| UVP | 19.900 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 8.645 € | |
| Baujahr | von 2007 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Motor mit ordentlich Dampf in allen Lebenslagen
- angenehme, aber trotzdem sportliche Sitzposition
- komfortables Fahrwerk
- williges Kurvenverhalten
- Fahrspaß ohne Ende
- eigenständige Optik
- kein Allerwelts-Motorrad
- Windschild nicht verstellbar
- Sound nicht jedermanns Sache
- QuickShifter nach unten gut, nach oben hakelig
- Teillast-Ruckeln bei bestimmten Drehzahlen
- Sehr komfortabler Reise-Dampfer
- Ohne viel Schnickschnack leicht zu bedienen
- Richtig gute Bremsen!
- Stabiles, vertrauenserweckendes Fahrverhalten
- Großer Tank, geringer Verbrauch, große Reichweite
- Leistung zu zweit mit Gepäck etwas knapp
- Kein Tempomat verfügbar
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 246 | kg |
| Radstand | 1.580 | mm |
| Länge | 2.240 | mm |
| Radstand | 1.580 | mm |
| Sitzhöhe: | 825 | mm |
| Höhe | 1.510 | mm |
| Gewicht | 219 | kg |
| Radstand | 1.415 | mm |
| Länge | 2.165 | mm |
| Radstand | 1.415 | mm |
| Sitzhöhe: | 845 | mm |
| Höhe | 1.400 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | V2 Revolution™ Max 1250 | |
| Hubraum | 1.252 | ccm |
| Hub | 72 | mm |
| Bohrung | 105 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Flüssigkeitsgekühlter Viertakt-Reihenzweizylinder | |
| Hubraum | 649 | ccm |
| Hub | 60 | mm |
| Bohrung | 83 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 152 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 127 NM bei 6.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 220 | km/h |
| Tankinhalt | 21 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 372 | km |
| Leistung | 67 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 61 NM bei 7.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 190 | km/h |
| Tankinhalt | 21 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 467 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Dreiteiliger Leichtmetallrahmen mit Rohr-, Guss- und Formteilen, Motor mittragend | |
| Federung vorne | Showa 47 mm USD, vollständig elektronisch einstellbar (Federweg 170)mm | |
| Federung hinten | Über Umlenkhebel angelenktes Showa Einzelfederbein mit hydraulisch einstellbarer Federvorspannung sowie einstellbarer Zug- und Druckstufe (Federweg 170)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17 58W | |
| Reifen hinten | 180/55ZR17 73W | |
| Rahmenbauart | Brückenrahmen | |
| Federung vorne | 41-mm-Upside-Down-Teleskopgabel (Federweg 150)mm | |
| Federung hinten | Horizontaler Back-Link Gasdruck-Stoßdämpfer mit durch Remote-Zugriff hydraulisch einstellbarer Federbasis (Federweg 145)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17M/C (58W) | |
| Reifen hinten | 160/60ZR17M/C (69W) | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, radial montierte Vierkolben-Monoblock-Festsattelbremsen Brembo Monoblock ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Brembo Einkolben-Schwimmsattelbremse ( Ø 280 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppel-Petal-Bremsscheiben ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzel-Petal-Bremsscheibe ( Ø 250 mm) | |
Fazit
Die neue Harley Davidson Pan America 1250 ST ist ein herrlich unvernünftiges und eigenständiges Bike. Geländeausflüge mag sie nicht, dafür ist sie auf der Straße aber eine Macht! Der 1250er V2 drückt die Maschine mit Nachdruck nach vorne und dank ihrer sportlichen Fahrwerksgeometrie und der Sitzposition wird man auf einer ST mehr oder weniger automatisch zum Kurvenräuber. Ein paar kleine Kritikpunkte haben wir zwar gefunden (siehe oben), aber das ändert nichts daran, dass uns die ST einen riesigen Spaß vermittelt hat. Geile Karre!Die Testmaschine wurde uns netterweise von Harley Davidson Kiel zur Verfügung gestellt. Dort warten die Pan America 1250 ST und viele andere Harley Vorführer auf Probefahrer. Harley Kiel liegt verkehrsgünstig an der Autobahn und man kann vom Händler mehr oder weniger sofort auf Landstraßen das Bike seiner Wahl ausführen. Ach ja: Die Standard PanAm steht dort ebenfalls als Vorführer bereit. Vielleicht beide mal hintereinander fahren und vergleichen?
Fazit
Die Kawasaki Versys 650 ist eine richtig gut gemachte Cross-Over Maschine für die lange Tour. Sie ist keine Angeberin, sondern bietet solide Kost zu einem sehr fairen Preis. Es gibt drei Varianten der Versys 650, die den Touring-Aspekt dieser Maschine unterstreichen. Im Vordergrund dieses Bikes stehen Komfort, aber auch Fahrspaß und auch sehr gute Reise-Qualitäten. Eines der vielleicht am meisten unterschätzten Bikes auf dem Markt.Die Testmaschine wurde uns freundlicherweise von Heller & Soltau in St. Michaelisdonn zur Verfügung gestellt. Dort steht die Versys 650 neben so ziemlich allen anderen Kawas als Vorführer bereit und freut sich auf Probefahrer auf den schönen Landstraßen in Dithmarschen.
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Harley-Davidson Pan America 1250 ST vs. Kawasaki Versys 650: Vergleich für Touren, Alltag und gemischte Strecken
Wer ein Motorrad für lange Tage auf der Straße sucht und dabei nicht komplett auf Schotter, Feldwege oder spontane Abstecher verzichten möchte, landet schnell in der Kategorie „Adventure“. In diesem Vergleich stehen sich die Harley-Davidson Pan America 1250 ST und die Kawasaki Versys 650 gegenüber. Beide Modelle sind auf ihre Art vielseitig, aber sie verfolgen unterschiedliche Philosophien: Die Pan America 1250 ST wirkt wie ein großes, technisch ambitioniertes Reisegerät, während die Versys 650 eher als pragmatischer Allrounder für Alltag und Touren punktet.
Grundidee der beiden Motorräder: Reiseabenteuer vs. vielseitiger Allrounder
Die Harley-Davidson Pan America 1250 ST ist klar auf Komfort und Langstrecke ausgelegt. Das „ST“ steht dabei für eine Ausrichtung, die sich besonders bei längeren Etappen bemerkbar macht: mehr Fokus auf Fahrkomfort, Ausstattung und ein souveränes Auftreten bei höheren Geschwindigkeiten. Die Maschine fühlt sich wie ein Reisebegleiter an, der auch dann noch entspannt, wenn der Tag lang wird.
Die Kawasaki Versys 650 ist dagegen ein Motorrad, das man gern „einfach nimmt“. Sie ist leicht zugänglich, alltagstauglich und lässt sich auch dann gut bewegen, wenn die Tour nicht perfekt geplant ist. Gerade im Vergleich zur Pan America zeigt sich: Die Versys 650 ist weniger „Expedition“, mehr „flexibles Werkzeug“ für Straße, Feierabend und Wochenendtrips.
Motor und Fahrgefühl: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt
Harley-Davidson Pan America 1250 ST: mehr Reserven, mehr Souveränität
Im direkten Vergleich spielt die Pan America 1250 ST ihre Stärken vor allem dann aus, wenn es zügig vorangehen soll oder wenn Last und Strecke zusammenkommen. Durch die größere Motorisierung und die Art, wie die Leistung anliegt, wirkt das Motorrad besonders auf langen Autobahnabschnitten und bei Überholmanövern gelassen. Das macht sie zu einer Maschine, die nicht ständig „gearbeitet“ werden muss, sondern eher ruhig trägt.
Kawasaki Versys 650: spürbar leichter zu dosieren
Die Versys 650 ist im Vergleich weniger auf maximale Reserven ausgelegt, dafür aber sehr gut in der Dosierung. Im Stadtverkehr und auf kurvigen Landstraßen lässt sie sich oft unkomplizierter fahren, weil das Gesamtpaket insgesamt handlicher wirkt. Wer gern dynamisch fährt, aber nicht permanent im oberen Drehzahlbereich unterwegs sein möchte, findet hier ein stimmiges Verhältnis aus Alltagstauglichkeit und Fahrspaß.
Komfort und Ergonomie: Sitzposition, Windschutz und Tagesgefühl
Bei Komfort entscheidet sich viel darüber, wie „tourentauglich“ ein Motorrad im echten Leben ist. Die Pan America 1250 ST ist in dieser Hinsicht klar als Reisegerät positioniert. Im Vergleich zur Versys 650 bietet sie typischerweise mehr Möglichkeiten, den Fahrbetrieb auf lange Strecken abzustimmen: Windschutz und die generelle Auslegung der Sitzposition zielen darauf, dass der Körper weniger ermüdet.
Die Kawasaki Versys 650 ist ebenfalls bequem, aber eher im Sinne von „angenehm und unkompliziert“. Sie eignet sich besonders, wenn die Touren nicht ausschließlich aus langen Autobahnkilometern bestehen, sondern aus einer Mischung aus Stadt, Landstraße und kurzen bis mittleren Etappen. Im Alltag ist das Motorrad oft schneller „bereit“, weil es weniger nach „großer Reise“ verlangt.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität
Pan America 1250 ST: ruhiger Geradeauslauf, souverän bei Tempo
Die Harley wirkt im Vergleich besonders dann stark, wenn die Strecke gleichmäßiger wird. Das Fahrwerk unterstützt den Eindruck, dass das Motorrad für längere Distanzen gemacht ist: stabiler Eindruck, gutes Gefühl bei höheren Geschwindigkeiten und ein insgesamt souveränes Handling. Gerade mit Gepäck oder bei längeren Etappen zeigt sich die Reiseorientierung.
Versys 650: leichtes Handling und gute Übersicht
Die Versys 650 punktet dagegen mit Agilität. Sie lässt sich im Vergleich oft leichter in Richtungswechsel bringen und wirkt im Stadtverkehr weniger „groß“. Wer häufig stop-and-go fährt oder enge Straßen kennt, profitiert von der handlicheren Gesamterscheinung. Auch auf kurvigen Strecken macht das Motorrad Spaß, weil es nicht das Gefühl vermittelt, dass man „gegen das Motorrad arbeiten“ muss.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Bremsen und in kritischen Momenten
Beide Motorräder sind auf sicheres Fahren ausgelegt, aber die Schwerpunkte unterscheiden sich. Die Pan America 1250 ST ist im Vergleich eher auf hohe Belastungen und längere Fahrten ausgelegt. Das bedeutet: Wenn Geschwindigkeit, Gewicht und Strecke zusammenkommen, soll das Motorrad stabil bleiben und das Bremsverhalten berechenbar liefern.
Die Versys 650 ist im Alltag besonders dann stark, wenn es um häufiges Anfahren, zügiges Reagieren und kontrolliertes Bremsen bei wechselnden Bedingungen geht. Gerade auf kürzeren Strecken und im Stadtverkehr fühlt sie sich oft „direkter“ an, weil das Gesamtpaket leichter zu managen ist.
Elektronik und Ausstattung: Reise-Setup vs. funktionale Praxis
Bei der Ausstattung zeigt sich ein typischer Unterschied zwischen den beiden Konzepten. Die Pan America 1250 ST wirkt wie ein technisch umfassendes Paket, das auf Komfort und Unterstützung im Alltag und auf Reisen setzt. Elektronische Helfer und das Gesamtsetup zielen darauf, dass sich das Motorrad auch bei wechselnden Bedingungen entspannt fahren lässt.
Die Kawasaki Versys 650 setzt stärker auf funktionale Praxis. Das Motorrad bietet eine solide Basis, die man schnell versteht und die im Alltag nicht überfordert. Im Vergleich zur Pan America ist der Fokus weniger auf „maximaler Reise-Assistenz“ und mehr auf einem unkomplizierten Fahrbetrieb.
Gepäck, Touring und Alltag: Was lässt sich leichter planen?
Für viele ist die Frage entscheidend, wie gut ein Motorrad mit Gepäck klarkommt und wie einfach sich Touren organisieren lassen. Die Pan America 1250 ST ist im Vergleich klar im Vorteil, wenn es um längere Reisen geht: Das Motorrad wirkt dafür gemacht, Gepäck und längere Etappen „mitzunehmen“, ohne dass das Fahrgefühl kippt. Auch der Windschutz und die generelle Reiseauslegung unterstützen das.
Die Versys 650 ist dagegen oft die bessere Wahl, wenn Touren spontan entstehen. Sie eignet sich hervorragend für Wochenendtrips, Tagesausflüge und auch für Pendelstrecken, bei denen man nicht ständig das Gefühl haben möchte, ein großes Reisemotorrad bewegen zu müssen.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Harley-Davidson Pan America 1250 ST – Stärken
- Reiseorientiertes Gesamtpaket: Komfort und Stabilität für lange Strecken
- Mehr Reserven bei zügigem Fahren und bei Last
- Souveränes Fahrgefühl bei höheren Geschwindigkeiten
- Touring-Charakter durch passende Auslegung und Ausstattung
Harley-Davidson Pan America 1250 ST – Schwächen
- Anspruch an das Handling im engen Stadtverkehr durch das größere Gesamtgefühl
- Mehr Motorrad als nötig, wenn vor allem kurze Strecken und spontane Fahrten im Vordergrund stehen
Kawasaki Versys 650 – Stärken
- Hohe Alltagstauglichkeit durch handliches Gesamtpaket
- Gute Dosierbarkeit für Stadt, Landstraße und gemischte Strecken
- Viel Fahrspaß ohne ständiges „Arbeiten“ am Setup
- Pragmatischer Touring-Ansatz für Wochenendtrips
Kawasaki Versys 650 – Schwächen
- Weniger Reserven im Vergleich zur Pan America bei sehr zügigem Fahren und hoher Last
- Reisekomfort ist eher „angenehm“ als klar auf lange Etappen optimiert
Für wen lohnt sich welcher Vergleich?
Wenn der Schwerpunkt auf langen Touren liegt, auf entspanntem Tempo und auf einem Motorrad, das auch mit Gepäck und wechselnden Bedingungen ruhig bleibt, ist die Harley-Davidson Pan America 1250 ST die passendere Wahl. Sie spielt ihre Stärken vor allem dort aus, wo Strecke zählt und Komfort nicht nur „nice to have“ ist.
Wenn dagegen ein Motorrad gesucht wird, das im Alltag leicht zu bewegen ist, das sich schnell für eine spontane Runde nutzen lässt und das auf der Landstraße wie auch auf kürzeren Touren Spaß macht, dann ist die Kawasaki Versys 650 oft die bessere Entscheidung. Sie ist der Typ Motorrad, der häufiger genutzt wird, weil er weniger „Planung“ braucht.
Fazit:
Die Harley-Davidson Pan America 1250 ST ist das Motorrad für alle, die vor allem lange Strecken fahren, Komfort und Stabilität bei Tempo schätzen und ein Reisegerät möchten, das auch mit Gepäck souverän bleibt. Im Vergleich zur Kawasaki Versys 650 bietet sie mehr Reserven und ein klar stärkeres Touring-Gefühl, besonders wenn die Tour wirklich „groß“ wird. Die Kawasaki Versys 650 ist dagegen die bessere Wahl, wenn Alltag und spontane Ausfahrten im Vordergrund stehen: handlicher, leichter zu dosieren und insgesamt unkomplizierter im täglichen Gebrauch. Wer ein Motorrad sucht, das häufig fährt und dabei trotzdem für Wochenendtrips taugt, findet in der Versys 650 einen sehr stimmigen Begleiter. Kurz gesagt: Pan America für große Reisen mit Komfortfokus, Versys 650 für vielseitige Nutzung mit viel Fahrspaß im Alltag.