| UVP | 19.900 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 12.499 € | |
| Baujahr | von 2009 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Motor mit ordentlich Dampf in allen Lebenslagen
- angenehme, aber trotzdem sportliche Sitzposition
- komfortables Fahrwerk
- williges Kurvenverhalten
- Fahrspaß ohne Ende
- eigenständige Optik
- kein Allerwelts-Motorrad
- Windschild nicht verstellbar
- Sound nicht jedermanns Sache
- QuickShifter nach unten gut, nach oben hakelig
- Teillast-Ruckeln bei bestimmten Drehzahlen
- leicht und wendig
- für Gelände und Straße (und Reise)
- kräftiger Einzylinder mit Charakter
- erstaunlich komplettes Elektronik-Paket
- voll einstellbares Fahrwerk
- wertige Details
- famoser QuickShifter
- spartanisches Display
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 246 | kg |
| Radstand | 1.580 | mm |
| Länge | 2.240 | mm |
| Radstand | 1.580 | mm |
| Sitzhöhe: | 825 | mm |
| Höhe | 1.510 | mm |
| Gewicht | 162 | kg |
| Radstand | 1.506 | mm |
| Radstand | 1.506 | mm |
| Sitzhöhe: | 935 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | V2 Revolution™ Max 1250 | |
| Hubraum | 1.252 | ccm |
| Hub | 72 | mm |
| Bohrung | 105 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 1-Zylinder, 4-Takt Motor | |
| Hubraum | 693 | ccm |
| Hub | 80 | mm |
| Bohrung | 105 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 152 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 127 NM bei 6.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 220 | km/h |
| Tankinhalt | 21 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 372 | km |
| Leistung | 79 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 73 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 160 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 300 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Dreiteiliger Leichtmetallrahmen mit Rohr-, Guss- und Formteilen, Motor mittragend | |
| Federung vorne | Showa 47 mm USD, vollständig elektronisch einstellbar (Federweg 170)mm | |
| Federung hinten | Über Umlenkhebel angelenktes Showa Einzelfederbein mit hydraulisch einstellbarer Federvorspannung sowie einstellbarer Zug- und Druckstufe (Federweg 170)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17 58W | |
| Reifen hinten | 180/55ZR17 73W | |
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | WP XPLOR-USD, Ø 48 mm (Federweg 265)mm | |
| Federung hinten | WP XPLOR mit Pro-Lever Umlenkung (Federweg 250)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 21 Zoll 90mm | |
| Reifen hinten | 18 Zoll 140mm | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, radial montierte Vierkolben-Monoblock-Festsattelbremsen Brembo Monoblock ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Brembo Einkolben-Schwimmsattelbremse ( Ø 280 mm) | |
| Bremsen vorne | Brembo Zweikolben-Schwimmsattel, Bremsscheibe ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | 1-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 240 mm) | |
Fazit
Die neue Harley Davidson Pan America 1250 ST ist ein herrlich unvernünftiges und eigenständiges Bike. Geländeausflüge mag sie nicht, dafür ist sie auf der Straße aber eine Macht! Der 1250er V2 drückt die Maschine mit Nachdruck nach vorne und dank ihrer sportlichen Fahrwerksgeometrie und der Sitzposition wird man auf einer ST mehr oder weniger automatisch zum Kurvenräuber. Ein paar kleine Kritikpunkte haben wir zwar gefunden (siehe oben), aber das ändert nichts daran, dass uns die ST einen riesigen Spaß vermittelt hat. Geile Karre!Die Testmaschine wurde uns netterweise von Harley Davidson Kiel zur Verfügung gestellt. Dort warten die Pan America 1250 ST und viele andere Harley Vorführer auf Probefahrer. Harley Kiel liegt verkehrsgünstig an der Autobahn und man kann vom Händler mehr oder weniger sofort auf Landstraßen das Bike seiner Wahl ausführen. Ach ja: Die Standard PanAm steht dort ebenfalls als Vorführer bereit. Vielleicht beide mal hintereinander fahren und vergleichen?
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Harley-Davidson Pan America 1250 ST vs KTM 690 Enduro R: Vergleich für Straße, Schotter und Abenteuer
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick nach „Adventure“ klingen, aber sehr unterschiedliche Philosophien verfolgen, wird der Vergleich besonders spannend. Die Harley-Davidson Pan America 1250 ST steht für große Touren, Komfort und eine souveräne Reiseauslegung. Die KTM 690 Enduro R dagegen ist eher die Idee vom agilen, leichten Enduro-Einsatz: schnell um die Ecke, wendig im Gelände und mit dem Charakter eines Bikes, das auch abseits der Hauptstraße Spaß macht. Genau hier lohnt sich der Blick auf die Stärken und Schwächen beider Modelle – denn am Ende entscheidet nicht nur die Leistung, sondern vor allem, wie sich die Motorräder im Alltag und auf Tour anfühlen.
Grundidee der beiden Motorräder: Reiseenduro vs. leichtes Enduro
Pan America 1250 ST: Komfort und Langstrecke im Fokus
Die Pan America 1250 ST ist als Reiseenduro gedacht, das lange Strecken entspannt abspulen soll. Das merkt man an der Ausrichtung: Ergonomie, Fahrkomfort und die Art, wie das Motorrad auf Tempo und wechselnde Untergründe reagiert. Wer häufig auf Autobahn, Landstraße und längeren Schotterpassagen unterwegs ist, bekommt hier ein stimmiges Gesamtpaket.
690 Enduro R: Agilität und Offroad-Feeling
Die KTM 690 Enduro R verkörpert dagegen das „Leicht und direkt“-Prinzip. Das Bike wirkt wie gemacht für Situationen, in denen es nicht nur geradeaus geht: enge Straßen, Feldwege, Schottertrassen und alles, was zwischen „normaler Straße“ und „richtigem Gelände“ liegt. Die Maschine ist dabei weniger auf maximalen Komfort ausgelegt, sondern auf ein unmittelbares Fahrgefühl.
Motorcharakter und Antrieb: Wie sich Leistung im Alltag anfühlt
Pan America 1250 ST: souverän, tourentauglich, gleichmäßig
Die Pan America 1250 ST spielt ihre Stärken vor allem dann aus, wenn gleichmäßiges Tempo und kontrollierbares Drehmoment gefragt sind. Der Antrieb wirkt auf langen Strecken weniger „nervös“, sondern eher wie ein Motor, der dich entspannt durch verschiedene Situationen trägt. Das ist besonders angenehm, wenn die Route wechselt: mal zügig auf der Landstraße, dann wieder langsamer über Schotter oder durch Ortschaften.
690 Enduro R: lebendig, direkt, mit Enduro-Gen
Die KTM 690 Enduro R ist spürbar „näher am Gas“. Das Fahrgefühl ist direkter, der Charakter mehr Enduro als Reisegerät. Dadurch macht sie besonders dort Spaß, wo man häufig beschleunigt, bremst und die Linie anpasst. Auf der Straße kann das sehr agil wirken – im Gelände ist es ein Vorteil, weil man fein dosieren und schnell reagieren kann.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Wendigkeit
Pan America 1250 ST: ruhige Linie, komfortorientiert
Die Pan America 1250 ST vermittelt ein Gefühl von Stabilität. Gerade bei längeren Fahrten und bei wechselnden Untergründen ist das ein Plus: Das Motorrad bleibt berechenbar, und die Sitzposition unterstützt das entspannte Fahren. Auch wenn es mal holprig wird, wirkt das Setup eher darauf ausgelegt, dass man die Strecke „wegfährt“, statt ständig gegen die Unebenheiten zu arbeiten.
690 Enduro R: leichtfüßig, schnell in der Bewegung
Die KTM 690 Enduro R ist im Handling spürbar leichter und dadurch in vielen Situationen im Vorteil. Das zeigt sich vor allem bei Richtungswechseln, beim Rangieren und auf Strecken, auf denen man ständig die Linie anpassen muss. Im Gelände fühlt sich die KTM dadurch oft „präsenter“ an – als ob das Motorrad schneller auf Impulse reagiert.
Bremsen und Fahrstabilität: Vertrauen in der Praxis
Pan America 1250 ST: Fokus auf kontrolliertes Bremsen und Ruhe
Bei der Pan America 1250 ST steht das kontrollierte Bremsen im Vordergrund. Das Motorrad lässt sich dosiert anhalten, und die Stabilität bleibt auch dann erhalten, wenn die Strecke unruhiger wird. Das ist besonders hilfreich, wenn man auf Tour nicht nur auf perfekten Asphalt trifft.
690 Enduro R: sportlich-direkt, aber endurotypisch
Die KTM 690 Enduro R bremst ebenfalls zuverlässig, wirkt aber im Gesamteindruck mehr „endurotypisch“: Man spürt die direkte Rückmeldung und muss die Dosierung stärker als Teil des Fahrgefühls verstehen. Das ist kein Nachteil, solange man die Maschine so fährt, wie sie gedacht ist – also mit dem Blick für Traktion und Untergrund.
Ergonomie und Sitzposition: Wer sitzt wie lange bequem?
Pan America 1250 ST: entspannter für lange Etappen
Die Pan America 1250 ST ist klar auf Touren ausgelegt. Die Sitzposition wirkt so gestaltet, dass man auch nach mehreren Stunden noch konzentriert fahren kann. Gerade bei längeren Tagesetappen ist das ein echter Pluspunkt, weil weniger Ermüdung entsteht und man sich stärker auf die Strecke konzentriert.
690 Enduro R: sportlich, aber mit Enduro-Charakter
Die KTM 690 Enduro R ist ergonomisch näher am Enduro-Ansatz. Das kann auf kurzen bis mittleren Strecken sehr motivierend sein, weil das Motorrad „mitarbeitet“. Wer jedoch lange Autobahn- oder Landstraßenetappen plant, merkt schneller, dass die Auslegung stärker auf dynamisches Fahren und Offroad-Impulse setzt.
Ausstattung und Elektronik: Komfortfunktionen vs. Enduro-Fokus
Pan America 1250 ST: Reiseausstattung als Gesamtpaket
Bei der Pan America 1250 ST spielt die Ausstattung eine große Rolle. Die Elektronik und die Reiseorientierung zielen darauf ab, dass das Motorrad in vielen Situationen souverän bleibt – egal ob Stadt, Landstraße oder Schotter. Gerade für Fahrer, die viel planen, viel unterwegs sind und dabei nicht ständig am Setup schrauben möchten, ist das ein Vorteil.
690 Enduro R: Elektronik als Unterstützung, nicht als „Reisebremse“
Die KTM 690 Enduro R nutzt Elektronik ebenfalls sinnvoll, aber der Charakter bleibt endurotypisch. Das Motorrad soll nicht „zu glatt“ werden, sondern die Dynamik erhalten. Wer gern selbst fährt, spürt, dass die KTM eher als Werkzeug für aktives Fahren gedacht ist.
Offroad-Tauglichkeit: Wo liegen die Grenzen – und wo die Vorteile?
Pan America 1250 ST: Schotter und moderates Gelände stark
Die Pan America 1250 ST ist im Gelände nicht „nur“ ein Straßenmotorrad. Sie kann Schotter, Waldwege und viele typische Adventure-Strecken sehr gut abdecken. Die Stärke liegt dabei in der Kombination aus Stabilität, Komfort und kontrollierbarer Leistung. In moderatem Gelände fühlt sie sich oft wie ein Reisegerät an, das auch dann Spaß macht, wenn die Route unplanbar wird.
690 Enduro R: Gelände-Feeling und Agilität
Die KTM 690 Enduro R ist im Offroad-Teil klar näher am Enduro. Sie bringt ein Handling mit, das in engen Passagen und bei Richtungswechseln Vorteile bringt. Gleichzeitig ist sie stärker auf aktives Fahren ausgelegt – wer im Gelände entspannt „durchrollen“ will, muss sich darauf einstellen, dass die KTM mehr Aufmerksamkeit fordert.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Harley-Davidson Pan America 1250 ST
- Stärken: Tourenkomfort, ruhige Stabilität, souveränes Fahrverhalten auf langen Strecken, gute Eignung für Schotter und gemischte Routen.
- Schwächen: Weniger „leichtfüßig“ als ein echtes Enduro, dadurch im sehr engen oder technisch anspruchsvollen Gelände weniger agil.
KTM 690 Enduro R
- Stärken: Wendigkeit, direktes Fahrgefühl, endurotypische Agilität, Spaßfaktor auf Feldwegen und bei dynamischem Fahren.
- Schwächen: Für lange, entspannte Etappen weniger komfortorientiert; im Alltag auf Dauerstrecken kann die Enduro-Auslegung stärker spürbar sein.
Welche Maschine passt zu welchem Fahrstil?
Die Entscheidung hängt weniger davon ab, ob beide „Adventure“ können, sondern davon, wie die Touren geplant sind. Wer häufig lange Strecken fährt, Wert auf Komfort legt und gemischte Routen ohne Stress genießen möchte, findet in der Harley-Davidson Pan America 1250 ST einen starken Reisebegleiter. Sie ist besonders dann überzeugend, wenn das Motorrad nicht nur das Ziel, sondern auch den Weg angenehm macht.
Wer dagegen gern spontan fährt, kurze Wege liebt, viel auf Schotter und Nebenstrecken unterwegs ist und im Gelände ein unmittelbares, aktives Fahrgefühl sucht, wird mit der KTM 690 Enduro R deutlich mehr „Enduro-Feeling“ erleben. Sie ist ideal, wenn das Motorrad nicht als komfortables Reisegerät, sondern als dynamisches Werkzeug für wechselnde Untergründe verstanden wird.
Fazit:
Die Harley-Davidson Pan America 1250 ST ist die bessere Wahl für Fahrer, die vor allem lange Touren planen und dabei ein ruhiges, komfortorientiertes Gesamtpaket suchen. Sie spielt ihre Stärken auf der Straße und auf gemischten Strecken aus, bei denen Schotter und wechselnder Untergrund dazugehören, aber der Fokus auf entspanntem Vorankommen liegt. Wer häufig mehrere Stunden am Stück fährt und dabei möglichst wenig Kompromisse bei Komfort und Stabilität möchte, bekommt hier ein stimmiges Adventure-Bike.
Die KTM 690 Enduro R passt besser zu dem Fahrstil, der mehr Dynamik und Agilität verlangt: spontane Ausfahrten, enge Strecken, Feldwege und Offroad-Passagen, bei denen schnelle Richtungswechsel und ein direktes Fahrgefühl zählen. Sie ist weniger auf „große Reise ohne Nachdenken“ ausgelegt, dafür umso mehr auf aktives Fahren und Enduro-Charakter. Kurz gesagt: Pan America für Tourenkomfort, 690 Enduro R für Wendigkeit und Offroad-Spaß.