| UVP | 19.900 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 14.995 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2024 | |
Pro und Kontra
- Motor mit ordentlich Dampf in allen Lebenslagen
- angenehme, aber trotzdem sportliche Sitzposition
- komfortables Fahrwerk
- williges Kurvenverhalten
- Fahrspaß ohne Ende
- eigenständige Optik
- kein Allerwelts-Motorrad
- Windschild nicht verstellbar
- Sound nicht jedermanns Sache
- QuickShifter nach unten gut, nach oben hakelig
- Teillast-Ruckeln bei bestimmten Drehzahlen
- Drehfreudiger Motor mit ordentlich Schmackes
- Gute Fahrleistungen
- Erstaunlich wendig
- Relativ leicht, auch für Einsteiger geeignet
- Sound 1b
- Verarbeitung hier und da etwas lieblos
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 246 | kg |
| Radstand | 1.580 | mm |
| Länge | 2.240 | mm |
| Radstand | 1.580 | mm |
| Sitzhöhe: | 825 | mm |
| Höhe | 1.510 | mm |
| Gewicht | 221 | kg |
| Radstand | 1.545 | mm |
| Länge | 2.250 | mm |
| Radstand | 1.545 | mm |
| Sitzhöhe: | 705 | mm |
| Höhe | 1.140 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | V2 Revolution™ Max 1250 | |
| Hubraum | 1.252 | ccm |
| Hub | 72 | mm |
| Bohrung | 105 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | V2 | |
| Hubraum | 975 | ccm |
| Hub | 66 | mm |
| Bohrung | 97 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Riemen | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 152 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 127 NM bei 6.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 220 | km/h |
| Tankinhalt | 21 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 372 | km |
| Leistung | 90 PS bei 7.500 U/Min | |
| Drehmoment | 95 NM bei 5.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 180 | km/h |
| Tankinhalt | 12 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 229 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Dreiteiliger Leichtmetallrahmen mit Rohr-, Guss- und Formteilen, Motor mittragend | |
| Federung vorne | Showa 47 mm USD, vollständig elektronisch einstellbar (Federweg 170)mm | |
| Federung hinten | Über Umlenkhebel angelenktes Showa Einzelfederbein mit hydraulisch einstellbarer Federvorspannung sowie einstellbarer Zug- und Druckstufe (Federweg 170)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17 58W | |
| Reifen hinten | 180/55ZR17 73W | |
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | Showa Telegabel 41 mm (Federweg 114)mm | |
| Federung hinten | Stereofederbeine, Federbasis einstellbar (Federweg 76)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90-19 57H | |
| Reifen hinten | 150/80B16 77H | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, radial montierte Vierkolben-Monoblock-Festsattelbremsen Brembo Monoblock ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Brembo Einkolben-Schwimmsattelbremse ( Ø 280 mm) | |
| Bremsen vorne | schwimmend gelagerte Einzelscheibe, Brembo, axial ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 260 mm) | |
Fazit
Die neue Harley Davidson Pan America 1250 ST ist ein herrlich unvernünftiges und eigenständiges Bike. Geländeausflüge mag sie nicht, dafür ist sie auf der Straße aber eine Macht! Der 1250er V2 drückt die Maschine mit Nachdruck nach vorne und dank ihrer sportlichen Fahrwerksgeometrie und der Sitzposition wird man auf einer ST mehr oder weniger automatisch zum Kurvenräuber. Ein paar kleine Kritikpunkte haben wir zwar gefunden (siehe oben), aber das ändert nichts daran, dass uns die ST einen riesigen Spaß vermittelt hat. Geile Karre!Die Testmaschine wurde uns netterweise von Harley Davidson Kiel zur Verfügung gestellt. Dort warten die Pan America 1250 ST und viele andere Harley Vorführer auf Probefahrer. Harley Kiel liegt verkehrsgünstig an der Autobahn und man kann vom Händler mehr oder weniger sofort auf Landstraßen das Bike seiner Wahl ausführen. Ach ja: Die Standard PanAm steht dort ebenfalls als Vorführer bereit. Vielleicht beide mal hintereinander fahren und vergleichen?
Fazit - was bleibt hängen
Die Harley Nightster macht mächtig Spaß! Gerade auf Landstraßen entpuppt sie sich als überraschend agiles Bike. Der Motor hat ordentlich Leistung und fühlt sich ebenso überraschend auch in höheren Drehzahl-Gefilden wohl. Die Nightster sieht zwar aus wie eine typische Harley, ist in vielen Dingen aber anders. Besser oder schlechter? Ansichtssache! Echte V2-Dampfhammerfans wird sie nicht überzeugen, alleine schon wegen des zurückhaltenden Sounds (90 dbA Standgeräusch). Wir glauben aber, dass Harley mit der Nightster neue Kundengruppen gewinnen will, und das dürfte auch gelingen.Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Harley Davidson Kiel für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort steht die Nightster als Vorführer - neben vielen anderen schicken Harleys. Ein Besuch bei HD Hiel lohnt sich immer, alleine schon wegen des großen Angebots an gebrauchten Maschinen. Außerdem kann man dort eine herrliche Runde um den Westensee drehen - viel Spaß!
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Harley-Davidson Pan America 1250 ST vs. Harley-Davidson Nightster: Vergleich für Alltag, Tour und Fahrgefühl
Wenn zwei Modelle aus dem Harley-Davidson-Universum aufeinandertreffen, wird der Unterschied oft besonders spannend: Die Harley-Davidson Pan America 1250 ST steht für Abenteuer, Reichweite und souveräne Langstrecken-Performance. Die Harley-Davidson Nightster dagegen ist deutlich näher an der Stadt, am spontanen Ausflug und am direkten, unkomplizierten Fahrgefühl. Genau darum geht es in diesem Vergleich: Welche Stärken bringen die beiden Motorräder in den Alltag, welche Schwächen sollte man kennen – und für wen passt welches Bike am besten?
Grundcharakter: Adventure-Tourer trifft auf urbanen Street-Vibe
Die Pan America 1250 ST ist als Reise- und Adventure-Maschine gedacht. Das merkt man nicht nur am Konzept, sondern auch daran, wie sie sich im Fahrbetrieb anfühlt: eher „groß“ im Auftritt, stabil in der Linie und darauf ausgelegt, auch längere Strecken entspannt zu absolvieren. Die ST-Variante zielt dabei stärker auf Komfort und Alltagstauglichkeit auf Reisen.
Die Nightster ist dagegen ein Motorrad, das den Fokus auf Agilität und unmittelbares Feedback legt. Sie wirkt leichter im Handling, ist für kurze Wege und spontane Touren gemacht und vermittelt dieses klassische Harley-Gefühl, aber in einer moderneren, städtischeren Interpretation. Wer häufig in der Stadt unterwegs ist oder gern schnell von A nach B kommt, findet hier eine sehr passende Basis.
Ergonomie und Sitzposition: Unterschiedliche Ansprüche an Komfort
Bei der Pan America 1250 ST ist die Sitzposition auf längere Fahrten ausgelegt. Das bedeutet: mehr „Touring“-Denke, eine Haltung, die nicht nach kurzer Zeit nach Entlastung verlangt, und ein Gesamtkonzept, das auch bei wechselnden Streckenbedingungen ruhig bleibt. Gerade auf längeren Autobahn- oder Landstraßenabschnitten spielt das seine Stärken aus.
Die Nightster setzt stärker auf eine kompaktere, sportlichere Ausrichtung. Das ist angenehm, wenn man gern aktiv fährt und das Motorrad „mitnimmt“. Gleichzeitig kann das für sehr lange Fahrten weniger entspannend sein, weil die Haltung schneller als „arbeitsintensiver“ empfunden wird – je nach Körpergröße und persönlicher Vorliebe.
Was der Vergleich zeigt
Im direkten Vergleich ist die Pan America 1250 ST klar im Vorteil, wenn Komfort und entspannte Langstrecke Priorität haben. Die Nightster punktet eher dort, wo man Beweglichkeit, kurze Wege und ein direktes Fahrgefühl sucht.
Motor und Fahrgefühl: Drehmoment-Logik vs. unmittelbare Reaktion
Beide Modelle stehen für Harley-typische Charakterzüge, aber sie übersetzen sie in unterschiedliche Fahrstile. Die Pan America 1250 ST ist auf Durchzug und souveränes Gleiten ausgelegt. Sie wirkt wie ein Motorrad, das auch bei wechselnder Last und unterschiedlichen Geschwindigkeiten „einfach weiterläuft“ – besonders dann, wenn man konstant fahren möchte oder lange Strecken plant.
Die Nightster fühlt sich dagegen oft lebendiger und reaktionsfreudiger an, wenn man zügig beschleunigt oder im Stadtverkehr häufiger Gas gibt. Das Fahrgefühl ist weniger „Reise-Rhythmus“ und mehr „Moment“, also genau das, was viele beim Fahren in der Stadt oder auf kurvigen Nebenstrecken suchen.
Stärken und Schwächen im Vergleich
- Pan America 1250 ST: Stärke bei gleichmäßigem Tempo, entspanntem Vorankommen und dem Gefühl, auch größere Distanzen locker zu meistern. Schwäche: Wer ein besonders leichtes, agiles „Einschwingen“ erwartet, muss sich an den Adventure-Charakter und die Größe erst gewöhnen.
- Nightster: Stärke bei direkter Ansprache, agilerem Auftreten und einem Fahrstil, der sich schnell „handlich“ anfühlt. Schwäche: Für sehr lange Touren kann der Fokus auf Urban-Performance weniger entspannend sein als bei einer Reise-orientierten Maschine.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Wendigkeit
Die Pan America 1250 ST ist auf Stabilität ausgelegt. Das zeigt sich besonders bei höheren Geschwindigkeiten und auf wechselnden Untergründen: Sie vermittelt das Gefühl, dass sie die Strecke „trägt“ und nicht ständig nach Korrektur verlangt. Genau das macht sie attraktiv, wenn man nicht nur auf perfekten Straßen unterwegs ist.
Die Nightster spielt ihre Stärken im Handling aus. In engen Situationen, beim Rangieren oder auf kurzen Strecken wirkt sie oft unkomplizierter. Das ist ein echter Vorteil, wenn man häufig stop-and-go fährt oder in der Stadt öfter mal um die Ecke muss.
Bremsen und Kontrolle
Im Vergleich zeigt sich: Beide Motorräder bieten eine solide Kontrolle, aber die Pan America 1250 ST wirkt im Gesamtkonzept stärker auf „Tour-Sicherheit“ ausgelegt. Die Nightster punktet eher durch das stimmige Zusammenspiel aus leichterem Gefühl und direkter Rückmeldung – besonders dann, wenn man zügig und aufmerksam fährt.
Ausstattung und Alltag: Reise-Tools vs. reduzierter Look
Die Pan America 1250 ST ist als Reiseplattform gedacht. Das bedeutet: mehr „Werkzeugcharakter“ für längere Fahrten, mit dem Anspruch, dass man auch unterwegs gut zurechtkommt. Wer Gepäck, längere Etappen und wechselnde Wetterbedingungen einplant, findet hier eher das passende Gesamtpaket.
Die Nightster ist dagegen stärker auf den Look und das Fahrgefühl im Alltag fokussiert. Sie wirkt weniger wie ein „Expeditionsgerät“ und mehr wie ein Motorrad, das man gern täglich nutzt. Für viele ist genau das der Reiz: weniger Planung, mehr Fahren.
Stärken und Schwächen bei der Nutzung
- Pan America 1250 ST: Stärke bei Touren, wenn Komfort, Stabilität und Reise-Logik zählen. Schwäche: Durch den Adventure-Ansatz kann sie im reinen Stadtbetrieb „zu viel Motorrad“ sein, wenn man vor allem kurze Strecken fährt.
- Nightster: Stärke bei Alltag, Spontanität und dem Gefühl, schnell im Fahrmodus zu sein. Schwäche: Wer regelmäßig lange Strecken fährt oder viel Gepäck transportiert, wird eher nach einer Reise-orientierten Basis suchen.
Für welche Strecken passt welches Motorrad?
Der Vergleich wird besonders klar, wenn man die typischen Einsatzprofile betrachtet:
Pan America 1250 ST – ideal für
- Langstrecken und mehrtägige Touren
- Fahrten, bei denen Komfort und Stabilität wichtiger sind als maximale „Leichtigkeit“
- Menschen, die gern auch außerhalb perfekter Straßen unterwegs sind
- Fahrer, die ein Motorrad suchen, das für verschiedene Situationen vorbereitet ist
Nightster – ideal für
- Stadtverkehr, Feierabendrunden und kurze bis mittlere Strecken
- Fahrer, die ein direktes, agiles Handling bevorzugen
- Menschen, die das Motorrad häufig nutzen und unkompliziert starten wollen
- Wer den Harley-Charakter in einer moderneren, urbanen Interpretation sucht
Fazit: Welche Harley-Davidson ist die bessere Wahl?
Die Harley-Davidson Pan America 1250 ST ist die bessere Wahl, wenn der Schwerpunkt auf Touren, Komfort und souveränem Fahrverhalten liegt. Sie spielt ihre Stärken aus, sobald längere Strecken anstehen oder wenn die Route nicht immer nur aus perfekten Straßen besteht. Wer ein Motorrad sucht, das auch nach vielen Kilometern noch entspannt wirkt und das Gesamtpaket als Reiseplattform versteht, wird hier deutlich zufriedener sein.
Die Harley-Davidson Nightster passt dagegen besser zu Fahrern, die Alltagstauglichkeit, Wendigkeit und ein unmittelbares Fahrgefühl priorisieren. Sie ist ideal für kurze Wege, spontane Ausfahrten und Situationen, in denen man das Motorrad schnell „im Griff“ haben möchte. Wer weniger an große Touren denkt und mehr an das tägliche Fahren, findet in der Nightster meist die stimmigere Entscheidung.
Kurz gesagt: Pan America 1250 ST für die große Reise – Nightster für den urbanen Rhythmus.