| UVP | 19.900 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 7.900 € | |
| Baujahr | von 2017 bis 2020 | |
Pro und Kontra
- Motor mit ordentlich Dampf in allen Lebenslagen
- angenehme, aber trotzdem sportliche Sitzposition
- komfortables Fahrwerk
- williges Kurvenverhalten
- Fahrspaß ohne Ende
- eigenständige Optik
- kein Allerwelts-Motorrad
- Windschild nicht verstellbar
- Sound nicht jedermanns Sache
- QuickShifter nach unten gut, nach oben hakelig
- Teillast-Ruckeln bei bestimmten Drehzahlen
- Viel Chrom ;)
- Fahrstabilität
- Verarbeitung
- kräftiger Motor
- Soziuskomfort
- Hinterradfederung unterdämpft
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 246 | kg |
| Radstand | 1.580 | mm |
| Länge | 2.240 | mm |
| Radstand | 1.580 | mm |
| Sitzhöhe: | 825 | mm |
| Höhe | 1.510 | mm |
| Gewicht | 213 | kg |
| Radstand | 1.445 | mm |
| Länge | 2.185 | mm |
| Radstand | 1.445 | mm |
| Sitzhöhe: | 770 | mm |
| Höhe | 1.100 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | V2 Revolution™ Max 1250 | |
| Hubraum | 1.252 | ccm |
| Hub | 72 | mm |
| Bohrung | 105 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | V2-Zylinder-Viertakt | |
| Hubraum | 744 | ccm |
| Hub | 74 | mm |
| Bohrung | 80 | mm |
| Kühlung | Luftgekühlt | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 152 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 127 NM bei 6.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 220 | km/h |
| Tankinhalt | 21 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 372 | km |
| Leistung | 52 PS bei 6.200 U/Min | |
| Drehmoment | 60 NM bei 4.900 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 170 | km/h |
| Tankinhalt | 21 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 342 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Dreiteiliger Leichtmetallrahmen mit Rohr-, Guss- und Formteilen, Motor mittragend | |
| Federung vorne | Showa 47 mm USD, vollständig elektronisch einstellbar (Federweg 170)mm | |
| Federung hinten | Über Umlenkhebel angelenktes Showa Einzelfederbein mit hydraulisch einstellbarer Federvorspannung sowie einstellbarer Zug- und Druckstufe (Federweg 170)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17 58W | |
| Reifen hinten | 180/55ZR17 73W | |
| Rahmenbauart | Doppelschleifenrahmen | |
| Federung vorne | Hydraulische Teleskopgabel, Ø 40 mm (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Zwei hydraulische Federbeine (Federweg 93)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90 - 18 | |
| Reifen hinten | 130/80 - 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, radial montierte Vierkolben-Monoblock-Festsattelbremsen Brembo Monoblock ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Brembo Einkolben-Schwimmsattelbremse ( Ø 280 mm) | |
| Bremsen vorne | Schwimmend gelagerte Bremsscheibe, 4-KolbenBremssattel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | 2-Kolben-Bremssattel ( Ø 260 mm) | |
Fazit
Die neue Harley Davidson Pan America 1250 ST ist ein herrlich unvernünftiges und eigenständiges Bike. Geländeausflüge mag sie nicht, dafür ist sie auf der Straße aber eine Macht! Der 1250er V2 drückt die Maschine mit Nachdruck nach vorne und dank ihrer sportlichen Fahrwerksgeometrie und der Sitzposition wird man auf einer ST mehr oder weniger automatisch zum Kurvenräuber. Ein paar kleine Kritikpunkte haben wir zwar gefunden (siehe oben), aber das ändert nichts daran, dass uns die ST einen riesigen Spaß vermittelt hat. Geile Karre!Die Testmaschine wurde uns netterweise von Harley Davidson Kiel zur Verfügung gestellt. Dort warten die Pan America 1250 ST und viele andere Harley Vorführer auf Probefahrer. Harley Kiel liegt verkehrsgünstig an der Autobahn und man kann vom Händler mehr oder weniger sofort auf Landstraßen das Bike seiner Wahl ausführen. Ach ja: Die Standard PanAm steht dort ebenfalls als Vorführer bereit. Vielleicht beide mal hintereinander fahren und vergleichen?
Kleine, aber treue Fangemeinde
Was bleibt als Fazit? Die Moto Guzzi V7 findet sich in der Endabrechung in ungewohnter Nachbarschaft wieder: Ähnlich Choppern oder Supersportlern bedient die Guzzi eine relativ kleine Zielgruppe. Die Fans der Marke schätzen an ihr genau das, was andere als schrullig empfinden mögen.
Ein Motorrad wie dieses wird es niemals in die Top 10 der Zulassungsstatistik bringen. Das als Wert an sich zu begreifen, fällt bei der ungemein charakterstarken Moto Guzzi nicht schwer.
Das Testbike wurde uns von ZTS in Hamburg zur Verfügung gestellt.
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Harley-Davidson Pan America 1250 ST vs. Moto Guzzi V7 III – Motorradvergleich
Wenn zwei Motorräder aus unterschiedlichen Welten kommen, wird der Vergleich besonders spannend. Die Harley-Davidson Pan America 1250 ST steht für Abenteuer, lange Strecken und das Gefühl, mit Gepäck und Plan unterwegs zu sein. Die Moto Guzzi V7 III dagegen verkörpert klassischen Stil, entspanntes Fahren und eine Charakteristik, die man spürt – eher wie ein Motorrad, das man jeden Tag gern aus der Garage holt. Genau darum geht es hier: nicht um reine Daten, sondern um das, was im Alltag zählt – Fahrgefühl, Komfort, Alltagstauglichkeit und die Frage, welches Motorrad besser zu den eigenen Ansprüchen passt.
Grundidee: Adventure-Reise vs. klassischer Fahrspaß
Die Pan America 1250 ST ist als Reise- und Tourenmaschine gedacht. Der Fokus liegt auf Stabilität bei höheren Geschwindigkeiten, souveränem Handling auf wechselndem Untergrund und einer Ausstattung, die längere Touren erleichtert. Die ST-Variante zielt dabei auf mehr Komfort im Alltag und auf der Strecke: Windschutz, Sitzkomfort und die Fähigkeit, auch mit Gepäck entspannt zu bleiben.
Die V7 III ist hingegen ein Motorrad, das bewusst auf das Wesentliche reduziert. Sie wirkt wie ein modernes Classic Bike: überschaubare Komplexität, ein direkter Kontakt zur Straße und ein Motorgefühl, das nicht auf „Maximal“ getrimmt ist, sondern auf „Passend“. Wer gern kurvige Strecken fährt, Stadt und Land kombiniert und dabei Wert auf Stil und ein natürliches Fahrverhalten legt, findet hier eine sehr stimmige Basis.
Fahrgefühl im Vergleich: Charakter und Alltag
Motorcharakter und Leistungsentfaltung
Beide Motorräder machen Spaß – aber auf unterschiedliche Art. Die Harley-Davidson Pan America 1250 ST spielt ihre Stärken vor allem dann aus, wenn es zügig vorangehen soll oder wenn die Strecke wechselt. Die Leistungsentfaltung wirkt dabei eher „tourentauglich“: gleichmäßig, kontrollierbar und darauf ausgelegt, auch bei längeren Abschnitten entspannt zu bleiben.
Die Moto Guzzi V7 III setzt dagegen auf einen Motorcharakter, der sich weniger wie ein „Werkzeug“ und mehr wie ein Erlebnis anfühlt. Die Art, wie Leistung anliegt und wie sich das Motorrad im Rhythmus bewegt, ist typisch für den Guzzi-Ansatz: spürbar, eigenständig und oft genau dann besonders, wenn man nicht nur Kilometer abspult, sondern bewusst fährt.
Gasannahme und Fahrbarkeit
Im Alltag zeigt sich ein klarer Unterschied: Die Pan America 1250 ST ist darauf ausgelegt, auch bei wechselnden Bedingungen souverän zu bleiben. Das macht sie besonders interessant, wenn häufig längere Strecken, Autobahnanteile oder auch mal schlechterer Belag dazugehören.
Die V7 III wirkt dagegen wie ein Motorrad, das man gern „mit Gefühl“ bewegt. Die Fahrbarkeit ist direkt und unkompliziert, wodurch sie sich besonders gut für kürzere Ausfahrten, Stadtfahrten und Landstraßen eignet. Wer häufig stop-and-go hat oder gern entspannt unterwegs ist, wird den Charakter der V7 III als angenehm unkompliziert empfinden.
Ergonomie und Komfort: Sitzposition, Wind und Tagesstrecke
Hier trennt sich die Spreu schnell. Die Harley-Davidson Pan America 1250 ST ist klar auf längere Touren ausgelegt. Die Kombination aus Reise-Setup und dem Fokus auf Komfort sorgt dafür, dass man auch nach mehreren Stunden noch konzentriert fahren kann. Besonders auf der Strecke spielt der Windschutz eine Rolle: weniger Ermüdung, stabileres Fahrgefühl und ein entspannteres Handling bei höheren Geschwindigkeiten.
Die Moto Guzzi V7 III bietet eine Sitzposition, die eher auf „genießen“ als auf „durchziehen“ ausgelegt ist. Das ist nicht automatisch schlechter – im Gegenteil: Für viele Fahrten ist genau diese Art von Ergonomie ideal. Wer jedoch regelmäßig sehr lange Strecken am Stück fährt oder viel Autobahnanteil hat, wird die Reiseorientierung der Pan America deutlicher merken.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität
Kurvengefühl und Spurtreue
Die Pan America 1250 ST wirkt wie ein Motorrad, das Stabilität priorisiert. Das zeigt sich im Geradeauslauf und in der Art, wie sie Richtungswechsel unterstützt. Gerade wenn die Straße unruhig wird oder wenn man mit Gepäck unterwegs ist, spielt die Reiseenduro-Philosophie ihre Vorteile aus.
Die V7 III ist dagegen eher auf Agilität und unmittelbares Kurvengefühl ausgelegt. Sie lädt dazu ein, Linien zu fahren, Tempo dosiert aufzubauen und die Strecke zu lesen. Für kurvige Landstraßen und entspannte Ausfahrten ist das ein großer Pluspunkt.
Untergrund und Einsatzbereich
Beim Thema Untergrund ist die Richtung ebenfalls eindeutig: Die Pan America 1250 ST ist für wechselnde Bedingungen gemacht – von gutem Asphalt bis zu dem, was unterwegs eben so vorkommt. Die V7 III fühlt sich vor allem auf Straßen zuhause. Das heißt nicht, dass sie „schlecht“ ist – aber sie ist klar weniger auf Offroad-Anspruch getrimmt.
Ausstattung und Praxis: Was im Alltag wirklich hilft
Die Harley-Davidson Pan America 1250 ST punktet typischerweise mit einer Reiseausrichtung: Komfort-Features, die den Alltag erleichtern, und eine Gesamtkonzeption, die Tourenplanung und längere Fahrten unterstützt. Wer gern Zubehör nutzt oder sich auf längere Reisen vorbereitet, wird hier schneller das Gefühl haben, „alles passt zusammen“.
Die Moto Guzzi V7 III setzt stärker auf das Wesentliche. Das ist oft ein Vorteil: weniger Ablenkung, mehr Motorradgefühl. Gleichzeitig ist sie für viele Fahrerinnen und Fahrer genau deshalb attraktiv, weil sie nicht nach „Projekt“ aussieht, sondern nach „einfach losfahren“.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Harley-Davidson Pan America 1250 ST
Stärken: Reise- und Tourenfokus, souveränes Fahrgefühl auf langen Strecken, mehr Komfort bei Wind und Tempo, sowie eine Konzeption, die auch bei wechselndem Untergrund Sicherheit vermittelt.
Schwächen: Wer primär kurze Strecken fährt oder ein sehr leichtes, klassisches „City-Gefühl“ sucht, könnte die Pan America als weniger „handlich im Alltag“ empfinden. Außerdem ist sie eher die Wahl für Fahrerinnen und Fahrer, die das Motorrad regelmäßig als Reisegerät nutzen.
Moto Guzzi V7 III
Stärken: klassischer Charakter, angenehme Direktheit im Fahrgefühl, ideal für kurvige Landstraßen und entspannte Touren, sowie ein stimmiges Gesamtpaket für den Alltag ohne großen Aufwand.
Schwächen: Für sehr lange Strecken oder häufige Autobahnfahrten fehlt der klare Reise-Fokus. Wer regelmäßig mit viel Gepäck unterwegs ist oder häufig wechselnde Untergründe erwartet, wird die Pan America als passender erleben.
Für wen ist welches Motorrad die bessere Wahl?
Die Harley-Davidson Pan America 1250 ST ist besonders geeignet, wenn Tourenplanung und Komfort im Vordergrund stehen. Wer gern weite Strecken fährt, auch mal unterschiedliche Straßenverhältnisse mitnimmt und ein Motorrad sucht, das dabei ruhig, stabil und „reisebereit“ wirkt, trifft mit der Pan America eine sehr stimmige Entscheidung.
Die Moto Guzzi V7 III passt am besten zu Fahrern, die ein Motorrad wollen, das sich leicht anfühlt, den Fokus auf Fahrspaß legt und den Alltag bereichert. Wer klassische Optik, ein eigenständiges Motorgefühl und eine entspannte Art zu fahren sucht, wird mit der V7 III sehr zufrieden sein.
Fazit:
Die Harley-Davidson Pan America 1250 ST ist die bessere Wahl für alle, die ein echtes Reise- und Tourenmotorrad suchen: längere Strecken, mehr Komfort bei Tempo und Wind sowie ein souveränes Gefühl auch dann, wenn die Strecke nicht immer perfekt ist. Sie spielt ihre Stärken aus, sobald aus „mal eben“ eine richtige Tour wird.
Die Moto Guzzi V7 III gewinnt dagegen dort, wo Alltag und Fahrspaß im Mittelpunkt stehen: kurvige Landstraßen, entspannte Ausfahrten und ein Motorradcharakter, der sich natürlich und direkt anfühlt. Wer ein klassisches Bike möchte, das schnell verfügbar ist und Freude macht, ohne sich wie ein Reiseprojekt zu verhalten, liegt mit der V7 III richtig.
Kurz gesagt: Pan America für Touren und Vielseitigkeit, V7 III für Stil, Leichtigkeit und Genuss auf der Straße.