| UVP | 19.900 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 7.779 € | |
| Baujahr | von 2005 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Motor mit ordentlich Dampf in allen Lebenslagen
- angenehme, aber trotzdem sportliche Sitzposition
- komfortables Fahrwerk
- williges Kurvenverhalten
- Fahrspaß ohne Ende
- eigenständige Optik
- kein Allerwelts-Motorrad
- Windschild nicht verstellbar
- Sound nicht jedermanns Sache
- QuickShifter nach unten gut, nach oben hakelig
- Teillast-Ruckeln bei bestimmten Drehzahlen
- Preis
- echter V2
- Harmonischer Gesamteindruck
- Soziustauglichkeit im Vergleich
- Materialqualität
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 246 | kg |
| Radstand | 1.580 | mm |
| Länge | 2.240 | mm |
| Radstand | 1.580 | mm |
| Sitzhöhe: | 825 | mm |
| Höhe | 1.510 | mm |
| Gewicht | 197 | kg |
| Radstand | 1.445 | mm |
| Länge | 2.140 | mm |
| Radstand | 1.445 | mm |
| Sitzhöhe: | 785 | mm |
| Höhe | 1.090 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | V2 Revolution™ Max 1250 | |
| Hubraum | 1.252 | ccm |
| Hub | 72 | mm |
| Bohrung | 105 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | V | |
| Hubraum | 645 | ccm |
| Hub | 63 | mm |
| Bohrung | 81 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 152 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 127 NM bei 6.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 220 | km/h |
| Tankinhalt | 21 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 372 | km |
| Leistung | 73 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 64 NM bei 8.100 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 205 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 363 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Dreiteiliger Leichtmetallrahmen mit Rohr-, Guss- und Formteilen, Motor mittragend | |
| Federung vorne | Showa 47 mm USD, vollständig elektronisch einstellbar (Federweg 170)mm | |
| Federung hinten | Über Umlenkhebel angelenktes Showa Einzelfederbein mit hydraulisch einstellbarer Federvorspannung sowie einstellbarer Zug- und Druckstufe (Federweg 170)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17 58W | |
| Reifen hinten | 180/55ZR17 73W | |
| Rahmenbauart | Gitterrohr | |
| Federung vorne | Telegabel 41 mm (Federweg 125)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Kastenschwinge | |
| Reifen vorne | 17 M/C x MT 3.50 120/70ZR17 M/C (58W) | |
| Reifen hinten | 17 M/C x MT 5.00 160/60ZR17 M/C (69W) | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, radial montierte Vierkolben-Monoblock-Festsattelbremsen Brembo Monoblock ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Brembo Einkolben-Schwimmsattelbremse ( Ø 280 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 290 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 240 mm) | |
Fazit
Die neue Harley Davidson Pan America 1250 ST ist ein herrlich unvernünftiges und eigenständiges Bike. Geländeausflüge mag sie nicht, dafür ist sie auf der Straße aber eine Macht! Der 1250er V2 drückt die Maschine mit Nachdruck nach vorne und dank ihrer sportlichen Fahrwerksgeometrie und der Sitzposition wird man auf einer ST mehr oder weniger automatisch zum Kurvenräuber. Ein paar kleine Kritikpunkte haben wir zwar gefunden (siehe oben), aber das ändert nichts daran, dass uns die ST einen riesigen Spaß vermittelt hat. Geile Karre!Die Testmaschine wurde uns netterweise von Harley Davidson Kiel zur Verfügung gestellt. Dort warten die Pan America 1250 ST und viele andere Harley Vorführer auf Probefahrer. Harley Kiel liegt verkehrsgünstig an der Autobahn und man kann vom Händler mehr oder weniger sofort auf Landstraßen das Bike seiner Wahl ausführen. Ach ja: Die Standard PanAm steht dort ebenfalls als Vorführer bereit. Vielleicht beide mal hintereinander fahren und vergleichen?
Fazit - was bleibt hängen
Für den Bikeralltag der meisten Motorradfahrer reicht eine Suzuki SV 650 allemal aus. Sie erfüllt die Bedürfnisse des Motorradfahrens ohne große Auffälligkeiten, den schönen V2-Motor gibt es als Alleinstellungsmerkmal dazu. Natürlich könnte die Materialqualität manchmal besser sein, namentlich die Carbon-Nachbildungen am Tank.
Aber: Für 6.595 Euro kann man noch in Windschutz, Koffer oder das Fahrwerk investieren – oder aber in alles oder nichts. Im Kern bleibt die Suzuki der unproblematische Begleiter für jeden Tag. Wer’s mag kann mehr Geld ausgeben: Den V2 hat natürlich auch die "X“-Variante der SV im Rahmen stecken, die 7.300 statt 6.595 Euro teuer ist. Dafür gibt es eine edle, gesteppte Sitzbank, Metallic-Lack, eine kleine Verkleidung und Retro-Look.
Das Testbike wurde uns von Zweirad-Technik Schielmann in Hamburg zur Verfügung gestellt.
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Harley-Davidson Pan America 1250 ST vs. Suzuki SV 650: Vergleich für Touren, Alltag und Fahrspaß
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Harley-Davidson Pan America 1250 ST und die Suzuki SV 650, geht es im Vergleich selten nur um Zahlen. Es geht um den Charakter: Die Pan America 1250 ST steht für große Abenteuer, lange Strecken und ein souveränes Auftreten – während die SV 650 für Wendigkeit, unkomplizierten Fahrspaß und einen sehr direkten Zugang zur Straße bekannt ist. Genau diese Gegensätze machen den Vergleich spannend: Welche Maschine passt besser zu dem, was im Alltag wirklich zählt?
Grundidee der beiden Motorräder: Adventure vs. Street-Allrounder
Harley-Davidson Pan America 1250 ST: Reiseabenteuer mit Komfortfokus
Die Pan America 1250 ST ist als Reiseenduro gedacht, die auch dann noch überzeugt, wenn die Tour länger dauert oder der Untergrund wechselt. Der Aufbau zielt auf Stabilität und Ruhe: Das Motorrad wirkt wie gemacht für entspannte Kilometer, bei denen man nicht ständig nachjustieren muss. Gerade auf Landstraßen und bei längeren Autobahnabschnitten spielt die Maschine ihre Stärken aus, weil sie das Tempo gelassen aufnimmt und dabei einen klaren, kontrollierten Eindruck vermittelt.
Suzuki SV 650: Leichtfüßig, nah an der Straße und schnell im Kopf
Die Suzuki SV 650 ist dagegen ein Motorrad, das man schnell „begreift“. Sie steht für ein agiles Handling, eine intuitive Sitzposition und ein Fahrgefühl, das sich besonders in der Stadt und auf kurvigen Landstraßen auszahlt. Wer gern dynamisch fährt, aber nicht jedes Mal das Gefühl haben möchte, ein großes Reisegerät bewegen zu müssen, findet in der SV 650 häufig den besseren Einstieg. Sie ist weniger „Projekt“ und mehr „sofort losfahren“.
Motorcharakter und Antrieb: Wie sich Leistung im Alltag anfühlt
Pan America 1250 ST: souveränes Drehmoment für lange Strecken
Im Vergleich der Antriebscharakteristik zeigt sich: Die Pan America 1250 ST ist auf Durchzug und Gelassenheit ausgelegt. Das spürbare Plus an Reserven hilft besonders dann, wenn die Strecke unübersichtlich wird – etwa beim Überholen oder wenn man aus dem unteren Drehzahlbereich heraus zügig beschleunigen möchte. Die Maschine wirkt dabei weniger wie ein „Drehzahlmotor“, sondern eher wie ein Antrieb, der gleichmäßig zieht und das Tempo stabil hält.
SV 650: direkter Punch und sportlicher Rhythmus
Die SV 650 setzt stärker auf unmittelbaren Fahrspaß. Der Motor liefert ein spürbares Gefühl von Dynamik, das sich gut mit sportlicher Fahrweise kombinieren lässt. In der Praxis bedeutet das: Die Maschine macht Lust auf zügiges Schalten und dynamische Linienwahl. Wer gern in Kurven arbeitet und den Motor als Teil des Fahrgefühls nutzt, wird die SV 650 oft als „lebendiger“ erleben – besonders auf Straßen, auf denen man nicht nur durchrollen, sondern aktiv fahren möchte.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität
Pan America 1250 ST: ruhige Führung, viel Vertrauen
Bei der Pan America 1250 ST steht die Eigenschaft im Vordergrund, dass das Motorrad auch bei wechselnden Bedingungen stabil bleibt. Das Fahrwerk vermittelt ein Gefühl von Kontrolle, das gerade auf längeren Strecken und bei höheren Geschwindigkeiten wichtig ist. Auch wenn die Straße nicht perfekt ist, bleibt die Maschine tendenziell „geordnet“ – ein Vorteil für Tourenfahrer, die nicht ständig gegen das Motorrad arbeiten wollen.
SV 650: leichtes Einlenken und schnelle Richtungswechsel
Die SV 650 spielt ihre Stärken vor allem in Situationen aus, in denen Wendigkeit gefragt ist: enge Kurven, häufiges Beschleunigen und Verzögern, spontane Richtungswechsel. Das Handling wirkt dabei oft unkompliziert, was das Motorrad besonders für Fahrer interessant macht, die viel in der Stadt unterwegs sind oder gern kurze, intensive Runden drehen. Die Maschine lädt dazu ein, Linien zu variieren und das Tempo aus dem Kurvenausgang heraus zu gestalten.
Bremsen und Fahrstabilität: Sicherheit im Vergleich
Pan America 1250 ST: Fokus auf Kontrolle bei höheren Lasten
Die Pan America 1250 ST ist im Vergleich eher auf Situationen ausgelegt, in denen das Motorrad mit Gepäck oder bei längeren Fahrten gefordert wird. Die Bremswirkung wirkt dabei auf Stabilität und Dosierbarkeit hin optimiert. Gerade wenn man aus höheren Geschwindigkeiten sauber verzögern muss, zeigt sich die Stärke: Das Motorrad bleibt dabei berechenbar, was das Sicherheitsgefühl erhöht.
SV 650: sportliche Bremsdosierung für dynamische Fahrten
Die SV 650 punktet mit einer Bremscharakteristik, die sich gut anfühlt, wenn man sportlich unterwegs ist. Die Dosierung wirkt direkt, wodurch man das Tempo in Kurven und auf kurvigen Strecken fein steuern kann. Für viele Fahrer ist das der entscheidende Punkt: Nicht nur „wie stark“ wird gebremst, sondern wie gut lässt sich die Verzögerung in den Fahrfluss integrieren.
Sitzposition und Ergonomie: Wer sitzt wie gut?
Pan America 1250 ST: Tourenhaltung mit Fokus auf Komfort
Die Sitzposition der Pan America 1250 ST ist klar auf längere Fahrten ausgelegt. Das Motorrad wirkt so gestaltet, dass man auch nach mehreren Stunden noch entspannt fahren kann. Wer regelmäßig auf längeren Strecken unterwegs ist oder Touren plant, wird die ergonomische Ausrichtung häufig als Vorteil sehen. Auch wenn die Maschine insgesamt „präsenter“ ist, hilft die Haltung dabei, dass man nicht ständig verkrampft.
SV 650: sportlich-nah, aber alltagstauglich
Die SV 650 bietet eine Sitzposition, die eher sportlich wirkt, aber dennoch alltagstauglich bleibt. Sie unterstützt eine aktive Fahrweise und macht es leichter, das Motorrad in Kurven zu führen. Für Pendler oder Fahrer, die häufig zwischen Stadtverkehr und Landstraße wechseln, ist das oft ein Plus: Man sitzt nicht zu „tourig“, aber auch nicht so unbequem, dass jede Fahrt zur Belastung wird.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Landstraße und längere Touren
Pan America 1250 ST: gemacht für lange Tage
Im Alltag zeigt die Pan America 1250 ST vor allem dann ihre Qualitäten, wenn der Plan nicht nur „kurz um die Ecke“ lautet. Auf längeren Strecken, bei wechselndem Tempo und wenn man mehrere Stunden am Stück unterwegs ist, wirkt die Maschine wie ein Reisebegleiter. Der Charakter ist eher „durchziehen und genießen“ als „ständig neu erfinden“.
SV 650: schnell verfügbar, leicht zu bewegen
Die SV 650 ist im Vergleich die Maschine, die man öfter spontan nutzt. Sie ist leichter in den Alltag zu integrieren, weil sie sich in vielen Situationen unkompliziert anfühlt: beim Rangieren, beim schnellen Richtungswechsel und bei kurzen Fahrten. Gerade für Fahrer, die nicht jede Ausfahrt als große Tour planen, ist das ein echter Vorteil.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Stärken der Pan America 1250 ST
- Tourenfokus: ruhiges, stabiles Fahrgefühl für lange Strecken.
- Souveräner Antrieb: Durchzug und Reserven für entspanntes Fahren.
- Kontrolle: berechenbares Verhalten bei wechselnden Bedingungen.
Schwächen der Pan America 1250 ST
- Anspruch im Handling: Wer sehr häufig enge Stadtpassagen fährt, spürt das größere Motorradgefühl.
- Fahrstil-Fokus: Die Maschine spielt ihre Stärken besonders bei längeren Fahrten aus – für reine Kurzstrecken kann sie „zu viel“ sein.
Stärken der SV 650
- Agilität: leichtes Einlenken und schnelle Richtungswechsel.
- Direkter Fahrspaß: sportlicher Rhythmus, der Lust auf Kurven macht.
- Alltagsnähe: unkompliziert für Stadt und Landstraße.
Schwächen der SV 650
- Tourenanspruch: Für sehr lange Strecken kann der Komfortfokus weniger „Reiseenduro“ sein.
- Charakter: Wer vor allem entspanntes Cruisen mit viel Reserven sucht, findet in der Pan America eher die passende Ausrichtung.
Welche Kaufentscheidung passt zu welchem Fahrertyp?
Für wen ist die Harley-Davidson Pan America 1250 ST die bessere Wahl?
Die Pan America 1250 ST passt besonders gut, wenn Touren im Vordergrund stehen: längere Strecken, abwechslungsreiche Routen und ein Motorrad, das auch bei höheren Anforderungen ruhig bleibt. Wer gern mit Gepäck unterwegs ist, viel auf Landstraße fährt oder das Gefühl von „großer Reise“ sucht, wird die Stärken der Pan America deutlich spüren. Auch Fahrer, die Wert auf Stabilität und souveränen Durchzug legen, treffen hier häufig die richtige Wahl.
Für wen ist die Suzuki SV 650 die bessere Wahl?
Die SV 650 ist ideal, wenn der Alltag und die Kurven zählen: häufige Ausfahrten, Stadtverkehr, spontane Touren und ein Motorrad, das sich schnell und leicht anfühlt. Wer gern dynamisch fährt, aber nicht ständig das Handling eines großen Adventure-Bikes im Kopf haben möchte, wird die SV 650 als sehr passend erleben. Außerdem ist sie für viele Fahrer ein Motorrad, das schnell „Spaß macht“, ohne dass man sich erst an eine komplexe Maschine gewöhnen muss.
Fazit:
Die Harley-Davidson Pan America 1250 ST ist die bessere Wahl, wenn der Schwerpunkt auf langen Touren, stabiler Fahrkontrolle und souveränem Durchzug liegt. Sie wirkt wie ein Reisegerät, das auch bei wechselnden Bedingungen Ruhe ausstrahlt und damit besonders für Fahrer interessant ist, die regelmäßig große Strecken planen. Die Suzuki SV 650 gewinnt dagegen dort, wo Agilität und direkter Fahrspaß zählen: in der Stadt, auf kurvigen Landstraßen und bei Ausfahrten, die spontan und lebendig sein sollen. Wer ein Motorrad sucht, das schnell verfügbar ist und sich leicht bewegt, trifft mit der SV 650 oft die passendere Entscheidung. Kurz gesagt: Pan America für Reise und Souveränität, SV 650 für Alltag, Kurven und unkomplizierten Spaß.