| UVP | 19.900 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 6.220 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Motor mit ordentlich Dampf in allen Lebenslagen
- angenehme, aber trotzdem sportliche Sitzposition
- komfortables Fahrwerk
- williges Kurvenverhalten
- Fahrspaß ohne Ende
- eigenständige Optik
- kein Allerwelts-Motorrad
- Windschild nicht verstellbar
- Sound nicht jedermanns Sache
- QuickShifter nach unten gut, nach oben hakelig
- Teillast-Ruckeln bei bestimmten Drehzahlen
- geringes Gewicht
- einsteigerfreundlich
- gutmütiger Motor und einfache Handhabung
- günstiger Unterhalt
- alltagstauglich
- solide Honda-Qualität
- Sitzbank unbequem bei langen Fahrten
- kleiner Tank, begrenzte Reichweite
- Fahrwerk für schwere Fahrer etwas zu soft
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 246 | kg |
| Radstand | 1.580 | mm |
| Länge | 2.240 | mm |
| Radstand | 1.580 | mm |
| Sitzhöhe: | 825 | mm |
| Höhe | 1.510 | mm |
| Gewicht | 142 | kg |
| Radstand | 1.455 | mm |
| Länge | 2.230 | mm |
| Radstand | 1.455 | mm |
| Sitzhöhe: | 880 | mm |
| Höhe | 1.200 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | V2 Revolution™ Max 1250 | |
| Hubraum | 1.252 | ccm |
| Hub | 72 | mm |
| Bohrung | 105 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Flüssigkeitsgekühlter Einzylinder-Viertaktmotor | |
| Hubraum | 286 | ccm |
| Hub | 63 | mm |
| Bohrung | 76 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 152 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 127 NM bei 6.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 220 | km/h |
| Tankinhalt | 21 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 372 | km |
| Leistung | 27 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 27 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 132 | km/h |
| Tankinhalt | 8 | Liter |
| Verbrauch | 3 | l pro 100km |
| Reichweite | 250 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Dreiteiliger Leichtmetallrahmen mit Rohr-, Guss- und Formteilen, Motor mittragend | |
| Federung vorne | Showa 47 mm USD, vollständig elektronisch einstellbar (Federweg 170)mm | |
| Federung hinten | Über Umlenkhebel angelenktes Showa Einzelfederbein mit hydraulisch einstellbarer Federvorspannung sowie einstellbarer Zug- und Druckstufe (Federweg 170)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17 58W | |
| Reifen hinten | 180/55ZR17 73W | |
| Rahmenbauart | Doppelschleifenrahmen | |
| Federung vorne | 43mm Upsidedowngabel (Federweg 260)mm | |
| Federung hinten | Pro-Link-Schwinge (Federweg 260)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 80/100-21M/C 51P | |
| Reifen hinten | 120/80-18M/C 62P | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, radial montierte Vierkolben-Monoblock-Festsattelbremsen Brembo Monoblock ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Brembo Einkolben-Schwimmsattelbremse ( Ø 280 mm) | |
| Bremsen vorne | Einscheibenbremse mit Doppelkolbenbremszange ( Ø 256 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremsanlage mit Einkolbenbremszange ( Ø 220 mm) | |
Fazit
Die neue Harley Davidson Pan America 1250 ST ist ein herrlich unvernünftiges und eigenständiges Bike. Geländeausflüge mag sie nicht, dafür ist sie auf der Straße aber eine Macht! Der 1250er V2 drückt die Maschine mit Nachdruck nach vorne und dank ihrer sportlichen Fahrwerksgeometrie und der Sitzposition wird man auf einer ST mehr oder weniger automatisch zum Kurvenräuber. Ein paar kleine Kritikpunkte haben wir zwar gefunden (siehe oben), aber das ändert nichts daran, dass uns die ST einen riesigen Spaß vermittelt hat. Geile Karre!Die Testmaschine wurde uns netterweise von Harley Davidson Kiel zur Verfügung gestellt. Dort warten die Pan America 1250 ST und viele andere Harley Vorführer auf Probefahrer. Harley Kiel liegt verkehrsgünstig an der Autobahn und man kann vom Händler mehr oder weniger sofort auf Landstraßen das Bike seiner Wahl ausführen. Ach ja: Die Standard PanAm steht dort ebenfalls als Vorführer bereit. Vielleicht beide mal hintereinander fahren und vergleichen?
Fazit - was bleibt hängen
Die Honda CRF 300 L Modell 2025 ist kein Motorrad der großen Gesten, sondern eines der klugen Kompromisse. Sie bietet genug Leistung für Alltag und Landstraße, genügend Offroad-Talent für echte Abenteuer abseits befestigter Wege und genug Komfort, um nicht nur als Spielzeug zu gelten. Die Modellpflege 2025 verbessert wichtige Details, ohne den Charakter zu verwässern. Besonders die modernere Beleuchtung, die überarbeitete Fahrwerksabstimmung und die weiter verbesserte Alltagstauglichkeit stärken ein ohnehin überzeugendes Gesamtpaket.
Wer ein leichtes, ehrliches und bezahlbares Dual-Sport-Motorrad sucht, findet in der CRF 300 L eine der stimmigsten Optionen ihrer Klasse. Sie ist nicht perfekt, aber sehr konsequent. Gerade dadurch wirkt sie im Test so überzeugend. Statt mit Leistungsdaten zu prahlen, lädt sie dazu ein, kleinere Straßen, Feldwege und neue Routen zu entdecken. Für Einsteiger, Pendler, Minimalisten und Abenteuerfahrer mit realistischem Anspruch ist sie eine klare Empfehlung. Die beste Beschreibung lautet vielleicht: Die Honda CRF 300 L 2025 ist kein Motorrad, das alles spektakulär kann – aber sie kann erstaunlich vieles erstaunlich gut.
Das Testbike wurde uns von "motofun", einem großen Honda-Händler in Kaltenkirchen nördlich von Hamburg zur Verfügung gestellt. Wer mit dem Gedanken spielt, sich eine neue Honda zuzulegen, ist dort herzlich zu einer Probefahrt aller möglichen Modelle eingeladen. Bei motofun.de gibt es übrigens auch viele tolle gebrauchten Maschinen im 1. Stock - Sehenswert!
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Harley-Davidson Pan America 1250 ST vs. Honda CRF 300 L – der Vergleich
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Harley-Davidson Pan America 1250 ST und die Honda CRF 300 L, wird der Vergleich spannend: Hier steht ein großes, tourentaugliches Adventure im Fokus, dort ein leichtes, agiles Offroad-orientiertes Bike. Beide können Spaß machen – aber auf sehr verschiedene Art. Genau darum geht es in diesem Vergleich: nicht darum, welches Motorrad „besser“ ist, sondern welches Motorrad besser zu den eigenen Plänen passt.
Grundcharakter: Touren-Adventure vs. leichtes Gelände-Bike
Harley-Davidson Pan America 1250 ST: Komfort und Reichweite im Adventure-Look
Die Harley-Davidson Pan America 1250 ST ist als Reise- und Langstreckenmaschine gedacht. Der Charakter ist entsprechend: ruhiger, souveräner und auf längere Strecken ausgelegt. Wer gerne mehrere Stunden am Stück fährt, findet hier ein Motorrad, das sich eher wie ein „Allrounder für große Touren“ anfühlt. Die ST-Variante zielt zusätzlich auf Komfort ab – mit Fokus auf Ergonomie und Ausstattung, die den Alltag und längere Fahrten angenehmer machen.
Honda CRF 300 L: leicht, direkt und bereit fürs Gelände
Die Honda CRF 300 L ist dagegen ein Bike, das man schnell „spürt“. Sie wirkt leichter, kompakter und dadurch besonders handlich. Das macht sie interessant für Fahrten abseits befestigter Strecken, für Einsteiger ins Offroad-Thema oder für alle, die im Gelände lieber Beweglichkeit als große Reiseausstattung priorisieren. Der Fokus liegt auf einem unkomplizierten Fahrgefühl: Gas geben, reagieren lassen, kontrolliert fahren.
Fahrgefühl im Vergleich: Wie unterscheiden sich Motor und Antrieb?
Im direkten Vergleich zeigt sich ein klarer Unterschied im Antriebskonzept. Die Harley-Davidson Pan America 1250 ST steht für mehr „Drehmoment- und Leistungsreserve“ im Alltag: Sie lässt sich meist entspannt bewegen und bietet Reserven, wenn es zügiger werden soll oder wenn Strecke und Tempo variieren. Das ist besonders auf langen Touren ein Vorteil, weil das Motorrad nicht ständig „gearbeitet“ werden muss.
Die Honda CRF 300 L setzt hingegen auf ein leichteres, direkteres Ansprechverhalten. Im Gelände und auf holprigen Strecken zählt oft nicht die maximale Kraft, sondern die Kontrolle. Die CRF 300 L wirkt dabei wie ein Bike, das man mit Gefühl steuert: Gasdosierung, Traktion und das Zusammenspiel aus Fahrwerk und Motorcharakter stehen im Vordergrund. Wer im Offroad-Bereich gerne aktiv fährt, wird das mögen.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Wendigkeit
Pan America 1250 ST: mehr Stabilität auf Strecke
Die Harley-Davidson Pan America 1250 ST spielt ihre Stärken vor allem auf längeren, auch schnelleren Strecken aus. Das Motorrad wirkt stabil und „steht“ in der Spur. Gerade wenn die Route nicht nur aus Landstraße besteht, sondern auch aus wechselndem Untergrund, hilft die größere, tourorientierte Auslegung. Das Fahrwerk ist auf Komfort und Kontrolle ausgelegt – mit dem Ziel, dass man auch nach vielen Kilometern noch entspannt unterwegs ist.
CRF 300 L: Wendigkeit und Kontrolle im Gelände
Die Honda CRF 300 L ist im Handling spürbar leichter. Dadurch wird das Manövrieren einfacher – besonders bei langsamen Geschwindigkeiten, beim Rangieren oder wenn es im Gelände enger wird. Das Motorrad fühlt sich agil an und unterstützt das „Mit-dem-Motorrad-arbeiten“. Wer häufig Offroad fährt oder sich an Trails herantastet, profitiert von der handlichen Bauweise und dem direkten Fahrgefühl.
Alltagstauglichkeit: Komfort, Sitzposition und Ergonomie
Hier trennt sich die Spreu schnell. Die Harley-Davidson Pan America 1250 ST ist klar auf Komfort ausgelegt: Sitzposition und Gesamtkonzept sind darauf abgestimmt, dass längere Fahrten weniger anstrengend werden. Auch die Ausstattungsidee zielt auf „Tourbetrieb“ – also auf das, was man unterwegs wirklich braucht.
Die Honda CRF 300 L ist dagegen eher ein Motorrad, das man bewusst als Offroad-Bike nutzt. Die Ergonomie ist funktional und auf aktives Fahren ausgelegt. Das ist nicht automatisch ein Nachteil: Für kurze bis mittlere Strecken, für Geländeausflüge oder für Fahrten, bei denen man öfter umsetzt und die Umgebung „mitfährt“, passt das sehr gut. Wer jedoch regelmäßig lange Autobahn- oder Landstraßenphasen plant, wird die Unterschiede im Komfort spüren.
Ausstattung und Einsatzprofil: Was ist der typische „Job“?
Die Harley-Davidson Pan America 1250 ST ist ein Motorrad für Menschen, die gerne planen: Route, Tagesetappen, Gepäck, Wetterwechsel. Das ST-Konzept wirkt wie gemacht für Touren, bei denen man nicht nur „irgendwohin“ fährt, sondern bewusst Strecke macht. Genau deshalb ist sie auch für gemischte Fahrten interessant: Straße, Schotter, längere Abschnitte – alles kann vorkommen, ohne dass das Motorrad aus dem Konzept fällt.
Die Honda CRF 300 L ist dagegen ein Motorrad für das, was spontan passiert: ein Feldweg, ein Trail, ein kurzer Ausflug ins Gelände. Sie eignet sich besonders, wenn das Motorrad eher als Werkzeug für Fahrspaß und Training genutzt wird. Auch für Einsteiger kann sie attraktiv sein, weil das Handling und die Leichtigkeit das Lernen erleichtern können.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Harley-Davidson Pan America 1250 ST – Stärken
- Tourenfokus: Komfort und souveränes Fahrgefühl auf längeren Strecken.
- Reserve im Antrieb: entspanntes Tempo auch bei wechselnden Anforderungen.
- Stabilität: wirkt ruhig und kontrolliert, besonders auf Strecke.
Harley-Davidson Pan America 1250 ST – mögliche Schwächen
- Weniger „leichtfüßig“ im engen Gelände: Das größere Konzept verlangt mehr Kraft und Technik bei sehr langsamen, anspruchsvollen Passagen.
- Fokus auf Komfort: Wer fast ausschließlich Offroad fährt, könnte den Tourenansatz als weniger passend empfinden.
Honda CRF 300 L – Stärken
- Agilität: handlich und direkt, ideal für Gelände und Training.
- Einfaches Handling: erleichtert das Lernen und das sichere Fahren bei niedrigen Geschwindigkeiten.
- Offroad-Charakter: macht Spaß, wenn der Weg nicht nur aus Asphalt besteht.
Honda CRF 300 L – mögliche Schwächen
- Tour-Komfort: Für lange Strecken mit hohem Autobahnanteil ist das Konzept weniger ausgelegt.
- Leistungs- und Reservencharakter: Wer viel Tempo und „Durchzug“ erwartet, wird den Unterschied zur großen Adventure-Klasse spüren.
Welche Kaufentscheidung passt? – Orientierung nach Fahrprofil
Die Entscheidung zwischen Harley-Davidson Pan America 1250 ST und Honda CRF 300 L hängt stark davon ab, wie die typischen Fahrten aussehen. Wer vor allem lange Touren plant, gerne entspannt fährt und ein Motorrad sucht, das auch bei wechselnden Bedingungen stabil bleibt, findet in der Pan America 1250 ST eine sehr stimmige Wahl.
Wer dagegen häufig abseits befestigter Strecken unterwegs ist, gerne übt, Trails erkundet oder ein Bike sucht, das sich leicht bewegen lässt, wird mit der CRF 300 L deutlich zufriedener sein. Sie ist besonders dann stark, wenn das Motorrad nicht nur „Transportmittel“ ist, sondern Teil des Hobbys.
Fazit:
Die Harley-Davidson Pan America 1250 ST ist die bessere Wahl für alle, die ein tourentaugliches Adventure suchen: komfortabel, souverän und mit dem Anspruch, lange Strecken entspannt zu absolvieren. Sie passt besonders zu Fahrern, die Straße und gemischte Untergründe kombinieren und dabei Wert auf Stabilität sowie eine alltagstaugliche Gesamtausrichtung legen.
Die Honda CRF 300 L ist dagegen ideal für ein leichtes, agiles Offroad-Bike: perfekt für Geländeausflüge, Training, spontane Feldwege und Fahrer, die Wendigkeit und direktes Handling priorisieren. Wer viel im Gelände unterwegs ist oder den Einstieg in das Offroad-Fahren sucht, findet in der CRF 300 L den passenden Charakter.
Kurz gesagt: Pan America 1250 ST für große Touren und Komfort – CRF 300 L für Leichtigkeit, Kontrolle und Offroad-Spaß.