UVP 19.900 €
Baujahr von 2025 bis 2026~
UVP 17.490 €
Baujahr von 2022 bis 2025
Die neue Straßenvariante der Pan Am mit 17 Zoll Vorderrad.
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Sandkasten-Spieler
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Pro und Kontra

Pro:
  • Motor mit ordentlich Dampf in allen Lebenslagen
  • angenehme, aber trotzdem sportliche Sitzposition
  • komfortables Fahrwerk
  • williges Kurvenverhalten
  • Fahrspaß ohne Ende
  • eigenständige Optik
  • kein Allerwelts-Motorrad
Kontra:
  • Windschild nicht verstellbar
  • Sound nicht jedermanns Sache
  • QuickShifter nach unten gut, nach oben hakelig
  • Teillast-Ruckeln bei bestimmten Drehzahlen
Pro:
  • Motor
  • Wertigkeit
  • Fahrwerk
  • Display / Bedienung
Kontra:
  • Soziustauglichkeit

Abmessungen & Gewicht

Gewicht246kg
Radstand1.580mm
Länge2.240mm
Radstand1.580mm
Sitzhöhe: 825 mm
Höhe1.510mm
Gewicht237kg
Radstand1.525mm
Länge2.223mm
Radstand1.525mm
Sitzhöhe: 780 mm
Höhe1.295mm

Motor

Motor-BauartV2 Revolution™ Max 1250
Hubraum1.252ccm
Hub72mm
Bohrung105mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartV2
Hubraum1.203ccm
Hub74mm
Bohrung102mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung152 PS bei 9.000 U/Min
Drehmoment127 NM bei 6.750 U/Min
Höchstgeschw.220km/h
Tankinhalt21Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite372km
Leistung123 PS bei 8.250 U/Min
Drehmoment118 NM bei 6.000 U/Min
Höchstgeschw.193km/h
Tankinhalt13Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite220km

Fahrwerk

RahmenbauartDreiteiliger Leichtmetallrahmen mit Rohr-, Guss- und Formteilen, Motor mittragend
Federung vorneShowa 47 mm USD, vollständig elektronisch einstellbar (Federweg 170)mm
Federung hintenÜber Umlenkhebel angelenktes Showa Einzelfederbein mit hydraulisch einstellbarer Federvorspannung sowie einstellbarer Zug- und Druckstufe (Federweg 170)mm
Aufhängung hintenAluminium-Zweiarmschwinge
Reifen vorne120/70ZR17 58W
Reifen hinten180/55ZR17 73W
RahmenbauartGitterrohrrahmen
Federung vorne Sachs USD 43mm Gabel, voll einstellbar (Federweg 120)mm
Federung hintenSachs Monofederbein ohne Umlenkung, voll einstellbar (Federweg 120)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne120/70ZR17 58W
Reifen hinten180/55ZR17 73W

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe, radial montierte Vierkolben-Monoblock-Festsattelbremsen Brembo Monoblock ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Brembo Einkolben-Schwimmsattelbremse ( Ø 280 mm)
Bremsen vorneDoppelbremsscheiben, Brembo 4-Kolben-Festsattel ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Brembo Zweikolben-Festsattel ( Ø 260 mm)

Fazit

Die neue Harley Davidson Pan America 1250 ST ist ein herrlich unvernünftiges und eigenständiges Bike. Geländeausflüge mag sie nicht, dafür ist sie auf der Straße aber eine Macht! Der 1250er V2 drückt die Maschine mit Nachdruck nach vorne und dank ihrer sportlichen Fahrwerksgeometrie und der Sitzposition wird man auf einer ST mehr oder weniger automatisch zum Kurvenräuber. Ein paar kleine Kritikpunkte haben wir zwar gefunden (siehe oben), aber das ändert nichts daran, dass uns die ST einen riesigen Spaß vermittelt hat. Geile Karre!
 
Die Testmaschine wurde uns netterweise von Harley Davidson Kiel zur Verfügung gestellt. Dort warten die Pan America 1250 ST und viele andere Harley Vorführer auf Probefahrer. Harley Kiel liegt verkehrsgünstig an der Autobahn und man kann vom Händler mehr oder weniger sofort auf Landstraßen das Bike seiner Wahl ausführen. Ach ja: Die Standard PanAm steht dort ebenfalls als Vorführer bereit. Vielleicht beide mal hintereinander fahren und vergleichen?

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 19.990 €
  • Verfügbarkeit: seit 03/2025
  • Farben: rot, grau, schwarz

Es geht ohne Scrambler

Was also ist das Revier der Indian? Lange Reisen eher nicht. Dem stehen der nur 13 Liter fassende (dafür wunderschöne) Tank entgegen, der schon erwähnte fehlende Windschutz und die Tatsache, dass die Sozia nicht gerade verwöhnt wird. Auf dem Platz in der zweiten Reihe ist leiden angesagt, er ist knapp, und die Fußrasten liegen sehr hoch.

Auch hier ähnelte unser Fast Tracker also den Scramblern der Konkurrenz. Ich persönlich würde nie eine Scrambler kaufen: Ob Ducati, Triumph oder BMW – bei allen saß ich auf dem Motorrad. Die Indian hingegen versteht es sehr schön, den Fahrer zu integrieren, er ist stärker als bei der Konkurrenz ins Fahrzeug eingefasst.

Jetzt müsste ich für ein typisches Zweit- oder Hobbybike nur noch knapp 16.000 Euro auftreiben … schön ist sie schon und in ihrer Durchzugskraft … aber ich wiederhole mich, deshalb ist hier jetzt Schluss. Fazit: Alle haben eine Scrambler, nur Indian nicht. Macht nichts: Es gibt ja die FTR 1200 S.

Das Testbike wurden uns von Legendary Motorcycles in Hamburg zur Verfügung gestellt. 

Preis / Verfügbarkeit / Farben / Baujahre

  • Preis: 15.990€
  • Gebraucht (1 Jahr alt): 13.500€
  • Baujahre: seit 2019
  • Verfügbarkeit: mittel
  • Farben: rot/grau; silber/schwarz

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Harley-Davidson Pan America 1250 ST vs. Indian FTR 1200 Sport: Welches Motorrad passt besser?

Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken, wie die Harley-Davidson Pan America 1250 ST und die Indian FTR 1200 Sport, wird der Vergleich besonders spannend. Hier treffen ein klarer Reise- und Abenteuerfokus auf einen sportlich-dynamischen, straßenorientierten Charakter. Genau deshalb lohnt sich der Blick auf die Stärken und Schwächen beider Modelle – denn am Ende entscheidet nicht nur die Optik, sondern vor allem, wie sich das Motorrad im Alltag und auf längeren Strecken anfühlt.

Grundcharakter: Reiseabenteuer vs. sportliche Straßenmaschine

Die Pan America 1250 ST ist als Adventure-Bike gedacht, das auch dann souverän bleibt, wenn die Route nicht mehr ganz „planbar“ ist. Das merkt man am Gesamtkonzept: Komfort, Stabilität und ein Setup, das für längere Fahrten ausgelegt ist. Die FTR 1200 Sport dagegen steht für einen anderen Ansatz: Sie wirkt wie ein moderner Klassiker, der vor allem auf der Straße Spaß machen soll. Der Fokus liegt auf Agilität, direktem Ansprechverhalten und einem Fahrgefühl, das eher nach „kurz raus und genießen“ klingt als nach „wochenlang unterwegs“.

Was das in der Praxis bedeutet

Im Vergleich zeigt sich: Die Pan America spielt ihre Stärken besonders dann aus, wenn Strecken länger werden oder wenn die Umgebung abwechslungsreich ist. Die FTR ist dagegen oft die bessere Wahl, wenn es um zügiges Fahren auf der Landstraße geht und wenn das Motorrad sich leicht und lebendig anfühlen soll. Beide können viel – aber sie wollen unterschiedliche Dinge.

Motor & Fahrgefühl: Drehfreude trifft auf Charakter

Bei beiden Modellen steht ein kräftiger Antrieb im Mittelpunkt, aber die Art, wie Leistung und Drehmoment nutzbar werden, unterscheidet sich spürbar. Die Pan America 1250 ST wirkt im Alltag oft wie ein „verlässlicher Reisebegleiter“: Sie unterstützt gleichmäßig, lässt sich gut dosieren und bleibt auch bei wechselnden Geschwindigkeiten ruhig. Das ist besonders angenehm, wenn man nicht ständig am Gas „arbeiten“ möchte.

Die Indian FTR 1200 Sport bringt dagegen mehr von dem Gefühl, dass das Motorrad aktiv gefahren werden will. Das Ansprechverhalten wirkt direkter, das Motorrad reagiert schneller auf Impulse und lädt dazu ein, Kurven bewusst anzusteuern. Wer gerne dynamisch unterwegs ist und das Motorrad als Teil des Fahrspaßes versteht, wird hier eher abgeholt.

Stärken und Schwächen im Vergleich

  • Pan America 1250 ST: Stärken liegen in der gleichmäßigen Leistungsentfaltung und im entspannten Langstrecken-Feeling. Schwäche kann sein, dass sie im „Sport-Modus“ nicht ganz so verspielt wirkt wie die FTR – dafür ist sie aber konsequent auf Alltag und Reise ausgelegt.
  • FTR 1200 Sport: Stärken liegen in der lebendigen Reaktion und dem sportlichen Charakter. Schwäche kann sein, dass der Fokus stärker auf Straße liegt und damit nicht jede Reise- oder Komfortanforderung im gleichen Maß erfüllt wird wie bei einem klassischen Adventure-Konzept.

Ergonomie & Sitzposition: Komfort für lange Strecken vs. sportliche Haltung

Die Sitzposition ist ein entscheidender Punkt, weil sie den Unterschied zwischen „angenehm ankommen“ und „nach ein paar Stunden wird’s zäh“ ausmachen kann. Die Pan America 1250 ST ist so konzipiert, dass sie auch auf längeren Etappen angenehm bleibt. Das Setup unterstützt eine Haltung, die nicht permanent nach „Sport“ verlangt, sondern eher nach Kontrolle und Stabilität.

Die FTR 1200 Sport setzt dagegen stärker auf eine sportlichere Ausrichtung. Das kann sich auf kurzen bis mittleren Strecken sehr gut anfühlen, weil das Motorrad dadurch wacher wirkt und die Bewegungen direkter übertragen werden. Wer allerdings häufig sehr lange Strecken fährt, wird merken, dass die Prioritäten anders gesetzt sind.

Worauf man achten sollte

Im Vergleich lohnt sich der Blick auf die Frage: Soll das Motorrad eher „tragen“ und entspannen oder eher „fordern“ und aktivieren? Die Pan America tendiert klar zur ersten Kategorie, die FTR zur zweiten.

Fahrwerk & Handling: Stabilität auf Distanz vs. Agilität im Kurvenrausch

Beim Fahrwerk zeigt sich die Philosophie beider Modelle besonders deutlich. Die Pan America 1250 ST ist auf souveränes Rollen ausgelegt – auch dann, wenn die Straße nicht perfekt ist oder wenn man mit Gepäck und wechselnden Bedingungen unterwegs ist. Das Motorrad vermittelt dabei ein Gefühl von Ruhe und Kontrolle.

Die Indian FTR 1200 Sport spielt ihre Stärken im direkten Handling aus. Sie wirkt leichter in der Bewegung, lässt sich zügig umsetzen und unterstützt ein dynamisches Fahrtempo. Wer gerne Kurven „arbeitet“ und das Motorrad als sportliches Werkzeug nutzt, wird hier schnell ein gutes Gefühl bekommen.

Stärken und Schwächen

  • Pan America 1250 ST: Stärken sind Stabilität, Komfort und ein souveränes Fahrverhalten über längere Strecken. Schwäche: In sehr engen, sportlich geprägten Situationen kann sie weniger „leichtfüßig“ wirken als die FTR.
  • FTR 1200 Sport: Stärken sind Agilität, Direktheit und Fahrspaß auf der Straße. Schwäche: Bei längeren, komfortorientierten Touren kann der Fokus auf Sportlichkeit weniger „entspannt“ wirken.

Bremsen & Sicherheit: Vertrauen im Tempo

Beide Motorräder sind so ausgelegt, dass sie auch bei zügiger Fahrweise verlässlich abbremsen. Im Vergleich zeigt sich jedoch, dass die Pan America 1250 ST besonders auf ein sicheres, kontrolliertes Gesamtpaket setzt – passend zu ihrem Reiseanspruch. Die FTR 1200 Sport wirkt im Bremsgefühl oft direkter und sportlicher, was zu ihrem dynamischen Charakter passt.

Wichtig ist: „Gut bremsen“ ist nicht nur eine Frage der Bremsleistung, sondern auch der Dosierbarkeit und des Vertrauens, das das Motorrad vermittelt. Genau hier unterscheiden sich die Konzepte: Adventure steht für Stabilität und Kontrolle, Sportlichkeit für unmittelbares Feedback.

Ausstattung & Alltag: Reise-Setup vs. Street-Fokus

Im Alltag zeigt sich der Unterschied zwischen beiden Welten. Die Pan America 1250 ST ist eher als „Tourenbasis“ gedacht: Sie soll lange Strecken angenehm machen und das Motorrad soll sich wie ein verlässlicher Begleiter anfühlen. Dazu passt auch die Art, wie das Gesamtkonzept auf Nutzung ausgelegt ist.

Die Indian FTR 1200 Sport wirkt dagegen wie ein Motorrad, das man gerne häufiger bewegt – oft spontan, oft mit dem Fokus auf Fahrspaß. Sie passt besonders gut, wenn die Route nicht zwingend „großes Abenteuer“ sein muss, sondern wenn die Straße selbst das Ziel ist.

Stärken und Schwächen im Alltag

  • Pan America 1250 ST: Stärken sind Tourentauglichkeit, Komfort und ein stimmiges Gesamtpaket für längere Fahrten. Schwäche: Wer vor allem kurze, sportliche Ausfahrten sucht, könnte den Adventure-Charakter als „zu groß“ empfinden.
  • FTR 1200 Sport: Stärken sind Street-Charme, Agilität und ein sportliches Fahrgefühl. Schwäche: Für sehr lange Strecken oder stark reiseorientierte Nutzung ist das Konzept weniger „auf Komfort und Distanz optimiert“ als bei der Pan America.

Für wen lohnt sich welcher Vergleich?

Der Vergleich zwischen der Harley-Davidson Pan America 1250 ST und der Indian FTR 1200 Sport lässt sich am besten über den eigenen Fahrstil entscheiden. Wer gerne plant, lange unterwegs ist und dabei ein Motorrad möchte, das auch bei wechselnden Bedingungen ruhig bleibt, findet in der Pan America den passenden Charakter. Wer dagegen vor allem auf der Straße unterwegs ist, Kurven dynamisch angeht und ein Motorrad sucht, das direkt auf Fahrimpulse reagiert, wird mit der FTR deutlich mehr „Sport-Feeling“ erleben.

Typische Entscheidungsszenarien

  • Pan America 1250 ST: Ideal, wenn Touren, Komfort und ein souveränes Gesamtpaket im Vordergrund stehen.
  • FTR 1200 Sport: Ideal, wenn Fahrspaß auf der Straße, Agilität und ein sportlicher Charakter wichtiger sind als maximaler Reise-Komfort.

Fazit:

Die Harley-Davidson Pan America 1250 ST ist die bessere Wahl, wenn ein Motorrad für längere Touren, entspanntes Reisen und ein insgesamt ruhiges, kontrolliertes Fahrgefühl gesucht wird. Ihr Adventure-Konzept spielt die Stärken besonders aus, sobald die Strecke abwechslungsreicher wird oder wenn Komfort über viele Stunden wichtiger ist als maximale Sportlichkeit. Die Indian FTR 1200 Sport gewinnt dagegen dort, wo es um unmittelbaren Fahrspaß auf der Straße geht: Sie wirkt agiler, reagiert direkter und macht Lust auf dynamisches Fahren. Wer häufig kurze bis mittlere Strecken fährt und das Motorrad als sportliches Erlebnis versteht, wird mit der FTR glücklicher. Kurz gesagt: Pan America für Reise und souveräne Vielseitigkeit, FTR für Street-Fokus, Agilität und sportlichen Charakter.

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