UVP 19.900 €
Baujahr von 2025 bis 2026~
UVP 26.415 €
Baujahr von 2020 bis 2026~
Die neue Straßenvariante der Pan Am mit 17 Zoll Vorderrad.
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Das ist die Zukunft
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Pro und Kontra

Pro:
  • Motor mit ordentlich Dampf in allen Lebenslagen
  • angenehme, aber trotzdem sportliche Sitzposition
  • komfortables Fahrwerk
  • williges Kurvenverhalten
  • Fahrspaß ohne Ende
  • eigenständige Optik
  • kein Allerwelts-Motorrad
Kontra:
  • Windschild nicht verstellbar
  • Sound nicht jedermanns Sache
  • QuickShifter nach unten gut, nach oben hakelig
  • Teillast-Ruckeln bei bestimmten Drehzahlen
Pro:
  • Bedienung
  • Unglaubliches Drehmoment
  • Fahrpräzision
  • Komfort
Kontra:
  • Preis
  • Reichweite

Abmessungen & Gewicht

Gewicht246kg
Radstand1.580mm
Länge2.240mm
Radstand1.580mm
Sitzhöhe: 825 mm
Höhe1.510mm
Gewicht229kg
Radstand1.450mm
Radstand1.450mm
Sitzhöhe: 787 mm

Motor

Motor-BauartV2 Revolution™ Max 1250
Hubraum1.252ccm
Hub72mm
Bohrung105mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartE-Motor, Z-Force 75-10
Kühlungluftgekühlt
AntriebKupplungsfreier Direktantrieb, Riemen

Fahrleistungen

Leistung152 PS bei 9.000 U/Min
Drehmoment127 NM bei 6.750 U/Min
Höchstgeschw.220km/h
Tankinhalt21Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite372km
Leistung110 PS bei 5.000 U/Min
Drehmoment190 NM
Höchstgeschw.200km/h
Reichweite157km

Fahrwerk

RahmenbauartDreiteiliger Leichtmetallrahmen mit Rohr-, Guss- und Formteilen, Motor mittragend
Federung vorneShowa 47 mm USD, vollständig elektronisch einstellbar (Federweg 170)mm
Federung hintenÜber Umlenkhebel angelenktes Showa Einzelfederbein mit hydraulisch einstellbarer Federvorspannung sowie einstellbarer Zug- und Druckstufe (Federweg 170)mm
Aufhängung hintenAluminium-Zweiarmschwinge
Reifen vorne120/70ZR17 58W
Reifen hinten180/55ZR17 73W
Federung vorneShowa Upside-down-Gabel 43 mm (Federweg 120)mm
Federung hintenShowa-Gasdruck Stoßdämpfer (Federweg 140)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne120/70-17
Reifen hinten180/55-17

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe, radial montierte Vierkolben-Monoblock-Festsattelbremsen Brembo Monoblock ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Brembo Einkolben-Schwimmsattelbremse ( Ø 280 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibe, Vierkolben-Radialsättel von J. Juan ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattel von J. Juan ( Ø 240 mm)

Fazit

Die neue Harley Davidson Pan America 1250 ST ist ein herrlich unvernünftiges und eigenständiges Bike. Geländeausflüge mag sie nicht, dafür ist sie auf der Straße aber eine Macht! Der 1250er V2 drückt die Maschine mit Nachdruck nach vorne und dank ihrer sportlichen Fahrwerksgeometrie und der Sitzposition wird man auf einer ST mehr oder weniger automatisch zum Kurvenräuber. Ein paar kleine Kritikpunkte haben wir zwar gefunden (siehe oben), aber das ändert nichts daran, dass uns die ST einen riesigen Spaß vermittelt hat. Geile Karre!
 
Die Testmaschine wurde uns netterweise von Harley Davidson Kiel zur Verfügung gestellt. Dort warten die Pan America 1250 ST und viele andere Harley Vorführer auf Probefahrer. Harley Kiel liegt verkehrsgünstig an der Autobahn und man kann vom Händler mehr oder weniger sofort auf Landstraßen das Bike seiner Wahl ausführen. Ach ja: Die Standard PanAm steht dort ebenfalls als Vorführer bereit. Vielleicht beide mal hintereinander fahren und vergleichen?

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 19.990 €
  • Verfügbarkeit: seit 03/2025
  • Farben: rot, grau, schwarz

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Harley-Davidson Pan America 1250 ST vs. Zero SR/S – Motorradvergleich

Wenn zwei Motorräder aufeinandertreffen, die auf den ersten Blick kaum unterschiedlicher sein könnten, wird ein Vergleich besonders spannend. Die Harley-Davidson Pan America 1250 ST steht für klassisches Adventure-Feeling: kräftiger Motor, langstreckentaugliche Auslegung und ein Fahrkonzept, das auf Touren und wechselnde Strecken ausgelegt ist. Die Zero SR/S dagegen verkörpert die moderne E-Mobilität im Motorradformat: sofort verfügbare Drehmomentcharakteristik, leiseres Fahrgefühl und ein Setup, das den Alltag und das schnelle „Losfahren“ in den Mittelpunkt rückt.

Im Folgenden geht es nicht darum, ein Motorrad pauschal als „besser“ zu deklarieren. Stattdessen werden die typischen Unterschiede herausgearbeitet: Wie verändert sich das Fahrgefühl? Wo spielen Komfort, Handling und Bremsen ihre Stärken aus? Und wie wirken sich Reichweite, Laden und Betriebskosten im Alltag aus? So lässt sich am Ende deutlich besser einschätzen, welches Bike für welche Art von Fahrprofil passt.

Grundidee und Charakter: Adventure vs. E-Performance

Harley-Davidson Pan America 1250 ST: klassisches Adventure mit Touring-Fokus

Die Pan America 1250 ST ist als Reise- und Abenteuerwerkzeug gedacht. Der Charakter ist dabei klar: Der Verbrenner liefert eine vertraute Leistungsentfaltung, die sich besonders auf längeren Strecken und bei gleichmäßigem Tempo angenehm anfühlt. Dazu kommt die Ausrichtung auf Komfort und Stabilität – ein Motorrad, das nicht nur „irgendwie“ funktioniert, sondern das auch auf längeren Etappen Ruhe ins Fahrgefühl bringt.

Zero SR/S: elektrisches Drehmoment und modernes Fahrgefühl

Die Zero SR/S setzt auf das, was E-Motorräder besonders macht: die direkte Kraftentfaltung. Das merkt man vor allem beim Anfahren, beim Beschleunigen aus niedrigen Geschwindigkeiten und beim dynamischen Wechsel zwischen Schub und ruhigem Gleiten. Dazu kommt ein anderes Geräuschbild: weniger Motorlärm, mehr „Fahrzeuggefühl“ über Wind, Reifen und Fahrwerk. Wer die Technik mag und gern mit digitalen Features lebt, findet hier ein sehr zeitgemäßes Gesamtpaket.

Leistungsentfaltung im Vergleich: Wie fühlt sich „Kraft“ an?

Beide Motorräder sind leistungsorientiert, aber sie liefern Kraft auf unterschiedliche Weise. Die Pan America 1250 ST wirkt im Alltag oft „linear“ und souverän, besonders wenn der Verbrenner in seinem nutzbaren Bereich arbeitet. Das ist ideal für gleichmäßige Fahrten, für Überholvorgänge mit Reserven und für lange Etappen, bei denen man nicht ständig das Tempo neu „aufbauen“ muss.

Die Zero SR/S spielt ihre Stärke vor allem in der unmittelbaren Reaktion aus. Beim Gasgeben ist die Rückmeldung sehr direkt. Das macht das Motorrad besonders attraktiv, wenn häufig aus dem Stand oder aus dem Rollen heraus beschleunigt wird – etwa im Stadtverkehr, auf Landstraßen mit vielen kurzen Sprints oder bei spontanen Manövern. Gleichzeitig kann die elektrische Charakteristik dazu führen, dass man sich an die „sofort da“-Kraft erst gewöhnen muss, wenn man vom Verbrenner kommt.

Fahrkomfort und Ergonomie: Für lange Strecken gemacht?

Komfort ist bei beiden Modellen ein wichtiges Thema, aber auf unterschiedliche Art. Die Pan America 1250 ST ist als Touring-Adventure ausgelegt: Sitzposition und Gesamtgeometrie zielen darauf, dass man auch nach mehreren Stunden noch entspannt unterwegs ist. Gerade bei wechselnden Straßenverhältnissen wirkt das Konzept stabil – das Motorrad vermittelt das Gefühl, dass es nicht „arbeitet“, sondern trägt.

Die Zero SR/S setzt ebenfalls auf Alltagstauglichkeit, allerdings mit einem anderen Fokus. Durch das elektrische Antriebskonzept und die Art, wie sich das Motorrad beschleunigen lässt, entsteht ein sehr ruhiges, kontrolliertes Fahrgefühl. Wer gern zügig unterwegs ist, aber dabei nicht ständig in hohe Drehzahlen „hinein“ muss, profitiert von der gleichmäßigen Kraftentfaltung. Für lange Touren ist das Motorrad dann besonders interessant, wenn die Rahmenbedingungen (Laden unterwegs, Planung, Streckenlänge) zum Fahrstil passen.

Handling und Fahrwerk: Agil oder souverän?

Beim Handling zeigt sich ein typischer Unterschied zwischen Adventure und E-Sport-Touring-Ansatz. Die Pan America 1250 ST wirkt vor allem dann stark, wenn sie „getragen“ wird: in flotten Kurven, auf wechselndem Belag und bei längeren Strecken, auf denen man nicht jedes Detail neu ausbalancieren möchte. Das Fahrwerk und die Geometrie zielen auf Stabilität und kontrollierbare Dynamik.

Die Zero SR/S kann dagegen besonders dort überzeugen, wo es auf schnelle Richtungswechsel und ein agiles Gefühl ankommt. Die direkte Kraft macht das Motorrad dynamisch, und das Zusammenspiel aus Fahrwerk und Antrieb sorgt dafür, dass man zügig reagieren kann. Gleichzeitig gilt: Wer sehr viel Offroad-Feeling oder „klassisches“ Adventure-Handling erwartet, wird bei einem E-Motorrad naturgemäß andere Prioritäten finden.

Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern

Beide Motorräder sind auf sicheres Fahren ausgelegt, aber die Art des Vertrauens entsteht unterschiedlich. Bei der Pan America 1250 ST spielt die Kombination aus stabiler Fahrwerksbasis und gut dosierbarer Verzögerung ihre Stärke aus. Gerade bei langen Abfahrten oder wenn das Tempo über längere Zeit hoch bleibt, ist ein gleichmäßiges Bremsgefühl entscheidend.

Die Zero SR/S profitiert von der elektrischen Steuerung und dem insgesamt sehr kontrollierten Ansprechverhalten. Beim Verzögern und beim „Runterregeln“ kann das Motorrad sehr feinfühlig wirken, weil die Antriebseinheit und die Regelung eng zusammenarbeiten. Wer häufig in urbanen Situationen bremst und beschleunigt, merkt schnell, wie angenehm sich das kontrollierte Fahrgefühl anfühlt.

Reichweite, Laden und Planung: Der größte Unterschied im Alltag

Der wohl entscheidende Punkt im Vergleich ist nicht nur die Leistung, sondern die Nutzung im echten Leben. Die Pan America 1250 ST ist in dieser Hinsicht klassisch: Tankstellen sind überall, und lange Strecken lassen sich ohne große Umplanung fahren. Das macht sie besonders attraktiv für Fahrten, bei denen spontane Routenänderungen oder lange Tagesetappen im Vordergrund stehen.

Die Zero SR/S verlangt dagegen mehr Planung. Reichweite und Ladeinfrastruktur bestimmen, wie flexibel Touren wirklich sind. Wer zu Hause laden kann oder die Route so legt, dass Ladepunkte verfügbar sind, erlebt das E-Motorrad als sehr alltagstauglich. Für lange Reisen kann es funktionieren, aber es braucht ein bewusstes Vorgehen: Ladefenster einplanen, Ladeleistung berücksichtigen und den Tagesablauf darauf abstimmen.

Damit entsteht ein klarer Vorteil für die Pan America 1250 ST bei „einfach losfahren“. Die Zero SR/S punktet, wenn das Fahrprofil eher aus kürzeren bis mittleren Strecken besteht oder wenn Laden zuverlässig in den Alltag integriert werden kann.

Betriebskosten und Wartung: Was bleibt im Geldbeutel?

Auch wenn die genauen Kosten je nach Nutzung variieren, gibt es typische Tendenzen. Die Pan America 1250 ST hat einen klassischen Wartungs- und Verschleißrahmen: Ölwechsel, regelmäßige Wartungsintervalle und die üblichen Komponenten eines Verbrenners. Dafür ist die Infrastruktur rund um Service und Ersatzteile in der Regel gut etabliert.

Die Zero SR/S hat als E-Motorrad einen anderen Wartungsfokus. Es gibt weniger klassische Verschleißpunkte am Antrieb, was sich in vielen Fällen positiv auf den Wartungsaufwand auswirken kann. Gleichzeitig entstehen Kosten und Abhängigkeiten rund um Strom, Ladehardware und – je nach Nutzung – den Umgang mit der Batterie über die Zeit. Wer das Thema Ladeplanung ernst nimmt und die Batterie im Alltag sinnvoll nutzt, kann die Vorteile im Betrieb spürbar machen.

Stärken und Schwächen: Wo jedes Motorrad wirklich glänzt

Harley-Davidson Pan America 1250 ST – Stärken

  • Touren- und Langstreckenfokus: souveränes Fahrgefühl über längere Zeit.
  • Vertraute Leistungsentfaltung: angenehm für gleichmäßiges Fahren und Reserven bei Bedarf.
  • Flexibilität ohne Ladeplanung: Tankstopps sind unkompliziert.
  • Adventure-Charakter: stabiler Auftritt, der auch auf wechselnden Strecken überzeugt.

Harley-Davidson Pan America 1250 ST – Schwächen

  • Mehr klassischer Wartungsaufwand durch Verbrennertechnik.
  • Gewicht und Größe können im engen Stadtverkehr oder bei sehr langsamen Manövern spürbar sein.

Zero SR/S – Stärken

  • Direkte Kraftentfaltung: besonders attraktiv bei häufigem Beschleunigen.
  • Ruhiges, modernes Fahrgefühl: weniger Motorgeräusch, mehr Kontrolle.
  • Alltagsvorteile, wenn Laden zu Hause oder unterwegs gut funktioniert.
  • Feines Ansprechverhalten durch elektrische Regelung.

Zero SR/S – Schwächen

  • Reichweite und Ladeinfrastruktur beeinflussen Tourenplanung stärker.
  • Abhängigkeit von Ladebedingungen (z. B. Verfügbarkeit, Ladeleistung, Wetter/Temperatur).

Welches Motorrad passt zu welchem Fahrstil?

Die Pan America 1250 ST ist besonders passend für Fahrende, die ein Motorrad suchen, das lange Strecken ohne große Planung abspult, dabei komfortabel bleibt und ein klassisches Adventure-Feeling liefert. Wer gern spontan fährt, Tagesetappen plant, die sich nicht an Ladepunkte binden sollen, und dabei Wert auf souveräne Stabilität legt, findet in der Harley-Davidson eine sehr stimmige Wahl.

Die Zero SR/S ist dagegen ideal für Menschen, die das elektrische Fahrgefühl mögen und ihren Alltag so organisieren können, dass Laden zuverlässig klappt. Wer häufig kurze bis mittlere Strecken fährt, in der Stadt oder auf Landstraßen mit vielen Beschleunigungsphasen unterwegs ist und die Vorteile der direkten Kraftentfaltung auskosten möchte, bekommt hier ein Motorrad, das sich schnell „richtig“ anfühlt.

Fazit:

Die Harley-Davidson Pan America 1250 ST ist die bessere Wahl, wenn lange Touren, spontane Routen und ein klassisches Adventure-Feeling im Vordergrund stehen. Das Motorrad überzeugt mit souveräner Stabilität, einem vertrauten Leistungscharakter und einem Komfortanspruch, der auch bei vielen Kilometern trägt. Wer vor allem flexibel unterwegs sein möchte und Ladeplanung vermeiden will, findet in der Pan America den passenden Begleiter.

Die Zero SR/S spielt ihre Stärken aus, wenn das Fahrprofil zu E-Mobilität passt: häufiges Anfahren, dynamisches Beschleunigen und ein modernes, sehr kontrolliertes Fahrgefühl. Sobald Laden zu Hause oder unterwegs zuverlässig möglich ist, wird die SR/S im Alltag besonders attraktiv. Für lange Reisen funktioniert sie ebenfalls, erfordert aber mehr Planung als ein Verbrenner.

Kurz gesagt: Pan America für maximale Tourenfreiheit und klassisches Adventure, SR/S für elektrischen Fahrspaß, Alltagseffizienz und ein Fahrgefühl, das sofort reagiert.

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