| UVP | 19.900 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 14.795 € | |
| Baujahr | von 2020 bis 2023 | |
Pro und Kontra
- Motor mit ordentlich Dampf in allen Lebenslagen
- angenehme, aber trotzdem sportliche Sitzposition
- komfortables Fahrwerk
- williges Kurvenverhalten
- Fahrspaß ohne Ende
- eigenständige Optik
- kein Allerwelts-Motorrad
- Windschild nicht verstellbar
- Sound nicht jedermanns Sache
- QuickShifter nach unten gut, nach oben hakelig
- Teillast-Ruckeln bei bestimmten Drehzahlen
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 246 | kg |
| Radstand | 1.580 | mm |
| Länge | 2.240 | mm |
| Radstand | 1.580 | mm |
| Sitzhöhe: | 825 | mm |
| Höhe | 1.510 | mm |
| Gewicht | 257 | kg |
| Radstand | 1.520 | mm |
| Länge | 2.270 | mm |
| Radstand | 1.520 | mm |
| Sitzhöhe: | 840 | mm |
| Höhe | 1.490 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | V2 Revolution™ Max 1250 | |
| Hubraum | 1.252 | ccm |
| Hub | 72 | mm |
| Bohrung | 105 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Viertakt-Reihenvierzylinder | |
| Hubraum | 1.043 | ccm |
| Hub | 56 | mm |
| Bohrung | 77 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | O-Ring Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 152 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 127 NM bei 6.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 220 | km/h |
| Tankinhalt | 21 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 372 | km |
| Leistung | 120 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 102 NM bei 7.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 226 | km/h |
| Tankinhalt | 21 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 404 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Dreiteiliger Leichtmetallrahmen mit Rohr-, Guss- und Formteilen, Motor mittragend | |
| Federung vorne | Showa 47 mm USD, vollständig elektronisch einstellbar (Federweg 170)mm | |
| Federung hinten | Über Umlenkhebel angelenktes Showa Einzelfederbein mit hydraulisch einstellbarer Federvorspannung sowie einstellbarer Zug- und Druckstufe (Federweg 170)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17 58W | |
| Reifen hinten | 180/55ZR17 73W | |
| Rahmenbauart | Doppelprofilrahmen | |
| Federung vorne | 43-mm-Upside-Down-Gabel (Federweg 150)mm | |
| Federung hinten | Horizontal angeordnetes Back-Link-Gasdruck-Zentralfederbein (Federweg 152)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17M/C (58W) | |
| Reifen hinten | 180/55ZR17M/C (73W) | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, radial montierte Vierkolben-Monoblock-Festsattelbremsen Brembo Monoblock ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Brembo Einkolben-Schwimmsattelbremse ( Ø 280 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppel-Petal-Bremsscheiben. Bremssattel: Doppelt radial montiert, Monobloc, gegenüberliegende 4-Kolben ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzel-Petal-Bremsscheibe. Bremssattel: Einkolben ( Ø 250 mm) | |
Fazit
Die neue Harley Davidson Pan America 1250 ST ist ein herrlich unvernünftiges und eigenständiges Bike. Geländeausflüge mag sie nicht, dafür ist sie auf der Straße aber eine Macht! Der 1250er V2 drückt die Maschine mit Nachdruck nach vorne und dank ihrer sportlichen Fahrwerksgeometrie und der Sitzposition wird man auf einer ST mehr oder weniger automatisch zum Kurvenräuber. Ein paar kleine Kritikpunkte haben wir zwar gefunden (siehe oben), aber das ändert nichts daran, dass uns die ST einen riesigen Spaß vermittelt hat. Geile Karre!Die Testmaschine wurde uns netterweise von Harley Davidson Kiel zur Verfügung gestellt. Dort warten die Pan America 1250 ST und viele andere Harley Vorführer auf Probefahrer. Harley Kiel liegt verkehrsgünstig an der Autobahn und man kann vom Händler mehr oder weniger sofort auf Landstraßen das Bike seiner Wahl ausführen. Ach ja: Die Standard PanAm steht dort ebenfalls als Vorführer bereit. Vielleicht beide mal hintereinander fahren und vergleichen?
Fazit - was bleibt hängen
Fahrspaß, Tourentauglichkeit, angemessenes Preis-Leistungsverhältnis und sonst noch? Es gibt für uns ehrlich gesagt kaum Kritikpunkte. Das Bike fährt sich wirklich extrem angenehm und smooth. Die aufrechte Adventure Sitzhaltung ist in Verbindung mit dem geschmeidigen Reihenvierer eine tolle Kombination, die auf längeren Touren einiges an Vorzügen mit sich bringt.
Die Optik kann man wie immer diskutieren, aber das ist auch hier Geschmackssache. Die Maschine gibt es übrigens in den beiden Farbkombinationen Pearl Storm Gray / Metallic Diablo Black / Metallic Flat Spark Black & Emerald Blazed Green / Metallic Diablo Black / Metallic Flat Spark oder kurz gesagt Grau/Schwarz & Grün/Schwarz. Beide finden wir gelungen und ansprechend.
Einzig ein 19“ Vorderrad statt des 17 Zöllers wäre Dietmar und mir vielleicht noch ein Anliegen. Aber auch da scheiden sich die Geister, denn die 17 Zoll vorn sorgen natürlich für ein gutes Einlenkverhalten. So oder so ist die Kawasaki Versys 1000 S aber eine hervorragend gelungene Reisemaschine und Kawa verspricht nicht zu viel! „Jede Straße - Jederzeit“ das können wir mit gutem Gewissen unterschreiben.
Die Testmaschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Heller & Soltau.
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Harley-Davidson Pan America 1250 ST vs. Kawasaki Versys 1000 S – Motorradvergleich für Touren und Abenteuer
Wenn zwei Reiseenduros gegeneinander antreten, geht es selten nur um Zahlen. Bei der Harley-Davidson Pan America 1250 ST und der Kawasaki Versys 1000 S treffen zwei unterschiedliche Philosophien aufeinander: Die Pan America steht für einen markanten, eigenständigen Adventure-Ansatz mit viel Fokus auf Langstrecke und Komfort. Die Versys 1000 S dagegen wirkt wie ein sehr durchdachter Allrounder, der vor allem durch seine Alltagstauglichkeit, das ausgewogene Fahrgefühl und die praktische Ausstattung überzeugt. Im folgenden Vergleich werden die aufgelisteten Werte beider Modelle direkt gegeneinander gestellt – und daraus abgeleitet, wo die Stärken liegen und wo man genauer hinschauen sollte.
Grundcharakter: Harley-Adventure vs. Kawasaki-Allround
Die Harley-Davidson Pan America 1250 ST ist als Reiseenduro mit starkem Markenprofil gedacht. Der Motor und die Abstimmung zielen auf souveräne, entspannte Fahrt über längere Strecken. Die Kawasaki Versys 1000 S positioniert sich ebenfalls als Tourenmaschine, wirkt aber in der Praxis oft wie ein Bike, das man nicht nur für große Ausfahrten nutzt, sondern auch für regelmäßige Fahrten im Alltag. Genau hier zeigt sich bereits ein Unterschied: Während die Pan America häufig als „große Reise“ wahrgenommen wird, spielt die Versys ihre Vorteile besonders dann aus, wenn es um vielseitige Einsatzmöglichkeiten geht.
Motor und Fahrgefühl im Vergleich
Bei den aufgelisteten Motorwerten zeigt sich: Beide Motorräder sind klar auf Touren ausgelegt, aber mit unterschiedlichem Schwerpunkt. Die Harley-Davidson Pan America 1250 ST bringt durch ihr Konzept einen kräftigen, gleichmäßigen Charakter mit, der das Fahren in unterschiedlichen Geschwindigkeitsbereichen angenehm macht. Die Kawasaki Versys 1000 S setzt ebenfalls auf Durchzug und Reserven, wirkt jedoch in vielen Situationen „direkter“ im Ansprechverhalten – besonders, wenn es um zügiges Beschleunigen oder dynamisches Herausbeschleunigen aus Kurven geht.
Stärken der Pan America liegen vor allem in der Art, wie sie Leistung in Ruhe in Vortrieb umsetzt: Das macht sie attraktiv für lange Etappen, bei denen man nicht ständig den Tacho im Blick haben möchte. Die Versys punktet dagegen häufig mit einem sehr harmonischen Gesamtpaket aus Motor, Getriebegefühl und Fahrbarkeit. Wer gerne variabel fährt – mal entspannt, mal sportlicher – findet in der Versys oft den leichteren Zugang.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität
Beim Fahrwerk und den aufgelisteten Geometriedaten zeigt sich ein typischer Unterschied zwischen Reiseenduro und „komfortorientiertem Allrounder“. Die Harley-Davidson Pan America 1250 ST ist so ausgelegt, dass sie auf langen Strecken stabil bleibt und auch auf weniger perfekten Straßen nicht sofort anstrengend wird. Das hilft besonders, wenn die Route nicht nur aus Autobahn und Landstraße besteht, sondern auch aus wechselndem Belag.
Die Kawasaki Versys 1000 S wirkt im Vergleich oft wie das Bike, das man schneller „in den Flow“ bekommt. Die aufgelisteten Werte deuten auf ein Setup hin, das Kurvenfahrten und Richtungswechsel angenehm unterstützt. Das ist ein Vorteil, wenn die Tour nicht nur geradeaus läuft, sondern wenn man häufiger abbiegt, über Landstraßen fährt oder sich auf kurvigen Strecken austobt.
Schwäche im jeweiligen Sinne: Wer mit der Pan America vor allem sehr sportlich und aggressiv fahren möchte, kann je nach persönlichem Stil mehr „Masse“ spüren als bei der Versys. Umgekehrt kann die Versys bei sehr langen, gleichförmigen Etappen zwar komfortabel sein, aber die Pan America wirkt in der Gesamtsumme oft noch stärker auf „große Reise“ getrimmt.
Komfort und Sitzposition: Wer fühlt sich wohler?
Komfort ist bei beiden Modellen ein zentrales Thema. Die aufgelisteten Werte zur Sitzhöhe und zur ergonomischen Auslegung sind dabei entscheidend: Die Harley-Davidson Pan America 1250 ST zielt auf eine entspannte Haltung, die auch über Stunden funktioniert. Gerade auf langen Etappen macht sich das bemerkbar, weil man weniger „gegen“ die Maschine arbeiten muss.
Die Kawasaki Versys 1000 S bietet ebenfalls eine tourentaugliche Sitzposition, wirkt aber in der Praxis oft etwas flexibler für unterschiedliche Fahrstile. Wer gerne zwischen aufrechter Haltung und leicht dynamischerem Fahren wechselt, findet in der Versys häufig den bequemeren Kompromiss.
Als Orientierung gilt: Die Pan America passt besonders gut, wenn Komfort und Langstreckenruhe im Vordergrund stehen. Die Versys ist oft die bessere Wahl, wenn man ein Motorrad sucht, das sich sowohl für längere Touren als auch für abwechslungsreiche Tagesfahrten „leicht“ anfühlt.
Elektronik und Assistenz: Moderne Unterstützung im Alltag
Bei den aufgelisteten Elektronik- und Assistenzfunktionen zeigt sich, dass beide Modelle auf einem modernen Stand sind. Die Harley-Davidson Pan America 1250 ST setzt dabei auf ein System, das vor allem das entspannte Fahren unterstützt – hilfreich, wenn man verschiedene Streckenbedingungen abdecken möchte. Die Kawasaki Versys 1000 S wirkt im Vergleich oft wie ein besonders praxisnahes Paket, das sich gut in den Alltag integrieren lässt und das Fahrverhalten spürbar stabilisiert.
Stärken der Pan America liegen häufig in der souveränen Unterstützung bei wechselnden Bedingungen. Die Versys punktet oft mit einem sehr stimmigen Gesamtgefühl aus Elektronik und Fahrbarkeit. Schwächen sind dabei eher „subjektiv“: Wer bestimmte Bedienlogiken oder Menüführungen bevorzugt, wird sich mit dem einen System schneller anfreunden als mit dem anderen.
Ausstattung und Reisetauglichkeit: Was macht den Unterschied?
Bei der Reisetauglichkeit spielen die aufgelisteten Ausstattungsdetails eine große Rolle. Die Harley-Davidson Pan America 1250 ST ist als ST-Version klar auf Touren ausgelegt. Das zeigt sich in der Art, wie das Motorrad für längere Fahrten vorbereitet ist: Windschutz, Komfortdetails und die generelle Ausrichtung auf „ready to ride“ sind ein wiederkehrendes Thema.
Die Kawasaki Versys 1000 S ist ebenfalls stark auf Tourenfähigkeit ausgelegt, wirkt aber häufig besonders dann überzeugend, wenn man ein Motorrad sucht, das ohne viel Umdenken funktioniert. Praktische Details und die Art, wie sich das Bike im Alltag nutzen lässt, sind hier ein Plus.
Wenn es um Gepäck und längere Etappen geht, kann die Pan America durch ihre Reiseausrichtung den Eindruck vermitteln, dass sie „von Haus aus“ mehr auf Komfort und Langstrecke optimiert ist. Die Versys kann dagegen punkten, weil sie sich oft unkompliziert in unterschiedliche Einsatzszenarien einfügt – vom Wochenendtrip bis zur längeren Tour.
Wirtschaftlichkeit und Alltag: Wartung, Nutzung, Kaufentscheidung
Auch wenn ein Vergleich nicht nur über Kosten funktioniert, sind die aufgelisteten Eckdaten für die Kaufentscheidung relevant. Bei beiden Motorrädern gilt: Wer regelmäßig fährt, achtet auf einfache Wartungszugänglichkeit, Ersatzteilversorgung und einen realistischen Umgang mit dem eigenen Nutzungsprofil. Die Pan America kann für Käufer interessant sein, die bewusst ein stärkeres Marken- und Reiseprofil suchen. Die Versys ist oft die Wahl für Menschen, die ein vielseitiges Motorrad möchten, das sich im Alltag bewährt und bei dem man nicht ständig das Gefühl hat, ein „Spezialgerät“ zu fahren.
Als Schwäche kann sich bei beiden Modellen weniger das Motorrad selbst zeigen, sondern eher die Erwartungshaltung: Wer eine Maschine ausschließlich für Offroad-Extremfahrten erwartet, wird bei beiden enttäuscht sein. Wer aber ein Reiseenduro sucht, das Straße und moderaten Schotter gut abdeckt, findet in beiden Kandidaten eine solide Basis.
Für wen eignet sich welches Motorrad?
Die Harley-Davidson Pan America 1250 ST ist besonders passend für Fahrerinnen und Fahrer, die eine Reiseenduro suchen, die sich auf langen Strecken souverän anfühlt und dabei einen klaren, markentypischen Charakter mitbringt. Wer Komfort priorisiert, gerne entspannt unterwegs ist und ein Motorrad möchte, das sich wie ein „Langstreckenpartner“ anfühlt, wird mit der Pan America häufig glücklich.
Die Kawasaki Versys 1000 S eignet sich dagegen besonders für alle, die ein Motorrad wollen, das vielseitig bleibt: Touren, Tagesfahrten, wechselnde Strecken – und dabei ein sehr stimmiges Gesamtpaket aus Fahrbarkeit und moderner Ausstattung. Wer gerne flexibel fährt und ein Motorrad sucht, das sich schnell „richtig“ anfühlt, findet in der Versys oft die passendere Wahl.
Typische Entscheidungshilfe
- Pan America 1250 ST: Wenn Langstreckenkomfort, Reiseausrichtung und ein markanter Charakter im Vordergrund stehen.
- Versys 1000 S: Wenn ein ausgewogener Allrounder gesucht wird, der sich für viele Situationen leicht anfühlt.
Fazit:
Die Harley-Davidson Pan America 1250 ST und die Kawasaki Versys 1000 S sind beide starke Reiseenduros, aber mit unterschiedlichen Schwerpunkten. Die Pan America spielt ihre Stärken besonders dort aus, wo lange Strecken, Komfort und ein souveränes, entspanntes Fahrgefühl zählen. Wer eine Maschine sucht, die sich wie ein klarer Reisebegleiter anfühlt und dabei einen eigenständigen Charakter mitbringt, trifft mit der Pan America eine sehr gute Wahl.
Die Versys 1000 S punktet dagegen häufig mit einem ausgewogenen Gesamtpaket aus Fahrbarkeit, moderner Unterstützung und einem Handling, das sich im Alltag und auf kurvigen Strecken besonders angenehm anfühlt. Wer ein Motorrad möchte, das nicht nur für die „große Tour“, sondern auch für abwechslungsreiche Tagesfahrten überzeugt, findet in der Versys oft die passendere Lösung.
Kurz gesagt: Pan America 1250 ST für Reise-Fokus und Komfort-Ruhe, Versys 1000 S für vielseitige Nutzung und leicht zugängliches Fahrgefühl.