| UVP | 19.900 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 7.295 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Motor mit ordentlich Dampf in allen Lebenslagen
- angenehme, aber trotzdem sportliche Sitzposition
- komfortables Fahrwerk
- williges Kurvenverhalten
- Fahrspaß ohne Ende
- eigenständige Optik
- kein Allerwelts-Motorrad
- Windschild nicht verstellbar
- Sound nicht jedermanns Sache
- QuickShifter nach unten gut, nach oben hakelig
- Teillast-Ruckeln bei bestimmten Drehzahlen
- sehr einfaches Fahrverhalten
- komfortable Maschine
- erwachsene Anmutung
- quirliger Motor
- eingeschränkte Offroad-Fähigkeit
- ABS nur gemeinsam vorne und hinten abschaltbar
- Tempomat und Quickshifter nicht erhältlich
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 246 | kg |
| Radstand | 1.580 | mm |
| Länge | 2.240 | mm |
| Radstand | 1.580 | mm |
| Sitzhöhe: | 825 | mm |
| Höhe | 1.510 | mm |
| Gewicht | 195 | kg |
| Radstand | 1.555 | mm |
| Länge | 2.300 | mm |
| Radstand | 1.555 | mm |
| Sitzhöhe: | 870 | mm |
| Höhe | 1.460 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | V2 Revolution™ Max 1250 | |
| Hubraum | 1.252 | ccm |
| Hub | 72 | mm |
| Bohrung | 105 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Viertakt-Reihenzweizylinder | |
| Hubraum | 451 | ccm |
| Hub | 59 | mm |
| Bohrung | 70 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 152 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 127 NM bei 6.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 220 | km/h |
| Tankinhalt | 21 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 372 | km |
| Leistung | 45 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 43 NM bei 6.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 175 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 400 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Dreiteiliger Leichtmetallrahmen mit Rohr-, Guss- und Formteilen, Motor mittragend | |
| Federung vorne | Showa 47 mm USD, vollständig elektronisch einstellbar (Federweg 170)mm | |
| Federung hinten | Über Umlenkhebel angelenktes Showa Einzelfederbein mit hydraulisch einstellbarer Federvorspannung sowie einstellbarer Zug- und Druckstufe (Federweg 170)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17 58W | |
| Reifen hinten | 180/55ZR17 73W | |
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | 43-mm USD Teleskopgabel (Federweg 210)mm | |
| Federung hinten | Uni-Trak-Schwinge (Federweg 196)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 90/90-21 M/C 54S | |
| Reifen hinten | 140/70-17 M/C 66S | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, radial montierte Vierkolben-Monoblock-Festsattelbremsen Brembo Monoblock ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Brembo Einkolben-Schwimmsattelbremse ( Ø 280 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Halbschwimmend gelagerte 310-mm-Einzelscheibenbremse mit Doppelkolbenbremssattel ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibenbremse, Doppelkolbenbremssattel ( Ø 230 mm) | |
Fazit
Die neue Harley Davidson Pan America 1250 ST ist ein herrlich unvernünftiges und eigenständiges Bike. Geländeausflüge mag sie nicht, dafür ist sie auf der Straße aber eine Macht! Der 1250er V2 drückt die Maschine mit Nachdruck nach vorne und dank ihrer sportlichen Fahrwerksgeometrie und der Sitzposition wird man auf einer ST mehr oder weniger automatisch zum Kurvenräuber. Ein paar kleine Kritikpunkte haben wir zwar gefunden (siehe oben), aber das ändert nichts daran, dass uns die ST einen riesigen Spaß vermittelt hat. Geile Karre!Die Testmaschine wurde uns netterweise von Harley Davidson Kiel zur Verfügung gestellt. Dort warten die Pan America 1250 ST und viele andere Harley Vorführer auf Probefahrer. Harley Kiel liegt verkehrsgünstig an der Autobahn und man kann vom Händler mehr oder weniger sofort auf Landstraßen das Bike seiner Wahl ausführen. Ach ja: Die Standard PanAm steht dort ebenfalls als Vorführer bereit. Vielleicht beide mal hintereinander fahren und vergleichen?
Fazit
Die Kawasaki KLE 500 SE ist ein gelungener Allrounder, der mit Leistung, Komfort und Zuverlässigkeit punktet. Sie eignet sich sowohl für Einsteiger als auch für erfahrene Fahrer, die ein robustes und vielseitiges Motorrad suchen. Wer eine Maschine für den täglichen Gebrauch und gelegentliche Abenteuer abseits der Straße sucht, wird mit der KLE 500 SE bestens bedient. Für extremes Hard-Enduro ist sie allerdings nicht gebaut, das merkt man schon an der mässigen Bodenfreiheit. Trotzdem: Ein ehrliches Motorrad ohne überflüssigen Elektronik-Schnickschnack, das genau das tut, was draufsteht: Abenteuer im Alltag ermöglichen.Ausprobieren könnt Ihr die KLE 500 SE am besten bei Heller & Soltau im schönen beschaulichen Sankt Michaelisdonn, denn dort gibt es wunderbare Landstraßen, auf den denen sich die KLE besonders wohl fühlt. Und natürlich gibt es dort auch jede Menge anderer Kawas, die man probefahren kann - und auch Bikes von Husqvarna findet ihr da.
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Harley-Davidson Pan America 1250 ST vs. Kawasaki KLE 500 SE – Motorradvergleich
Wenn zwei Motorräder aufeinander treffen, die auf den ersten Blick völlig unterschiedliche Welten bedienen, wird ein Vergleich besonders spannend. Die Harley-Davidson Pan America 1250 ST steht für große Adventure-Touren, Komfort und souveräne Langstreckenfähigkeiten. Die Kawasaki KLE 500 SE dagegen wirkt wie die pragmatische Wahl für alle, die ein leichteres, handlicheres Motorrad suchen – mit Fokus auf Alltag, überschaubare Dimensionen und ein unkompliziertes Handling auch abseits der reinen Asphaltstrecke.
Im Folgenden geht es nicht um reine Daten, sondern darum, wie sich die Unterschiede in der Praxis bemerkbar machen: beim Fahrgefühl, bei der Alltagstauglichkeit, beim Komfort und bei der Frage, welches Motorrad für welches Einsatzprofil besser passt.
Einsatzprofil: große Reise vs. unkomplizierter Allrounder
Die Pan America 1250 ST ist klar auf längere Strecken und wechselnde Bedingungen ausgelegt. Das zeigt sich daran, wie sie sich als Reisegerät anfühlt: stabil, ruhig und mit dem Anspruch, auch nach vielen Stunden Fahrt noch kontrolliert zu wirken. Gerade auf Autobahnabschnitten, bei längeren Landstraßenetappen und auf Touren mit Gepäck spielt die große Adventure-Philosophie ihre Stärken aus.
Die KLE 500 SE ist dagegen eher der Typ „einfach losfahren“. Sie wirkt weniger wie ein Projekt für die ganz große Weltreise und mehr wie ein Motorrad, das schnell verfügbar ist: für Pendeln, für Feierabendrunden, für Wochenendtouren und für Ausflüge, bei denen auch mal eine Schotterpiste oder ein Feldweg vorkommt. Das Einsatzprofil ist damit oft näher am echten Alltag als an der großen Expedition.
Motor und Antrieb: Charakter und Fahrbarkeit im Vergleich
Beim Antrieb zeigt sich der größte Unterschied im Charakter. Die Pan America 1250 ST bringt den typischen „großen“ Adventure-Ansatz mit: kräftige Durchzugskraft, ein ruhiges Ansprechverhalten und das Gefühl, dass sie auch bei zügigem Tempo entspannt bleibt. In der Praxis bedeutet das: weniger häufiges Herunterschalten, mehr Reserven beim Überholen und ein souveränes Gefühl auf längeren Strecken.
Die KLE 500 SE setzt stärker auf die klassische Allround-Logik: ein Motor, der nicht übertrieben „auf Krawall“ getrimmt ist, sondern eher gleichmäßig und gut dosierbar wirkt. Dadurch entsteht ein Fahrgefühl, das besonders in engen Situationen und bei moderaten Tempi Spaß macht. Auf kurvigen Strecken oder bei wechselnder Fahrbahn kann die kontrollierte Leistungsentfaltung Vorteile bringen, weil das Motorrad leichter zu „lesen“ ist.
Stärken und Schwächen im Antrieb
- Harley-Davidson Pan America 1250 ST: Stärke ist die entspannte Leistungsreserve und das ruhige Reisegefühl. Schwäche kann sein, dass sie für sehr enge, langsame Offroad-Passagen oder für Situationen, in denen maximale Leichtigkeit zählt, weniger „spielerisch“ wirkt.
- Kawasaki KLE 500 SE: Stärke ist die unkomplizierte Dosierbarkeit und das handliche Handling im Alltag. Schwäche ist, dass bei sehr langen Autobahnabschnitten oder wenn dauerhaft hohes Tempo gefragt ist, die große Reise-Reserve der Pan America fehlt.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität
Beim Fahrwerk unterscheiden sich die Philosophien deutlich. Die Pan America 1250 ST wirkt auf der Straße wie ein Motorrad, das Stabilität priorisiert. Gerade bei höheren Geschwindigkeiten und bei längeren Etappen sorgt das für ein sicheres, ruhiges Gefühl. Auch wenn die Fahrbahn unruhig ist, bleibt das Motorrad meist gut kontrollierbar – ein wichtiger Punkt, wenn man auf Touren nicht nur „kurz und schnell“, sondern auch „lang und entspannt“ unterwegs ist.
Die KLE 500 SE spielt ihre Stärken vor allem in der Agilität aus. In der Stadt, auf Landstraßen mit vielen Richtungswechseln oder auf Strecken, die nicht perfekt asphaltiert sind, fühlt sie sich oft leichter an. Das macht sie besonders attraktiv, wenn das Motorrad nicht nur für eine Art Fahrt genutzt wird, sondern für verschiedene Situationen: vom Alltag bis zum Ausflug abseits der Hauptstrecke.
Kurven, Bremsen und Fahrgefühl
In Kurven zeigt sich: Die Pan America wirkt eher wie „großes Gerät mit Ruhe“, während die KLE eher wie „leichtes Gerät mit direkter Rückmeldung“ fährt. Bei Bremsmanövern profitieren beide von einem klaren Gefühl an der Vorderachse, aber die Art der Belastung unterscheidet sich: Die Pan America wird stärker als Reiseplattform wahrgenommen, die KLE als Motorrad, das man aktiv führen kann.
Komfort und Ergonomie: Tourentauglichkeit vs. Alltagstauglichkeit
Die Pan America 1250 ST ist als ST-Version besonders auf Komfort ausgelegt. Das merkt man vor allem daran, wie sie sich für längere Fahrten „zusammensetzt“: Sitzposition, Wind- und Wettergefühl sowie die Art, wie das Motorrad Vibrationen und Fahrbahnunebenheiten verarbeitet. Für Menschen, die regelmäßig längere Strecken fahren oder Touren mit mehreren Tagen planen, ist das ein entscheidender Punkt.
Die KLE 500 SE punktet eher mit einem unkomplizierten Komfort. Sie ist nicht darauf getrimmt, möglichst viel „Reise-Feeling“ zu liefern, sondern eher darauf, dass das Motorrad im Alltag angenehm bleibt. Das kann gerade dann ein Vorteil sein, wenn die Fahrten kürzer sind, das Motorrad öfter bewegt wird und man nicht ständig das Gefühl haben möchte, auf einem „Tourenprojekt“ zu sitzen.
Ausstattung und Praxis: Was im Alltag wirklich zählt
Bei der Ausstattung geht es weniger darum, wer „mehr“ hat, sondern wie sinnvoll die Dinge im jeweiligen Einsatzprofil sind. Die Pan America 1250 ST ist als Adventure-Tourer gedacht – entsprechend ist sie eher auf längere Strecken und wechselnde Bedingungen ausgelegt. Das macht sie interessant, wenn Gepäck, Planung und Komfort eine Rolle spielen.
Die KLE 500 SE wirkt dagegen wie ein Motorrad, das man nicht ständig „verwaltet“, sondern einfach nutzt. Für viele Fahrer ist genau das der Charme: weniger Aufwand, schneller Start, und ein Motorrad, das auch mal eine spontane Abzweigung mitmacht, ohne dass man gleich das Gefühl hat, man müsse alles perfekt vorbereiten.
Stärken und Schwächen in der Praxis
- Pan America 1250 ST: Stärke ist die Tourenorientierung und das entspannte Gesamtpaket. Schwäche kann sein, dass sie für sehr kurze Fahrten oder für Situationen, in denen maximale Wendigkeit und „leichte Hand“ wichtiger sind, etwas überdimensioniert wirkt.
- KLE 500 SE: Stärke ist die alltagstaugliche Handhabung und die unkomplizierte Nutzung. Schwäche ist, dass sie bei sehr langen Strecken oder wenn viel Komfort- und Reiseausstattung im Vordergrund steht, nicht denselben „Premium-Reise“-Anspruch erfüllt.
Für wen passt welches Motorrad?
Die Entscheidung hängt selten davon ab, welches Motorrad „besser“ ist – sondern davon, welches Motorrad zum eigenen Fahrstil und zu den typischen Strecken passt.
Harley-Davidson Pan America 1250 ST: ideal für
- Fahrer, die regelmäßig längere Touren fahren und dabei Komfort und Reserven schätzen
- Menschen, die auf wechselnden Strecken unterwegs sind und ein ruhiges, stabiles Fahrgefühl möchten
- Tourenfahrer, die mit Gepäck planen und ein Motorrad suchen, das sich wie ein echtes Reisegerät anfühlt
Kawasaki KLE 500 SE: ideal für
- Fahrer, die ein handliches Motorrad für Alltag, Wochenendfahrten und spontane Ausflüge suchen
- Menschen, die auch mal leichtes Gelände oder Schotterstrecken mitnehmen, ohne gleich „großes Abenteuer“ zu planen
- Alle, die ein Motorrad bevorzugen, das sich schnell bewegen lässt und direktes Feedback liefert
Fazit:
Die Harley-Davidson Pan America 1250 ST ist die bessere Wahl, wenn der Schwerpunkt auf Langstrecke, Komfort und souveräner Reiseperformance liegt. Sie spielt ihre Stärken besonders dann aus, wenn Tempo über längere Zeit gefragt ist, wenn das Motorrad mit Gepäck unterwegs ist und wenn das Fahrgefühl vor allem ruhig, stabil und entspannend sein soll. Wer häufig Touren plant, bei denen mehrere Stunden am Stück realistisch sind, wird mit der Pan America deutlich mehr „Reise-Maschine“ erleben.
Die Kawasaki KLE 500 SE passt dagegen besser zu Fahrern, die ein leicht zu handhabendes Allround-Motorrad suchen: für Alltag, für kurvige Landstraßen, für spontane Ausfahrten und für gelegentliche Schotter- oder Feldwegpassagen. Sie wirkt weniger wie ein großes Reiseprojekt und mehr wie ein Motorrad, das einfach mitmacht – gerade dort, wo Wendigkeit und unkomplizierte Fahrbarkeit zählen.
Kurz gesagt: Pan America für die große Tour, KLE für den vielseitigen Alltag.