UVP 19.900 €
Baujahr von 2025 bis 2026~
UVP 15.390 €
Baujahr von 2018 bis 2025
Die neue Straßenvariante der Pan Am mit 17 Zoll Vorderrad.
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Maximal reduziert
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Pro und Kontra

Pro:
  • Motor mit ordentlich Dampf in allen Lebenslagen
  • angenehme, aber trotzdem sportliche Sitzposition
  • komfortables Fahrwerk
  • williges Kurvenverhalten
  • Fahrspaß ohne Ende
  • eigenständige Optik
  • kein Allerwelts-Motorrad
Kontra:
  • Windschild nicht verstellbar
  • Sound nicht jedermanns Sache
  • QuickShifter nach unten gut, nach oben hakelig
  • Teillast-Ruckeln bei bestimmten Drehzahlen
Pro:
  • 1. der Motor!
  • 2. der Motor!
  • 3. der Motor!
  • 4. der Motor!
  • 5 ...
Kontra:
  • Stößige Hinterradfederung

Abmessungen & Gewicht

Gewicht246kg
Radstand1.580mm
Länge2.240mm
Radstand1.580mm
Sitzhöhe: 825 mm
Höhe1.510mm
Gewicht261kg
Sitzhöhe: 649 mm

Motor

Motor-BauartV2 Revolution™ Max 1250
Hubraum1.252ccm
Hub72mm
Bohrung105mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Hubraum1.133ccm

Fahrleistungen

Leistung152 PS bei 9.000 U/Min
Drehmoment127 NM bei 6.750 U/Min
Höchstgeschw.220km/h
Tankinhalt21Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite372km
Leistung95 PS

Fahrwerk

RahmenbauartDreiteiliger Leichtmetallrahmen mit Rohr-, Guss- und Formteilen, Motor mittragend
Federung vorneShowa 47 mm USD, vollständig elektronisch einstellbar (Federweg 170)mm
Federung hintenÜber Umlenkhebel angelenktes Showa Einzelfederbein mit hydraulisch einstellbarer Federvorspannung sowie einstellbarer Zug- und Druckstufe (Federweg 170)mm
Aufhängung hintenAluminium-Zweiarmschwinge
Reifen vorne120/70ZR17 58W
Reifen hinten180/55ZR17 73W

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe, radial montierte Vierkolben-Monoblock-Festsattelbremsen Brembo Monoblock ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Brembo Einkolben-Schwimmsattelbremse ( Ø 280 mm)

Fazit

Die neue Harley Davidson Pan America 1250 ST ist ein herrlich unvernünftiges und eigenständiges Bike. Geländeausflüge mag sie nicht, dafür ist sie auf der Straße aber eine Macht! Der 1250er V2 drückt die Maschine mit Nachdruck nach vorne und dank ihrer sportlichen Fahrwerksgeometrie und der Sitzposition wird man auf einer ST mehr oder weniger automatisch zum Kurvenräuber. Ein paar kleine Kritikpunkte haben wir zwar gefunden (siehe oben), aber das ändert nichts daran, dass uns die ST einen riesigen Spaß vermittelt hat. Geile Karre!
 
Die Testmaschine wurde uns netterweise von Harley Davidson Kiel zur Verfügung gestellt. Dort warten die Pan America 1250 ST und viele andere Harley Vorführer auf Probefahrer. Harley Kiel liegt verkehrsgünstig an der Autobahn und man kann vom Händler mehr oder weniger sofort auf Landstraßen das Bike seiner Wahl ausführen. Ach ja: Die Standard PanAm steht dort ebenfalls als Vorführer bereit. Vielleicht beide mal hintereinander fahren und vergleichen?

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 19.990 €
  • Verfügbarkeit: seit 03/2025
  • Farben: rot, grau, schwarz

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Harley-Davidson Pan America 1250 ST vs. Indian Scout Bobber – Motorradvergleich

Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Harley-Davidson Pan America 1250 ST und die Indian Scout Bobber, wird der Vergleich besonders spannend. Hier treffen ein modernes, reiseorientiertes Adventure-Konzept und ein klassisch geprägter Bobber-Ansatz aufeinander. Beide Modelle haben ihren eigenen Anspruch: Die Pan America 1250 ST will lange Strecken souverän abspulen und dabei auch abseits der Komfortzone funktionieren. Die Scout Bobber dagegen setzt auf puren Stil, ein direktes Fahrgefühl und eine entspannte, aber sportlich wirkende Cruiser-Ästhetik.

Grundcharakter: Adventure-Reise vs. Bobber-Feeling

Die Harley-Davidson Pan America 1250 ST ist vom Konzept her auf Vielseitigkeit ausgelegt. Der Fokus liegt auf Tourentauglichkeit: stabiler Geradeauslauf, kontrollierbares Fahrverhalten und eine Ausstattung, die das Motorrad auch auf längeren Etappen angenehm macht. Die ST-Variante unterstreicht diesen Anspruch zusätzlich durch einen Reise-Charakter, der sich im Alltag genauso bewährt wie auf längeren Ausfahrten.

Die Indian Scout Bobber steht dagegen für eine andere Art von Motorrad-Erlebnis. Der Bobber-Ansatz wirkt reduziert und bewusst: weniger „Reiseapparat“, mehr „Fahren“. Das Motorrad vermittelt ein unmittelbares Gefühl, bei dem der Fahrer schnell die Verbindung zwischen Gas, Motor und Fahrbahn spürt. Wer sich an einem markanten Look und einem dynamischen, aber nicht überladenen Setup erfreut, findet hier eine klare Ansage.

Motor und Antrieb: Wie sich Leistung im Alltag anfühlt

Beim Vergleich der beiden Modelle zeigt sich vor allem, wie unterschiedlich die Zielrichtung ist. Die Pan America 1250 ST ist darauf ausgelegt, Drehmoment und Durchzug über verschiedene Geschwindigkeitsbereiche hinweg nutzbar zu machen. Das macht sie besonders stark, wenn es um gleichmäßiges Tempo auf der Landstraße geht oder wenn Überholmanöver ohne großes Herumprobieren funktionieren sollen.

Die Scout Bobber setzt dagegen mehr auf das direkte Ansprechverhalten und den „Punch“, der sich beim Beschleunigen schnell bemerkbar macht. Der Charakter wirkt oft spontaner: Gas auf, Reaktion da. Das ist ideal für kurze Strecken, für kurvige Abschnitte und für Fahrten, bei denen das Motorrad nicht „abgearbeitet“, sondern bewusst genossen wird.

Stärken und Schwächen im Vergleich

  • Pan America 1250 ST: Stärken liegen in der souveränen Allround-Nutzung und im ruhigen, kontrollierten Vortrieb. Schwäche kann sein, dass der „Adventure“-Charakter weniger emotional-direkt wirkt, wenn man vor allem das spontane Cruiser-Feeling sucht.
  • Scout Bobber: Stärken liegen in der unmittelbaren Gasannahme und dem klaren, markanten Fahrgefühl. Schwäche kann sein, dass sie bei sehr langen Strecken oder bei häufigem „Tempo halten“ nicht den gleichen Reise-Fokus bietet wie die Pan America.

Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität

Im Handling unterscheiden sich die beiden Motorräder deutlich. Die Harley-Davidson Pan America 1250 ST zielt auf Stabilität und Kontrolle. Gerade bei wechselnden Untergründen oder wenn die Strecke länger wird, spielt die Abstimmung ihre Vorteile aus: Das Motorrad bleibt berechenbar, vermittelt Sicherheit und unterstützt einen entspannten Fahrstil.

Die Indian Scout Bobber wirkt im Vergleich leichter und „näher“ am Fahrer. In der Stadt und auf kurvigen Landstraßen fühlt sich das Motorrad oft wendiger an. Das macht es attraktiv, wenn häufiges Rangieren, enge Kehren oder spontane Ausfahrten zum Alltag gehören.

Wie sich die Unterschiede bemerkbar machen

Während die Pan America 1250 ST eher die Rolle des „Langstrecken-Controllers“ übernimmt, ist die Scout Bobber der „Kurven- und Stadt-Genießer“. Wer häufig weite Strecken fährt und dabei auch mal unebene Abschnitte nicht scheut, wird die stabilitätsorientierte Auslegung der Pan America schätzen. Wer dagegen Wert auf ein Motorrad legt, das sich schnell in den Fahrfluss einfügt und dabei optisch wie technisch auf „weniger, aber besser“ setzt, findet in der Scout Bobber den passenden Charakter.

Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern

Bei beiden Modellen ist das Bremsverhalten ein entscheidender Punkt. Die Pan America 1250 ST profitiert von ihrer Reiseausrichtung: Das Motorrad soll auch bei höheren Geschwindigkeiten und bei wechselnden Bedingungen zuverlässig verzögern. Dadurch entsteht ein Gefühl von Kontrolle, das besonders auf langen Touren wichtig ist.

Die Scout Bobber setzt auf ein direktes, gut dosierbares Ansprechverhalten. Das ist im Stadtverkehr und auf kurzen, dynamischen Strecken ein Vorteil, weil das Motorrad schnell auf die gewünschte Verzögerung reagiert. Wer häufig „sportlich“ fährt, wird die intuitive Dosierbarkeit mögen.

Stärken und Schwächen

  • Pan America 1250 ST: Stärken in der stabilen Verzögerungswirkung bei Tour-Tempo. Schwäche kann sein, dass die Bremscharakteristik weniger „leichtfüßig“ wirkt, wenn man ein sehr spontanes Cruiser-Feeling erwartet.
  • Scout Bobber: Stärken in der direkten Dosierbarkeit und dem schnellen Feedback. Schwäche kann sein, dass sie bei sehr langen, anspruchsvollen Bremsphasen nicht den gleichen Reise-„Sicherheitskomfort“ vermittelt wie die Pan America.

Elektronik und Ausstattung: Komfort im Alltag vs. Reduktion

Die Harley-Davidson Pan America 1250 ST ist deutlich stärker auf Komfort und Unterstützung ausgelegt. Elektronik und Assistenzfunktionen sind darauf ausgerichtet, das Motorrad im Alltag berechenbar zu machen und die Belastung auf langen Strecken zu reduzieren. Das zeigt sich besonders dann, wenn Wetter, Straßenbelag oder Verkehrslage variieren.

Die Indian Scout Bobber wirkt dagegen bewusst „puristischer“. Das Motorrad steht stärker für das Fahrerlebnis ohne zu viel Ablenkung. Das kann ein Vorteil sein, wenn man das Motorrad als mechanisch-direktes Erlebnis versteht und nicht als rollenden Technik-Kosmos.

Worauf man achten sollte

Wer häufig unterwegs ist, bei wechselnden Bedingungen fährt und dabei möglichst entspannt ankommen möchte, wird die Pan America 1250 ST als klaren Vorteil empfinden. Wer hingegen ein Motorrad sucht, das sich schnell „einfach“ anfühlt und den Fokus auf Motor, Sound und Fahrgefühl legt, wird mit der Scout Bobber zufriedener sein.

Sitzposition und Ergonomie: Reisehaltung vs. Cruiser-Position

Ein großer Unterschied liegt in der Ergonomie. Die Pan America 1250 ST bietet eine Sitzposition, die auf längere Fahrten ausgelegt ist: kontrolliert, stabil und so gestaltet, dass man auch nach mehreren Stunden noch konzentriert fahren kann. Die ST-Variante unterstützt diesen Ansatz zusätzlich, indem sie den Reisecharakter unterstreicht.

Die Scout Bobber setzt auf eine Cruiser-typische Haltung. Das Motorrad wirkt oft „entspannter“, mit einer Sitzposition, die den Fahrer näher an die Maschine bringt und das Fahren weniger wie ein sportliches Projekt, sondern mehr wie ein Genussmoment erscheinen lässt.

Stärken und Schwächen

  • Pan America 1250 ST: Stärken in der Langstrecken-Ergonomie und im Komfortgefühl. Schwäche kann sein, dass die Haltung weniger „low and relaxed“ wirkt, wenn man genau diesen Cruiser-Charakter sucht.
  • Scout Bobber: Stärken in der entspannten Cruiser-Anmutung und dem unmittelbaren Fahrgefühl. Schwäche kann sein, dass sie bei sehr langen Touren weniger „reiseentspannt“ ist als die Pan America.

Design und Alltag: Welche Maschine passt zum Lebensstil?

Design ist bei beiden Modellen mehr als nur Optik. Die Harley-Davidson Pan America 1250 ST wirkt wie ein Werkzeug für große Pläne: Sie sieht nach „Tour“ aus, nach „Strecke“ und nach „ich fahre einfach los“. Das macht sie besonders attraktiv, wenn das Motorrad nicht nur am Wochenende, sondern auch als ernsthafte Reisemaschine genutzt wird.

Die Indian Scout Bobber steht dagegen für Stil und Präsenz. Der Bobber-Look ist ein Statement, das im Alltag schnell auffällt. Wer Wert auf ein Motorrad legt, das man gerne zeigt und das sich auch im Stand schon nach „Können“ anfühlt, wird die Scout Bobber besonders mögen.

Für wen ist welches Motorrad die bessere Wahl?

Der Vergleich lässt sich am besten über den Fahrstil entscheiden. Die Harley-Davidson Pan America 1250 ST ist die bessere Wahl, wenn Touren, Komfort und ein souveränes, kontrolliertes Fahrverhalten im Vordergrund stehen. Sie passt zu Fahrern, die regelmäßig längere Strecken fahren, Wert auf Unterstützung durch Elektronik legen und ein Motorrad suchen, das sich auch bei wechselnden Bedingungen sicher anfühlt.

Die Indian Scout Bobber ist die bessere Wahl, wenn das Motorrad vor allem Spaß machen soll: kurze bis mittlere Strecken, kurvige Abschnitte, Stadtfahrten und ein direktes, emotionales Fahrerlebnis. Sie passt zu Fahrern, die weniger „Reise-Setup“ wollen, sondern mehr das unmittelbare Cruiser-Gefühl, den markanten Look und eine unkomplizierte Art zu fahren.

Fazit:

Die Harley-Davidson Pan America 1250 ST gewinnt den Vergleich, wenn es um Vielseitigkeit, Langstrecken-Komfort und ein kontrolliertes, tourentaugliches Gesamtpaket geht. Sie ist die Maschine für Fahrer, die regelmäßig weitere Strecken planen, bei unterschiedlichen Bedingungen entspannt bleiben wollen und ein Motorrad suchen, das sich wie ein verlässlicher Begleiter anfühlt. Die Indian Scout Bobber punktet dagegen dort, wo Stil und unmittelbares Fahrgefühl zählen: beim schnellen Einsteigen, beim genussvollen Kurvenfahren und im Alltag, in dem das Motorrad nicht „funktionieren“, sondern begeistern soll. Wer vor allem emotionale Direktheit und einen reduzierten Cruiser-Charakter sucht, findet in der Scout Bobber die passendere Wahl. Kurz gesagt: Pan America für Tour und Kontrolle, Scout Bobber für Genuss, Präsenz und direktes Fahren.

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