl für wechselnde Bedingungen: Sie ist eher darauf ausgelegt, auch bei längeren Fahrten und unterschiedlichen Straßenverhältnissen konstant zu bleiben.
Die Dyna Low Rider FXDL kann ebenfalls überzeugen, aber sie spielt ihre Stärken eher im „Cruiser-Tempo“ aus. Wer vorausschauend fährt und das Motorrad als Genussmaschine versteht, wird die Bremsleistung meist als passend erleben. Wer dagegen häufig hart und abrupt bremst oder sehr sportlich unterwegs ist, wird bei der Pan America 1250 ST tendenziell mehr Reserven wahrnehmen.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Landstraße und Autobahn
Im Alltag zählt vor allem, wie gut ein Motorrad in den Alltag „passt“. Die Pan America 1250 ST ist durch ihre Adventure-Ausrichtung besonders dann im Vorteil, wenn der Einsatz nicht nur aus kurzen Strecken besteht. Die aufgelisteten Werte deuten auf eine Maschine hin, die sich auch auf längeren Strecken wohlfühlt und dabei die nötige Ruhe mitbringt.
Die Dyna Low Rider FXDL ist dagegen oft die bessere Wahl, wenn der Fokus auf Stadtfahrten, entspanntem Rollen und dem klassischen Harley-Feeling liegt. Die aufgelisteten Werte zur Ergonomie und zur Fahrcharakteristik machen sie besonders attraktiv für Fahrten, bei denen man nicht ständig „optimieren“ muss, sondern einfach losfährt.
Stärken und Schwächen: Direkt gegenübergestellt
Harley-Davidson Pan America 1250 ST – Stärken
- Tourenfokus: Die aufgelisteten Werte unterstützen ein komfortableres Langstrecken-Feeling.
- Kontrolle bei wechselnden Bedingungen: Fahrwerks- und Geometriewerte wirken auf Stabilität ausgelegt.
- Vielseitigkeit: Das Motorrad wirkt wie ein Allrounder für unterschiedliche Streckenprofile.
Harley-Davidson Pan America 1250 ST – Schwächen
- Charakter: Wer vor allem den klassischen Cruiser-„Flow“ sucht, könnte den Adventure-Fokus weniger emotional finden.
- Anspruch an die Fahrweise: Das Motorrad belohnt eine aktive, vorausschauende Nutzung – weniger „einfach rollen“.
Harley-Davidson Dyna Low Rider FXDL – Stärken
- Cruiser-Feeling: Die aufgelisteten Werte passen zu einer entspannten, genussorientierten Fahrweise.
- Stimmiges Handling im Alltag: Besonders auf Landstraße und in der Stadt wirkt die Auslegung sehr passend.
- Optik und Präsenz: Der Charakter ist sofort erkennbar – ein Motorrad für Menschen, die Stil wichtiger finden als „Allround-Tool“.
Harley-Davidson Dyna Low Rider FXDL – Schwächen
- Weniger „Alleskönner“: Für sehr lange Strecken oder häufig wechselnde Bedingungen ist die Adventure-Philosophie im Vorteil.
- Begrenzte Reserven bei sportlicher Nutzung: Die Auslegung wirkt eher auf Komfort und Charakter als auf maximale Dynamik.
Welche Extras und Optionen passen besser?
Auch wenn beide Modelle aus dem Harley-Universum kommen, ist die typische „Ergänzungslogik“ unterschiedlich. Die Pan America 1250 ST wird häufig als Plattform gesehen, um Touren weiter auszubauen – etwa mit Gepäcklösungen, Windschutz-Themen oder zusätzlichem Komfort für lange Etappen. Die aufgelisteten Werte und die Adventure-Ausrichtung unterstützen genau diese Richtung.
Die Dyna Low Rider FXDL wird dagegen oft stärker als individuelles Cruiser-Projekt genutzt: Optik, Sitzkomfort, Sound und kleine Umbauten stehen im Vordergrund. Die aufgelisteten Werte zur Geometrie und zum Fahrgefühl passen zu einem Motorrad, das man gerne „nach eigenem Geschmack“ gestaltet.
Fazit:
Die Harley-Davidson Pan America 1250 ST ist die bessere Wahl, wenn der Schwerpunkt auf Touren, Vielseitigkeit und Kontrolle liegt. Wer häufig längere Strecken fährt, unterschiedliche Straßenverhältnisse erwartet und ein Motorrad sucht, das auch nach vielen Stunden noch souverän wirkt, bekommt hier die stimmigere Basis. Die aufgelisteten Werte unterstützen genau dieses Bild: Stabilität, entspannteres Langstrecken-Handling und ein Fahrgefühl, das auf „weiterkommen“ ausgelegt ist.
Die Harley-Davidson Dyna Low Rider FXDL passt dagegen am besten zu Fahrern, die den klassischen Cruiser-Charakter suchen: tief, präsent und mit einem Antrieb, der sich im richtigen Moment besonders lebendig anfühlt. Wer vor allem Stadt und Landstraße genießt, gerne entspannt unterwegs ist und das Motorrad als Ausdruck von Stil versteht, wird mit der Dyna deutlich mehr „Herz“ im Alltag finden.
Kurz gesagt: Pan America 1250 ST für Abenteuer und lange Etappen, Dyna Low Rider FXDL für Cruiser-Genuss und den typischen Harley-Flow.