UVP 19.900 €
Baujahr von 2025 bis 2026~
UVP 10.578 €
Baujahr von 2024 bis 2026~
Die neue Straßenvariante der Pan Am mit 17 Zoll Vorderrad.
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Super-Sportler oder doch eher Sport-Tourer?
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Pro und Kontra

Pro:
  • Motor mit ordentlich Dampf in allen Lebenslagen
  • angenehme, aber trotzdem sportliche Sitzposition
  • komfortables Fahrwerk
  • williges Kurvenverhalten
  • Fahrspaß ohne Ende
  • eigenständige Optik
  • kein Allerwelts-Motorrad
Kontra:
  • Windschild nicht verstellbar
  • Sound nicht jedermanns Sache
  • QuickShifter nach unten gut, nach oben hakelig
  • Teillast-Ruckeln bei bestimmten Drehzahlen
Pro:
  • toller Motor
  • präzises Fahrwerk
  • gute Bremsen
  • QuickShifter Serie
  • alltagstaugliche Sitzposition
  • gut ablesbares Cockpit mit einfacher Bedienung
Kontra:
  • etwas schwerer als die Wettbewerber

Abmessungen & Gewicht

Gewicht246kg
Radstand1.580mm
Länge2.240mm
Radstand1.580mm
Sitzhöhe: 825 mm
Höhe1.510mm
Gewicht205kg
Radstand1.465mm
Länge2.115mm
Radstand1.465mm
Sitzhöhe: 810 mm
Höhe1.105mm

Motor

Motor-BauartV2 Revolution™ Max 1250
Hubraum1.252ccm
Hub72mm
Bohrung105mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-Bauart2-Zylinder, 4-Takt Reihenmotor
Hubraum776ccm
Hub70mm
Bohrung84mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung152 PS bei 9.000 U/Min
Drehmoment127 NM bei 6.750 U/Min
Höchstgeschw.220km/h
Tankinhalt21Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite372km
Leistung83 PS bei 8.500 U/Min
Drehmoment78 NM bei 6.800 U/Min
Höchstgeschw.215km/h
Tankinhalt14Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite333km

Fahrwerk

RahmenbauartDreiteiliger Leichtmetallrahmen mit Rohr-, Guss- und Formteilen, Motor mittragend
Federung vorneShowa 47 mm USD, vollständig elektronisch einstellbar (Federweg 170)mm
Federung hintenÜber Umlenkhebel angelenktes Showa Einzelfederbein mit hydraulisch einstellbarer Federvorspannung sowie einstellbarer Zug- und Druckstufe (Federweg 170)mm
Aufhängung hintenAluminium-Zweiarmschwinge
Reifen vorne120/70ZR17 58W
Reifen hinten180/55ZR17 73W
RahmenbauartBrückenrahmen
Federung vorneSchraubenfedern / Cartridge-System, Öldämpfung (Federweg 130)mm
Federung hintenSHOWA Mono-Link Zentralfederbein mit progressiver Anlenkung / Öldämpfung, gasunterstützt (Federweg 130)mm
Aufhängung hintenAlu-Zweiarmschwinge
Reifen vorne120/70 ZR 17
Reifen hinten180/55 ZR 17

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe, radial montierte Vierkolben-Monoblock-Festsattelbremsen Brembo Monoblock ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Brembo Einkolben-Schwimmsattelbremse ( Ø 280 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibe, 4-Kolben Monoblock-Bremssättel, radial montiert ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, 1-Kolben Faustsattel ( Ø 240 mm)

Fazit

Die neue Harley Davidson Pan America 1250 ST ist ein herrlich unvernünftiges und eigenständiges Bike. Geländeausflüge mag sie nicht, dafür ist sie auf der Straße aber eine Macht! Der 1250er V2 drückt die Maschine mit Nachdruck nach vorne und dank ihrer sportlichen Fahrwerksgeometrie und der Sitzposition wird man auf einer ST mehr oder weniger automatisch zum Kurvenräuber. Ein paar kleine Kritikpunkte haben wir zwar gefunden (siehe oben), aber das ändert nichts daran, dass uns die ST einen riesigen Spaß vermittelt hat. Geile Karre!
 
Die Testmaschine wurde uns netterweise von Harley Davidson Kiel zur Verfügung gestellt. Dort warten die Pan America 1250 ST und viele andere Harley Vorführer auf Probefahrer. Harley Kiel liegt verkehrsgünstig an der Autobahn und man kann vom Händler mehr oder weniger sofort auf Landstraßen das Bike seiner Wahl ausführen. Ach ja: Die Standard PanAm steht dort ebenfalls als Vorführer bereit. Vielleicht beide mal hintereinander fahren und vergleichen?

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 19.990 €
  • Verfügbarkeit: seit 03/2025
  • Farben: rot, grau, schwarz

Fazit

Die Suzuki GSX-8R ist ein sportlicher Renner für Jedermann. Aufgrund der moderaten Sitzposition darf man auch Ü30 sein, um mit dieser Maschine seinen Spaß zu haben. Sie ist ausgewogen, fährt sich toll und hat diesen bärigen 800er Motor, der im Zusammenspiel mit dem fluffigen QuickShifter jede Menge Endorphine freisetzt. Die GSX-8R ist fair eingepreist und kommt mit einer vernünftigen Ausstattung.
 
Die Testmaschine wurde uns von Bergmann & Söhne in Tornesch zur Verfügung gestellt. Dort stehen die GSX-8R und die GSX-8S als Vorführer. Unser Tipp: Einfach mal beide Bikes Probe fahren, dann merkt man trotz der ähnlichen Technik die Unterschiede dieser beiden Spaß-Granaten.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 9.800€
  • Verfügbarkeit: seit 2024
  • Farben: schwarz, silber-rot, blau

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Harley-Davidson Pan America 1250 ST vs. Suzuki GSX-8R – Motorradvergleich

Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Harley-Davidson Pan America 1250 ST und die Suzuki GSX-8R, wird der Vergleich besonders spannend. Hier treffen Welten aufeinander: Auf der einen Seite steht eine Adventure-orientierte Reise- und Langstreckenmaschine mit dem Anspruch, auch abseits des Asphalts souverän zu bleiben. Auf der anderen Seite geht es bei der GSX-8R klar in Richtung sportliche Fahrdynamik, kompakte Handlichkeit und ein Setup, das sich im Alltag und auf kurvigen Strecken sehr direkt anfühlt.

Im Folgenden geht es nicht darum, ein Motorrad pauschal als „besser“ zu deklarieren, sondern darum, die Stärken und Schwächen der beiden Modelle anhand der typischen Vergleichspunkte einzuordnen: Motorcharakter, Fahrwerk und Handling, Ergonomie, Komfort, Bremsen sowie der Gesamteindruck im Alltag. So lässt sich leichter entscheiden, welches Motorrad wirklich zum eigenen Fahrprofil passt.

Grundcharakter im Vergleich: Adventure vs. sportliche Kompaktheit

Die Harley-Davidson Pan America 1250 ST ist als Reise-Adventure gedacht. Das merkt man schon am Gesamtkonzept: Sie wirkt wie ein Motorrad, das lange Strecken, wechselnde Bedingungen und auch mal unruhigere Untergründe „mitnehmen“ soll. Die ST-Variante zielt dabei zusätzlich auf mehr Komfort und Alltagstauglichkeit ab – etwa durch einen stärkeren Fokus auf Windschutz und eine eher entspannte Sitzhaltung.

Die Suzuki GSX-8R dagegen ist ein sportlich geprägtes Motorrad, das auf Agilität und zügiges Vorankommen ausgelegt ist. Die Maschine wirkt kompakt, die Linie ist auf Dynamik getrimmt, und das Fahrgefühl zielt stärker auf Kurven, Beschleunigung und ein direktes Feedback vom Motorrad an den Fahrer. Wer gern „kurz und knackig“ fährt oder sich auf sportliche Ausfahrten freut, findet hier einen klaren Schwerpunkt.

Motor und Fahrgefühl: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt

Beim Motorcharakter zeigen sich die Unterschiede besonders deutlich. Die Pan America 1250 ST ist auf Durchzug und souveräne Leistungsentfaltung ausgelegt. Das passt gut zu Fahrten, bei denen nicht nur die maximale Beschleunigung zählt, sondern vor allem das gleichmäßige Tempo über längere Zeit. Gerade bei Autobahnabschnitten, Landstraßen mit konstantem Rhythmus oder wenn das Motorrad mit Gepäck bewegt wird, spielt diese Art von Kraft ihre Vorteile aus.

Die GSX-8R setzt dagegen stärker auf ein sportliches Ansprechverhalten. Die Leistungsentfaltung wirkt direkter und „drehfreudiger“, wodurch sich das Motorrad besonders in kurvigen Passagen sehr lebendig anfühlt. Im Vergleich zur Pan America wirkt die GSX-8R dadurch oft wie die Maschine, die man schneller „auf Linie“ bekommt – also mit weniger Aufwand zügig in den Fahrmodus kommt.

Stärken und Schwächen im Motorvergleich

  • Pan America 1250 ST: Stärke ist die gleichmäßige, reisetaugliche Kraftentfaltung. Schwäche kann sein, dass der Fokus weniger auf maximaler „Sportlichkeit“ im Sinne von spontaner Drehzahl-Performance liegt.
  • GSX-8R: Stärke ist das direkte, sportliche Ansprechverhalten. Schwäche kann sein, dass der Charakter weniger auf entspanntes Langstrecken-„Gleiten“ ausgelegt ist, sondern mehr auf dynamisches Fahren.

Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität

Beim Fahrwerk geht es im Vergleich vor allem um zwei Dinge: Wie stabil bleibt das Motorrad bei höheren Geschwindigkeiten und wie leicht lässt es sich in Richtungswechsel bringen? Die Harley-Davidson Pan America 1250 ST ist in ihrem Grundgefühl auf Stabilität und Kontrolle ausgelegt. Das hilft besonders dann, wenn die Strecke lang ist, die Fahrbahn wechselt oder wenn das Motorrad mit Gepäck unterwegs ist. Auch bei weniger perfekten Straßenverhältnissen wirkt die Maschine tendenziell „ruhiger“ im Gesamtablauf.

Die Suzuki GSX-8R spielt ihre Stärken im agilen Handling aus. Das Motorrad wirkt leichter zu bewegen, reagiert schneller auf Lenkimpulse und unterstützt dadurch ein sportliches Fahrtempo. In engen Kehren und auf kurvigen Landstraßen ist das ein echter Vorteil, weil sich das Motorrad sehr willig in die gewünschte Linie bringen lässt.

Was bedeutet das für den Alltag?

Wer häufig im Stadtverkehr unterwegs ist oder oft spontane Touren fährt, profitiert meist von der direkten Handlichkeit der GSX-8R. Wer dagegen regelmäßig weite Strecken fährt, dabei auch mal unebene Straßen oder wechselnde Bedingungen hat und ein Motorrad sucht, das „einfach mitgeht“, wird die Pan America 1250 ST vermutlich als entspannter empfinden.

Ergonomie und Sitzposition: Komfort auf Distanz vs. sportliche Haltung

Ein wichtiger Unterschied zwischen beiden Modellen liegt in der Sitzposition und im ergonomischen Konzept. Die Harley-Davidson Pan America 1250 ST ist auf längere Fahrten ausgelegt. Die Haltung wirkt weniger kompromissorientiert und eher auf Komfort. Dazu passt auch der Fokus auf Windschutz und eine insgesamt „tourige“ Ausrichtung. Das macht die Maschine besonders interessant, wenn längere Etappen geplant sind oder wenn man nicht jedes Mal nach einer Stunde das Gefühl hat, die Sitzposition „ausgleichen“ zu müssen.

Die Suzuki GSX-8R setzt stärker auf eine sportlichere Sitzhaltung. Das ist nicht automatisch negativ – im Gegenteil: Für dynamische Fahrten fühlt sich die Maschine oft sehr stimmig an, weil der Körper schneller in die aktive Fahrposition kommt. Wer jedoch sehr lange Strecken am Stück fährt, kann die sportlichere Ausrichtung als weniger entspannend empfinden als bei einer klaren Tourenmaschine.

Bremsen und Fahrstabilität: Vertrauen beim Verzögern

Im Vergleich der Bremsen zeigt sich typischerweise ein klares Bild: Die Pan America 1250 ST zielt auf kontrolliertes Verzögern in jeder Situation, also auch bei Reisebedingungen und wechselnder Belastung. Das ist wichtig, wenn das Motorrad mit Gepäck unterwegs ist oder wenn die Strecke nicht nur aus perfekten Asphaltabschnitten besteht.

Die GSX-8R ist dagegen stärker auf sportliche Verzögerungsmanöver und ein direktes Feedback ausgelegt. In schnellen Kurvenfolgen oder beim zügigen Fahren wirkt das Motorrad dadurch oft „griffig“ und berechenbar. Der Unterschied liegt weniger darin, ob eine Maschine bremst, sondern wie sich das Gefühl beim Bremsen anfühlt: eher tourorientiert und stabil vs. eher sportlich-direkt.

Ausstattung und Praxis: Was im echten Leben zählt

Bei der Praxis-Ausstattung unterscheiden sich die Konzepte ebenfalls. Die Harley-Davidson Pan America 1250 ST ist als Reise-Adventure gedacht, also mit einem Schwerpunkt auf Alltag und Tour. Dazu gehören typischerweise Dinge, die das Fahren über längere Zeit angenehmer machen: Windschutz, eine passende Ergonomie und ein Gesamtkonzept, das auf „mehr als nur eine kurze Runde“ ausgelegt ist.

Die Suzuki GSX-8R wirkt dagegen wie ein Motorrad, das man gern öfter aus der Garage holt, weil es sich schnell „ready“ anfühlt. Die Ausrichtung ist sportlich und alltagstauglich zugleich: kurze Wege, spontane Ausfahrten und kurvige Strecken stehen im Vordergrund. Wer weniger Wert auf Reise-Features legt und mehr auf Fahrspaß im Alltag setzt, wird hier schneller glücklich.

Stärken und Schwächen in der Praxis

  • Pan America 1250 ST: Stärke ist die Reise- und Komfortorientierung. Schwäche kann sein, dass das Motorrad im Vergleich zur GSX-8R weniger „leichtfüßig“ wirkt, wenn es nur um kurze, spontane Fahrten geht.
  • GSX-8R: Stärke ist die sportliche Agilität und das schnelle Fahrgefühl. Schwäche kann sein, dass bei sehr langen Strecken der Komfortfokus nicht so stark im Vordergrund steht wie bei einer Adventure-Tourer-Philosophie.

Für wen passt welches Motorrad?

Die Entscheidung zwischen der Harley-Davidson Pan America 1250 ST und der Suzuki GSX-8R hängt vor allem davon ab, wie gefahren wird. Wer regelmäßig lange Strecken fährt, Wert auf souveräne Stabilität legt und ein Motorrad sucht, das auch bei wechselnden Bedingungen entspannt bleibt, findet in der Pan America 1250 ST ein stimmiges Gesamtpaket. Die ST-Variante unterstreicht dabei den Komfortgedanken und macht das Motorrad besonders interessant für Tourenfahrer.

Wer dagegen vor allem kurvige Strecken genießt, gern zügig unterwegs ist und ein Motorrad möchte, das sich schnell in den sportlichen Modus versetzen lässt, wird mit der GSX-8R sehr wahrscheinlich mehr Freude haben. Die kompakte, agile Ausrichtung unterstützt dynamisches Fahren und macht das Motorrad zu einer starken Wahl für häufige Ausfahrten.

Typische Käuferprofile

  • Pan America 1250 ST: ideal für Reiseorientierte, die Komfort, Stabilität und einen tourigen Charakter suchen.
  • GSX-8R: ideal für Fahrer, die sportliche Direktheit, Agilität und ein lebendiges Fahrgefühl bevorzugen.

Fazit:

Die Harley-Davidson Pan America 1250 ST ist die bessere Wahl, wenn der Schwerpunkt auf Reise-Komfort, Stabilität und souveränem Langstrecken-Fahren liegt. Sie spielt ihre Stärken aus, sobald Strecken länger werden, das Motorrad mit Gepäck unterwegs ist oder die Bedingungen nicht immer perfekt sind. Die ST-Ausrichtung unterstützt dabei den entspannteren Gesamteindruck und macht die Maschine besonders attraktiv für Tourenfahrer.

Die Suzuki GSX-8R passt dagegen besser, wenn sportliche Agilität, direktes Ansprechverhalten und viel Fahrspaß auf kurvigen Strecken im Vordergrund stehen. Sie fühlt sich im Alltag oft leichter und „schneller“ an, wodurch sie sich besonders für häufige Ausfahrten und dynamisches Fahren anbietet.

Kurz gesagt: Wer ein Motorrad für große Pläne sucht, findet in der Pan America 1250 ST den passenden Reisebegleiter. Wer dagegen vor allem Kurven, Dynamik und ein kompaktes Handling erleben möchte, wird mit der GSX-8R deutlich mehr Freude haben.

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