| UVP | 19.900 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 13.465 € | |
| Baujahr | von 2015 bis 2020 | |
Pro und Kontra
- Motor mit ordentlich Dampf in allen Lebenslagen
- angenehme, aber trotzdem sportliche Sitzposition
- komfortables Fahrwerk
- williges Kurvenverhalten
- Fahrspaß ohne Ende
- eigenständige Optik
- kein Allerwelts-Motorrad
- Windschild nicht verstellbar
- Sound nicht jedermanns Sache
- QuickShifter nach unten gut, nach oben hakelig
- Teillast-Ruckeln bei bestimmten Drehzahlen
- Ausgewogenes, ausgereiftes Motorrad
- Fühlt sich wohl auf der Strasse und im Gelände
- Tourentauglich
- Kräftiger Motor mit Leistung, Sound & Charakter
- Angenehme Sitzposition für lange Fahrten
- Tolles Fahrwerk und gute Bremsen
- LCD-Cockpit spiegelt
- Aufsteigen für kleinere Personen anstrengend
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 246 | kg |
| Radstand | 1.580 | mm |
| Länge | 2.240 | mm |
| Radstand | 1.580 | mm |
| Sitzhöhe: | 825 | mm |
| Höhe | 1.510 | mm |
| Gewicht | 233 | kg |
| Radstand | 1.575 | mm |
| Länge | 2.335 | mm |
| Radstand | 1.575 | mm |
| Sitzhöhe: | 870 | mm |
| Höhe | 1.475 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | V2 Revolution™ Max 1250 | |
| Hubraum | 1.252 | ccm |
| Hub | 72 | mm |
| Bohrung | 105 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 998 | ccm |
| Hub | 75 | mm |
| Bohrung | 92 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 152 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 127 NM bei 6.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 220 | km/h |
| Tankinhalt | 21 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 372 | km |
| Leistung | 95 PS bei 7.500 U/Min | |
| Drehmoment | 98 NM bei 6.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 201 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 409 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Dreiteiliger Leichtmetallrahmen mit Rohr-, Guss- und Formteilen, Motor mittragend | |
| Federung vorne | Showa 47 mm USD, vollständig elektronisch einstellbar (Federweg 170)mm | |
| Federung hinten | Über Umlenkhebel angelenktes Showa Einzelfederbein mit hydraulisch einstellbarer Federvorspannung sowie einstellbarer Zug- und Druckstufe (Federweg 170)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17 58W | |
| Reifen hinten | 180/55ZR17 73W | |
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Stahlrohrrahmen | |
| Federung vorne | Showa 45 mm Cartridge Upside-Down Teleskopgabel (Federweg 230)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 220)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 90/90-21 Zoll | |
| Reifen hinten | 150/70-18 Zoll | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, radial montierte Vierkolben-Monoblock-Festsattelbremsen Brembo Monoblock ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Brembo Einkolben-Schwimmsattelbremse ( Ø 280 mm) | |
| Bremsen vorne | Wave-Doppelscheibenbremse, hydraulisch betätigt, Radial-Vierkolben-Bremszange, Sinterbremsbeläge ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Wave-Scheibenbremse, hydraulisch betätigt, Einkolben-Bremszange, Sinterbremsbeläge ( Ø 256 mm) | |
Fazit
Die neue Harley Davidson Pan America 1250 ST ist ein herrlich unvernünftiges und eigenständiges Bike. Geländeausflüge mag sie nicht, dafür ist sie auf der Straße aber eine Macht! Der 1250er V2 drückt die Maschine mit Nachdruck nach vorne und dank ihrer sportlichen Fahrwerksgeometrie und der Sitzposition wird man auf einer ST mehr oder weniger automatisch zum Kurvenräuber. Ein paar kleine Kritikpunkte haben wir zwar gefunden (siehe oben), aber das ändert nichts daran, dass uns die ST einen riesigen Spaß vermittelt hat. Geile Karre!Die Testmaschine wurde uns netterweise von Harley Davidson Kiel zur Verfügung gestellt. Dort warten die Pan America 1250 ST und viele andere Harley Vorführer auf Probefahrer. Harley Kiel liegt verkehrsgünstig an der Autobahn und man kann vom Händler mehr oder weniger sofort auf Landstraßen das Bike seiner Wahl ausführen. Ach ja: Die Standard PanAm steht dort ebenfalls als Vorführer bereit. Vielleicht beide mal hintereinander fahren und vergleichen?
Fazit - was bleibt hängen
Die Africa Twin Jahrgang 2018 ist ein modernes und vor allem sehr ausgewogenes Motorrad. Alles was sie macht, macht sie ausgesprochen gut. Man fühlt sich als Fahrer nicht nur wohl, sondern geradezu geborgen. Die Maschine vermittelt Sicherheit und Vertrauen, vor allem ins Fahrwerk inklusive der Bremsen. Sie ist gut motorisiert und macht akustisch ordentlich Radau. Dank breitem Lenker und langer Federwege scheut man unbefestigte Wege nicht - im Gegenteil: Jeder Feldweg wird von der Africa Twin dankbar glatt gebügelt. Und so wird jede Fahrt mit dieser Maschine zur reinen Freude, sei es die kurze Tour zum Baggersee, die 6-monatige Reise zum Nordkap oder auch nur die kurze Fahrt zum Brötchen holen. Wir hatten jedenfalls jede Menge Spaß mit der CRF 1000 L und wollten gar nicht mehr absteigen.MotorradTest.de auf YouTube
Harley-Davidson Pan America 1250 ST vs. Honda CRF 1000 L Africa Twin – der Vergleich
Wenn zwei Reiseenduros gegeneinander antreten, geht es selten nur um Zahlen. Es geht um das Gesamtpaket: Wie fühlt sich die Maschine im Alltag an, wie souverän wirkt sie auf langen Strecken und wie gut bleibt sie auch dann noch kontrollierbar, wenn der Weg nicht ganz so glatt ist wie geplant. Genau darum geht es in diesem Vergleich zwischen der Harley-Davidson Pan America 1250 ST und der Honda CRF 1000 L Africa Twin.
Beide Modelle stehen für Adventure-Anspruch, aber sie übersetzen ihn auf unterschiedliche Weise. Die Pan America 1250 ST wirkt dabei stärker auf „Touring mit Charakter“ getrimmt, während die Africa Twin traditionell als sehr vielseitige Allround-Lösung wahrgenommen wird – mit einem Fokus auf kontrolliertes Fahren, auch wenn es mal abseits der Hauptstraße wird.
Grundidee: Harley steht für Touring-Charisma, Honda für Allround-Fähigkeit
Die Harley-Davidson Pan America 1250 ST bringt eine klare Haltung mit: Sie soll auf der Langstrecke überzeugen, dabei aber nicht wie ein reines Straßenmotorrad wirken. Die ST-Auslegung legt den Schwerpunkt spürbar auf Komfort und Alltagstauglichkeit. Das zeigt sich vor allem im Gesamteindruck: Sitzposition, Windschutzgefühl und die Art, wie die Maschine „mitgeht“, wenn die Strecke schneller oder unruhiger wird.
Die Honda CRF 1000 L Africa Twin verfolgt dagegen einen Ansatz, der sich wie ein Werkzeugkasten für viele Situationen anfühlt. Sie ist darauf ausgelegt, sowohl auf Asphalt als auch auf Schotter und unebenen Wegen sicher zu funktionieren. Dabei bleibt das Fahrgefühl oft sehr direkt und kontrollierbar – ein Vorteil, wenn man nicht nur plant, sondern auch spontan fährt.
Motor und Antrieb: Charakter vs. souveräne Vielseitigkeit
Im Vergleich der Antriebscharakteristik zeigt sich ein typischer Unterschied: Die Pan America 1250 ST wirkt tendenziell „touring-orientierter“, also mit dem Anspruch, lange Strecken entspannt zu bewältigen. Die Africa Twin dagegen vermittelt häufig den Eindruck, dass sie in vielen Situationen schnell wieder in den passenden Modus findet – egal ob moderates Tempo oder zügiges Vorankommen.
Wichtig ist dabei nicht nur, wie sich der Motor anfühlt, sondern wie gut er zur jeweiligen Fahrweise passt. Die Harley spielt ihre Stärken besonders dann aus, wenn gleichmäßiges Tempo und ruhiges Handling gefragt sind. Die Honda punktet, wenn es darum geht, die Leistung fein dosieren zu können und das Motorrad auch bei wechselnden Bedingungen stabil zu halten.
Leistungsentfaltung im Alltag
Beide Motorräder sind nicht „zickig“, aber sie setzen unterschiedliche Akzente. Die Pan America 1250 ST wirkt oft wie ein entspannter Reisebegleiter: Gas geben fühlt sich vorhersehbar an, und das Motorrad bleibt dabei gut im Fluss. Die Africa Twin ist in der Praxis häufig etwas „agiler“ im Gefühl, besonders wenn man aus Kurven heraus zügig beschleunigt oder wenn die Strecke plötzlich wechselt.
Fahrwerk und Handling: Stabilität auf der einen Seite, Agilität auf der anderen
Adventure-Bikes müssen zwei Dinge gleichzeitig können: Sie sollen auf langen Strecken Ruhe ausstrahlen und gleichzeitig genug Rückmeldung geben, um auch auf schlechterem Untergrund nicht die Kontrolle zu verlieren. Hier zeigen sich Unterschiede zwischen der Harley-Davidson Pan America 1250 ST und der Honda CRF 1000 L Africa Twin.
Die Pan America 1250 ST wirkt im Vergleich eher auf „komfortable Stabilität“ ausgelegt. Das Fahrwerk nimmt Unebenheiten spürbar auf und unterstützt dabei, dass man auch nach vielen Kilometern noch entspannt bleibt. Gleichzeitig bleibt das Motorrad gut lenkbar, aber der Charakter ist stärker auf ruhiges Gleiten und sicheres Durchrollen ausgerichtet.
Die Africa Twin vermittelt dagegen oft das Gefühl, dass sie sich leichter in wechselnde Situationen „einrasten“ lässt. Auf unebenen Strecken und bei wechselndem Grip kann das ein echter Vorteil sein, weil man schneller ein Gefühl für die Linie bekommt. Wer gerne dynamischer fährt oder öfter abseits der perfekten Fahrbahn unterwegs ist, wird diese Eigenschaft besonders schätzen.
Kurvengefühl und Lenkpräzision
In Kurven unterscheiden sich die Motorräder vor allem in der Art, wie sie Stabilität und Rückmeldung kombinieren. Die Harley wirkt dabei häufig wie ein souveräner Reiseanker: Sie bleibt ruhig, wenn die Straße unruhig wird. Die Honda hingegen gibt oft mehr „Feedback“ und wirkt dadurch lebendiger – was nicht nur Spaß macht, sondern auch das Vertrauen in schwierigen Passagen stärkt.
Elektronik und Assistenz: Moderne Unterstützung, aber mit unterschiedlicher Ausrichtung
Bei beiden Modellen spielt Elektronik eine wichtige Rolle. Sie soll das Fahren erleichtern, Sicherheit erhöhen und das Motorrad in unterschiedlichen Situationen berechenbar machen. Im Vergleich zeigt sich jedoch: Die Pan America 1250 ST wirkt in der Gesamtabstimmung stärker auf komfortables, entspanntes Touring ausgelegt. Die Africa Twin setzt ebenfalls auf moderne Systeme, wirkt aber oft so, als wäre die Elektronik stärker auf wechselnde Untergründe und kontrolliertes Fahren ausgelegt.
Das merkt man besonders dann, wenn die Bedingungen nicht planbar sind: Nasse Abschnitte, Schotter, wechselnder Grip oder einfach eine Strecke, die vom Asphalt in den Baustellenbereich übergeht. In solchen Momenten hilft die Abstimmung, das Motorrad „ruhig“ zu halten und die eigene Fahrweise zu unterstützen.
Komfort und Ergonomie: ST-Fokus auf Touring, Africa Twin auf Langstrecke und Vielseitigkeit
Komfort ist bei Reiseenduros kein „Nice-to-have“, sondern ein entscheidender Faktor. Die Harley-Davidson Pan America 1250 ST ist als ST-Version klar auf Touren ausgelegt. Das zeigt sich im Gesamteindruck: Windschutzgefühl, Sitzkomfort und die Art, wie das Motorrad den Fahrer über längere Zeit unterstützt.
Die Honda CRF 1000 L Africa Twin punktet ebenfalls bei langen Strecken, aber auf eine andere Art. Sie wirkt oft wie ein Motorrad, das man vielseitig einsetzen kann – vom entspannten Cruisen bis zur aktiveren Fahrweise. Wer häufig zwischen unterschiedlichen Streckenprofilen wechselt, profitiert von dieser Flexibilität.
Windschutz und Alltagstauglichkeit
Im Alltag macht sich der Unterschied vor allem beim „Stresslevel“ bemerkbar. Die Harley fühlt sich häufig so an, als sei sie stärker auf ruhiges Vorankommen ausgelegt. Die Honda bleibt dabei ebenfalls komfortabel, wirkt aber in der Praxis oft etwas „direkter“ – was gerade bei häufigen Richtungswechseln oder kurzen Touren angenehm sein kann.
Reisetauglichkeit: Ausstattung, Praxisnutzen und das Gefühl für lange Touren
Reisetauglichkeit ist mehr als nur Sitzhöhe oder Kofferoptionen. Es geht darum, wie gut das Motorrad mit Gepäck, mit wechselndem Tempo und mit unterschiedlichen Fahrstilen harmoniert. Beide Modelle sind grundsätzlich dafür gemacht, aber sie setzen unterschiedliche Prioritäten.
Die Pan America 1250 ST wirkt wie die Wahl für Fahrer, die lange Strecken genießen und dabei Wert auf Komfort und eine stimmige Touring-Atmosphäre legen. Die Africa Twin ist dagegen oft die bessere Wahl, wenn die Tour nicht nur aus Autobahn und Landstraße besteht, sondern auch aus Schotterwegen, Baustellen und spontanen Abstechern.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Harley-Davidson Pan America 1250 ST
- Stärken: Touring-orientiertes Fahrgefühl, komfortable Stabilität, stimmiger Gesamcharakter für lange Strecken.
- Schwächen: Wer besonders häufig sehr dynamisch oder abseits befestigter Wege unterwegs ist, könnte die Africa Twin als „agiler“ empfinden.
Honda CRF 1000 L Africa Twin
- Stärken: vielseitiges Handling, kontrollierbares Fahrgefühl bei wechselnden Bedingungen, starkes Allround-Profil.
- Schwächen: Wer vor allem maximalen Touring-Komfort in den Vordergrund stellt, könnte die Harley als noch „touriger“ wahrnehmen.
Für wen passt welches Motorrad?
Die Entscheidung wird am Ende weniger vom „besseren“ Motorrad abhängen, sondern davon, welche Art von Tour im Vordergrund steht.
Pan America 1250 ST – ideal für Touring-Fahrer
Die Harley-Davidson Pan America 1250 ST ist besonders passend für Fahrer, die lange Strecken genießen, dabei ein ruhiges und komfortorientiertes Fahrgefühl suchen und Adventure als „große Tour mit Charakter“ verstehen. Wer häufig auf Asphalt unterwegs ist, aber trotzdem gern die eine oder andere unbefestigte Abzweigung mitnimmt, findet hier ein stimmiges Gesamtpaket.
Africa Twin – ideal für vielseitige Entdecker
Die Honda CRF 1000 L Africa Twin richtet sich an alle, die ihre Touren gern flexibel gestalten: mal schnell über die Landstraße, mal über Schotter, mal durch wechselnde Untergründe. Wer ein Motorrad möchte, das sich in vielen Situationen sicher und kontrolliert anfühlt und dabei nicht nur auf „perfekte Straßen“ angewiesen ist, wird mit der Africa Twin sehr zufrieden sein.
Fazit:
Die Harley-Davidson Pan America 1250 ST ist die bessere Wahl für Fahrer, die vor allem Komfort, ruhige Langstreckenstabilität und ein touringbetontes Fahrgefühl suchen. Sie wirkt wie ein Motorrad, das lange Distanzen entspannt macht und dabei trotzdem genug Adventure-Charakter mitbringt. Die Honda CRF 1000 L Africa Twin ist dagegen die vielseitigere Option für alle, die ihre Touren abwechslungsreich planen oder spontan umstellen: Asphalt, Schotter, wechselnder Grip – die Africa Twin vermittelt dabei oft mehr Agilität und ein sehr kontrolliertes Gesamtgefühl. Wer also primär „Touring mit Stil“ fährt, liegt mit der Pan America oft richtig. Wer hingegen ein Motorrad für viele Streckentypen sucht und sich auch abseits der Standardroute wohlfühlt, findet in der Africa Twin den passenderen Begleiter.