| UVP | 19.900 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
| UVP | 13.250 € | |
| Baujahr | von 2016 bis 2021 | |
Pro und Kontra
- Motor mit ordentlich Dampf in allen Lebenslagen
- angenehme, aber trotzdem sportliche Sitzposition
- komfortables Fahrwerk
- williges Kurvenverhalten
- Fahrspaß ohne Ende
- eigenständige Optik
- kein Allerwelts-Motorrad
- Windschild nicht verstellbar
- Sound nicht jedermanns Sache
- QuickShifter nach unten gut, nach oben hakelig
- Teillast-Ruckeln bei bestimmten Drehzahlen
- Leistung und Drehmoment
- Leichte Bedienung
- Verarbeitung
- Tourentauglichkeit
- Preis
- Nicht sonderlich handlich
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 246 | kg |
| Radstand | 1.580 | mm |
| Länge | 2.240 | mm |
| Radstand | 1.580 | mm |
| Sitzhöhe: | 825 | mm |
| Höhe | 1.510 | mm |
| Gewicht | 241 | kg |
| Radstand | 1.540 | mm |
| Länge | 2.150 | mm |
| Radstand | 1.540 | mm |
| Sitzhöhe: | 830 | mm |
| Höhe | 1.330 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | V2 Revolution™ Max 1250 | |
| Hubraum | 1.252 | ccm |
| Hub | 72 | mm |
| Bohrung | 105 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 3-Zylinder-12V-DOHC-Reihenmotor | |
| Hubraum | 1.050 | ccm |
| Hub | 71 | mm |
| Bohrung | 79 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | X-Ring-Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 152 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 127 NM bei 6.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 220 | km/h |
| Tankinhalt | 21 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 372 | km |
| Leistung | 126 PS bei 9.475 U/Min | |
| Drehmoment | 106 NM bei 7.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 220 | km/h |
| Tankinhalt | 20 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 385 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Dreiteiliger Leichtmetallrahmen mit Rohr-, Guss- und Formteilen, Motor mittragend | |
| Federung vorne | Showa 47 mm USD, vollständig elektronisch einstellbar (Federweg 170)mm | |
| Federung hinten | Über Umlenkhebel angelenktes Showa Einzelfederbein mit hydraulisch einstellbarer Federvorspannung sowie einstellbarer Zug- und Druckstufe (Federweg 170)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17 58W | |
| Reifen hinten | 180/55ZR17 73W | |
| Rahmenbauart | Doppelrohr-Brückenrahmen | |
| Federung vorne | 43 mm Showa Upside Down-Gabel mit einstellbarer Vorspannung und Druckstufendämpfung (Federweg 140)mm | |
| Federung hinten | Showa Monoshock mit einstellbarer Vorspannung und Zugstufendämpfung (Federweg 155)mm | |
| Aufhängung hinten | Leichtmetall-Einarmschwinge mit exzentrischem Kettenspannmechanismus | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR17 | |
| Reifen hinten | 180/55 ZR17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, radial montierte Vierkolben-Monoblock-Festsattelbremsen Brembo Monoblock ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Brembo Einkolben-Schwimmsattelbremse ( Ø 280 mm) | |
| Bremsen vorne | Schwimmend gelagerte Doppelbremsscheibe, Nissin 4-Kolben-Radialsättel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Nissin Doppelkolben-Bremssattel ( Ø 255 mm) | |
Fazit
Die neue Harley Davidson Pan America 1250 ST ist ein herrlich unvernünftiges und eigenständiges Bike. Geländeausflüge mag sie nicht, dafür ist sie auf der Straße aber eine Macht! Der 1250er V2 drückt die Maschine mit Nachdruck nach vorne und dank ihrer sportlichen Fahrwerksgeometrie und der Sitzposition wird man auf einer ST mehr oder weniger automatisch zum Kurvenräuber. Ein paar kleine Kritikpunkte haben wir zwar gefunden (siehe oben), aber das ändert nichts daran, dass uns die ST einen riesigen Spaß vermittelt hat. Geile Karre!Die Testmaschine wurde uns netterweise von Harley Davidson Kiel zur Verfügung gestellt. Dort warten die Pan America 1250 ST und viele andere Harley Vorführer auf Probefahrer. Harley Kiel liegt verkehrsgünstig an der Autobahn und man kann vom Händler mehr oder weniger sofort auf Landstraßen das Bike seiner Wahl ausführen. Ach ja: Die Standard PanAm steht dort ebenfalls als Vorführer bereit. Vielleicht beide mal hintereinander fahren und vergleichen?
Fazit - was bleibt hängen
Nicht missverstehen: Sie kann das mit dem Touren, aber das ist eigentlich nicht ihr Wesen. Jedes Adventure-Bike ist ein Kompromiss, die Triumph tendiert eindeutig in Richtung Sport. Zusammen mit dieser gewissen Leichtigkeit von Bedienung und dem ganzen Fahrverhalten macht sie es selbst weniger geübten Tourenfahrern einfach, die Welt entspannt zu erkunden. Und dennoch wären diese nicht die geeigneten Piloten der Tiger.Die Vorzüge der Triumph genießt am besten der Biker, der sportlich fahren will. Alles andere ist für die Großkatze, denn trotz des guten Drehmoments animiert die Triumph Tiger 1050 Sport eher dazu, die Fußrasten in Richtung Teer zu schicken, statt mit dem serienmäßigen Tempomaten durch die Gegend zu gondeln.
Für die Stadt ist sie ebenfalls nicht die erste Wahl, das fängt schon mit dem breiten Lenker an und hört mit der Verkleidung nicht auf.
Wer den Tiger und Sport will, im Eiltempo zum Ziel und da jede Menge Spaß haben - bitte sehr, die Triumph steht bereit.
Das Testmotorrad wurde uns freundlicher Weise von Motorrad Ruser zur Verfügung gestellt. Sie ist dort als gebrauchtes Modell für 9.990 Euro käuflich zu erwerben.
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Harley-Davidson Pan America 1250 ST vs. Triumph Tiger Sport 1050 – Vergleich & Kaufberatung
Wenn zwei Motorräder aus unterschiedlichen Welten kommen, wird der Vergleich besonders spannend: Die Harley-Davidson Pan America 1250 ST steht für einen großen, reiseorientierten Adventure-Ansatz mit souveränem Langstrecken-Charakter. Die Triumph Tiger Sport 1050 dagegen zielt stärker auf sportliches Touring ab – mit Fokus auf Dynamik, Alltagstauglichkeit und einem Fahrgefühl, das auf der Landstraße Spaß macht. Wer sich zwischen beiden Modellen entscheidet, sollte vor allem klären, welche Art von Touren im Vordergrund steht: eher weite Strecken mit Gepäck und Komfort oder eher kurvige Etappen mit sportlicherem Anspruch.
Grundcharakter: Adventure-Reise vs. sportliches Touring
Die Pan America 1250 ST wirkt wie ein „Alleskönner“ für lange Tage: Der Aufbau ist auf Stabilität und Gelassenheit ausgelegt, die Sitzposition ist so gestaltet, dass auch längere Fahrten nicht in Stress ausarten. Der Motor und die Abstimmung zielen auf Durchzug und gleichmäßiges Tempo – ideal, wenn die Route mehr zählt als der nächste Bremspunkt.
Die Tiger Sport 1050 spielt dagegen ihre Stärken dort aus, wo es lebendig wird: Sie fühlt sich auf der Straße agil an und lädt dazu ein, Kurven zügig zu fahren. Der Charakter ist sportlich, ohne dass der Komfort komplett auf der Strecke bleibt. Wer häufig auf Landstraßen unterwegs ist und dabei gern zügig fährt, bekommt hier ein Motorrad, das sich „leicht“ anfühlt.
Motor & Fahrgefühl: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt
Im direkten Vergleich zeigen sich Unterschiede im Leistungs- und Drehmomentcharakter. Die Pan America 1250 ST ist auf souveränen Vortrieb ausgelegt: Sie liefert den Schub so, dass man auch bei gleichmäßigem Tempo entspannt bleibt und Überholmanöver ohne großes „Runterreißen“ der Gänge funktionieren. Das ist besonders praktisch, wenn Gepäck im Spiel ist oder wenn die Strecke nicht immer perfekt planbar ist.
Die Tiger Sport 1050 setzt stärker auf ein sportliches Ansprechverhalten. Die Leistungsentfaltung wirkt direkter, wodurch das Motorrad beim Herausbeschleunigen aus Kurven schnell „in Stimmung“ kommt. Das macht sie attraktiv für Fahrer, die gern mit dem Gas arbeiten und das Motorrad aktiv bewegen möchten.
Stärken & Schwächen im Fahralltag
- Pan America 1250 ST: Stärke ist die entspannte, gleichmäßige Kraftentfaltung – weniger „sportlich nervös“, mehr „touring-souverän“. Schwäche kann sein, dass Fahrer, die maximale Agilität und sehr direkte Gasreaktionen suchen, den Charakter als weniger „spitz“ empfinden.
- Tiger Sport 1050: Stärke ist das lebendige Fahrgefühl und die sportliche Dynamik. Schwäche kann sein, dass der Fokus stärker auf Straße liegt und sich das Motorrad weniger wie ein klassisches Reise-Adventure anfühlt, wenn es wirklich um lange, schwere Touren mit viel Gepäck geht.
Fahrwerk & Handling: Stabilität vs. Agilität
Beim Fahrwerk zeigt sich die unterschiedliche Philosophie: Die Pan America 1250 ST ist auf Stabilität und Kontrolle ausgelegt – besonders bei wechselnden Untergründen und bei längeren Strecken. Das Motorrad vermittelt das Gefühl, dass es auch dann ruhig bleibt, wenn die Straße nicht perfekt ist oder wenn Wind und Beladung das Fahrverhalten beeinflussen.
Die Tiger Sport 1050 ist spürbar auf Kurvenhandling und ein sportliches Einlenken abgestimmt. Das Motorrad lässt sich in der Regel leichter „positionieren“, wodurch es auf kurvigen Strecken schnell Vertrauen aufbaut. Wer häufig kurze Etappen fährt oder gern dynamisch unterwegs ist, wird das Handling als Vorteil sehen.
Bremsen & Sicherheitsempfinden
Beide Motorräder sind auf sicheres Fahren ausgelegt, aber das Sicherheitsempfinden entsteht unterschiedlich: Die Pan America 1250 ST wirkt dabei eher wie ein System, das auch bei längeren Fahrten und wechselnden Bedingungen konstant bleibt. Die Tiger Sport 1050 spielt ihre Stärken stärker im sportlichen Rhythmus aus – dort, wo man häufiger bremst, verzögert und wieder beschleunigt.
Ergonomie & Windschutz: Wie bequem sind lange Touren?
Ein entscheidender Punkt im Vergleich ist die Sitzposition. Die Pan America 1250 ST bietet eine auf Reise ausgelegte Haltung: Der Körper wird so unterstützt, dass man nicht nach kurzer Zeit „verkrampft“ wirkt. Gerade auf Autobahnabschnitten und bei längeren Tagesetappen ist das ein echter Pluspunkt.
Die Tiger Sport 1050 bietet ebenfalls Touring-Komfort, aber mit einem sportlicheren Grundgefühl. Das heißt: Die Position ist oft etwas aktiver, wodurch sie sich auf der Landstraße dynamischer anfühlt. Für sehr lange Strecken kann das je nach Fahrstil und Körpergröße dennoch angenehmer oder weniger angenehm sein – hier entscheidet die persönliche Passform.
Beim Windschutz zeigt sich ebenfalls ein Unterschied: Die Pan America 1250 ST ist stärker auf „Reise gegen Wind“ ausgelegt, während die Tiger Sport 1050 eher den sportlichen Charakter betont. Wer häufig bei höheren Geschwindigkeiten unterwegs ist, wird den Vorteil der Pan America eher zu schätzen wissen.
Elektronik & Assistenz: Komfort im modernen Alltag
Beide Modelle sind modern ausgestattet, aber die Schwerpunkte können sich unterscheiden. Die Pan America 1250 ST wirkt wie ein Motorrad, das den Fahrer über Assistenzsysteme und eine tourentaugliche Elektronik entlastet – besonders dann, wenn man lange Strecken fährt oder wenn Wetter und Bedingungen wechseln.
Die Tiger Sport 1050 setzt ebenfalls auf zeitgemäße Technik, aber der Nutzen zeigt sich oft stärker im sportlichen Fahrmodus: Traktions- und Fahrhilfen unterstützen dabei, die Leistung kontrolliert auf die Straße zu bringen, ohne dass das Motorrad „zu viel“ vorgibt.
Praxis-Tipp für die Entscheidung
Wer viel mit Gepäck unterwegs ist, häufig lange Autobahn- oder Landstraßenetappen fährt und dabei möglichst entspannt ankommen möchte, profitiert meist von der tourorientierten Auslegung der Pan America. Wer dagegen öfter kurze bis mittlere Strecken fährt, gern zügig unterwegs ist und das Motorrad aktiv bewegt, findet in der Tiger Sport 1050 oft die passendere Balance.
Alltagstauglichkeit & Alltagskosten: Was zählt beim Besitz
Im Alltag spielen Faktoren wie Wartungsfreundlichkeit, Ersatzteilversorgung und die generelle Verfügbarkeit von Zubehör eine Rolle. Beide Marken sind grundsätzlich gut am Markt vertreten, wodurch Ersatzteile und Zubehör in der Regel verfügbar sind. Dennoch kann die konkrete Auslegung (z. B. Schutzteile, Verkleidungsteile, Verschleißteile) je nach Fahrprofil unterschiedlich ins Gewicht fallen.
Auch die Frage „Wie oft wird das Motorrad wirklich bewegt?“ ist wichtig: Für viele ist die Pan America 1250 ST die Maschine für große Touren, während die Tiger Sport 1050 häufiger als dynamisches Alltags- und Wochenendmotorrad genutzt wird. Das beeinflusst indirekt auch, wie stark Verschleiß und Wartungsintervalle im eigenen Alltag spürbar werden.
Für welche Touren ist welches Motorrad besser?
Harley-Davidson Pan America 1250 ST: Ideal für…
- Langstrecken mit viel Zeit auf der Straße
- Reisen, bei denen Komfort und Stabilität wichtiger sind als maximale Kurvenagilität
- Fahrer, die ein Motorrad suchen, das auch bei wechselnden Bedingungen souverän bleibt
Triumph Tiger Sport 1050: Ideal für…
- Landstraßen und kurvige Strecken mit sportlichem Anspruch
- Fahrer, die gern aktiv fahren und ein direktes Fahrgefühl mögen
- Touren, bei denen Dynamik und Agilität im Vordergrund stehen
Vergleich der Stärken & Schwächen im Überblick
Wenn die Pan America 1250 ST überzeugt, dann vor allem durch ihre tourentaugliche Ruhe, die Stabilität und den Reise-Fokus. Wer viel Strecke macht und dabei möglichst entspannt bleiben möchte, bekommt ein Motorrad, das sich wie ein verlässlicher Begleiter anfühlt. Schwächen zeigen sich eher dann, wenn man maximale Leichtigkeit und „sportliche Spitze“ erwartet.
Die Tiger Sport 1050 punktet mit einem sportlicheren Handling und einem Fahrgefühl, das auf der Straße schnell Spaß macht. Wer gern zügig fährt und das Motorrad aktiv bewegt, wird die Agilität schätzen. Schwächen liegen eher dort, wo man sehr schwere, lange Reise-Setups oder einen stärker adventure-orientierten Ansatz erwartet.
Fazit:
Die Harley-Davidson Pan America 1250 ST ist die bessere Wahl, wenn der Schwerpunkt auf Reise-Komfort, Stabilität und entspanntem Langstrecken-Fahren liegt. Sie passt besonders zu Fahrern, die viel unterwegs sind, Gepäck und Wind nicht als Herausforderung sehen wollen und ein Motorrad suchen, das auch bei wechselnden Bedingungen souverän bleibt. Die Triumph Tiger Sport 1050 ist dagegen die passendere Option, wenn sportliches Touring, Agilität und kurviger Fahrspaß im Vordergrund stehen. Sie eignet sich für Fahrer, die das Motorrad gern aktiv bewegen, auf Landstraßen Dynamik suchen und dabei dennoch Tourenkomfort möchten.
Kurz gesagt: Wer vor allem lange Strecken entspannt genießen will, findet in der Pan America 1250 ST den stärkeren Reise-Partner. Wer dagegen häufig kurvig fährt und ein lebendiges, straßenorientiertes Motorrad bevorzugt, wird mit der Tiger Sport 1050 glücklicher.